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Ein Leben für die Pflege

„Was will ich? Dienen will ich ... mein Lohn ist, dass ich dienen darf." Wer den von Wilhelm Löhes vor über einem Jahrhundert (1860) definierten und viel zitierten Wahlspruch der Diakonissen noch heute mit dem Pflegeberuf assoziiert, hinkt dem wissenschaftlichen Fortschritt stark hinterher.

Nicht, dass die Pflege den Anspruch hätte, der Medizin in ihrer vorwiegend kurativen Ausrichtung den Rang abzulaufen oder an ihrem Stuhl zu sägen. Vom dienenden Helferberuf kann allerdings schon lange nicht mehr die Rede sein.

Wer sich als Menschenfreund versteht, gerne handwerklich arbeitet oder sich der Erforschung neuen Wissens widmen möchte, ist beim Deutschen Pflegeportal genau richtig.

Den Pflegeberuf als solchen gibt es nicht

Vorab sollte jedoch eines geklärt werden: Den Pflegeberuf als solchen gibt es nicht. Wohl aber vielfältige Tätigkeitsfelder, die im alltäglichen Sprachgebrauch gerne unter dem Begriff "Pflege" zusammengefasst werden.

Gleichwohl sich die Berufe aufgrund ihrer Schwerpunkte, in der Nähe zum Menschen und auch in Bezug auf den Grad an Verantwortung stark unterscheiden, haben sie alle ein übergeordnetes Ziel: Menschen die durch geistige, seelische oder körperliche Beeinträchtigung in ihrer Selbständigkeit eingeschränkt sind, das größtmögliche Maß an Selbstbestimmtheit zurückzugeben oder zu erhalten.

Pflege als sinnstiftender Beruf mit Zukunft

Pflege ist dabei sowohl kurativ, wie auch palliativ und rehabilitativ. Ob im Rahmen des Pflegeprozesses, also dem Kern pflegerischen Arbeitens, eher ein Beruf mit grundpflegerischem Schwerpunkt ausgeübt oder aber eine akademische Laufbahn eingeschlagen wird, hängt von der persönlichen Vorliebe ab. Berufe in und um die Pflege bieten damit nicht nur große Entfaltungsmöglichkeiten und Karrierechancen, es ist vor allem die sinnstiftende Komponente, die einen Pflegeberuf interessant macht.

Dass es sich dabei auch noch um den Jobmotor der Zukunft mit Arbeitsplatzgarantie handelt, sei nicht nur am Rande erwähnt ...


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