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bbw Nürnberg
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Fax:0911 / 931 97 - 50
Email:rosaviola.frohneberg@bbw.de
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Kontaktaufnahme

Beschreibung / Inhalte:

Damit sich persönliche Fähigkeiten und Kräfte entwickeln können, braucht jeder Mensch Hilfestellung und Impulse. Menschen mit Behinderung benötigen in der Regel hierzu besondere Hilfen, die vor allem von Heilerziehungs-pfleger/innen geleistet werden.

Weitere Informationen zur Ausbildung finden Sie hier: www.schulen.bfz.de

Je nachdem in welchem Bereich Sie später arbeiten möchten, ergeben sich vielfältige Aufgaben, die praktisch alle Lebensbereiche betreffen.

Mögliche Tätigkeitsfelder sind zum Beispiel:

  • Wohnheime oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung
  • Integrative Kindertagesstätten
  • Heilpädagogische Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Fachkrankenhäuser / Rehabilitationszentren
  • Erwachsenenbildung für behinderte Menschen

Unterrichtsinhalte

  • Pädagogik, Heilpädagogik und Psychologie
  • Anatomie und Krankheitslehre / Medizin und Psychiatrie
  • Praxis- und Methodenlehre
  • Praxis der Heilerziehungspflege
  • Pflege
  • Lebensraumgestaltung z.B. Musik, Bewegung, Kunst und Gestaltung, Medienpädagogik
  • Deutsch, Sozialkunde und Soziologie

Lernziele:

Ausbildung zur / zum Staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger/in.

In diesem Beruf stehen Sie Menschen mit körperlichen, seelischen oder geistigen Behinderungen zur Seite. Sie unterstützen sie heilpädagogisch, lebenspraktisch und pflegerisch. In der Alltagsbegleitung helfen Sie ihnen, ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu führen.

Sie erwerben Kompetenzen im Management wie Führung von Mitarbeiter/innen, Arbeiten im Team, Orientierung an Kundenbedürfnissen sowie Organisation, Dokumentation und Evaluation von Arbeitsprozessen.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Gesundheitliche Eigung für den angestrebten Beruf und
  • Mittlerer Schulabschluss und
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens 2-jähriger Dauer. (Ist dieser Berufsabschluss nicht für die Heilerziehungspflege förderlich, muss noch eine einjährige Tätigkeit in einem für die Heilerziehungspflege förderlichen Aufgabengebiet nachweisbar sein) oder
  • eine mindestens 2-jährige berufliche Tätigkeit in einem für die Arbeit in der Heilerziehungspflege förderlichen Aufgabengebiet. Bei Fachabitur genügt ein 1-jähriges Praktikum oder
  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem anderen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf und mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit oder
  • die 4-jährige Führung eines Mehrpersonenhaushaltes oder
  • Hauptschulabschluss mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in der Heilerziehungspflegehilfe

Fördermöglichkeiten:

Bitte klären Sie rechtzeitig vor Schulbeginn, in wieweit für Sie Leistungen nach dem SGB III oder dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) in Frage kommen.

Art des Abschlusses:Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in. Wenn Sie während der Ausbildung zusätzliche Fächer belegen, können Sie ggf. parallel die fachgebundene oder allgemeine Fachhochschulreife erwerben. Seit 2015 zusätzlich ausbildungsbegleitend möglich: Heilerziehungspfleger/in im Erziehungsdienst.
Dauer:Die Ausbildung dauert zwei Jahre in Vollzeit.
Kosten:Für die Schüler ist die Ausbildung schulgeldfrei. Es fällt eine einmalige Aufnahme- und Prüfungsgebühr an.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der / die Heilerziehungspflegehelfer/-in arbeitet mit Menschen aller Altersstufen und Schweregrade der Behinderung. Da der / die Heilerzienungspflegehelfer/-in dem Menschen mit Behinderung als Bezugsperson am Nächsten steht, beinhaltet dies die Sorge für das leibliche Wohl, die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und die Entwicklung der Gemeinschaftsfähigkeit. Voraussetzung dafür ist die Schaffung einer Atmosphäre der Geborgenheit sowie des sich Wohl- und Sicher-Fühlens.

