TÜV NORD Bildung GmbH & Co. KG - Bildungszentrum Gelsenkirchen

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TÜV NORD Bildung GmbH & Co. KG - Bildungszentrum Gelsenkirchen
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45881 Gelsenkirchen

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Allgemeine Informationen

Portrait Unternehmen / Träger

TÜV NORD Bildung entwickelt Kompetenzen. Wir unterstützen Unternehmen, Privatkunden und die Öffentliche Hand, Fähigkeiten von Menschen gezielt zu fördern. Dabei berücksichtigen wir ihre individuellen Bedürfnisse, die Anforderungen des Arbeitslebens und die aktuellen Marktentwicklungen.

Um Menschen fit für den Arbeitsmarkt zu machen, fördern wir nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch soziale Fähigkeiten. Denn nur so wird echter Mehrwert geschaffen - für jeden Einzelnen genauso wie für Unternehmen. Unsere Vielfalt an Angeboten und unsere deutschlandweite Präsenz ermöglichen es uns, regionalen Anforderungen an Bildung gerecht zu werden.

Bei unserer Arbeit leitet uns ein hoher Anspruch: Wir sind verlässlicher Partner unserer Kunden, denn nur durch eine enge Zusammenarbeit ist eine optimale Betreuung gewährleistet. Ein offener Dialog ist stets die Grundlage unserer Arbeit, damit unser Angebot exakt den Wünschen unserer Kunden entspricht. Dabei beweisen wir sichtbar eigene Kompetenz, denn unsere Mitarbeiter zeichnen sich durch hohe Professionalität aus. Außerdem ist unser Unternehmen nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. TÜV NORD Bildung ist Mitglied im Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (BBB) und engagiert sich dort auch im Vorstand für Branchenthemen.

Wir handeln offensiv, denn wir wollen mit unserem Engagement und hoher Qualität überzeugen. TÜV NORD Bildung ist ein Unternehmen der TÜV NORD Gruppe.

Kooperationen und Zusammenarbeit

TÜV NORD Bildung arbeitet mit zahlreichen Pflegeheimen, Krankenhäusern und ambulanten Diensten zusammen.

Besonderheiten

Individuelle Förderung der TeilnehmerInnen, Internationale Zusammenerbeit mit Partnerverbänden.

Portrait Standort

Unsere Bildungszentren in Gelsenkirchen eröffnen sowohl im kaufmännischen, pflegerischen, als auch im gewerblich-technischen Bereich neue Chancen in der Ausbildung. Unternehmen und Privatpersonen finden bei uns auf ihre betrieblichen bzw. persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen.
Auf einer Fläche von insgesamt 1340 m² bieten wir unter anderem an:

  • Eine Tischlerei mit ausbildungsgerechter Ausstattung 
  • Lager- und Verkaufsräume für die Ausbildung „Verkäufer" 
  • Eine Lehrwerkstatt für die Ausbildung „Maler / Lackierer" 
  • Friseur- und Kosmetikräume für die Ausbildung „Friseur" 
  • Schulungsräume für die außerbetriebliche Ausbildung „Bürokaufleute" 
  • Modern ausgestattete IT-Arbeitsplätze
  • Schulungsräume für hochwertige Pflegeangebote

Unsere Kompetenzen

  • Eignungsfeststellung 
  • Berufsausbildung in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen 
  • Berufsausbildung im Verbund 
  • Berufliche Anpassungs- und Aufstiegsfortbildung 
  • Seminare und Lehrgänge 
  • Integrationskurse

Lage und Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • Mit der Bahnlinie 302 bis zur Haltestelle Stadthafen, von dort aus sind es zwei Minuten Gehweg bis zum Ziel.

Mit dem Auto:

  • Autobahn A 42: Ausfahrt Gelsenkirchen Schalke
  • Autobahn A 2: Ausfahrt Gelsenkirchen Buer
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Beschreibung / Inhalte:

Ihr Nutzen: Als Helferin und Helfer in der ambulanten und stationären Pflege sind Sie in Einrichtungen der Altenhilfe, also in Altenpflegeheimen, Seniorenheimen, Tage- und Nachtpflegeeinrichtungen, Kurzzeitpflegeheimen sowie in ambulanten Diensten und ggf. auch in Einrichtungen der Behindertenhilfe, in Rehabilitationskliniken und Krankenhäusern tätig. Sie unterstützen die examinierten Pflegefachkräfte bei Tätigkeiten im Rahmen der Grundpflege nach deren Anweisung und helfen bei der Versorgung und Betreuung, beim Transfer der kranken und/oder pflegebedürftigen Menschen.


