Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westl. Westfalen e.V. Lucy-Romberg-Haus

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Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westl. Westfalen e.V. Lucy-Romberg-Haus
Wiesenstraße 55
45770 Marl

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Beschreibung / Inhalte:

Was bieten die Fachseminare der Arbeiterwohlfahrt?

  • Ein Ausbildungskonzept das an eine eigenverantwortliche Übernahme der Pflegetätigkeiten heranführt
  • Individuelle Förderung und Begleitung jedes Auszubildenden durch Lernberatung 
  • Eine hohe Vermittlung in den Arbeitsmarkt im Anschluss an die Ausbildung
  • Langjährige Erfahrung in der Altenpflegeausbildung
  • Vernetzung mit unserem Fort- und Weiterbildungsinstitut, das besondere Konditionen für unsere Kooperationspartner bietet
  • Beratung und Unterstützung bei der Antragsstellung von Fördermitteln, z. B. bei der Agentur für Arbeit
  • Teilnahme an der Ausbildung unabhängig von Konfession, Alter, Staatsbürgerschaft u. a.

Ablauf der Ausbildung

  • 750 Stunden theoretische Ausbildung am Fachseminar
  • 900 Stunden praktische Ausbildung in einer stationären und ambulanten

Lernziele:

Abschluss als staatlich anerkannte*r Altenpflegehelfer*in


Teilnahmevoraussetzung:

Um eine Altenpflegehilfeausbildung beginnen zu können müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Persönliche und gesundheitliche Eignung
  • Schulische/ berufliche Voraussetzungen: Hauptschulabschluss Klasse 9
  • Keine Vorstrafen
  • Vollendung des 16. Lebensjahrs
  • Bildungsgutschein

Sie benötigen einen Bildungsgutschein der ARGE oder Arbeitsagentur.


Fördermöglichkeiten:

Fördermöglichkeiten Land NRW

Art des Abschlusses:staatlich anerkannte*r Altenpflegehelfer*in
Dauer:1 Jahr
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Was bieten die Fachseminare und Schulen der Arbeiterwohlfahrt?

  • Ein Ausbildungskonzept, das an eine eigenverantwortliche Übernahme der Pflegetätigkeiten heranführt
  • Individuelle Förderung und Begleitung jedes Auszubildenden durch Lernberatung
  • Nahezu hundertprozentige Chancen auf dem Arbeitsmarkt
  • Langjährige Erfahrung in der Kranken- und Altenpflegeausbildung
  • Beratung und Unterstützung bei der Antragsstellung von Fördermitteln, z. B. bei der Agentur für Arbeit
  • Teilnahme an der Ausbildung unabhängig von Konfession, Alter, Staatsbürgerschaft u. a.

Lernziele:

Abschluss als staatlich anerkannte*r Gesundheits- und Krankenpflegeassistent*in


Teilnahmevoraussetzung:

  • Schulische/ berufliche Voraussetzungen:
  • Hauptschulabschluss der Klasse 9
  • Persönliche und gesundheitliche Eignung
  • Keine Vorstrafen
  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Bildungsgutschein der ARGE oder der Agentur für Arbeit

Fördermöglichkeiten:

Fördermöglichkeiten Land NRW

Art des Abschlusses:staatlich geprüfte*r Gesundheits- und Krankenpflegeassistent*in
Dauer:1 Jahr
Vollzeit:
Art des Abschlusses:staatlich anerkannte*r Altenpfleger*in
Dauer:3 Jahre
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Ein funktionierendes Qualitätsmanagement in Altenhilfeeinrichtungen benötigt qualifizierte Wohnbereichsleitungen, die wesentliche Managementaufgaben kompetent und zielgerichtet umsetzen können. Führungskräfte in der stationären Altenhilfe benötigen besonders die Fähigkeit, Individual- und Teamleistungen zum Wohle der Bewohner*innen zusammenzuführen, um in dem komplexen Zusammenwirken einer Institution eine hohe Pflegequalität zu entwickeln.