Weitere Informationen zu den Ausbildungen finden Sie hier: www.schulen.bfz.de

Arbeitsfelder

  • Einrichtungen, in denen Menschen mit Behinderung Heimat, Ausbildung, Arbeit und spezielle therapeutische Hilfen finden
  • Betreute Wohngruppen und andere Wohnformen
  • Psychiatrische Einrichtungen
  • Reha-Zentren für unfallgeschädigte und psychisch kranke Menschen
  • Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Werkstätten für behinderte Menschen
  • Integrative Kindergärten, Frühförderung
  • Heilpädagogische Tagesstätten
  • Heilpädagogische Kinder- und Jugendheime

Ausbildungsinhalte

Unterricht wird erteilt in folgenden Fächern: Deutsch, Sozialkunde, Englisch, Pädagogik, Heilpädagogik und Psychologie, Anatormie, Physiologie und Krankheitslehre, Berufs- und Rechtskunde, Übungen zur Religionspädagogik, Praxis- und Methodenlehre mit Kommunikation, Lebensraumgestaltung und Pflege.

Die Praxis der Heilerziehungspflege wird überwiegend in den Ausbildungsbetrieben abgeleistet.


Lernziele:

Ziel der Tätigkeit des / der Heilerziehungspflegehelfers/-in soll es sein, den Menschen mit Behinderung zur größtmöglichen Selbständigkeit, Lebenserfüllung und Teilhabe in der Gesellschaft zu führen.


Teilnahmevoraussetzung:

Für die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Heilerziehungspflegehelfer/in benötigen Sie

  • einen Hauptschulabschluss und
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens 2-jähriger Dauer. (Ist dieser Berufsabschluss nicht für die Heilerziehungspflege förderlich, muss noch eine einjährige Tätigkeit in einem für die Heilerziehungspflege förderlichen Aufgabengebiet nachweisbar sein) oder
  • eine mindestens 2-jährige berufliche Tätigkeit in einem für die Arbeit in der Heilerziehungsplfege förderlichen Aufgabengebiet. Bei Fachabitur genügt ein 1-jähriges Praktikum oder
  • die 4-jährige Führung eines Mehrpersonenhaushalts

Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) förderfähig.

Art des Abschlusses:Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung wird die Berufsbezeichnung "Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspflegehelfer/in" erworben. Der Abschluss ist dem mittleren Bildungsabschluss gleichgestellt. Damit sind die Zugangsvoraussetzungen für die dreijährige Ausbildung zum Heilerziehungspfleger erfüllt.
Dauer:Die Ausbildung dauert ein Jahr und findet berufsbegleitend statt. Der Unterricht findet in der Schule statt, der praktische Teil in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung.
Kosten:Für die Schüler ist die Ausbildung schulgeldfrei. Es fällt eine einmalige Aufnahme- und Prüfungsgebühr an. Die Praxisstelle bezahlt eine Ausbildungsvergütung.
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der verantwortungsvolle Umgang mit Fixiergurten, Bettgittern und Stecktischen und deren konsequente Vermeidung werden zunehmend zu zentralen Arbeitsanforderungen für Mitarbeiter in der Pflege.

Der Ansatz des Werdenfelser Weges (WW) hat in vielen Regionen Deutschlands eine gemeinsam getragene Veränderung der Pflegekultur bewirkt und steht für eine gemeinsame Lösungsstrategie. Die Umsetzung ist eine tägliche Herausforderung für alle Mitarbeiter in Pflege und Betreuung.

Inhalte

Am Vormittag stellt eine erfahrene Betreuungsrichterin das  Konzept des WW vor.

  • Grundidee der gemeinsamen Verantwortungsübernahme
  • Grundzüge des Haftungsrechts
  • Rechtliche Einzelfragen bei Fixierungen

Am Nachmittag referiert eine erfahrene Verfahrenspflegerin, die über eigene Berufserfahrung in der Pflege verfügt, über die Herausforderungen der tatsächlichen Umsetzung.

