Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales Ingolstadt

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Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales Ingolstadt
Große Rosengasse 1
85049 Ingolstadt

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Email:bildungsportal@ggsd.de
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Kontaktaufnahme

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Beschreibung / Inhalte:

Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Altenpfleger/in eröffnet vielerlei berufliche Perspektiven. Aufgaben der Altenpfleger/innen sind die selbständige und eigenverantwortliche Pflege und Betreuung von älteren Menschen.

Neben der umfassenden und geplanten Pflege gehören zum Aufgabenspektrum auch die Mitwirkung bei der medizinischen Versorgung, sowie die Betreuung im Tagesablauf. Altenpfleger/innen beraten von Pflegebedürftigkeit Betroffene in ihren persönlichen und sozialen Angelegenheiten, geben Hilfen zur Erhaltung der selbstständigen Lebensführung und arbeiten mit deren Angehörigen zusammen.

Ausbildungsinhalte:

Die  schulischen  Lerninhalte  der  Ausbildung  sind  in Lernfelder  gegliedert.  Sie  beschreiben  die relevanten Schlüsselqualifikationen und geben der Altenpflege ihr unverwechselbares Profil.

Die Lernfelder sind:

  • 1. Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen in der Altenpflege
  • 2.  Altenpflege als Beruf
  • 3. Altern als Prozess - Gerontologisch begründete Arbeits-weisen
  • 4. Kultursensible Pflege
  • 5. Methoden und Dimensionen der Alltagsgestaltung
  • 6. Planung, Durchführung und Evaluation des Pflegeprozesses
  • 7. Anleitung, Beratung, Kooperation
  • 8. Altenpflege als interprofessionelles Arbeitsfeld
  • 9. Direkte Pflege alter Menschen
  • 10. Förderung der Selbstkompetenz Pflegebedürftiger
  • 11. Spezielle Pflege psychisch veränderter und kranker alter Menschen
  • 12. Unterstützung in psychischen und physischen Grenz-situationen
  • 13. Qualitätsentwicklung in der Altenpflege

Möglichkeit des Dualen Studiums

Durch die Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule besteht die Möglichkeit der dualen Ausbildung. Das Studium beginnt im 2. Ausbildungsjahr und wird berufsbegleitend zum Bachelor of Science (B.Sc.) fortgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung

 


Lernziele:

Der Besuch der Berufsfachschule für Altenpflege soll die Schüler/innen befähigen, selbständig alte Menschen in allen Bereichen der Altenhilfe zu pflegen, zu betreuen und zu beraten. Im Rahmen der gesetzlichen Ausbildungsordnung setzt unsere Berufsfachschule folgende Schwerpunkte:

1. Für den Bereich der ambulanten und der offenen Altenhilfe sollen die Schüler/innen durch helfende Dienste alte Menschen in die Lage versetzen, ihren Lebensalltag im eigenen häuslichen Bereich weitgehend selbständig zu gestalten. Hierzu muss die Fähigkeit entwickelt werden, den alten Menschen ganzheitlich in seiner Persönlichkeit zu verstehen und zu stützen.

2. In dem Maße, in dem ambulante und offene Altenhilfe wirksam wird, steigt in stationären Einrichtungen die Bedeutung der pflegerischen Aufgaben. Neben der notwendigen sozialen Betreuung ergeben sich erhöhte Anforderungen im medizinisch - pflegerischen Bereich. Praxisbegleitung in Kleingruppen sichert eine überdurchschnittliche Ausbildungsqualität unserer Absolventen.


Teilnahmevoraussetzung:

Möglichkeit 1:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss

Möglichkeit 2:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Hauptschulabschluss
  • Abschluss einer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, Kran-kenpflegehilfe oder Sozialpflege

Möglichkeit 3:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Hauptschulabschluss
  • Erfolgreich abgeschlossene mind. 2-jährige Berufsausbildung

Verkürzungsmöglichkeiten der Ausbildung:

  • Abschluss einer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, Krankenpflegehilfe, Heilerziehungspflegehilfe, Heilerziehungs-hilfe
  • 2-jährige Tätigkeit in der Pflege

In diesem Fall kann die Ausbildung in der Altenpflege auf Antrag um ein Jahr verkürzt werden!


Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach AZWV/AZAV zertifiziert und durch die die Arbeitsagentur förderbar.
Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Das Bestehen der Abschlussprüfung führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in
Dauer:36 Monate, beginnend jährlich im September, Umfang: 2100 Unterrichtsstunden/ 2500 Praxisstunden
Kosten:Kein Schulgeld. Die Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen und werden in 2 Raten à 87,50 € erhoben.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der Anteil älterer Menschen mit Behinderung an der Gesamtbevölkerung ist in den letzten Jahren deutlich ange-stiegen und wird sich künftig noch weiter erhöhen. Für die älteren behinderten Menschen sind gut ausgebildete Fachkräfte notwendig, um ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden zu können.

Mit der auf ein Jahr verkürzten Altenpflegeausbildung haben examinierte Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfle-ger die Möglichkeit, sich in diesem Bereich als anerkannte Fachkraft zu qualifizieren. Sie können in vollem Umfang die berufliche Anerkennung ihrer Pflegekompetenz im Rahmen des Pflegeversicherungs- und Krankenversicherungsgesetzes sowie des Bayerischen Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes erreichen.

Ihre praktische Ausbildung absolvieren Heilerziehungspfleger-innen und Heilerziehungspfleger bei Kooperationseinrichtungen der Altenhilfe bzw. bei Einrichtungen der Behindertenhilfe, die bereits ältere Menschen betreuen. Rechtsgrundlage für diese Ausbildung ist § 7 Abs. 1 des Altenpflegegesetzes.

Inhalte der Ausbildung:

  • Grundlagen der Pflege
  • Altenpflege und Altenkrankenpflege (Theorie)
  • Lebensgestaltung
  • Berufskunde
  • Recht und Verwaltung
  • Deutsch und Kommunikation 
  • Altenpflege und Altenkrankenpflege (Praxis) 
  • Lebensraum- und Lebenszeitgestaltung

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Teilnahmevoraussetzung:

Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als

  • Heilerziehungspflegerin oder Heilerziehungspfleger
  • Gesundheitliche Eignung

Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach AZWV/AZAV zertifiziert und durch die die Arbeitsagentur förderbar.

Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Das Bestehen der Abschlussprüfung führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in“.
Dauer:12 Monate, beginnend jährlich im September, Umfang: 500 Unterrichtsstunden/ 840 Praxisstunden
Kosten:Über die Kosten informiert Sie auf Nachfrage das Sekretariat des Schulstandortes.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der/Die Assistent/in für Ernährung und Versorgung versorgt und betreut Menschen individuell und situationsbezogen. Als eigenverantwortliche Fachkraft trägt sie wesentlich zu einer hohen Lebensqualität ihrer Kunden bei.

Die vielen Einsatzfelder im Bereich Ernährung und Versorgung zeigen, wie hoch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften für hauswirtschaftliche Dienstleistungen auf dem Arbeitsmarkt ist.

Mögliche Einsatzfelder nach der Ausbildung:

  • Großküchen in Betrieben (Mensa, Kantine)
  • Hotellerie, Gastgewerbe und Catering
  • Tagungshäuser und Bildungseinrichtungen
  • Kliniken, Kur- und Rehaeinrichtungen
  • Wohn- und Pflegeheime
  • Ambulante Pflegedienste
  • Hauswirtschaftliche Dienstleistungsunternehmen
  • Privathaushalte

Die Ausbildung ist ein Sprungbrett für zahlreiche Berufe wie:

  • Betriebswirt/in für Ernährungs- Versorgungsmanagement
  • Fachlehrer/in für Ernährung und Gestaltung
  • Bachelorstudium Ernährungs- und Versorgungsmanagement
  • Fachhauswirtschafter/in
  • Diätassistent/in
  • Familienpfleger/in
  • Altenpfleger/in
  • Heilerziehungspfleger/in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in

In diesen Fächern werden Sie unterrichtet:

  • Allgemeinbildender Unterricht
  • Ernährung
  • Speisenzubereitung und Service
  • Haushaltstechnologie
  • Raum- und Textilpflege
  • Textiles Gestalten
  • Gestalten von Räumen
  • Betriebswirtschaft
  • Erziehung und Betreuung
  • Englisch

Wahlpflichtfächer:

  • Grundversorgung, Bildung und Erziehung von Kindern
  • Grundversorgung und Betreuung alter, erkrankter Menschen
  • Großhaushalt
  • Gastronomie und Hotellerie
  • Projektorientiertes Arbeiten
  • Gehobener Privathaushalt / Landwirtschaftlicher Unternehmerhaushalt

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ggsd.de/ausbildung


Teilnahmevoraussetzung:

Möglichkeit 1: (Dauer der Ausbildung: 3 Jahre)

  • 9 Jahre allgemeinbildender Schulbesuch
  • Gesundheitliche Eignung
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Praktisches Geschick
  • Interesse an der Zubereitung von Nahrungsmitteln

Möglichkeit 2: (Dauer der Ausbildung: 2 Jahre)

  • Mittlere Reife
  • Mittlerer Bildungsabschluss
  • Gesundheitliche Eignung
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Praktisches Geschick
  • Interesse an der Zubereitung von Nahrungsmitteln

Fördermöglichkeiten:

Eine Förderung der Ausbildung durch Schüler-Bafög sowie Schulwegkostenfreiheit in der 10. Klasse sind möglich.
Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen, schriftlichen und praktischen Prüfung ab. Sie verleiht die Berufsbezeichnung staatlich geprüfte/r Hauswirtschafter/in. Zusätzlich erhalten Sie bei bestandener Prüfung den Titel „staatlich geprüfte/r Assistent/in für Ernährung und Versorgung.“ Nach dem 2. Ausbildungsjahr wird nach bestandener Prüfung der schulische Abschluss zum/zur „Staatlich geprüfte/r Helfer/in für Ernährung und Versorgung“ verliehen. Der mittlere Schulabschluss wird nach dem 2. Ausbildungsjahr erreicht bei einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und dem Nachweis von mindestens ausreichenden Kenntnissen im Fach Englisch (mindestens 5 Jahre Unterricht).
Dauer:3 Jahre, beginnend jährlich im September. Mit Mittlerem Schulabschluss/Mittlerer Reife kann die Ausbildung auf 2 Jahre verkürzt werden.
Kosten:Kein Schulgeld. Monatlich 65,00 € Materialgeld.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die schulische Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Kinderpfleger/in vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur pädagogischen Mitarbeit in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, insbesondere bei der Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern im Säuglingsalter bis ins frühe Schulalter.