Lernziele:

Die Weiterbildungsmaßnahme versetzt die Teilnehmer*innen in die Lage, einen individuellen und kompetenten Führungsstil zu entwickeln, um die mit ihrer Funktion verknüpften Anforderungen adäquat bewältigen zu können. Auf dieser Grundlage und auf dem Hintergrund der gestiegenen rechtlichen Anforderungen umfasst dieses Kursangebot 380 Unterrichtseinheiten und befähigt, nach dem Abschluss, Leitungsfunktionen zu übernehmen. In Zusammenhang mit der späteren Teilnahme an Fachmanagementkursen und möglichen Aufbaukursen werden dadurch Wege für die Qualifikation zur Verantwortlichen Pflegefachkraft (Pflegedienstleitung) eröffnet.


Teilnahmevoraussetzung:

Ausbildung als Altenpfleger*in oder Gesundheits- und Krankenpfleger*in mit staatlich anerkanntem Abschluss.


Fördermöglichkeiten:

Fördermöglichkeiten Land NRW

Art des Abschlusses:Zertifikat
Dauer:9 Monate / 380 Stunden
Teilnehmerzahl / Klassenstärke:20
Kosten:2.950,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Qualifizierung für Führungskräfte in der Altenhilfe ist entsprechend der gesetzlichen Grundlagen geplant und umfasst 540 Unterrichtseinheiten. Pflegedienstleitungen haben in ihrer zentralen Position als Fachvorgesetzte, wichtige Führungs- und Managementaufgaben zu erfüllen. Durch die Entwicklung von Pflegekonzepten und deren Implementierung tragen sie zur Verbesserung und Sicherung der Pflegequalität in den Einrichtungen bei.

Weiterhin bieten wir an

  • Qualifizierung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft - Aufbaukurs (PDL-A)

Lernziele:

Diese berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme zur Verantwortlichen Pflegefachkraft beinhaltet sowohl die Auseinandersetzung mit der Leitungsrolle und dem eigenen Selbstverständnis, funktionsspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten, als auch erweiterte und vertiefende Fachwissensinhalte sowie fundierte Kenntnisse im Qualitätsmanagement.

Die Weiterbildung entwickelt die Handlungskompetenz künftiger Verantwortlicher Pflegefachkräfte (PDL).


Teilnahmevoraussetzung:

Pflegefachkräfte mit staatlicher Anerkennung; zur Ausübung der Funktion als Verantwortliche Pflegefachkraft (PDL) ist weiterhin eine zweijährige Berufserfahrung erforderlich.


Fördermöglichkeiten:

Fördermöglichkeiten Land NRW

Art des Abschlusses:Zertifikat
Dauer:9 Monate / 540 Stunden
Teilnehmerzahl / Klassenstärke:15
Kosten:3.890,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

"Praxisanleitung in der Pflege"
Weiterbildung mit Zertifikat

Die gezielte Anleitung von Auszubildenden, aber auch von Schulpraktikant*innen, Teilnehmer*innen des Freiwilligen Sozialen Jahres und neuen Mitarbeiter*innen wird für eine gute Einarbeitung und damit für die Integration in die Einrichtung immer bedeutsamer. Die komplexen Anforderungen der Praxis erfordern einen gezielten Theorie-Praxis-Transfer. Dieser kann durch gut geplante Anleitung erleichtert werden. Eine qualifiziert ausgeführte Praxisanleitung leistet einen unabdingbaren Beitrag zur Qualifikation der AltenpflegerInnen der Zukunft, erleichtert diesen den Einstieg in den Beruf und in die Einrichtung. Das bundeseinheitliche Altenpflegegesetz sieht eine berufspädagogisch ausgebildete Praxisanleitung in den Einrichtungen vor. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 200 Unterrichtsstunden entsprechend dem aktualisierten "Standard zur berufspädagogischen Weiterbildung zur Praxisanleitung in der Altenpflege in Nordrhein-Westfalen" von 2006. Die Fortbildung umfasst sechs Module und beinhaltet Präsenzphasen, Praxisaufgaben und Selbststudienzeiten.
Die 200 Unterrichtseinheiten gliedern sich in Lernfelder:

  • Lernfeld 1: rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen der Ausbildung berücksichtigen
  • Lernfeld 2: berufliches Selbstverständnis als PraxisanleiterIn entwickeln
  • Lernfeld 3: individuelles Lernen ermöglichen und den Anleitungsprozess durchführen
  • Lernfeld 4: Beurteilen und Bewerten des Ausbildungsgeschehens und der Auszubildenden
  • Lernfeld 5: praktische Anleitung vorbereiten, durchführen und evaluieren.

Die erfolgreiche Teilnahme an jedem der sechs Module und den Einzelveranstaltungen wird bescheinigt. Die im Standard NRW geforderten Prüfungen werden soweit möglich innerhalb der Module 4 und 5 absolviert.

Hinweis: Sollte es zu einer gesetzlichen Neuregelung der Pflegeausbildung kommen, wird diese Qualifizierung den daraus resultierenden Anforderungen an eine Qualifizierung für Praxisanleitung in Inhalt und Umfang angepasst.
In diesem Jahr bieten wir diese Qualifizierung zwei Mal an.


Lernziele:

In dieser Qualifikation werden die notwendigen berufspädagogischen Kenntnisse für die Tätigkeit als Praxisanleiter*in vermittelt und gemeinsam Konzepte zur gezielten Anleitung entwickelt. Die erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildung und das Bestehen der geforderten Prüfungsleistungen führen zur Erteilung des Zertifikates "Praxisanleitung in der Pflege".


Teilnahmevoraussetzung:

Ausbildung als Altenpfleger*in oder Gesundheits- und Krankenpfleger*in mit staatlich anerkanntem Abschluss.


Fördermöglichkeiten:

Fördermöglichkeiten Land NRW

Art des Abschlusses:Zertifikat
Dauer:6 Module / 200 Stunden
Teilnehmerzahl / Klassenstärke:20
Kosten:2150,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der demographische Wandel und die Stärkung der häuslichen Versorgung führen zu kurzen Verweildauern bei Menschen, die hochaltrig und fortgeschritten pflegebedürftig in die stationären Einrichtungen der Altenhilfe einziehen. Der Gesetzgeber möchte durch ein frühzeitiges qualifiziertes Beratungsangebot betroffene Menschen und ihre Zugehörigen befähigen, für ihre letzte Lebensphase eine individuelle und selbstbestimmte gesundheitliche Versorgungsplanung in den Blick zu nehmen.

Die Integration einer gesundheitlichen Versorgungsplanung in vollstationären Pflegeeinrichtungen und der Eingliederungshilfe setzt einen Organisationsentwicklungsprozess voraus, d. h. sie muss in alle Strukturen und Prozesse eingebunden sein. Frühzeitige und regelmäßige Räume zur Verständigung und Umsetzung des Bewohnerwillens sorgen für größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten.

Auf diese Weise können nicht mehr indizierte Krankenhauseinweisungen vermieden werden. In sensiblen Kommunikationsräumen entstehen abgestimmte individuelle und selbstbestimmte Notfallplanungen hinsichtlich ethisch sensibler Entscheidungen sowie medizinscher, pflegerischer, psychosozialer und spiritueller Wünsche, Willensbekundungen, Bedürfnissen sowie Behandlungsmaßnahmen.

Die Begleitung am Lebensende ist häufig multiprofessionell und sektorenübergreifend. Eine gemeinsame vorausschauende Planung ist vernetzt nach innen wie nach außen. Möglichst wenig Reibungsfläche an den Schnittstellen erhöht die Versorgungsqualität von schwerkranken Menschen und ihren Zugehörigen.