Themen dabei sind:

  • Welche praktischen Alternativen zu FEM gibt es (Praxiserfahrungen, Fallbeispiele und Tipps aus der Praxis)?
  • Welche technischen Alternativen können bei der Umsetzung helfen?
  • Wie beziehe ich Angehörige/Betreuer und Bevollmächtigte in die Entscheidung ein?
  • Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Verfahrenspflegern und den Behörden?

Lernziele:

Ziel des Seminars ist Grundwissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Vermeidung irrationaler Haftungsängste bei der täglichen Arbeit zu vermitteln. Die Konzeption des Werdenfelser Weges mit seiner professionsübergreifenden gemeinsamen Verantwortungsübernahme wird als hilfreiches Instrument für die Praxis dargestellt. Wichtig ist dabei der Austausch mit spezialisierten und erfahrenen Verfahrenspflegern, die über die praktische Umsetzung und dabei auftretende Aspekte aus der Sicht der Pflege berichten können.

Der verantwortungsvolle Umgang aller Mitarbeiter mit frei-heitsentziehenden Maßnahmen ist ein zentraler Qualitätsaspekt für jede Einrichtung.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:

Pflegekräfte von stationären und ambulanten Altenhilfeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Krankenpflege.

Art des Abschlusses:Jeder Teilnehmer erhält ein teilnehmerbezogenes Zertifikat des bbw mit WW Logo.
Dauer:9 Unterrichtseinheiten
Kosten:Auf Anfrage
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Im Rahmen des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes können für  Bewohner, die Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege, der
hauswirtschaftlichen Versorgung und der Betreuung haben,  Betreuungskräfte eingestellt werden. Anspruch darauf haben
stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen. Die Pflegekassen übernehmen die Kosten für eine zusätzliche Betreuungskraft.

Inhalte

Modul 1: 100 Unterrichtsstunden

  • Kommunikation und Interaktion mit Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Demenz, psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen
  • Grundkenntnisse über Demenzerkrankungen, psychische Erkrankungen, geistige Behinderungen sowie somatische  Erkrankungen (Diabetes, Erkrankungen des Bewegungsapparates und deren Behandlungsmöglichkeiten)
  • Grundkenntnisse der Pflege und Pflegedokumentation
    (Hilfen bei der Nahrungsaufnahme, Umgang mit Inkontinenz, Schmerzen und Wunden usw.) sowie der Hygieneanforderungen
  • Erste-Hilfe-Kurs

Modul 2: Praktikum

2-wöchiges Praktikum in einer Pflegeeinrichtung unter Anleitung und Begleitung einer in der Pflege und Betreuung des betroffenen Personenkreises erfahrenen Pflegefachkraft. Dabei werden praktische Erfahrungen in der Betreuung von Menschen mit einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz gesammelt

 

Modul 3: 60 Unterrichtsstunden

  • Vertiefen der Kenntnisse
  • Rechtskunde
  • Hauswirtschaft und Ernährungslehre
  • Beschäftigungsmöglichkeiten und Bewegung für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und/oder Demenz
  • Zusammenarbeit mit den an der Pflege Beteiligten

Anmeldung und Buchung über unseren Webshop oder direkt beim Ansprechpartner / der Ansprechpartnerin.


Lernziele:

Unsere Qualifizierung zur Betreuungskraft entspricht vollumfänglich der anerkannten Weiterbildung gemäß der Richtlinie nach § 53c SGB XI.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Positive Haltung gegenüber kranken, behinderten und alten Menschen
  • Teamfähigkeit
  • Praktikum von 40 Stunden in einer Pflegeeinrichtung vor Lehrgangsbeginn

 


Fördermöglichkeiten:

Eine Förderung durch einen Kostenträger (z.B. Agentur für Arbeit, Jobcenter) ist bei Erfüllung der individuellen Fördervoraussetzungen möglich.

Die Bildungsprämie fördert die berufliche Weiterbildung bis zu 50 %. Nähere Informationen finden Sie unter www.bildungspraemie.info.