Mögliche Einsatzfelder sind:

  • Kinderkrippen
  • Kindergärten
  • Sonstige Kinderbetreuungseinrichtungen

In diesen Fächern werden Sie unterrichtet:

  • Religionspädagogik
  • Deutsch und Kommunikation
  • Englisch
  • Sozialkunde und Berufskunde
  • Pädagogik und Psychologie
  • Ökologie und Gesundheit
  • Rechtskunde
  • Mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung
  • Praxis- und Methodenlehre und Medienerziehung
  • Werkerziehung
  • Musikerziehung
  • Bewegungserziehung
  • Hauswirtschaftliche Erziehung
  • Säuglingsbetreuung

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Während Ihrer Ausbildung lernen Sie:

  • Auf die beruflichen Anforderungen fachlich und sozial kompetent zu reagieren.
  • Den sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt und der Gesellschaft flexibel zu begegnen.
  • Bei der individuellen Lebensgestaltung und im öffentlichen Leben verantwortlich zu handeln.

Teilnahmevoraussetzung:

 

  • Erfolgreicher Mittelschulabschluss (Hauptschulabschluss) oder mittlerer Schulabschluss
  • Gesundheitliche und persönliche Eignung
  • Gute Deutschkenntnisse

 


Fördermöglichkeiten:

Eine Förderung der Ausbildung durch Schüler-Bafög sowie Schulwegkostenfreiheit in der 10. Klasse sind möglich.

Wir beraten Sie gerne!

 

Art des Abschlusses:Das Bestehen der Abschlussprüfung berechtigt zur Führung der Bezeichnung
Dauer:2 Jahre in Vollzeit. Die Ausbildung beginnt jeweils mit dem bayerischen Schuljahr.
Kosten:monatlich 140 € Schulgeld, zzgl. 35 € Materialkosten.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die schulische Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in bietet vielerlei berufliche Perspektiven. Erzieher/innen arbeiten selbstständig, als Partner im Team und mit Eltern. Sie planen und gestalten die Erziehung von Kindern und Jugendlichen verantwortlich und arbeiten auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplanes. Sie wirken in Einrichtungen der Jugendhilfe, in Kindertagesstätten sowie in verschiedensten pädagogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereichen.

Inhalte:
Pflichtfächer an der Fachakademie für Sozialpädagogik

  • Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik
  • Sozialkunde/Soziologie
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Erziehung
  • Ökologie/Gesundheitspädagogik
  • Recht und Organisation
  • Literatur- und Medienpädagogik
  • Englisch
  • Deutsch
  • kath. bzw. ev. Theologie/Religionspädagogik
  • Praxis- und Methodenlehre mit Gesprächsführung
  • Kunst- und Werkpädagogik
  • Musik- und Bewegungspädagogik

Praktische Ausbildung:

  • Sozialpädagogische Praxis

Unsere Fachakademien für Sozialpädagogik bieten außerhalb der Pflichtfächer zusätzliche, standortspezifische Übungen an. Hierzu gehören beispielsweise

  • Erziehungspartnerschaft
  • Kommunikationstechniken / Kommunikation
  • Grundschulpädagogik / Schulkindpädagogik
  • Interkulturelle Pädagogik / Migrationspädagogik
  • Krippenpädagogik
  • Montessoripädagogik
  • Natur- und Erlebnispädagogik
  • Philosophieren mit Kindern
  • Gitarrenspiel
  • Theaterpädagogik bzw. Improvisationstheater

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Sie lernen

  • auf die beruflichen Anforderungen fachlich und sozial kompetent zu reagieren
  • den sich wandelnden Anforderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft flexibel zu begegnen
  • verantwortliches Handeln bei der individuellen Lebens-gestaltung und im öffentlichen Leben

Teilnahmevoraussetzung:

  • Mittlere Reife
  • Gesundheitliche und persönliche Eignung zur Ausübung des Berufs
  • Hinreichende Deutschkenntnisse
  • Je nach Voraussetzungen ist zusätzlich ein 1- bzw. 2-jähriges Sozialpädagogisches Seminar notwendig

Verkürzungsmöglichkeiten:
Das (Fach-) Abitur und vorher abgeschlossene Berufsausbildungen können auf das Sozialpädagogische Seminar angerechnet werden.


Fördermöglichkeiten:

  • Bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen kann die Arbeitsverwaltung in ihrem gesetzlichen Rahmen die Ausbildung fördern. Hierzu lassen Sie sich bitte von Ihrem zuständigen Arbeitsamt mindestens einen Monat vor Ausbildungsbeginn beraten.
  • Bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen kann Beihilfe nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz beantragt werden. Hierzu lassen Sie sich bitte von Ihrem zuständigen Amt für Ausbildungsförderung beraten.
Art des Abschlusses:Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung am Ende des zweiten Studienjahres sowie im Berufspraktikum ab und verleiht die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherin“ bzw. „Staatlich anerkannter Erzieher“. Neben dem beruflichen Abschluss kann durch die Ergänzungsprüfung im Fach Deutsch und Englisch die fachgebundene Fachhochschulreife erreicht werden, durch eine weitere Prüfung in Mathematik auch die allgemeine Fachhochschulreife.
Dauer:3 Jahre
Kosten:Kein Schulgeld. Die Materialkosten und Prüfungsgebühren sind von den Teilnehmenden zu bezahlen und setzen sich wie folgt zusammen: 2 x 200,00 € pro Schuljahr sowie während des Praktikums 1 x 600,00 € Prüfungsgebühr.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die schulische Ausbildung zur/ zum staatlich anerkannten Sozialbetreuer/in und Pflegefachhelfer/in bietet vielerlei berufliche Perspektiven.

Sozialbetreuer/innen und Pflegefachhelfer/innen unterstützen Fachkräfte in der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Behindertenarbeit. Sie arbeiten als qualifizierte Zweitkraft und unter stützen bei der Pflege älterer und kranker Menschen, helfen bei der Betreuung von behinderten Menschen oder übernehmen Aufgaben in privaten Haushalten.

Sie betreuen Hilfsbedürftige bei der täglichen Körperpflege, beim An- und Auskleiden oder beim Gebrauch von Gehhilfen. Sie begleiten bei Arztbesuchen und Einkäufen oder auf Spaziergängen. Außerdem pflegen sie Kleidung und Wäsche, stellen Mahlzeiten bereit, teilen sie aus und räumen nach dem Essen auf, reinigen die Küche und pflegen und desinfizieren Räume.

Die inhaltliche Gestaltung des Alltags und die individuelle Betreuung durch verschiedene Angebote im Alltag eines Menschen und in verschiedenen Lebensphasen ist ein weiterer wichtiger Bestandteil in der Ausbildung.

In der Familienpflege liegt ihr Aufgabenschwerpunkt im hauswirtschaft lichen Bereich. Hier übernehmen sie in Vertretung der abwesenden oder erkrankten Hausfrau bzw. des Hausmannes deren Aufgaben im Haushalt, betreuen Kinder oder pflegen alte und kranke Familienmitglieder.

Inhalte/ Fächer:

Allgemeinbildender Unterricht

  • Religionslehre
  • Deutsch und Kommunikation
  • Sozialkunde
  • Sport

Fachtheoretischer und fachpraktischer Unterricht

  • Berufs- und Rechtskunde
  • Grundlagen der Pflege und Betreuung
  • Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung
  • Pflege und Betreuung
  • Hauswirtschaftliche Versorgung

Praktische Ausbildung

  • Sozialpflegerische Praxis (in der Alten- und Krankenpflege, sowie in weiteren sozialpflegerischen Tätigkeitsfeldern)

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Sie lernen

  • auf die beruflichen Anforderungen fachlich und sozial kompe-tent zu reagieren
  • den wandelnden Anforderungen in Arbeitswelt und Gesell-schaft flexibel zu begegnen
  • verantwortliches Handeln bei der individuellen Lebens-gestaltung und im öffentlichen Leben

Teilnahmevoraussetzung:

  • Neun Jahre allgemein bildender Schulbesuch
  • Gesundheitliche und persönliche Eignung zur Ausübung des Berufs

Fördermöglichkeiten:

Gerne beraten wir Sie auch zu Fördermöglichkeiten!