Inhaltliche Beschreibung:

  • Koordinierung der gesundheitlichen Versorgungsplanung (§ 132g SGB V): einrichtungsintern und -extern
  • Organisations- und Durchführungsverantwortung für den gesamten Beratungsprozess
  • Systemische Beratungskompetenz in sensiblen und herausfordernden Gesprächen
  • Palliativpflegerisches und medizinisches Fachwissen
  • Ethisch-rechtliche Grundlagen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Strukturieren und Moderieren von (palliativen) Fallgesprächen
  • Dokumentation von vorbereitender Krisen- und Notfallplanung
  • Kooperation und Mitwirkung in einem regionalen palliativen Netzwerk
  • Barrierefreie Kommunikation für Einrichtungen der Eingliederungshilfe


Bitte beachten Sie:

Peergruppenarbeit (kollegialer Austausch außerhalb der Präsenztage), Konzeptentwicklung für die gesamte Organisation zum § 132g und eine Abschlussarbeit sind Bestandteile dieser Weiterbildung.

Nach dem ersten Teil ist es möglich einen ersten Zertifizierungsantrag bei den Landeskassen zu stellen. Die endgültige Zertifizierung sollte spätestens nach Ablauf eines Jahres nach dem ersten Antrag bei den Landeskassen eingereicht werden

Termine:

Kurs 1: März 2019 - Dezember 2019

Teil I - Theorie und Praxis:

11.03. - 15.03.2019

23.05. - 24.05.2019

Teil II - Praxisphase:

12.09. - 13.09.2019

12.12. - 13.12.2019


Lernziele:

In dieser zertifizierten Weiterbildung werden Sie befähigt, für Ihre Einrichtung die gesundheitliche Versorgungsplanung zu koordinieren und die Organisations- und Durchführungsverantwortung zu übernehmen. Die gesundheitliche Versorgungsplanung lehnt sich an das internationale Konzept des "Advance Care Planning" (ACP) an. Im Rahmen der gesundheitlichen Versorgungsplanung soll es betroffenen Menschen, ihrem sozialen Netz sowie den gesetzlichen Betreuer*innen ermöglicht werden, Vorstellungen zu entwickeln über (palliativ-)medizinisch und pflegerische Interventionen und Grenzen und darüber hinaus ihre Fragen zu stellen und Bedürfnisse zu formulieren in Bezug auf existenzielle emotionale und psychosoziale Wünsche und Sorgen sowie zu möglicher spiritueller Begleitung. Die Autonomie und die Lebensqualität von Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. Dazu werden Grundlagen zur systemischen Beratungskompetenz, palliativ-medizinisches und pflegerisches Fachwissen, eine hospizliche Haltung und Netzwerkkompetenzen vermittelt.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzung:

Für Mediziner*innen, Pflegekräfte, Medizinische Fachangestellte,
Sozialarbeiter*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Erzieher*innen und vergleichbare Ausbildungen. Voraussetzung ist eine mindestens dreijährige, einschlägige Berufserfahrung im Umfang von mindestens einer halben Stelle.

Art des Abschlusses:Die Teilnehmer*innen erhalten nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Teils ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk, das den Landesverbänden der Krankenkassen bzw. den Verbänden der Ersatzkassen zur Antragsstellung einzureichen ist.
Dauer:60 Unterrichtseinheiten im ersten Teil Theorie und Praxis plus weitere 32 Unterrichtseinheiten in der Praxisphase mit abschließender Abschlusspräsentation und Zertifikatsübergabe. Insgesamt umfasst die Weiterbildung 11 Tage.
Kosten:1300,- EUR
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz gehört zu den schwierigsten und anspruchsvollsten Aufgaben in der Altenhilfe. Zunehmend gelingt es nicht mehr, mit ihnen Kommunikation und Interaktion auf der - uns wohl vertrauten - Inhaltsebene zu gestalten.