Art des Abschlusses:Zertifikat
Dauer:160 Unterrichtsstunden und 2-wöchiges Praktikum
Kosten:Auf Anfrage
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Werdenfelser Weg (nach dem Originalkonzept von Josef Wassermann und Dr. Sebastian Kirsch)

Überall in Deutschland entstehen seit Sommer 2010 unter dem Schlagwort „Werdenfelser Weg" lokale Initiativen zur verantwortungsvollen Reduzierung von Fixierungsmaßnahmen. Der Werdenfelser Weg ist zu einem bundesweiten Synonym für professionsübergreifende Ansätze zur Fixierungsreduzierung geworden. Die Konzeption geht auf Josef Wassermann, Leiter der Betreuungsstelle Garmisch-Partenkirchen, und Betreuungsrichter Dr. Sebastian Kirsch zurück, die die treibenden Kräfte dieser Idee sind und auch dieses Seminar inhaltlich ausgestaltet und konzipiert haben.

Der verantwortungsvolle Umgang mit Fixiergurten, Bettgittern und Stecktischen und deren konsequente Vermeidung wird zunehmend wichtig für Angehörige, künftige Bewohner und FQA. Der Ansatz des Werdenfelser Weges (WW) hat in vielen Regionen Deutschlands eine gemeinsam getragene Veränderung der Pflegekultur bewirkt und steht für eine gemeinsame Lösungsstrategie. Die Veränderung ist wesentliche Leitungsaufgabe der Führungskräfte der Einrichtungen.

Inhalte

Am Vormittag stellt ein erfahrener Betreuungsrichter das Konzept des WW vor. Weitere Themen:

  • Der aktuelle Stand des Haftungsrechts
  • Rechtliche Einzelfragen bei Fixierungen

Am Nachmittag referiert eine Führungskraft aus Einrichtungen zu ihren Erfahrungen. Themen sind:

  • Welche Leitfunktion hat die Führungsebene einer Einrichtung bei einer Umsetzung?
  • Wie wurde die Umstellung einrichtungsintern umgesetzt?
  • Welche personellen und strukturellen Veränderungen in der Einrichtung waren damit verbunden?
  • Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit den Angehörigen, den Verfahrenspflegern und den Behörden?
  • Welche Strategien zur konsequenten Mobilisierung werden umgesetzt?
  • Welche technischen und praktischen Alternativen zu FEM gibt es?
  • Wie wird innerhalb der Einrichtung mit potentiellen Haftungssituationen umgegangen?

Anmeldung und Buchung über unseren Webshop oder direkt beim Ansprechpartner / der Ansprechpartnerin.


Lernziele:

Ziel des Seminars ist die Vertiefung des Fachwissens von Führungskräften über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Konzeption der professionsübergreifenden gemeinsamen Verantwortungsübernahme. Wichtig ist dabei der Austausch mit den anderen Führungskräften. Der verantwortungsvolle Umgang der Einrichtung mit freiheitsentziehenden Maßnahmen ist ein zentraler Qualitätsaspekt und Alleinstellungsmerkmal für die Einrichtung.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:

Geschäftsführer, Pflegedienstleitungen, Führungskräfte, Entscheidungsträger und Fachkräfte von stationären und ambulanten Altenhilfeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Krankenpflege.

 

Art des Abschlusses:Zertifikat
Dauer:9 Unterrichtseinheiten
Kosten:Auf Anfrage
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der Lehrgang zum/zur Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) vermittelt Ihnen nicht nur Fachkenntnisse in der Gesundheits- und Sozialpolitik, dem Sozialmarketing und der Sozialgesetzgebung. Vielmehr vertiefen Sie auch Ihr betriebswirtschaftliches, volkswirtschaftliches und rechtliches Know-how.

Daher können Sie zukünftig anspruchsvolle Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben im Gesundheits- und Sozialwesen übernehmen:

  • Mitarbeiter unter Berücksichtigung der Unternehmensziele und arbeitsrechtlichen Vorschriften führen
  • Qualifizierte kaufmännische Sachaufgaben ausführen und bei Aus- und Weiterbidlung mitwirken
  • regionale, nationale und internationale Vernetzungen im Bereich sozialer Dienstleistungen und deren Einfluss auf den Betriebsablauf erkennen und beurteilen    

Anmeldung und Buchung über unseren Webshop oder direkt beim Ansprechpartner / der Ansprechpartnerin.