Art des Abschlusses:Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab und verleiht die Berufsbezeichnung: „Staatlich geprüfte Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin“ bzw. „Staatlich geprüfter Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer“. Neben dem beruflichen Abschluss kann der Mittlere Bildungsabschluss erworben werden.
Dauer:24 Monate, beginnend jährlich im September, Umfang: 2080 Unterrichtsstunden/ 640 Praxisstunden
Kosten:monatlich 135 € Schulgeld, zzgl. 35,00 € Materialkosten.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Pflegefachhelfer/innen in der Altenpflege unterstützen die Pflegefachkraft bei der qualifizierten Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen alten Menschen.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Kompetente pflegerische Grundversorgung
  • Erhaltung und Verbesserung der körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Fähigkeiten alter Menschen
  • Unterstützung alter Menschen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben
  • Begleitung alter Menschen bei der abwechslungsreichen Gestaltung ihres Tagesablaufes

Dieser Beruf ermöglicht das Arbeiten in:

  • Alten- und Pflegeheime
  • Pflegeheimen
  • Seniorenwohnbereichen oder Seniorenwohnheimen
  • Tagespflegeeinrichtungen
  • Sozialstationen/ambulanten Diensten
  • Altentagesstätten
  • Altenbegegnungsstätten
  • der Altenerholung/in Altenkuren
  • Wohn- und Hausgemeinschaften für Senioren

Ausbildungsinhalte:

  • Das Berufsfeld Altenpflege
  • Altern als individueller Prozess im gesellschaftlichen Kontext
  • Grundlagen aus der alterspezifischen Krankheitslehre
  • Pflege alter und kranker Menschen
  • Grundlagen der Kommunikation und Dokumentation
  • Begleitung und Unterstützung im Alltag und in besondern Lebenssituationen
  • Rechtsgrundlagen für den Beruf des/der Pflegefachhelfer/in (Altenpflege)

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Sie lernen:

  • kompetent pflegerische Grundversorgung zu gewährleisten
  • alte Menschen bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Aufga-ben zu unterstützen
  • für alte Menschen Begleiter und Helfer zu sein bei deren sinnerfüllten Lebens- und Freizeitgestaltung
  • im Team zu arbeiten und Aufgaben verantwortungsvoll zu erfüllen

Teilnahmevoraussetzung:

  • Erfolgreicher Mittelschulabschluss (Hauptschulabschluss)
  • Grundsätzlich Mindestalter 17 Jahre bzw. 16 Jahre bei „persönlicher Reife" (Einzelfallentscheidung)
  • Gesundheitliche Eignung
  • Ein zwei- bis vierwöchiges Vorpraktikum in einer Einrichtung der Altenhilfe wird empfohlen

Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach AZWV/AZAV zertifiziert und durch die  die Arbeitsagentur förderbar. Wir beraten Sie gerne!

Laut Bayerischem Staatsministerium der Wissenschaft, For-schung und Kunst kann für die 1-jährige Ausbildung BAföG beantragt werden.

Art des Abschlusses:Das Bestehen der Abschlussprüfung führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung „staatlich geprüfte/r Pflegefachhelfer/in (Altenpflege)“.
Dauer:12 Monate, beginnend jährlich im September, Umfang: 800 Unterrichtsstunden/ 650 Praxisstunden
Kosten:Kein Schulgeld. Die Materialkosten sind von den Teil-nehmenden zu tragen und werden in zwei Raten à 82,50 € erhoben.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Curriculum „Palliative Praxis": Wie der Name schon verspricht, ist diese Schulung ganz auf praktischen Erfahrungen ausgerichtet. Sie ist speziell für Bedürfnisse und Möglichkeiten von Teams in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen konzipiert. Ein besonderes inhaltliches Augenmerk gilt dabei der Begleitung von Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase und deren Zugehörigen.

Das 40-stündige interdisziplinäre Curriculum „Palliative Praxis" wurde von der Robert Bosch Stiftung zusammen mit ausgewiesenen Experten entwickelt. Es hat sich in den letzten Jahren vielfach als wirklich spannendes und realitätsnahes Schulungsformat bewährt. Gleichzeitig ist die Fortbildung ein Stück Teamarbeit und schafft einen multiprofessionellen Zugang zu palliativen Themen für alle Mitarbeitende.

Der Ansatz

Teilnehmer/innen lernen erfahrungsgemäß besonders effektiv an praktischen Beispielen. Die Methode Storyline kommt diesem Lernen entgegen. Sie ist aktivierend und kreativ: Als „Roter Faden" der Fortbildung wird aus Alltagserlebnissen der Mitarbeiter/innen die fiktive Persönlichkeit und Geschichte eines multimorbiden und demenziell veränderten Menschen gestaltet. Welche oft komplexen Herausforderungen und Komplikationen können auftreten? Wie könnte aus verschiedenen Blickwinkeln die entsprechende palliative Pflege und Begleitung im Alltag der Einrichtung aussehen? Jede/r Teilnehmer/in kann dabei seine Erfahrungen, Ideen, Fragen und Bedürfnisse einbringen. Selbstvertrauen und Urteilsfähigkeit wachsen. Zusätzlich benötigte palliative Haltungen, Kenntnisse und Fähigkeiten können passgenau und Schritt für Schritt mit dem Fallbeispiel verbunden, vermittelt und geübt werden.

Inhalte der Fortbildung

  • Begriffsdefinitionen
  • Pflegeanamnese
  • Bedeutung der Biografie
  • Pflege- und Therapieplan in der Palliativbetreuung
  • Palliativbetreuung bei demenzieller Erkrankung
  • Schmerzerleben und Schmerzmanagement
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit
  • Kontrolle quälender Symptome
  • Patientenwille und Fürsorglichkeit
  • Ethische Fallbesprechungen
  • Sterbewünsche
  • Therapie, Pflege und Begleitung in der Sterbephase
  • Krisenintervention
  • Tun und Lassen
  • Abschied und Trauer

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Lernziele:

Ziel der Inhouse-Fortbildung ist, dass Ihre Mitarbeiter/innen eine gute Palliativversorgung als gemeinsame Team-Aufgabe erleben und dafür - entsprechend ihrer Profession - „Handwerkszeug" erhalten.

Die Inhouse-Fortbildung Palliative Praxis ermöglicht Ihnen als Einrichtungsleitung,

  • Ihr Team mitzunehmen auf den Weg zu einer umfassenden, multiprofessionellen Palliativversorgung.
  • die Lebensqualität der Bewohner/innen oder Patienten/innen durch den direkten Praxisbezug zu erhöhen.
  • ein Fundament gemeinsamer Haltungen und geteilten Wissens in der Einrichtung zu schaffen.
  • die Qualifizierung auch für die Außendarstellung Ihrer Einrichtung zu nutzen.

Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe der Inhouse-Fortbildung:

Alle Berufsgruppen der Einrichtung (Pflege, Pflegehilfe, Soziale Betreuung, Hauswirtschaft, Verwaltung) und externe Partner (Ehrenamtliche, Hospizbegleiter, Seelsorge, Hausärzte).

Sie können bei gemeinsamer Trägerschaft natürlich auch eine einrichtungsübergreifende Schulung oganisieren.

Art des Abschlusses:Die Teilnehmer/innen erhalten ein Zertifikat Basiskurs „Modul 1“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Die Fortbildung wird auch als Modul angerechnet, wenn Teilnehmer/innen sich zur Fachkraft Palliative Care weiter qualifizieren möchten. Der Umfang der Weiterbildung verringert sich dann um 40 Unterrichtsstunden.
Dauer:Insgesamt 40 Unterrichtsstunden = 5 Schulungstage. Sie können wählen zwischen Kompaktseminar (5 Tage) oder Staffelseminar (3 Tage + 2 Tage mit zeitlichem Abstand)
Teilnehmerzahl / Klassenstärke:Mindestens 10 höchstens 25 Teilnehmer/innen
Kosten: 4.900 € Paketpreis zuzügl. Fahrtkosten bzw. Übernachtungskosten der jeweiligen Referentin. Die Rechnung wird Ihnen nach der Fortbildung zu geschickt. Eine Förderung über Ihren Spitzenverband ist evtl. möglich.
Vollzeit:
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Pflegeeinrichtungen in Deutschland erhalten auch in den kommenden Jahren mehr finanzielle Mittel zur Betreuung und Aktivierung ihrer Bewohner. Die Zahl alter und pflegebedürftiger Menschen steigt in den nächsten Jahren ständig weiter an, insofern kann von einer weiterhin hohen Nachfrage nach Arbeitskräften im Bereich Pflege und Betreuung ausgegangen werden.

Die anspruchsberechtigten Bewohner der Pflegeeinrichtungen sollen bei ihren alltäglichen Aktivitäten unterstützt werden, ihre Lebensqualität soll erhöht werden. Wir bieten Ihnen praxisnah eine Qualifizierung zur Betreuungskraft mit einer Prüfung nach §53c SGB XI .

Wir qualifizieren Personen, denen die fachgerechte, persönliche Betreuung alter und kranker Menschen mit ihren individuellen Anliegen am Herzen liegt. Wir vermitteln das Know-how, um Menschen mit Demenz in ihrer Lebenswelt zu verstehen, ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und den Alltag mit ihnen anregend zu gestalten - sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppenbetreuung.

Sie werden auf Ihre künftige Tätigkeit sowohl qualifiziert theoretisch als auch praxisnah in den entsprechenden Einrichtungen vorbereitet.

Inhalte:

Basiskurs

  • Wertschätzende Begleitung, Betreuung und Pflege von pflegebedürftigen und demenzkranken Menschen
  • Tages- und Milieugestaltung in stationären Einrichtungen Förderung von Mobilität, Selbstbestimmung und Sicherheit vonpflegebedürftigen und demenzkranken Menschen
  • Wahrnehmen, Handeln und Bewältigen
  • Erste-Hilfe Kurs und Krisenintervention bei psychiatrischen 
  • Erkrankungen - mit Fallarbeit

Aufbaukurs

  • Zugangsmöglichkeiten zu pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Demenz
  • Ernährung und Hauswirtschaft
  • Rechtliche und ethische Fragen in der Pflege und Betreuung
  • Angehörige begleiten

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Lernziele:

Die Fortbildung befähigt die Betreuungskräfte

  • die Betreuung alter Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und alter Menschen mit Demenz in enger Zusammenarbeit mit den Pflegekräften zu verbessern,
  • die Bewohnerinnen und Bewohner individuell bei ihren Anliegen zu unterstützen und ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen,
  • bei der Gestaltung von tagesstrukturierenden Angeboten und Alltagsaktivitäten auch in gerontopsychiatrischen Wohngruppen mitzuwirken,
  • eigene Fähigkeiten, Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Teilnahmevoraussetzung:

  • Teilnahme an einem Erkundungspraktikum in einer voll-stationären oder teilstationären Einrichtung im Umfang von 40 Stunden. (Nachweis durch die Einsatzstelle ist erforderlich) 
  • Teilnahme an einem Beratungsgespräch

Fördermöglichkeiten:

Die Fortbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Agentur für Arbeit förderbar. Bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen ist eine Förderung über das WeGebAU-Programm oder die Bildungsprämie des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möglich.

