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Fort- und Weiterbildungen in der Pflege

Fort- und Weiterbildungen sind gerade im Bereich der professionellen Pflege ein wichtiges Thema. Sie bieten die Möglichkeit sich persönlich weiter zu entwickeln, neue Kompetenzen zu erwerben oder aber bereits vorhandenes Wissen aufzufrischen und ebnen damit den Weg für den nächsten Karriereschritt.

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Unabhängig davon sind sie aber auch indirekt gesetzlich vorgeschrieben. Denn der Gesetzgeber hat im SGB XI §11 die Pflichten einer Pflegeeinrichtung verankert, nach der die Versorgung, von Pflegebedürftigen, entsprechend dem allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse zu gewährleisten ist. Dass es sich in der Medizin um eine Wissenschaft mit stetig neuen Erkenntnissen handelt, ist hinreichend bekannt und Fortbildungen in diesem Bereich selbstverständlich.

Da sich die Pflege jedoch nun seit 15 Jahren ebenfalls akademisch etabliert und damit neues Wissen generiert, gewinnt die Fort- und Weiterbildung anhand pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse ebenso an Bedeutung, wie ein Studium in der Pflege. Im Bereich der nicht akademischen Weiterqualifizierung kann grob zwischen Fort- und Weiterbildung unterschieden werden. Zwar werden sie im täglichen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet, meinen aber nicht dasselbe.

Fortbildung

Unterschieden werden können Erhaltungs-, Erweiterungs-, Anpassungs- und Aufstiegsfortbildungen. Erhaltungsfortbildungen können notwendig werden, wenn ein Mitarbeiter die Fachrichtung wechselt (von einer chirurgischen auf eine innere Station).

Erweiterungsfortbildungen dienen dazu dem Mitarbeiter in seinem Arbeitsbereiche neue Kompetenzen zu entwickeln, wie beispielsweise die Pflege von Menschen nach Schlaganfall (Bobath-Konzept) oder aber Techniken im Umgang mit immobilen Patienten (Kinästhetik). Anpassungsfortbildungen werden durchgeführt, wenn es der technische Fortschritt notwendig macht (neue Beatmungsgeräte oder neue EDV-Systeme). Die Aufstiegsfortbildung dient dazu, eine höhere Position im Unternehmen zu bekleiden. Klassische Aufstiegsfortbildungen sind der Praxisanleiter zu Anleitung von Auszubildenden, der „Wundexperte icw" zur Diagnostik und Therapie von chronischen Wunden oder aber der Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen.

Weiterbildung

Auch im Bereich der Weiterbildung finden sich für Pflegekräfte vielfältige Angebote. Als Konsequenz der steten Generierung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse befindet sich das Weiterbildungsangebot dabei anhaltend im Umbruch. Während einige Weiterbildungen wie beispielsweise der Lehrer für Pflegeberufe durch das Stusium der Pflegepädagogik weitestgehend abgelöst wurden, ist die Weiterbildung zur Fachkraft für Anästhesie und Intensivmedizin eine feste Größe geblieben

 


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