Lernziele:

 

  • Planen, Steuern und Organisieren betrieblicher Prozesse
  • Steuern von Qualitätsmanagementprozessen
  • Gestalten von Schnittstellen und Projekten
  • Steuern und Überwachen betriebswirtschaftlicher Prozesse und Ressourcen
  • Führen und Entwickeln von Personal
  • Planen und Durchführen von Marketingmaßnahmen    

Teilnahmevoraussetzung:

 

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten kaufmännischen, verwaltenden, medizinischen oder handwerklichen Ausbildungsberufe des Gesundheits- und Sozialwesens und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem bundesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen oder einem dreijährigen landesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheits- und Sozialwesen und eine mindestens einjährige Berufspraxis
  • ein mit Erfolg abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium und eine mindestens zweijährige Berufspraxis
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten kaufmännischen, verwaltenden oder hauswirtschaftlichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis
  • eine mindestens fünfjährige Berufspraxis    

Fördermöglichkeiten:

Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG)

Weitere Informationen sowie die aktuellen Formblätter erhalten Sie im Internet unter der Adresse: https://www.aufstiegs-bafoeg.de/

Meisterbonus

Die Richtlinien, Ansprechpartner sowie weitere Informationen zum Meisterbonus finden Sie im Internet unter der Adresse: https://www.stmwi.bayern.de

Art des Abschlusses:IHK - Fortbildungsabschluss
Dauer:24 Monate
Kosten:Auf Anfrage
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Gesetzliche Grundlage

Aufbauend auf den Richtlinien sieht der GKV-Spitzenverband der Pflegekassen zwingend vor, dass die Betreuungskräfte in Pflegeheimen mindestens einmal jährlich eine 2-tägige Fortbildung besuchen, in der das vermittelte Wissen aktualisiert und die berufliche Praxis reflektiert wird.

Im Rahmen von Heimprüfungen des MDK und der FQAs wird die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen kontrolliert.

Folgende Module bieten wir als Seminare als auch Inhouse an:

  • Professionelle Dokumentation der Betreuungstätigkeit (Entbürokratisierung)
  • Begleitung am Lebensende
  • Aktivierung und Beschäftigung für Menschen mit erhöhtem Betreuungsaufwand
  • Umgang mit Aggressionen bei dementen Menschen
  • Kommunikation mit Angehörigen und im Team
  • Aktivierung von bettlägerigen Personen
  • Lebensraum Natur im Alter
  • Biografiearbeit -  Zeitgeschehen
  • Kultur-Sensible Betreuungsarbeit in der Altenpflege
  • Musik – ein Königsweg zu Menschen mit Demenz
  • Sexualität im Alter und in Verbindung mit Demenz
  • Psychische und psychiatrische Erkrankungen im Alter
  • Ernährung im Alter und bei Demenz – Ansätze für Betreuungskräfte
  • Bewegung trotz(t) Demenz
  • Beschäftigung und Aktivierung von Männern in Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen
  • Feste feiern in Einrichtungen der Altenpflege

Lernziele:

Reflexion des Berufsalltages und konstante Weiterbildung.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Betreuungskräfte
  • Pflegekräfte und Pflegehilfskräfte in der Betreuung von Menschen

Fördermöglichkeiten:

Die Kosten für die 2-tägige Fortbildung übernimmt der Träger, bei dem die Betreuungskräfte beschäftigt sind, oder sie werden privat bezahlt.

Art des Abschlusses:Nach Abschluss der Weiterbildung erhalten Sie ein Zertifikat von bbw gGmbH
Dauer:16 Unterrichtseinheiten
Kosten:Auf Anfrage
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Sie können Ihren Ursprungsberuf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben, möchten aber im Gesundheits- und Sozialwesen tätig bleiben? Die Weiterbildung zum Sozialwirt (bfz / Hochschule) vermittelt Ihnen das dafür erforderliche Fachwissen.