Art des Abschlusses:Nach dem Aufbaukurs wird den Teilnehmer-/innen ein Zertifikat ausgestellt, wenn Sie am Basiskurs (100 Unterrichtsstunden) teilgenommen haben, die Prüfung erfolgreich absolviert haben (Kolloquium), am Aufbaukurs (65 Stunden) teilgenommen haben, eine Bestätigung über das Betreuungspraktikum vorlegen und Fehlzeiten von 10% (= 16 Unterrichtsstunden) nicht überschritten haben.
Dauer:165 Stunden (zzgl. 100 Stunden Praktikum)
Kosten:1030,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Sie arbeiten als Kinderpfleger/in in einer Kinderkrippe, einem Kindergarten, einem Kinderhort, einer Kindertageseinrichtung oder in einer anderen sozialpädagogischen Einrichtung und wollen sich weiterqualifizieren?

Das Zertifikat ist in die Liste bereits geprüfter Berufe aufgenommen, die vom Bayerischen Landesjugendamt geführt wird. Erfolgreiche Absolventen/Absolventinnen der Weiter-bildung können als pädagogische Fachkraft nach BayKiBiG eingesetzt werden. Es handelt sich bei diesem Modell um eine bayerische Variante. Mit der vorliegenden Weiterbildung bereiten Sie sich in einer 9-monatigen Modulphase mit 404 Unterrichtseinheiten auf die Aufgaben einer Fachkraft vor. Darauf folgt eine 6-monatige, begleitete Praxisphase.

Module der Weiterbildung

  • Im Erziehungsprozess professionell beobachten und dokumentieren Bildungs- und Erziehungsprozesse professionell begleiten
  • Im sozialen Kontext kompetent handeln
  • Werte und Werthaltungen in das berufliche Handeln integrieren
  • Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen im beruflichen Handeln berücksichtigen
  • Komplexe berufliche Handlungssituationen planen, bewältigen und reflektieren 
  • Supervision und Praxisbegleitung
  • Vorbereitung Facharbeit: Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit
  • Vorbereitung Praktische Prüfung und Kolloquium

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Teilnahmevoraussetzung:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • Abschluss als staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in
  • Mindestalter 25 Jahre
  • Mindestens 3 Jahre Berufspraxis in einer Kindertageseinrichtung
  • Anstellung als Kinderpfleger/in (mindestens halbtags) in einer Kindertageseinrichtung, die eine qualifizierte Praxisanleitung gewährleistet

Im Einzelfall können auch Bewerber ohne Mittleren Schulabschluss zugelassen werden, deren Bildungsstand und bisheriger beruflicher Werdegang eine erfolgreiche Mitarbeit erwarten lassen.


Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert.

Art des Abschlusses:Die Ausgestaltung und Begleitung der anschließenden Praxisphase übernimmt der Träger der Kindertageseinrichtung, in der Sie angestellt sind, in Absprache mit dem Bildungsträger, der den Vorbereitungskurs durchführt. Die Praxisphase schließt mit einer praktischen Prüfung in der Kindertageseinrichtung, in der Sie beschäftigt sind, ab. Während dieser Praxisphase können Sie bereits befristet als „Fachkraft in Kindertageseinrichtungen“ eingesetzt arbeiten. Die Befristung wird nach Erlangung des Zertifikates „Fachkraft in Kindertageseinrichtungen“ aufgehoben.
Dauer:404 Unterrichtsstunden und 6 Monate Praxisphase nach Lehrgangsende
Kosten:2614,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Staatlich anerkannte berufsbegleitende Weiterbildung nach der Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG) und nach § 71 SGB XI (Pflegeversicherungsgesetz)

Von der Verantwortlichen Pflegefachkraft zur Pflegedienstleitung

Mit dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) wird beabsichtigt, für die Weiterbildungen im Pflegebereich einheitliche Standards zu schaffen. Es legt auch die Weiterbildungen zur Verantwortlichen Pflegefachkraft und zur Pflegedienstleitung neu fest. Die Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft wird als Basiskurs (460 Std.) und die zur Pflegedienstleitung als Aufbaukurs (264 Std.) zur Pflegedienstleitung gesehen.

Basis- und Aufbaukurs können getrennt oder auch in Folge absolviert werden, je nach dem, welchen Abschluss man machen will.

Rollenverständnis der Verantwortlichen Pflegefachkraft

Die zentrale Leistung der Verantwortlichen Pflegefachkraft ist die Umsetzung von theoretischen Konzepten in praxisgerechte Arbeitsabläufe. Hierzu bedarf es neben der notwendigen fachlichen Kompetenz analytischer und integrativer Fähigkeiten.

Pflegeziele werden stets in der Gruppe und am Menschen erreicht. Es sollte also im Pflegeprozess nur unter Berücksichtigung der Bedürfnisstruktur der zu pflegenden Menschen, der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und nicht zuletzt der eigenen sinnvoll und zielorientiert agiert we

Inhalte

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Module:

Modul A: Soziale Führungsqualifikationen

  • Führungsethik
  • Kommunikation als Führungsaufgabe
  • Veränderungs-Management
  • Personalführung
  • Konfliktmanagement
  • Moderation, Präsentation und Rhetorik
  • Kollegiale Beratung und Coaching (Teil 1)

Modul B: Ökonomische Qualifikationen

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Spezielle Betriebswirtschaftslehre
  • Controlling

Modul C: Organisatorische Qualifikationen

  • Organisation und Netzwerkarbeit
  • Qualitätsmanagement
  • Einbeziehung von Angehörigen und Ehrenamtlichen

Modul D: Strukturelle Qualifikationen

  • Angewandte Pflegewissenschaft
  • Allgemeines Recht
  • Sozialrecht

Praktikum

Zusätzlich fallen 40 Stunden Praktikum in dafür geeigneten Einrichtungen unter Anleitung von entsprechend qualifizierten Personen an.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Dem Anforderungsprofil hat natürlich auch die Weiterbildungskonzeption zu entsprechen. So sind neben der Vermittlung von Fachwissen für die beruflichen Anwendungsbereiche insbesondere die sozialen Fähigkeiten von Pflegefachkräften in einer Leitungsposition zu fördern und zu professionalisieren. Die Weiterbildung stärkt die soziale Sensibilität der Teilnehmer/innen, deren Konfliktsicherheit und Integrationsfähigkeit. 


Teilnahmevoraussetzung:

Die Weiterbildung richtet sich an

  • Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerinnen und -pfleger
  • Altenpflegerinnen und -pfleger
  • Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger, die behinderte Menschen pflegen
Art des Abschlusses:Nach regelmäßiger Teilnahme und erfolgreichem Bestehen der mündlichen Abschlussprüfung erhalten Sie ein Zeugnis und eine Urkunde mit der Weiterbildungsbezeichnung „Verantwortliche Pflegefachkraft“. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, sich bei uns zur Pflegedienstleitung (Aufbaukurs für verantwortliche Pflegefachkräfte) zu qualifizieren.
Dauer:12 Monate, Umfang: 460 Unterrichtsstunden/ 40 Praxisstunden
Kosten:2990,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Unser modularer Vorbereitungskurs bietet für andere Bewerber die Möglichkeit, sich auf die Abschlussprüfung zum/zur staatlich anerkannten Kinderpfleger/in an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Kinderpflege vorzubereiten. (Externenprüfung gemäß §§ 71 - 74 der Berufsfachschulordnung - BFSO).

Kinderpfleger/innen unterstützen die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertagesstätten. Sie arbeiten als Partner im Team, mit Eltern und begleiten die Bildung und Erziehung von Kindern sowie Jugendlichen.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • pädagogisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen
  • hauswirtschaftliche und pflegerische Tätigkeiten

Mögliche Einsatzfelder nach der Weiterbildung sind:

  • Kindertagesstätten
  • Mütter- und Kindererholungsheime
  • Kinderdörfer
  • Kinderkrankenhäuser
  • Kinder- und Jugendheime

Der 12-monatige Vorbereitungskurs auf die Externenprüfung zum/zur Kinderpfleger/in wechselt zwischen praktischen und theoretischen Inhalten.

In diesen Modulen werden Sie bei uns unterrichtet:

  • Auftaktveranstaltung
  • Bildungs- und Erziehungsprozesse anregen und begleiten
  • Kommunikation professionell gestalten
  • Lernprozesse und Entwicklungslinien von Kindern unter 3 Jahren berücksichtigen
  • Werthaltungen reflektieren und integrieren
  • Das soziale Umfeld erfahren und einbeziehen
  • Mit Kindern forschen und erleben
  • Rechtliche Rahmenbedingungen im beruflichen Handeln berücksichtigen
  • Grundbedürfnisse der Kinder erkennen und ihnen gerecht werden
  • Alltagsaufwand bewältigen
  • Komplexe berufliche Handlungssituationen bewältigen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Weiterbildung bietet eine modulare Vorbereitung auf die Prüfungen zum/zur staatlich anerkannten Kinderpfleger/in.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Mindestalter von 21 Jahren 
  • Mittelschulabschluss (Hauptschulabschluss)
  • Für Teilnehmer mit Migrationshintergrund gilt: Im Abschlusszeugnis mindestens die Note „ausreichend" im Fach Deutsch oder Nachweis über erfolgreichen Deutschtest für Zuwanderer
  • Ausreichende gesundheitliche Eignung
  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist AZWV/AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur förderbar.

Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Zeugnis/Prüfungen: Bei Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen kann die Prüfung an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Kinderpflege absolviert werden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Anmeldung. Die Prüfung kann bei Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen an den Berufsfachschulen für Kinderpflege der GGSD vor Ort abgelegt werden. Nach der Prüfung: Bewerber, die die Abschlussprüfung bestanden haben, erhalten ein Abschlusszeugnis sowie die Urkunde mit der Berufsbezeichnung „staatlich geprüfter Kinderpfleger“ bzw. „staatlich geprüfte Kinderpflegerin“.
Dauer:12 – 15 Monate, davon 700 Stunden Unterricht und 800 Stunden Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung.
Kosten:4.620,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

MAKS® ist eine multimodale, psychosoziale Gruppentherapie für Menschen mit leichter bis mittelschwerer Demenz, mit dem Ziel einer ganzheitlichen Förderung. Sie entspricht den Regeln der evidenzbasierten Pflegepraxis sowie einem ganzheitlich orientierten Pflegeverständnis.

In zwei großen wissenschaftlichen Studien der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen konnte die Wirksamkeit der nicht-medikamentösen MAKS®-Therapie nachgewiesen werden. Demenzkranke mit leichten bis mittelgradigen Einschränkungen bleiben bei Anwendung der MAKS®-Therapie länger kognitiv und alltagspraktisch stabil und ihre Stimmungen und Verhaltensweisen verbessern sich.

Die Abkürzung MAKS steht für die vier Module: motorisch, alltagspraktisch, kognitiv und sozial.

Näheres dazu finden Sie hier.

Inhalte:

Die dreitägige Schulung mit Zertifizierung beinhaltet theoretische und praktische Informationen zur MAKS®-Therapie mit den Modulen:

  • Motorische Aktivierung (MAKS-pm)
  • Alltagspraktische Aktivierung (MAKS-ap)
  • Kognitive Aktivierung (MAKS-kog)
  • Soziale Einstimmung (MAKS-sp)

Mehr Informationen finden Sie hier.


Lernziele:

Die Fortbildung soll die Teilnehmer/-innen befähigen, die MAKS®-Therapie anzuwenden, um mit einem MAKS®-Programm ihrer Einrichtung zu helfen, viele der vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geforderten Qualitätskriterien zu erfüllen.


Teilnahmevoraussetzung:

Das Fortbildungsangebot richtet sich an alle:

  • beruflich Tätigen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen wie Pflegepersonal, Ergotherapeuten/innen, Sozialpädagogen/innen, Psychogerontologen/innen, Betreuungsassistenten/innen
  • Mitarbeiter/innen im stationären und ambulanten Rehabilitationsbereich 
  • Mitarbeiter/innen im Bereich niedrigschwelliger Angebote
Dauer:24 Theoriestunden (24 Fortbildungspunkte)
Kosten:350,00 €, für die praktische Umsetzung der Therapie ist ein kostenpflichtiger Zugang zum Online-Handbuch in Höhe von ca. 90,-€ erforderlich.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Vorbereitung auf die Abschlussprüfung für andere Bewerber an einer Fachakademie für Sozialpädagogik (gemäß §§ 37 - 39 der Schulordnung für Fachakademien für Sozialpädagogik)

Sie interessieren sich für eine Tätigkeit in einer Kinderkrippe, einem Kindergarten, einem Kinderhort, einer Kindertageseinrichtung oder in einer anderen sozialpädagogischen Einrichtung und wollen sich weiter qualifizieren?

Wenn Sie die Voraussetzungen für die Zulassung zur Externenprüfung an der Fachakademie für Sozialpädagogik erfüllen, können Sie sich über dieses Kursangebot auf die Prüfung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in vorbereiten.

Module des Vorbereitungskurses:

  • 1. Auftaktveranstaltung
  • 2. Bildungs- und Erziehungsprozesse professionell begleiten
  • 3. Sprach- und medienkompetente Kinder bilden und erziehen
  • 4. Kinder handeln wertorientiert und verantwortungsvol
  • 5. Kinder fragen und forschen
  • 6. Im sozialen Kontext kompetent handeln
  • 7. Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen im beruflichen Handeln berücksichtigen
  • 8. Kinder erleben Ästhetik
  • 9. Komplexe berufliche Handlungssituationen bewältigen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Der Kurs bietet eine modulare Vorbereitung auf die Prüfung in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Heilpädagogik; Literatur- und Medienpädagogik, Deutsch, Sozialkunde und Soziologie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Erziehung, Ökologie/Gesundheitspädagogik, Recht und Organisation, Theologie/Religionspädagogik, Praxis- und Methodenlehre mit Gesprächsführung, Kunst- und Werkpädagogik sowie Musik- und Bewegungspädagogik.


Teilnahmevoraussetzung:

Zur Prüfung kann zugelassen werden, wer

  • die unten stehenden Zugangsvoraussetzungen erfüllt und
  • mindestens weitere sechs Monate in einer sozialpädagogischen Einrichtung tätig war oder regelmäßig an der Sozialpädagogischen Praxis als Studierende/r gemäß der Stundentafel nach Anlage 1 der Schulordnung für die Fachakademien für Sozialpädagogik teilgenommen hat
  • bei der Prüfungsanmeldung 25 Jahre alt ist.
  • Die Anmeldung zur Prüfung richtet sich nach den Bestimmungen des § 38 FakOSozPäd.

Möglichkeit 1:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • abgeschlossene, mind. 2-jährige Berufsausbildung in einem sozialpädagogischen, pädagogischen, sozialpflegerischen, pflegerischen oder rehabilitativen Beruf (z.B. Kinderpfleger/in)

Möglichkeit 2:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • 2-jähriges, erfolgreich abgeschlossenes Sozialpädagogisches Seminar

Möglichkeit 3:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • 1-jähriges, erfolgreich abgeschlossenes Sozialpädagogisches Seminar,
  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf

Möglichkeit 4:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens vier Jahren oder
  • mind. 4-jährige selbstständige Führung eines Haushaltes, dem ein minderjähriges Kind angehört

Möglichkeit 5:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf
  • Bildungsstand und Werdegang, die das Bestehen der Abschlussprüfung erwarten lassen

In allen Fällen ist außerdem der Nachweis der gesundheitlichen Eignung, sowie ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (darf bei Ausbildungsbeginn nicht älter als 3 Monate sein) nötig.


Fördermöglichkeiten:

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen kann Ihre Ausbildung über die Arbeitsagentur gefördert werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitsberater. Eine Förderung über Meister-Bafög ist entsprechend der individuellen Voraussetzungen möglich.

Art des Abschlusses:Bewerber, die die Externenprüfung bestanden haben, erhalten ein Abschlusszeugnis und die Zulassung zum Berufspraktikum (Dauer: 12 Monate). Die Praxisstellen suchen die Studierenden selbst. Eine Vergütung steht ihnen zu. Für das Berufspraktikum entstehen weitere Kosten, da es nicht Teil des vorliegenden Kurses ist. Während des Berufspraktikums sammeln die angehenden Erzieher/innen wichtige praktische Erfahrungen. Zum Berufspraktikum gehören unter anderem das Erstellen einer Facharbeit, eine Praktische Prüfung und ein Praktikumsbericht, das Kolloquium sowie der Besuch von 160 Stunden Unterricht an der Fachakademie für Sozialpädagogik. Erst nach erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums erhält die/der Prüfungsteilnehmer/in neben einem Zeugnis die Urkunde über die staatliche Anerkennung als Erzieher/in.
Dauer:18 bzw. 20 Monate, Umfang: 488 Unterrichtsstunden. Über den Kursbeginn wird Sie auf Nachfrage das Sekretariat des jeweiligen Standortes informieren.
Kosten:3.182,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

In stationären Einrichtungen steigt der Anteil des Bewohnerkreises mit demenziellen Erkrankungen stetig, die im Alter häufig als „normal" betrachtet werden und unbehandelt bleiben - vermeidbares Leiden wird verursacht.

Fachkräfte mit dem entsprechenden Handlungswissen für die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz haben eine Multiplikatorenfunktion und können durch ihr Fachwissen das gesamte Pflegeteam entlasten.

Darüber hinaus sichern weitergebildete Fachkräfte in stationären Einrichtungen den ökonomischen Einsatz der knappen Ressourcen.

Unsere Weiterbildung geht von einem interdisziplinären Ansatz aus und schafft eine wesentliche Voraussetzung zur nachhaltigen Qualitätssicherung. Durch die Zusammenarbeit aller relevanten Berufsgruppen (Pflege, soziale Betreuung, Therapie) verbessert sich die Lebensqualitätder Menschen mit Demenz.

Die Weiterbildung gliedert sich in vier Module:

  • Modul A: Gerontopsychiatrische Betreuungs-Qualifikationen
  • Modul B: Organisatorische Qualifikationen
  • Modul C: Beratungs-Qualifikationen
  • Modul D: Strukturelle Qualifikationen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Weiterbildung vermittelt Kompetenz in der Bewältigung komplexer Handlungssituationen in der Pflege und Betreuung von psychisch Erkrankten im Alter, z.B.:

Die Fach- und Betreuungskraft

  • nimmt Symptome psychischer Erkrankungen wahr, formuliert ihre Beobachtungen fachlich korrekt und gibt diese an das interdisziplinäre Team weiter. Sie berücksichtigt dabei die Einflussfaktoren von Persönlichkeit und biografischen Erfahrungen,
  • schlägt geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität von psychisch Erkrankten im Alter vor und evaluiert und dokumentiert sie,
  • zeigt eine wertschätzende Grundhaltung im Umgang mit psychisch Erkrankten im Alter,
  • berät zu Pflegende und ihre Angehörigen bei der Suche nach Lösungen,
  • entwickelt selbstständig Prozesse und Standards und unterstützt das Qualitätsmanagement ihrer Einrichtung.