Mit dieser Qualifizierung (früher Schwesternhelferin/ Pflegediensthelfer) haben Sie die Möglichkeit, eine Tätigkeit in den genannten Einrichtungen aufzunehmen und sich durch die erfolgreiche Teilnahme an weiteren Maßnahmen Modul 1 (Betreuungskraft) und Modul 3 (Hauswirtschaftliche/r Helfer/in) zur Alltagsassistentin, zum Alltagsassistenten qualifizieren zu lassen.

Inhalte

Theorie:

  • Erste-Hilfe-Grund- und Aufbaukurs 
  • Grundlagen der Anatomie und Physiologie 
  • Maßnamen der Grundpflege 
  • Grundsätze der Krankenbeobachtung 
  • Mithilfe bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen •Einführung in die Ernährungs-, Gesundheits- und Arzneimittellehre •Verbandtechnik und -lehre 
  • Betreuung und Transfer 
  • Grundkenntnisse der Behandlungspflege 
  • Kommunikation und Gesprächsführung 

Praxis:

  • Aufgaben, Funktionen, Gliederung und Organisation des stationären Gesundheitswesens kennenlernen
  • Den Pflegebedürftigen als ganzheitliche Person in seiner Lebenssituation sehen, auf ihn individuell eingehen und den richtigen Umgang mit ihm pflegen 
  • In der Grundpflege nach fachgerechter Anleitung, auf Anordnung und unter Aufsicht einer examinierten Pflegekraft Maßnahmen der Grundpflege vorbereiten und ausführen 
  • Bei Tätigkeiten im hauswirtschaftlichen Bereich nach entsprechender Einarbeitungszeit weitgehend selbständig tätig werden 
  • Nahrungszubereitung und Anreichung Hepatitis-Schutzimpfung (Kombi-Impfung): Schriftliche und praktische Prüfungen zum Abschluss

Teilnahmevoraussetzung:

Mindestalter 16 Jahre, möglichst Hauptschulabschluss, polizeiliches Führungszeugnis, Gesundheitszeugnis, gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, körperliche und geistige Eignung für eine Tätigkeit in der Pflege, Freude an der Arbeit mit Menschen


Fördermöglichkeiten:

Eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit oder das Land NRW ist möglich (Bildungsscheck, Bildungsgutschein oder Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein AVGS).

Art des Abschlusses:Qualifizierte Teilnahmebescheinigung TÜV NORD Bildung
Dauer:2 Monate
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Ihr Nutzen: Als Betreuungskraft sind Sie in der Lage, hilfe- und pflegebedürftigen Menschen in ihrem Alltag zu versorgen und betreuen. Nach erfolgreicher Beendigung dieser Qualifizierung erlangen Sie ein ganzheitliches Bild des Menschen, können die individuellen Bedürfnisse und Lebenslagen erkennen und in Ihren tagesstrukturierenden Angeboten auf sie eingehen.

Als Betreuungskraft sind Sie befähigt, die Betreuung und Begleitung von Menschen mit dauerhaften geistigen Behinderungen, demenziellen Veränderungen und/oder psychischen Erkrankungen zu übernehmen. In der Weiterbildung zum Betreuungsassistenten nach §87b SGB XI werden Ihnen Basisqualifizierungen für den Pflegebereich vermittelt.

Inhalte

  • Grundlagen des Pflege-, Sozialversicherungs- und Krankenversicherungsrechts 
  • Kenntnisse zum Haftungsrecht und zu freiheitsentziehenden Maßnahmen 
  • Grundlagen der Geriatrie und Gerontopsychiatrie  
  • Krankheitslehre zu Demenz, Depression und häufiger psychischer Erkrankungen 
  • Anamnese und Biographiearbeit 
  • Tagesstrukturierende Maßnahmen 
  • Beschäftigungs- und Bewegungstherapie 
  • Entspannungs- und Aktivierungstechniken 
  • Gesprächsführung und Kommunikation mit Betreuten und Angehörigen 
  • Mobilität und Transfer 
  • Hygiene in der Pflege und Betreuung 
  • Ernährungslehre 
  • Zubereitung und Anreichung von Speisen und Kostformen 
  • Umgang mit Hilfsmitteln und Pflegeausstattungsgegenständen 
  • Abschlussprüfung

Fördermöglichkeiten:

Eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit oder das Land NRW ist möglich (Bildungsscheck, Bildungsgutschein oder Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein AVGS).