Inhalte

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Management
  • Qualitätsmanagement
  • Volkswirtschaft
  • Recht
  • Marketing
  • EDV
  • Coaching
  • 2 Praktika (7 und 8 Wochen)

In dieser Weiterbildung werden speziell dafür konzipierte Lehrgangsskripte verwendet.

Zusatzqualifikationen (im Kurspreis enthalten)

  • Verantwortliche Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI
  • Leitung von Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen nach den Vorgaben der AV PfleWoqG
  • Optional dazu: Migration/Integration
  • Q-Beauftragter, Interner Auditor, Q-Manager

Lernziele:

Zielsetzung des Lehrgangs

Sie können Ihren Ursprungsberuf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben und suchen nach einer beruflichen Veränderung oder einem beruflichen Aufstieg und möchten sich dafür in einer anspruchsvollen und umfassenden Qualifizierung sorgfältig vorbereiten?

Die Weiterbildung zum Sozialwirt (bfz/Hochschule) bietet Ihnen die Vermittlung des dafür notwendigen und passenden Know-how. Nach Abschluss der Weiterbildung sind Sie fundiert auf Aufgaben im Bereich Sozialmanagement (z.B. Personalführung) sowie auf den betriebswirtschaftlichen Bereich (Buchführung, Finanzierung, Controlling) in sozialen und kommunalen Einrichtungen vorbereitet.

Berufliche Wiedereinstiegschancen

Mit dem erworbenen breitgefächerten Wissen und einem hochschulnahen Zeugnis/Zertifikat stehen Ihnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in verantwortungsvollen Positionen offen:

  • die Übernahme der Leitung oder Geschäftsführung in einer Einrichtung des Sozial- und Gesundheitswesens im Bereich Kinder- und Jugendhilfe, Rehabilitation sowie Heil- und Sonderpädagogik. Es besteht die Möglichkeit im Rahmen der AVPfleWoqG (Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes) die Qualifikation „Verantwortliche Pflegekraft" nach § 71 SGB XI (für Teilnehmer mit examinierter Pflegeausbildung) und die Qualifikation „Einrichtungsleitung" zu erwerben.
  • der Schritt in die Selbständigkeit
  • Tätigkeiten im Qualitätsmanagement als zertifizierter Q-Beauftragter, Q-Manager und Interner Auditor
  • gehobene Verwaltungstätigkeiten (z. B. bei kommunalen Behörden) oder
  • die Koordination im Material- und Beschaffungswesen

Teilnahmevoraussetzung:

Der Lehrgang richtet sich an Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen, die ihren Ursprungsberuf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Die Teilnehmer erweitern ihre Berufserfahrung mit einem breit gefächerten betriebswirtschaftlichen Basiswissen, um somit den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften auf unterschiedlichen Ebenen zu decken.

Formale Voraussetzungen sind:

  • mittlerer Bildungsabschluss
  • abgeschlossene Ausbildung/abgeschlossenes Studium in einem sozialen, helfenden, pädagogischen oder pflegenden Bereich oder in der Sozial- und Gesundheitsverwaltung
  • einschlägige Berufspraxis

Fördermöglichkeiten:

Wenn Sie die individuellen Voraussetzungen erfüllen, kann eine Förderung durch einen Kostenträger (Deutsche Rentenversicherung Bund oder Schwaben, Berufsgenossenschaft, Bundesagentur für Arbeit, BFD) möglich sein.