Teilnahmevoraussetzung:

Alle Fachkräfte nach der aktuellen Heimpersonalverordnung

  • Fachkräfte der Pflege: Altenpfleger/in; Krankenpfleger/-schwester; Kinderkrankenpfleger/-schwester; Heilerziehungs-pfleger/in, soweit in Einrichtungen der Behindertenhilfe tätig.
  • Fachkräfte der Therapie: Ergotherapeut/in; Krankengymnast/in; Logopäde/in; Physiotherapeut/in, u. weitere
  • Fachkräfte der sozialen Betreuung: Erzieher/in; Dipl.-Pädagoge/in; Dipl. Heilpädagoge/in; Heilpädagoge/in (FA); Dipl. Psychologe/in; Dipl. Sozialarbeiter/in; Dipl. Sozialpädagoge/in, und weitere.

Die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Gespräch.


Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur sowie über das „Aufstiegs-BAföG" (AFBG) förderfähig. Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Nach regelmäßiger Teilnahme und erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten Teilnehmende ein Zeugnis und eine Urkunde über die Berechtigung zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung “Fachkraft für Gerontopsychiatrische Pflege“ bzw. „Fachkraft für Gerontopsychiatrische Betreuung“.
Dauer:20 Monate, Umfang: 566 Stunden, zuzüglich 40 Stunden Praktikum.
Kosten:3.583,- €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die strukturierte Einarbeitung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die gezielte Anleitung von Schülerinnen und Schülern beeinflussen entscheidend das Arbeitsklima in Einrichtungen der Alten- und Krankenhilfe. Als Praxisanleitung übernehmen Sie die Verantwortung für die Integration „Neuer" im Team, die das Aufgabenspektrum und die damit verbundenen Anforderungen genau kennenlernen müssen.

Voraussetzungen für Ihre Aufgaben als Praxisanleitung sind:

  • Hohe pflegerische Fachkompetenz,
  • Großes Interesse an neuen Entwicklungen in der Pflege,
  • Authentizität,
  • Pädagogisches Geschick und Verständnis für Wissensdefizite.

Inhalte:

Modul A: Anleitungsqualifikationen

  • Psychologische und Pädagogische Grundlagen
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Planung und Gestaltung des Anleitungsprozesses
  • Beurteilungen und Prüfungen
  • Lernbegleitung und Beratung
  • Rollenkompetenz

Modul B: Strukturelle Qualifikationen

  • Qualitätsmanagement
  • Rechtliche Grundlagen der Aus- und Weiterbildung in der Altenhilfe

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Ziele der Weiterbildung orientieren sich an der vorliegenden Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes:

„Die Weiterbildung soll das dem aktuellen Stand entsprechende berufspädagogisch - pflegerische Wissen vermitteln. Sie soll dazu befähigen, das erworbene Wissen situationsgerecht in der Anleitungspraxis anzuwenden, an der Schaffung von günstigen Bedingungen für die am Anleitungsprozess Beteiligten verantwortlich mitzuwirken sowie ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln, die Wechselwirkungen zwischen der Tätigkeit und den gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und politischen Einflussfaktoren zu verstehen.Sie hat zum Ziel, die erforderlichen Fähigkeiten zur Bewältigung der mit der Anleitung verbundenen Anforderungen zu vermitteln."


Teilnahmevoraussetzung:

Die Weiterbildung richtet sich an:

  • Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerinnen und -pfleger,
  • Altenpflegerinnen und -pfleger,
  • Hebammen und
  • Entbindungspfleger
Art des Abschlusses:Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung berechtigt zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung „Praxisanleitung“.
Dauer:Modul A: Anleitungsqualifikationen 152 Unterrichtsstunden, Modul B: Strukturelle Qualifikationen 48 Unterrichtsstunden, 16 Stunden Hospitation
Kosten:1.292,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Weiterbildung zur Pflegedienstleitung gemäß der Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes AVPfleWoqG vom 27. Juli 2011

Im Hinblick auf die gesetzlichen, berufspolitischen und gesellschaftlichen Anforderungen hat die Pflegedienstleitung in einer Einrichtung die zentrale Rolle bei der Führung und Organisation einer Pflegeeinheit inne. Sie muss auf dem aktuellen Stand der Pflegewissenschaft sein und sie muss in der Lage sein, das erworbene Wissen situationsgerecht in der Leitungspraxis anzuwenden. Sie soll das Lebens- und Arbeitsumfeld der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter günstig gestalten und die mit den Leitungsaufgaben verbundenen Herausforderungen angemessen bewältigen. Von der Pflegedienstleitung wird erwartet, die Wechselwirkungen zwischen der Leitungstätigkeit und den gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und politischen Einflussfaktoren zu verstehen und in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung zu berücksichtigen.

Inhalte

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Module:

Modul A: Soziale Führungsqualifikationen

  • Kollegiale Beratung und Coaching (Teil 2)
  • Teamentwicklung
  • Rollenkompetenz

Modul B: Ökonomische Qualifikationen

  • Sozial- und Gesundheitsökonomie
  • Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Modul C: Organisatorische Qualifikationen

  • Personalmanagement
  • Beschwerdemanagement

Modul D: Strukturelle Qualifikationen

  • Betriebsbezogenes Recht
  • Arbeitsrecht

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Sie lernen

  • erfolgreich im Team zu kommunizieren,
  • Veränderungen professionell durchzuführen,
  • Qualitätsanforderungen interner und externer Prüfinstanzen zu erfüllen,
  • vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen,
  • gesetzliche Vorgaben bei Entscheidungen zu berücksichtigen und einzuhalten.

Teilnahmevoraussetzung:

Die Weiterbildung richtet sich an:

  • Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerinnen und -pfleger
  • Altenpflegerinnen und -pfleger mit einer Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft
  • beziehungsweise Basisweiterbildung zur Pflegedienstleitung mit mindestens 460 Theoriestunden und 40 Stunden Praktikum

Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist über das „Aufstiegs-BAföG" (AFBG) förderfähig.

Art des Abschlusses:Die Rahmenbedingungen der Prüfung sind durch die Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes festgelegt. Als Leistungsnachweise bearbeiten Sie während der Weiterbildung Aufgaben in schriftlicher und mündlicher Form und erstellen eine Projektarbeit entsprechend der geltenden Prüfungsordnung. Nach regelmäßiger Teilnahme und erfolgreichem Bestehen der mündlichen Abschlussprüfung erhalten Sie ein Zeugnis und eine Urkunde mit der Weiterbildungsbezeichnung „Pflegedienstleitung“.
Dauer:10 Monate, Umfang: 264 Unterrichtseinheiten
Kosten:1717,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Basale Stimulation® ist ein besonderes therapeutisches oder pflegerisches Konzept menschlicher Begegnung. Über Basale Stimulation® können Sie Wege entdecken, gerade „wenn scheinbar alle kommunikativen und geistigen Beziehungen verhindert sind" (Andreas Fröhlich, Mitbegründer des Konzeptes). Dabei setzt Basale Stimulation® auf einfache Mittel und nutzt alle Sinne wie beispielsweise auditive Angebote, vibratorische Anregungen und bewusste Berührungen.

Basale Stimulation® ist ein Angebot insbesondere an
• Menschen im Wachkoma,
• demenziell erkrankte und verwirrte Menschen,
• Patienten/innen mit Erkrankungen des motorischen Nervensystems (z.B. Amyotrophe Lateralsklerose, Multiple Sklerose, Schlaganfall),
• sterbende Menschen.

Inhalte der Fortbildung:
Das Seminar ermöglicht Ihnen u.a.,
• theoretische Grundlagen des Konzeptes und seine Ziele kennenzulernen.
• sich selbst zu sensibilisieren für die somatische, vibratorische und vestibuläre Wahrnehmung und deren Bedeutung für Körperbild-, Körpergefühl- und Körperbewusstsein zu erfahren.
• zu entdecken, wie Sie in Kontakt kommen und die Wahrnehmung fördern können.eine biografische Anamnese mit Ihren Angeboten zur Basalen Stimulation® zu verbinden.
• praktische Angebote wie Waschungen und Einreibungen auzuprobieren.
• Wirkungen von Basaler Stimulation® in praktischen Übungen selbst zu erleben.
• Transfermöglichkeiten für individuelle Einzelbeispiele zu besprechen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Lernziele:

Ziel des Kurses ist es, dass Sie als Pflegekraft, Therapeutin oder Begleiterin in der Lage sind,
• in dialogisch-kommunikativen Prozessen schwer beeinträchtigten Menschen Entwicklungschancen zu gestalten, die eine Beziehung und Selbstbestimmung ermöglichen.
• das Repertoire an Möglichkeiten in Ihren Pflege- oder Begleitungsalltag zu integrieren.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:

Pflegekräfte, Heilerziehungspfleger/innen, Heilpädagogen/innen, Ergotherapeuten/innen, Physiotherapeuten/innen, Fachkräfte mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation, Angehörige von Menschen mit komplexer Behinderung, Hospizhelfer/innen.


Fördermöglichkeiten:

Gerne beraten wir Sie auch zu Fördermöglichkeiten!