Art des Abschlusses:Qualifizierte Teilnahmebescheinigung TÜV NORD Bildung
Dauer:2 Monate
Kosten:998,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Weiterbildung zum Hygienebeauftragten bietet Ihnen den idealen Zugang zum neusten Stand des Wissens und der Technik sowie die Möglichkeit, Ihre Bewohner adäquat zu behandeln. Zur Sicherstellung und Durchsetzung von Hygienestandards und zur Infektionsprävention gem. § 112-115 SGB XI sowie den Vorgaben des Arbeitsschutzes ist es zwingend notwendig, Fachpersonal mit fundiertem Wissen in den Bereichen Hygiene und Infektionsschutz in der Pflege und Betreuung von alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen zu beschäftigen. Die Etablierung von Hygienebeauftragten ist für die Sicherstellung der Hygiene in Einrichtungen mit zunehmend komplexeren pflegerischen Anforderungen verpflichtend.

Inhalte

  • Gesetzliche und normative Regelungen zur Hygiene
  • Berufsbild der Hygienebeauftragten in der Pflege
  • Hygienemanagement
  • Nosokomiale Infektionen, Ausbruchsmanagment und epidemiologische Überwachung (Surveillance)
  • Hygienemaßnahmen allgemein und im Umgang mit infektiösen Patienten/Bewohnern
  • Prävention
  • Hygieneanforderungen in verschiedenen Bereichen
  • Desinfektion und Sterilisation von Medizinprodukten
  • Begehungen durch das Gesundheits- und Veterinäramt
  • Schutzkleidung und -ausrüstung
  • Lebensmittel- und Küchenhygiene
  • Hygiene in der Trinkwasserversorgung
  • Bauliche und technische Ausstattung unter dem Gesichtspunkt der Hygiene
  • Hygiene bei der Abfallentsorgung

Teilnahmevoraussetzung:

Teilnehmerkreis

Examinierte Altenpfleger
Gesundheits- und Krankenpfleger mit mindestens 2-jähriger Berufserfahrung nach Abschluss der Ausbildung.

Art des Abschlusses:Qualifizierte Teilnahmebescheinigung TÜV NORD Bildung
Dauer:80 UE (10 Tage)
Kosten:Auf Anfrage
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Folgen des 2. Pflegestärkungsgesetzes auf die operative und strategische Unternehmensführung sind insbesondere für stationäre Einrichtungen erheblich. Das Neue Begutachtungsinstrument (NBI), die Neujustierung der Budgets in den einzelnen Leistungssegmenten der Pflege und die Einführung von einrichtungseinheitlichen Eigenanteilen greifen teilweise massiv in die Geschäftsmodelle und die Markt-Positionierung der Pflegeheime ein. 

Mit Hilfe anschaulicher Praxisbeispiele und mit nachvollziehbaren Berechnungsfällen werden die zentralen Aspekte der effizienten Steuerung in der stationären Altenhilfe beleuchtet.

Das Seminar bietet Austauschmöglichkeiten über aktuelle Diskussionen und Antworten auf brennende Fragen zum Thema PSG 2 und 3. Der Fokus des Seminars liegt auf den Regelungen des Landes NRW.

Inhalte

  • „„Kurzer Überblick über die wesentlichen Änderungen durch die Pflegestärkungsgesetze 2 und 3
  • Betriebswirtschaftliche Betrachtung der Überleitungsregelungen sowie der Wirkungsweisen der einrichtungseinheitlichen Eigenanteile
  • Vorstellung der Landesvereinbarungen in NRW („vereinfachtes Überleitungsverfahren")
  • Erläuterung des „Systembruchs" in der Personalsteuerung und Vorstellung zukunftsfähiger Konzepte
  • Bestimmung kostendeckender und defizitärer Deckungsbeiträge in den unterschiedlichen Pflegegraden
  • Berechnung und Bewertung unterschiedlicher Kennzahlen im neuen Personalsteuerungssystem
  • zu erwartende Auswirkungen auf die strategische Position von stationären Pflegeeinrichtungen durch die neuen Gesetze
  • Erste Erfahrungen aus der Praxis zur Entwicklung der Pflegegradstruktur sowie Bewertung der Auswirkungen der Strukturänderung
  • Chancen und Risiken alternativer Wohnformen
  • Operative und strategische Handlungsfelder für das Management
  • Anforderungen und Instrumente der operativen Steuerung der Einrichtungen
  • zu erwartende Auswirkungen auf die strategische Position von stationären Pflegeeinrichtungen durch die neuen Gesetze