Inhaltliche Beschreibung

Die ""Integrative Validation"" (IVA) begegnet Menschen mit Demenz, indem ihre subjektiven Gefühle und Antriebe wahrgenommen und angesprochen werden. Integrativ zu validieren heißt, Zugänge zur Wirklichkeitssicht und zum Wirklichkeitserleben dieser Menschen zu finden. So kann allmählich eine Atmosphäre geschaffen werden, die dem betroffenen Menschen, aber auch den Mitarbeiter*innen ein wertschätzendes und geborgenes Zusammenleben ermöglicht.


Lernziele:

Ziele der Fortbildung:

  • Sensibilisierung der Teilnehmer*innen für die adäquate Form der Kommunikation mit demenziell veränderten Menschen
  • die Teilnehmer*innen kennen die Techniken der IVA und sind in der Lage diese situationsgerecht anzuwenden
  • sie sind in der Lage, den Theorie-Praxis-Bezug herzustellen

Fördermöglichkeiten:

Fördermöglichkeiten Land NRW

Art des Abschlusses:Zertifikat
Dauer:2 Tage / 16 Stunden
Teilnehmerzahl / Klassenstärke:15
Kosten:290,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Wie in den vergangenen Jahren bietet das Lucy-Romberg-Haus erneut eine Qualifikation zu Hygienebeauftragten für den Hauswirtschaftsbereich bzw. für den Bereich der stationären / ambulanten Pflege und der Eingliederungshilfe an.

Die Qualifikation umfasst neben einem Basis- und einem Aufbauseminar auch ein Praktikum, welches vorrangig in der eigenen Einrichtung zu absolvieren ist. Das Praktikum dient zur Auseinandersetzung mit den zentralen Methoden eines einrichtungsspezifischen Hygienemanagements, wie z.B. der Hygienebegehung, der Erstellung von spezifischen Hygieneplänen oder Hygieneschulungen. Die Praktikumsaufgabe ist schriftlich, in Form einer Hausarbeit zu dokumentieren.


Lernziele:

Ziel der Maßnahme ist es, die Teilnehmer*innen durch die Vermittlung qualifizierter Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen zu befähigen, die Weiterentwicklung der Hygiene und der Infektionsprävention in ihren Einrichtungen mit zu gestalten.


Teilnahmevoraussetzung:

  • für Mitarbeiter*innen aus der Hauswirtschaft ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im hauswirtschaftlichen Bereich und eine mindestens einjährige Berufsausübung erforderlich
  • für Mitarbeiter*innen aus der Pflege ist ein bestandenes Altenpflege- bzw. Gesundheits-/ Krankenpflege-Examen und eine mindestens einjährige Berufsausübung in einer Pflegeeinrichtung erforderlich

Fördermöglichkeiten:

Fördermöglichkeiten Land NRW

Art des Abschlusses:Zertifikat
Dauer:10 Tage / 80 Stunden
Teilnehmerzahl / Klassenstärke:20
Kosten:1.420,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der zunehmende Anteil gerontopsychiatrisch veränderter Menschen in den Einrichtungen der Altenhilfe erfordert von den pflegerischen Fachkräften und dem Sozialen Dienst spezielle Kenntnisse und Methoden, um dieser Personengruppe würdevoll und professionell begegnen zu können.

Um den hieraus resultierenden, sich stetig ändernden Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden, sind Kompetenzen gefordert, die in der Grundausbildung meist nicht im notwendigen Umfang erworben werden konnten.


Lernziele:

Diese Weiterbildung trägt nicht nur zur Förderung von beruflicher Handlungskompetenz bei, sondern steigert auch die Pflege- und Betreuungsqualität.

Pflege und Betreuung demenziell und gerontopsychiatrisch veränderter Menschen und deren Angehörigen erfordern von den Einrichtungen neue personelle und organisatorische Konzepte, die zur Erhaltung oder Steigerung der Lebensqualität gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen beitragen.