Art des Abschlusses:Während der gesamten Lehrgangsdauer finden Leistungsnachweise statt, die in der Regel in schriftlicher Form vorgenommen werden. Die Abschlussprüfung besteht aus einer Klausur und einem Colloquium, die in fächerübergreifender Form gestaltet sind. Die erfolgreiche Abschlussprüfung wird durch ein gemeinsames Zeugnis und Zertifikat von Hochschule und bfz dokumentiert.
Dauer:1.835 Unterrichtseinheiten Vollzeit, 920 Unterrichtseinheiten Teilzeit
Kosten:Auf Anfrage
Vollzeit:
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der Gesetzgeber hat mit dem Hospiz- und Palliativgesetz (HPG), welches Ende 2015 verab-schiedet wurde, die gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (§ 132 SGB V) eingeführt. Für die Vergütung der Leistung haben alle Leistungserbringerverbände in Bayern eine kollektive Vereinbarung mit den Krankenkassen getroffen. Für die Einrichtungen hat dies den Vorteil, dass die Vergütung über ein einfaches und unbürokratisches Beitritts-verfahren angewandt werden kann. Zugelassene vollstationäre Pflegeeinrichtungen im Sin-ne des § 43 SGB XI und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung nach § 75 Abs. 1 Satz 1 SGB XII haben die Möglichkeit, das Beratungsangebot entsprechend der kollektiven Vergütungsvereinbarung mit den Krankenkassen abzurechnen. Ziel der bun-desweiten Vereinbarung ist es, für die Leistungsberechtigten eine qualifizierte gesundheitli-che Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase verfügbar zu machen, die den Bedürf-nissen und individuellen Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner nach Verlässlichkeit und Selbstbestimmung gerecht wird.

Inhalte

  • Einführung in die "Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase"
  • Medizinisch-pflegerische Sachverhalte
  • Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Kommunikation in Beratungsgesprächen zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase
  • Implementierung und Umsetzung in der Praxis
  • Simulation in Kleingruppen
  • Dokumentation und Vernetzung

Die Weiterbildung gliedert sich in zwei Teile:

Der erste Teil beinhaltet 48 Unterrichtseinheiten Theorie sowie 12 Unterrichtseinheiten be-stehend aus zwei Beratungsprozessen in Begleitung einer Dozentin/eines Dozenten sowie Vor- und Nachbereitung und Dokumentation.Nach Abschluss des ersten Teils der Weiterbildung und entsprechendem Nachweis sind Sie berechtigt, Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung zu Lasten der Krankenkas-sen zu erbringen.

Der zweite Teil der Weiterbildung dient der Sammlung weiterer Praxiserfahrung: Durchfüh-rung von mindestens 7 Beratungsprozessen innerhalb eines Jahres, die alleinverantwortlich geplant, vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert werden.


Lernziele:

Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase ist ein individuelles Beratungsangebot zur medizinisch-pflegerischen, psychosozialen und seelsorgerlichen Versorgung für die letzte Lebensphase. Einrichtungen, welche die Leistung erbringen und abrechnen möchten, müssen hierfür über spezifisch geschulte Berater verfügen. Mit dieser Weiterbildung qualifizieren Sie Ihre Pflegefachkräfte zu entsprechenden Beratern gemäß den Vorgaben nach § 132 SGB V.


Teilnahmevoraussetzung:

Pflegefachkräfte sowie Fachkräfte von Einrichtungen der Eingliederungshilfe wie Heilerziehungs-pfleger, Heilpädagogen, Erzieher oder vergleichbare Ausbildungen bzw. Studium mit Berufser-fahrung (Ärzte, Sozial-, Geistes- und Erziehungswissenschaftler, Psychologen, Theologen, Sozialar-beiter)

Art des Abschlusses:Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat der bbw gGmbH, das den Landesver-bänden der Krankenkassen bzw. Verbänden der Ersatzkassen vorzulegen ist.
Dauer:60 Unterrichtsstunden und 7 Beratungsprozesse innerhalb eines Jahres
Kosten:Auf Anfrage
Berufsbegleitend:

Allgemeine Informationen

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Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw gGmbH) ist ein erfahrener und kompetenter Partner der beruflichen Bildung. Mit unseren 24 Standorten in ganz Bayern finden Sie genau die Fort- und Weiterbildung, die zu Ihnen passt. Hier er-leben Sie mit erfahrenen Dozenten und Ihren Seminarnachbarn, dass gemeinsame Interessen und Ziele stark machen. Dass Kompetenz nicht nur ein Schlagwort ist, sondern glücklich macht, weil sie Ihre Arbeit erleichtert und aufwertet.

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Arbeiten im Sozial- und Gesundheitswesen ist mehr als ein Beruf. Es ist eine Berufung. Umso wichtiger ist es, dass Sie dabei selber in guten Händen sind.

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