Teilnahmevoraussetzung:

Teilnehmerkreis

Geschäftsführer, kaufmännische Leiter, Controller, Bereichsleiter und Einrichtungsleiter von stationären Einrichtungen sowie von ambulanten Diensten mit Bezug zu o.g. Themen.

Art des Abschlusses:Teilnahmebescheinigung TÜV NORD Bildung
Dauer:1 Tag
Kosten:Auf Anfrage
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Module der Qualifizierung zur Wohnbereichsleitung bringen Sie nach erfolgreichem Abschluss zu einem internen Führungsmanagement in Ihrer Einrichtung auf den neuesten rechtlichen, pflegewissenschaftlichen Stand. Ihre Verantwortung beschränkt sich nach der Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung nicht nur auf Qualität der pflegerischen Dienstleitung und Aufbau von Teamstrukturen, sondern auch auf die Wirtschaftlichkeit des Pflege- und Versorgungsbereichs sowie der Vernetzung regionaler Angebote. Zusätzlich werden in der Weiterbildung "Wohnbereichsleitung" auch noch sozialwissenschaftliche Grundlagen vermittelt, welche die interne und externe Kommunikation stärken sollen.

In ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ist die Pflegedienstleitung für alle pflegerelevanten Angelegenheiten verantwortlich. Sie ist damit die Führungskraft in der Pflege und in der Regel dem oberen oder mittleren Management einer Einrichtung zugeordnet. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe benötigt sie über ihr Fachwissen in der Pflege und Betreuung hinaus professionelle Managementwerkzeuge, unter anderem im Bereich Personalführung, Betriebswirtschaft, Kommunikation, Organisation und im Case- und Caremanagement. In der modularen Weiterbildung zur Pflegedienstleitung erlernen Sie diese Managementkompetenzen und erlangen durch Reflektion und Supervision Sicherheit in den für die Aufgabe wichtigen Arbeitsgebieten.

Die Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung bzw. Pflegedienstleitung ist modular aufgebaut, so dass nach persönlicher oder beruflicher Situation und Vorbildung auch einzelne Module gebucht werden können. Sie wird nebenberuflich angeboten, damit Fachkräfte in der Pflege das erlernte Wissen sofort im Praxiseinsatz erproben und anwenden können. In der Supervision werden Frage- und Problemstellungen aus der Praxis erarbeitet und damit das Erreichen der Lernziele reflektiert.

Inhalte

Modul 1

  • Einführung in die Pflegewissenschaften, die vier Elemente des Strukturmodells - Funktion und Erläuterungen, Pflegequalität und Pflegequalitätsprüfungen nach dem II. Pflegestärkungsgesetz
  • Sozialrechtliche Grundlagen nach SGB I, II, V, XI und XII und ihre Anwendung an Fallbeispielen
  • Von der Mitarbeiter- in die Führungsrolle, eigenes Rollenverständnis, Anforderungsprofil einer Führungskraft, Gesprächsführung und Kommunikation/Moderation im Team
  • Grundlagen der Betriebswirtschaft, Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling und Revision
  • Einführung in die Personalwirtschaft

Dauer
140 UE (20 Tage), 12 UE Supervision in der Gruppe

Modul 2

  • Einführung in die Pflegepädagogik, Lernen und Motivation, professionell Anleiten, Einarbeiten, Führen und Beraten, Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Organisation der Pflegeausbildung
  • Vertiefung Gesprächsführung und Moderation, Mitarbeitergespräche professionell führen, Konflikte und Krisen managen, kollegiale Beratung, Personalbeurteilung
  • Grundkenntnisse der Aufbau- und Ablauforganisation, haftungs- und zivilrechtliche Rahmenbedingungen
  • Qualitätssicherung in der Pflege nach dem II. Pflegestärkungsgesetz
  • Supervision in der Gruppe