Art des Abschlusses:Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung des Internationalen Fördervereins für „Basale Stimulation®“. Damit sind Sie auch berechtigt, einen Aufbaukurs europaweit zu besuchen. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft voraus, körperorientiert zu arbeiten.
Dauer:3 Tage, 24 Unterrichtsstunden.
Kosten:330,00 € Inklusive Material, Pausengetränke. Mittagessen ist an einigen Tagungsorten zusätzlich buchbar. Ratenzahlung gerne möglich. Die Rechnung wird Ihnen nach dem Seminar zugeschickt.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Eine modulare Weiterbildung für pädagogische Mitarbeiter/innen in Kindertagesstätten

Die Aufgaben einer Leitung in Kindertagesstätten sind sehr vielfältig. Leitungskräfte führen ein Team, mit dem sie gemeinsam Ziele festlegen, sie entscheiden über Veränderungen und motivieren und coachen ihre Mitarbeiter/-innen in allen fachlichen Belangen. Kommunikationsstärke, Konflikt- und Selbstmanagement und methodische Expertise unterstützen sie bei der Bewältigung der Aufgaben.Rechtliche Grundlagen für Entscheidungen sind den Führungskräften bewusst und sie gehen mit wirtschaftlichen Ressourcen verantwortungsvoll um.

Die Leitungsqualifikation in Kitas entspricht den Anforderungen des § 16 Abs. 3 AVBayKiBiG „(3) Fachkräfte in Leitungsfunktion (§ 17 Abs. 3) sollen über ausreichend praktische Erfahrung verfügen und an einer Fortbildung für Leitungskräfte teilgenommen haben". Aber auch gesetzlichen Anforderungen weiterer Bundesländer wie z.B. Baden-Württemberg (§ 7 Kinderbetreuungsgesetz - KiTaG) oder Thüringen (§ 14 Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetz) wird es gerecht.

Als Leitung einer Kindertagesstätte ...

  • steuern Sie an verantwortlicher Stelle die Gesamtorganisation der Einrichtung und koordinieren das Zusammenspiel aller Beteiligten
  • unterstützen Sie die Entwicklung der Mitarbeiter/innen und prägen entscheidend das Einrichtungsklima
  • gehen Sie mit wirtschaftlichen Ressourcen der Einrichtung verantwortungsvoll um und vertreten die Einrichtung nach innen und außen
  • führen Sie Gespräche mit Eltern, Träger und Kooperationspartnern

Die Weiterbildung ist modular aufgebaut und setzt sich aus unterschiedlichen Bausteinen zusammen:

  • Los geht´s - Einführungsveranstaltung
  • Persönlich(keit) führt - Führen der eigenen Person
  • Erste(r) unter Gleichen - ein Team effektiv führen
  • Alles im Griff - Recht und Organisation
  • Beim anderen ankommen - richtig kommunizieren
  • Mit Zahlen überzeugen - Betriebswirtschaft in der Kita
  • Die Einrichtung nach außen vertreten - Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
  • Zertifikatsstudium - Projektmanagement an der HFH
  • Wissenschaftliches Forum - Vorbereitung und Erstellung einer Hausarbeit
  • Zeige was du kannst - Abschlusskolloquium
  • Einzelcoaching und Gruppensupervision

Einzelcoaching und Gruppensupervision

Während der Weiterbildung haben Sie die Möglichkeit an zwei Einzelcoachings und an zwei Gruppensupervisionen teilzunehmen.

Das Einzelcoaching bietet den Rahmen, um individuelle Fragestellungen zu bearbeiten und die persönliche Entwicklung zu reflektieren.

In den Gruppensupervisionen erhalten Sie die Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmer/innen über den Transfer des Erlernten in die eigene Einrichtung auszutauschen.

Zertifikatsstudium am GGSD Studienzentrum der HFH

Die Inhalte des Projektmanagements werden als Zertifikatsmodul angeboten. Die Grundlage bilden fünf Studienbriefe, die aktuelles Wissen zum Projektmanagement kompakt aufbereiten.

Die Lektüre der Studienbriefe dient als Grundlage für die Präsenzveranstaltungen am Studienzentrum der HFH. Das Modul schließt mit der Erstellung einer wissenschaftlichen Hausarbeit, auf dem Niveau der Facharbeit an der Fachakademie ab.

Zur Unterstützung beim der Erstellung wird ein wissenschaftliches Forum angeboten, das bei Fragen zum wissenschaftlichen Arbeiten berät.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Lernziele:

  • Führen der eigenen Person
  • Gesprächsführung
  • Personalführung
  • Projektmanagement
  • Organisationsentwicklung
  •  Qualitätsmanagement
  • Betriebswirtschaftliches Management
  • Marketing und Öffentlichkeitarbeit

Teilnahmevoraussetzung:

  • Fachkräfte in Leitungspositionen
  • Stellvertretende Leitungen
  • Fachkräfte, die anstreben eine Leitung zu übernehmen
Art des Abschlusses:Leitungsqualifikation in Kitas gemäß landesrechtlichen Vorgaben. Sie wollen weiterstudieren? Mit abgeschlossener Weiterbildung erwerben Sie den Zugang zum Hochschulstudium nach Hamburgischem Hochschulrecht. Sie können damit an jedem Studienzentrum der Hamburger Fernhochschule zeitnah in einen Bachelor Studiengang einsteigen.
Dauer:ca. 1,5 Jahre davon 246 Unterrichtseinheiten Präsenzzeiten und 272 Unterrichtseinheiten Selbstlernphasen
Kosten:3497,00 €
Berufsbegleitend:

Beschreibung / Inhalte:

Die strukturierte und kompetente Einarbeitung und Anleitung von Praktikanten und Praktikantinnen beeinflussen entscheidend das Arbeitsklima in sozial-, heilpädagogischen und therapeutischen Einrichtungen.

Als Praxisanleitung übernehmen Sie die Verantwortung für die Integration „Neuer" im Team, die das Aufgabenspektrum und die damit verbundenen Anforderungen genau kennenlernen müssen.

Vorteile von guter Praxisanleitung für Ihre Einrichtung:

  • Qualität der Ausbildung fördert Professionalität und Attraktivität der Einrichtung
  • Innovation, Commitment und Identifikation der Mitarbeiter werden gefördert
  • Gewinnung neuer Mitarbeiter aus dem eigenen Ausbildungsbereich
  • Fluktuation wird vermieden

Themenschwerpunkte:

  • Modul 1: Rollenkompetenz
  • Modul 2: Kommunikation und Gesprächsführung
  • Modul 3: Planung und Gestaltung des Anleitungsprozesses
  • Modul 4: Beurteilungen und Prüfungen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Lernziele:

Sie lernen

  • ein professionelles, pädagogisches Verständnis zu vermitteln,
  • individuelle Lern- und Anleitungssituationen zu planen, zu unterstützen und zu gestalten,
  • neue Teammitglieder sowie Praktikantinnen und Praktikanten pädagogisch zu begleiten und zu beurteilen.

Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:
Pädagogische, therapeutische, heilpädagogische Fachkräfte mit mindestens 2-jähriger Berufserfahrung


Fördermöglichkeiten:

Gerne beraten wir Sie auch zu Fördermöglichkeiten!

Art des Abschlusses:Nach Beendigung der Weiterbildung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.
Dauer:40 Theoriestunden
Kosten:350,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Palliative Care bezeichnet ein umfassendes Konzept für die Pflege, Begleitung und Betreuung von schwerkranken, sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen. Ziel ist, eine bestmögliche Lebensqualität und die persönliche Würde in der letzten Lebensphase zu sichern. Der Kurs qualifiziert Sie als examinierte Pflegekraft, innerhalb Ihrer jeweiligen Einrichtung (Alten- und Pflegeheim, Sozialstation, Krankenhaus, Hospiz, Palliativstation) palliativ-pflegerisch zu arbeiten, zu beraten und anzuleiten.

Für die Fachkräfte in ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdiensten ist diese Qualifizierung verpflichtend (Anforderungsprofil, Rahmenvereinbarung nach § 39 a Abs. 2 Satz 6 SGB V). Für Pflegekräfte in Einrichtungen der Altenhilfe empfiehlt die Enquete - Kommission des Deutschen Bundestages „Ethik und Recht ..." diese Qualifizierung eindringlich.

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Themenbereiche:

Kulturell-gesellschaftspolitische und rechtlich-ethische Themen

  • Hospizidee, Entwicklungen in der Hospizbewegung
  • Kultureller Umgang mit Sterben und Tod
  • Ethisch-rechtliche Fragen (Patientenrechte, Vorsorgemöglichkeiten, Sterbehilfe, Euthanasie)
  • Ethische Entscheidungsfindung

Palliativ-medizinische und -pflegerische Themen

  • Krankheitsbilder (z. B. ALS, Krebs, neurologische Erkrankungen u. a.)
  • Schmerztherapie
  • Schmerz im Alter
  • Übelkeit/Erbrechen
  • Obstipation
  • Ernährung
  • Respiratorische Symptome
  • Flüssigkeitssubstitution
  • Mundpflege
  • Juckreiz
  • Ikterus
  • (Exulcerierende) Tumore, palliative Wundversorgung und Dekubitusbehandlung
  • Symptomkontrolle Verwirrtheit
  • Basale Stimulation - Umgang mit komatösen Patienten
  • Palliative Aromapflege, Wickel und Auflagen
  • Palliative Atempflege
  • Selbstpflege

Psycho-soziale und spirituell-religiöse Themen

  • Kommunikation (in palliativen Situationen)
  • Grundhaltung der Begleitung
  • Lebensbilanz / Biografiearbeit - Möglichkeiten der Unterstützung
  • Krankheitsbewältigung - Krisenintervention
  • Unterstützende Gespräche bei Angst, Schuldgefühlen
  • Sterbebegleitung bei demenziell erkrankten Menschen
  • Sexualität - Körperbild
  • Familie und sozialer Hintergrund - Unterstützung von Angehörigen
  • Spirituelle und religiöse Fragen
  • Trauer und Trauerbegleitung
  • Die Situation nach dem Versterben
  • Rituale
  • Selbstwahrnehmung und Selbstpflege

Organisatorische Themen

  • Organisatorische Anregungen zur Integration von Palliative Care in die eigene Einrichtung
  • Teamarbeit und Sterbebegleitung
  • Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen
  • Vernetzung mit anderen Diensten
  • Hospizpraxis (Expertenbefragung, evtl. nach Absprache zusätzliche Exkursion)