Dieses 380 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierungsangebot soll die Teilnehmer*innen in die Lage versetzen, eine tragfähige pflegerisch-therapeutische Beziehung aufzubauen und einrichtungsspezifische Betreuungskonzepte unter Einbeziehung eines Qualitätsmanagementsystems zu gestalten, sowie als fachlich kompetenter Ansprechpartner für Kolleg*innen und Angehörige zu wirken.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Altenhilfe (Ausbildung als Altenpfleger*in oder Gesundheits- und Krankenpfleger*in mit staatlich anerkanntem Abschluss, Heilerziehungspfleger*in)
  • Sozialarbeiter/-pädagogen (des Sozialen Dienstes)

Fördermöglichkeiten:

Fördermöglichkeiten Land NRW

Art des Abschlusses:Zertifikat
Dauer:9 Monate / 380 Stunden
Teilnehmerzahl / Klassenstärke:20
Kosten:2.750,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Hauptaufgabe der Pflegeberater nach § 45 SGB XI ist es, Angehörige in der korrekten Durchführung von Pflegemaßnahmen zu schulen und zu beraten. Sie stärken damit die Handlungskompetenz der Pflegeperson und fördern den Erhalt der Pflegebereitschaft und Pflegefähigkeit.

Ziel der Weiterbildung:

Die Teilnehmer*innen lernen in diesem Intensiv-Training Kurse und Einzelschulungen für pflegende Angehörige zu planen und durchzuführen.

Inhalte:

  • Grundlagen der Pflegeberatung nach § 45 SGB XI
  • Beratungs- und Anleitungsgespräche führen
    - Beratungsbedarf erkennen
    - Beziehungs- und Auftragsklärung
    - Kommunikation
  • Einzel- und Gruppenschulungen planen und durchführen
    - Aufbau und Ablauf
    - Medieneinsatz
    - Umgang mit Störungen
  • Qualität der Pflegeberatung sichern
  • Teilnehmerfragebogen erstellen
  • Befragungsergebnisse auswerten

Hinweis: Diese Fortbildung ist auch gut mit der Qualifizierung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft (PDL) kombinierbar.

Art des Abschlusses:Die Teilnehmer*innen erhalten ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk
Dauer:3 Tage, 24 Unterrichtseinheiten
Kosten:340,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Palliative Care ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase und der Begleitung ihrer Angehörigen.

Ziel ist es, durch die Linderung belastender Symptome und die professionelle Begleitung die Lebensqualität bestmöglich zu sichern.

Ziele der Palliativversorgung:

  • bestätigt das Leben und versteht das Sterben als normalen Prozess
  • will das Sterben weder beschleunigen noch verschieben
  • bietet Linderung von Schmerz und anderen belastenden Symptomen
  • integriert die psychologischen, sozialen und geistlichen Aspekte der patientenzentrierten Pflege
  • bietet ein Unterstützungssystem an, um dem Menschen zu helfen, so aktiv und selbstbestimmt wie möglich bis zum Tode zu leben
  • bietet ein Unterstützungssystem an, um Angehörigen während der Krankheit des Betroffenen und in der eigenen Trauer zu helfen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Einführung in Palliativ Care
  • Ethische, spirituelle und rechtliche Aspekte
  • Organisationsformen von Palliative Care und hospizlicher Altenpflege
  • Exemplarische Krankheitsbilder
  • Schmerz als zentrales Thema in der palliativen Versorgung
  • Palliative Symptomlinderung
  • Basale Stimulation in der letzten Lebensphase
  • Umgang mit qualitativen und quantitativen Bewusstseinsstörungen
  • Psychosoziale Aspekte der Pflege, Beratung und Begleitung
  • Familie und soziales Umfeld / Sterbe- und Trauerprozess
  • Teamarbeit und Selbstpflege - SAPV / AAPV

Zielsetzung des Lehrgangs:

Für Pflegekräfte ist hiermit ein bedeutendes Tätigkeitsfeld mit neuen Aufgaben und Schwerpunkten entstanden. Im Mittelpunkt der Qualifikation steht die Entwicklung eines individuellen, auf die Betroffenen ausgerichtetes Pflege- und Betreuungskonzepts. Diese Fortbildung greift die zentralen Fragen und Probleme der palliativen Pflege auf und vermittelt Einsichten, Standpunkte sowie die entsprechenden sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen.