Dauer
140 UE (15 Tage), 10 UE Supervision in der Gruppe

Modul 3

  • Führen und Leiten in der Pflege, Gruppenprozesse analysieren und lenken, Delegation und Verantwortung, Personalentwicklung und Personalförderung, Personalbeurteilung, Kritik- und Personalentwicklungsgespräche
  • Betriebswirtschaft und Personalplanung, Personalbedarfs- und Personaleinsatzplanung, Dienst- und Tourenplanung
  • Grundlagen des Arbeitsrechts und des Betriebsverfassungsgesetzes
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheit, Gefährdungsbeurteilung, Stress- und Zeitmanagement

Dauer
200 UE (25 Tage), 18 UE Supervision in der Gruppe


Teilnahmevoraussetzung:

Teilnehmerkreis

Pflegefachkräfte mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung innerhalb der letzten 8 Jahre.

Art des Abschlusses:Jedes Modul schließt mit einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung von TÜV NORD Bildung.
Dauer:ca. 60 Tage
Kosten:Auf Anfrage
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Module der Qualifizierung zur Wohnbereichsleitung bringen Sie nach erfolgreichem Abschluss zu einem internen Führungsmanagement in Ihrer Einrichtung auf den neuesten rechtlichen, pflegewissenschaftlichen Stand. Ihre Verantwortung beschränkt sich nach der Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung nicht nur auf Qualität der pflegerischen Dienstleitung und Aufbau von Teamstrukturen, sondern auch auf die Wirtschaftlichkeit des Pflege- und Versorgungsbereichs sowie der Vernetzung regionaler Angebote. Zusätzlich werden in der Weiterbildung "Wohnbereichsleitung" auch noch sozialwissenschaftliche Grundlagen vermittelt, welche die interne und externe Kommunikation stärken sollen.

In ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen ist die Pflegedienstleitung für alle pflegerelevanten Angelegenheiten verantwortlich. Sie ist damit die Führungskraft in der Pflege und in der Regel dem oberen oder mittleren Management einer Einrichtung zugeordnet. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe benötigt sie über ihr Fachwissen in der Pflege und Betreuung hinaus professionelle Managementwerkzeuge, unter anderem im Bereich Personalführung, Betriebswirtschaft, Kommunikation, Organisation und im Case- und Caremanagement. In der modularen Weiterbildung zur Pflegedienstleitung erlernen Sie diese Managementkompetenzen und erlangen durch Reflektion und Supervision Sicherheit in den für die Aufgabe wichtigen Arbeitsgebieten.

Die Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung bzw. Pflegedienstleitung ist modular aufgebaut, so dass nach persönlicher oder beruflicher Situation und Vorbildung auch einzelne Module gebucht werden können. Sie wird nebenberuflich angeboten, damit Fachkräfte in der Pflege das erlernte Wissen sofort im Praxiseinsatz erproben und anwenden können. In der Supervision werden Frage- und Problemstellungen aus der Praxis erarbeitet und damit das Erreichen der Lernziele reflektiert.

Inhalte

Modul 1

  • Einführung in die Pflegewissenschaften, die vier Elemente des Strukturmodells - Funktion und Erläuterungen, Pflegequalität und Pflegequalitätsprüfungen nach dem II. Pflegestärkungsgesetz
  • Sozialrechtliche Grundlagen nach SGB I, II, V, XI und XII und ihre Anwendung an Fallbeispielen
  • Von der Mitarbeiter- in die Führungsrolle, eigenes Rollenverständnis, Anforderungsprofil einer Führungskraft, Gesprächsführung und Kommunikation/Moderation im Team
  • Grundlagen der Betriebswirtschaft, Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling und Revision
  • Einführung in die Personalwirtschaft

Dauer
140 UE (20 Tage), 12 UE Supervision in der Gruppe

Modul 2

  • Einführung in die Pflegepädagogik, Lernen und Motivation, professionell Anleiten, Einarbeiten, Führen und Beraten, Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Organisation der Pflegeausbildung
  • Vertiefung Gesprächsführung und Moderation, Mitarbeitergespräche professionell führen, Konflikte und Krisen managen, kollegiale Beratung, Personalbeurteilung
  • Grundkenntnisse der Aufbau- und Ablauforganisation, haftungs- und zivilrechtliche Rahmenbedingungen
  • Qualitätssicherung in der Pflege nach dem II. Pflegestärkungsgesetz
  • Supervision in der Gruppe