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie      


Lernziele:

Die Weiterbildung fördert Ihr Wissen, Ihre Haltungen und Ihr Können auf vier Ebenen:

  • Kenntnis kultureller/gesellschaftlicher Rahmenbedingungen (besonderes Wissen z. B. über Hospizbewegung, Trauerkultur, Patientenrechte, Sterbehilfe usw.)
  • Organisatorische Kompetenz, d.h. die Fähigkeit innerhalb einer Einrichtung mit Kolleginnen und Kollegen und anderen beruflich oder ehrenamtlich Beteiligten einen würdigen und hilfreichen Rahmen zu entwickeln im Sinne einer „vernetzten Sterbebegleitung oder Abschiedskultur" (z.B. Entwicklung von Betreuungsstandards, Abschiedsrituale, Versorgung, Aufbahrung und Überführung von Verstorbenen, Entlastungsmöglichkeiten im Team usw.)
  • Besondere palliativ-pflegerische und psychosoziale Kompetenz für die individuelle Pflege und Begleitung schwerstkranker und trauernder Menschen (z.B. Schmerztherapie, Übelkeit/Erbrechen, palliative Wundversorgung und Dekubitusbehandlung, Gespräche mit Angehörigen usw.)
  • Persönliche Kompetenz durch die behutsame Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, eigenen Verlusten und eigener Betroffenheit, aber auch durch die Vergewisserung Ihrer Kraft- und Sinnquellen.

Teilnahmevoraussetzung:

Sie benötigen eine abgeschlossene Berufsausbildung als Pflegefachkraft z.B.:

  • Altenpfleger/in
  • Krankenschwester/Krankenpfleger
  • Kinderkrankenschwester/-pfleger
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in

Sie sollten über eine mindestens zweijährige berufliche Praxis verfügen.


Fördermöglichkeiten:

Rabatte der Hospiz Akademie der GGSD, ab 2. Mitarbeiterln eines Kostenträgers 5%, ab 3. Mitarbeiterln 10% Nachlass.

Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Ein Abschluss erfordert Ihre Präsenz im Kurs (mindesten 18 von 20 Tagen). Fehlzeiten können relativ unkompliziert nach Absprache in Folge- oder Parallelkursen nachgeholt werden. Die erfolgreiche Teilnahme bescheinigen wir Ihnen am Ende der Fortbildung in Form eines Zertifikats mit Themenübersicht (GGSD- Zertifikat). Zusätzlich erhalten Sie das besondere Gemeinschaftszertifikat des Deutschen Hospiz - und PalliativVerbandes e. V. (DHPV), der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutschen Krebshilfe und Alpha Rheinland. Der Abschluss dieses Kurses berechtigt Sie, an weiterführenden, von der DGP anerkannten Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen. Es gibt keine Prüfungen in diesem Kurs! Wir sichern den Lernerfolg über Praxisaufgaben und komplexe Fallarbeit in Gruppen.
Dauer:160 Stunden theoretischer Unterricht; bei Fehlzeiten über zehn Prozent müssen die entsprechenden Inhalte nach Absprache in einem Parallel- oder Folgekurs nachgeholt werden. Um Belastungen zu mindern, ist der Kurs ist in der Regel in vier Blockwochen organisiert, die sich je nach Kursort auf 12 bis 14 Monate verteilen.
Kosten:1.680,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Nun gibt es endlich den „kleinen" Palliativkurs für Pflegeassistentinnen oder Soziale BetreuerInnen, die „hautnah" in Pflege und Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen eingesetzt sind.

Wir vermitteln Ihnen Sicherheit für die Sterbe- und Trauerbegleitung und machen Ihnen Mut für Ihren wertvollen Beitrag. Der Kurs folgt den Empfehlungen des "Bonner Curriculums".

Es gibt keine Prüfung. Der Transfer und der Lernerfolg werden über eine kleine Fallarbeit in Gruppen gesichert. Der Kurs respektiert Sie als erwachsene Lernende und achtet auf Ihre Grenzen.

Die Inhalte sind methodisch abwechslungsreich und anschaulich aufbereitet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Lernziele:

Der Kurs ermöglicht Ihnen, ...

  • zu erkennen, welche Haltung in der Begleitung schwerkranker, sterbender Menschen wichtig ist und mit Leid und Tod zurecht zu kommen,
  • Schmerzen mit den möglichen Zusammenhängen sensibel wahrzunehmen und zu dokumentieren,
  • bei Problemen wie Obstipation, Atemnot, Juckreiz praktisch zu helfen,
  • einfühlsam auch in schwierigen Gesprächen auf Betroffene einzugehen,
  • demenziell erkrankte Menschen mit Hilfe der Integrativen Validation zu erreichen,
  • betroffene Angehörige besser zu unterstützen,
  • die Situation nach dem Versterben würdig zu gestalten,
  • bei Trauer und Abschied zu unterstützen,
  • die eigene Endlichkeit zu bedenken und darüber lebensbereichernde Perspektiven zu entwickeln,
  • Sicherheit in rechtlichen Fragen zu gewinnen und um die Formen der Vorsorge zu wissen und
  • einen Blick für eine gute hospizliche Kultur in der Einrichtung zu bekommen. 

Teilnahmevoraussetzung:

Geeignet für:

Mitarbeiter/innen in der sozialen Betreuung, Pflegehelfer/innen


Fördermöglichkeiten:

Rabatte der Hospiz Akademie der GGSD: ab 2. MitarbeiterIn 5% Nachlass, ab 3. MitarbeiterIn 10% Nachlass.

Bildungsprämie: Nähere Informationen unter www.bildungspraemie.de 

Dauer:40 Unterrichtsstunden
Kosten:420 € inklusive umfangreichem Material.
Teilzeit:

Allgemeine Informationen

Portrait Unternehmen / Träger

Die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) ist eine Bildungsträgergesellschaft mit Angeboten in den Bereichen Pflege, Gesundheit und Soziales. Wir betreiben - begrenzt auf den Freistaat Bayern - staatlich anerkannte Fachschulen, Berufsfachschulen und Fachakademien und bieten ein umfangreiches Spektrum an Fort- und Weiterbildungen. Die Bandbreite unserer Bildungsangebote reicht von der Helferausbildung bis hin zu akademischen Abschlüssen. Auf Grund der Zertifizierung unserer Schulen nach BQM (Bildungsqualitätsmanagement) sind viele unserer Bildungsangebote durch die Arbeitsagentur förderbar (AZWV/AZAV).

Berufstätige im pflegerischen oder sozialen Bereich haben an den GGSD Studienzentren der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) in München und Nürnberg zudem die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Bachelor- oder Master-Studiums. Das Studium kann bei entsprechender Vorbildung auch ohne Abitur absolviert werden. Weit über 1.000 Studierende haben diesen Weg in Bayern bereits beschritten. Die Hamburger Fern-Hochschule ist die größte Fernhochschule Deutschlands in privater Trägerschaft und hat mit ihrer staatlichen Anerkennung die gleichen Kompetenzen wie staatliche Hochschulen.

Unsere Fort- und Weiterbildungen sind durch die Registrierungsstelle beruflich Pflegender GmbH (RbP) erfasst.

Für Standort-übergreifende Fragen wenden Sie sich bitte an unsere kostenlose Infoline:

Telefon: 0800 / 10 20 580
Mo. - Do.: 08.30 - 16.30 Uhr
Fr.: 08.30 - 15.00 Uhr

Besuchen Sie uns auch auf Facebook!
www.facebook.com/ggsd.bayern

Portrait Standort

Das Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales Ingolstadt bildet seit fast 30 Jahren Altenpfleger/innen und Pflegefachhelfer/innen aus. Fachkräfte aus pflegerischen und sozialen Berufen nehmen das vielfältige Angebot im Seminar der Fort- und Weiterbildung wahr.

Die Schule

Unsere Schüler/innen bringen ihre kreativen Ideen bei der Gestaltung der Schulräume ein. Die vorhandene Medienvielfalt unterstützt einen abwechslungsreichen Unterricht.

Unsere Lehrer

Wir sind ein lernfreudiges Lehrerteam mit breitgefächerten Weiterbildungen. Bei unseren Schüler/innen fördern wir alle Kompetenzen (sozial, methodisch, personal sowie fachlich), damit diese ihre Ausbildungsziele erreichen. Ihre Erfolgserlebnisse steigern die Lernfreude und motivieren wiederum unser Lehrerteam.

Besondere Angebote

Wir integrieren das Konzept der Basalen Stimulation® und kinästhetische Prinzipien in den Lehrplan. Durch Selbsterfahrungsübungen entwickeln wir die Empathiefähigkeit unserer Schüler/innen und unterstützen den Theorie-Praxis-Transfer. Mittels fakultativer sportlicher Angebote und durch praktische Umsetzungen von curricularen Vorgaben (z.B. Feste gestalten) schaffen wir klassenübergreifenden Zusammenhalt und fördern die Sozialkompetenz.

Die Berufsfachschule für Altenpflege Ingolstadt arbeitet im Rahmen verschiedener Projekte mit ihren Kooperationspartnern zusammen. Der zunehmenden multikulturellen Zusammensetzung der Klassen tragen wir Rechnung, indem unter anderem interkulturelle Feste durch die Schüler/innen geplant und durchgeführt werden.

Eine Chance der intensiven Zusammenarbeit zwischen den Schüler/innen der Grundausbildung und den Teilnehmer/innen der Fort- und Weiterbildung bietet die Vernetzung bestimmter Lerninhalte.

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Kontakt Ansprechpartner

Name:
Sekretariat Zentral
 
Telefon:
0841 / 885 466 - 0
Fax:
0841 / 885 466 - 44
Email:
biz.ingolstadt@ggsd.de

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