Teilnahmevoraussetzung:

Staatlich anerkannte Pflegefachkräfte aus Einrichtungen der (teil-) stationären Krankenpflege und Altenhilfe, der Palliativpflege und Hospizarbeit. Im Einzelfall können auch Angehörige anderer Berufsgruppen nach Absprache zugelassen werden.

Art des Abschlusses:Die Teilnehmer*innen erhalten ein Zertifikat vom Lotte-Lemke-Bildungswerk, dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband e. V., der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutschen Krebshilfe
Dauer:160 Unterrichtseinheiten plus Praxisaufgaben zum Transfer in den Phasen zwischen den Lehrgangswochen und einem Kolloquium in der letzten Lehrgangswoche.
Kosten:1.790,00 €
Teilzeit:

Allgemeine Informationen

Portrait Unternehmen / Träger

Das Lucy-Romberg-Haus ist das Ausbildungs- und Weiterbildungszentrum der Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V. Die traditionsreiche Krankenpflegeschule wurde 1953 und das Fachseminar für Altenpflege 1958 durch Lucy Romberg gegründet. Seit dieser Zeit bilden wir staatlich anerkannte Pflegefachkräfte aus.

In der Altenpflegeausbildung betreiben wir insgesamt sechs Fachseminare an den Standorten Marl, Gelsenkirchen, Bochum, Kamen, Dortmund und Gevelsberg. Das Lotte-Lemke-Bildungswerk bietet Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowohl für den beruflichen Bereich "Gesundheit und Soziales" als auch Angebote für ehrenamtlich Tätige in den Gliederungen von Vereinen und Verbänden.

Kooperationen und Zusammenarbeit

Das Lotte-Lemke-Bildungswerk arbeitet mit zahlreichen ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen zusammen, die Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen als Träger des Bildungswerkes betreibt selbst 60 Seniorenzentren.

Besonderheiten

Das Lucy-Romberg-Haus ist eine der größten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen.

Lage und Anfahrt

  • Anfahrt über A 43, Abfahrt Marl-Sinsen, hier in Richtung Marl fahren. Bis zum Ende des ausgebauten Zubringers. 
  • Weiter rechts bis zum ersten Abzweig (nach 150 m), nach links in Richtung Loemühle, dort vorbei auf der Breddenkampstaße bis zur Ampelkreuzung: Langehegge nach rechts
  • Danach in die zweite Straße nach links in die Imenkampstraße einbiegen. 
  • Die Wiesenstaße als zweite Straße rechts; das LucyRomberg-Haus liegt in der Mitte der Straße. 
  • Sie erreichen uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Bahnhof Marl-Mitte mit der Buslinie 220 und 222 (Ausstieg „Pfarrkirche St. Josef") 
  • sowie vom Bahnhof MarlSinsen mit Buslinie 222 („Ausstieg St. Josef") und vom Hausbahnhof Recklinghausen mit der Buslinie 222 ebenfalls Ausstieg „Pfarrkirche St. Josef", von dort aus zu Fuß ca. 5 Minuten bis zum Lucy-Romberg-Haus

Unseren Anfahrtsweg finden Sie auch unter folgenden Link: Wegbeschreibung

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag 07.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Trägerschaft

Träger der Bildungseinrichtung ist die Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V.

Zur Homepage

Kontakt Ansprechpartner

Name:
Ursula Burke
 
Telefon:
02365 / 938 - 40
Fax:
02365 / 938 - 448
Email:
LLB@awo-ww.de

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