Dauer
140 UE (15 Tage), 10 UE Supervision in der Gruppe

Modul 3

  • Führen und Leiten in der Pflege, Gruppenprozesse analysieren und lenken, Delegation und Verantwortung, Personalentwicklung und Personalförderung, Personalbeurteilung, Kritik- und Personalentwicklungsgespräche
  • Betriebswirtschaft und Personalplanung, Personalbedarfs- und Personaleinsatzplanung, Dienst- und Tourenplanung
  • Grundlagen des Arbeitsrechts und des Betriebsverfassungsgesetzes
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheit, Gefährdungsbeurteilung, Stress- und Zeitmanagement

Dauer
200 UE (25 Tage), 18 UE Supervision in der Gruppe

Modul 4

  • Unternehmensführung aus Sicht der Pflege, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung nach dem II. Pflegestärkungsgesetz
  • Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Präsentation
  • Erweiterte betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Budgetierung und Controlling, Vergütungsverhandlung und Personalschlüssel
  • Sozialpolitische Änderungen und ihre Auswirkungen
  • Vertiefung im Bereich Sozialrecht, Haftungs- und Verfahrensrecht, Arbeitsrecht

Dauer
120 UE (15 Tage), 10 UE Supervision in der Gruppe

Modul 5

  • Einführung in die Konzepte des Case- und Caremanagements
  • SIS und Maßnahmenplanung, Verlaufsdokumentation nach dem II. Pflegestärkungsgesetz
  • Evaluation, Risikoeinschätzung und Risikoberatung
  • Bedarfsermittlung und Projektmanagement
  • Supervision in der Gruppe und einzeln

Dauer
100 UE (14 Tage), 20 UE Supervision in der Gruppe

Modul 6

  • Vorbereitung auf die Prüfung zur staatlich anerkannten Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege (PDL)
  • Repetitio der verschiedenen Modulinhalte
  • Schriftliche Prüfung durch Anfertigen einer Facharbeit
  • Begleitung bei der Erstellung der Facharbeit

Dauer
20 UE (5 Tage), Kolloquium zur Abschlussarbeit (30 Minuten), mündliche Prüfung (30 Minuten)


Teilnahmevoraussetzung:

Teilnehmerkreis

Pflegefachkräfte mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung innerhalb der letzten 8 Jahre.

Art des Abschlusses:Staatliche Anerkennung als Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege nach § 71 und § 113 SGB XI, bei erfolgreichem Abschluss aller Module und Bestehen der schriftlichen und mündlichen Prüfung
Kosten:Auf Anfrage
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Sie erlernen die Kommunikation mit dementiell erkrankten und sehr alten Menschen, indem Sie sich auf die besondere Lebenssituation des Gesprächspartners ganzheitlich einstellen und mit „seinen" Augen und Gefühlen die Lebenswelt übersetzen und verstehen können. Sie beherrschen mit Abschluss der Fortbildung verschiedene Validationstechniken und unterstützen desorientierte Menschen dabei, ihre Aufgaben zu erledigen und ihre Gefühle auszudrücken. Sie tragen somit dazu bei, ein Fortschreiten der dementiellen Erkrankung zu verlangsamen.

Inhalte

Formen und Auswirkungen der dementiellen Erkrankung

  • Ursachen und Medikation
  • Stadien der Demenz
  • Beobachten und Dokumentieren anhand von Fallbeispielen

Techniken der Validation

  • Haltungen und Methoden der Validation
  • Einüben der Techniken
  • Auswahl der zum Stadium der Demenz passend anzuwendenden Validationstechnik
  • Realitätsorientierung, Erinnerungsarbeit, Basale Stimulation und Remotivieren
  • Finalpflege und Validation

Kommunikation und Deeskalation von herausforderndem Verhalten

  • Empathie - erlernbar?
  • Aktives Zuhören und Verstehen von Sprach-Symbolen
  • Kommunikation mit dementiell erkrankten Menschen und deren Bezugspersonen
  • Herausforderndes Verhalten und wertfreier Umgang

Schriftliche und praktische Prüfung

Art des Abschlusses:Qualifizierte Teilnahmebescheinigung TÜV NORD Bildung
Dauer:3 Tage
Kosten:Auf Anfrage
Vollzeit:
Teilzeit:

Kontakt Ansprechpartner

Name:
Nadja Hasenjürgen
 
Telefon:
0800 / 8888 - 060
Fax:
0201 / 8929 - 699
Email:
info-bildung@tuev-nord.de

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