Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales Nürnberg

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Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales Nürnberg
Zollhausstraße 95
90469 Nürnberg

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Kontaktaufnahme

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Allgemeine Informationen

Portrait Unternehmen / Träger

Die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) ist eine Bildungsträgergesellschaft mit Angeboten in den Bereichen Pflege, Gesundheit und Soziales. Wir betreiben - begrenzt auf den Freistaat Bayern - staatlich anerkannte Fachschulen, Berufsfachschulen und Fachakademien und bieten ein umfangreiches Spektrum an Fort- und Weiterbildungen. Die Bandbreite unserer Bildungsangebote reicht von der Helferausbildung bis hin zu akademischen Abschlüssen. Auf Grund der Zertifizierung unserer Schulen nach BQM (Bildungsqualitätsmanagement) sind viele unserer Bildungsangebote durch die Arbeitsagentur förderbar (AZWV/AZAV).

Berufstätige im pflegerischen oder sozialen Bereich haben an den GGSD Studienzentren der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) in München und Nürnberg zudem die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Bachelor- oder Master-Studiums. Das Studium kann bei entsprechender Vorbildung auch ohne Abitur absolviert werden. Weit über 1.000 Studierende haben diesen Weg in Bayern bereits beschritten. Die Hamburger Fern-Hochschule ist die größte Fernhochschule Deutschlands in privater Trägerschaft und hat mit ihrer staatlichen Anerkennung die gleichen Kompetenzen wie staatliche Hochschulen.

Unsere Fort- und Weiterbildungen sind durch die Registrierungsstelle beruflich Pflegender GmbH (RbP) erfasst.

Für Standortübergreifende Fragen wenden Sie sich bitte an unsere kostenlose Infoline:

Telefon: 0800 / 10 20 580
Mo. - Do.: 08.30 - 16.30 Uhr
Fr.: 08.30 - 15.00 Uhr

Besuchen Sie uns auch auf Facebook!
www.facebook.com/ggsd.bayern 

Portrait Standort

Das Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales Nürnberg bildet seit über 20 Jahren erfolgreich aus. Unsere Ausbildungszweige Altenpflege, Ergotherapie, Sozialpädagogik sowie unser umfangreicher Fort- und Weiterbildungsbereich befinden sich unter einem Dach. Dadurch werden interdisziplinäres Arbeiten und übergreifende Projekte möglich.

Unsere Schule

Für alle fachlichen Ansprüche aus Theorie und Praxis stehen unterschiedliche Lehrräume zur Verfügung. Sie sind entsprechend den jeweiligen Erfordernissen technisch und medial ausgestattet (EDV, Musik, Pflege, etc.).

Das Lehrerteam

Unser Kollegium besteht aus qualifizierten Lehrkräften mit

  • einschlägigen Grundausbildungen,
  • mehrjährigen praktischen Erfahrungen,
  • pädagogischen Abschlüssen
  • und zahlreichen Zusatzqualifikationen.

Sie als unser Bildungspartner werden professionell, auf dem aktuellen Stand der Lehre und im Sinne von gegenseitiger Verantwortlichkeit auf Ihrem Bildungsweg begleitet. Erfahrene Honorarlehrkräfte aus unterschiedlichen Fachbereichen ergänzen das Team durch ihr Können und Wissen.

Professionelle Planung und Organisation ermöglichen einen abgestimmten Unterrichtsaufbau und ein hohes Maß an Kontinuität in der Lehre. Vertiefungsangebote aus den jeweiligen Fachbereichen machen Sie zu Kompetenzträgern und verbessern nachhaltig Ihre beruflichen Chancen.

Besondere Angebote

In Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) und berufsständischen Vertretungen werden die Ausbildungsgänge ständig weiterentwickelt und zum Teil akademisiert.

Damit steht Ihnen die berufliche Zukunft offen!

Beschreibung / Inhalte:

Der Anteil älterer Menschen mit Behinderung an der Gesamtbevölkerung ist in den letzten Jahren deutlich ange-stiegen und wird sich künftig noch weiter erhöhen. Für die älteren behinderten Menschen sind gut ausgebildete Fachkräfte notwendig, um ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden zu können.

Mit der auf ein Jahr verkürzten Altenpflegeausbildung haben examinierte Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfle-ger die Möglichkeit, sich in diesem Bereich als anerkannte Fachkraft zu qualifizieren. Sie können in vollem Umfang die berufliche Anerkennung ihrer Pflegekompetenz im Rahmen des Pflegeversicherungs- und Krankenversicherungsgesetzes sowie des Bayerischen Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes erreichen.

Ihre praktische Ausbildung absolvieren Heilerziehungspfleger-innen und Heilerziehungspfleger bei Kooperationseinrichtungen der Altenhilfe bzw. bei Einrichtungen der Behindertenhilfe, die bereits ältere Menschen betreuen. Rechtsgrundlage für diese Ausbildung ist § 7 Abs. 1 des Altenpflegegesetzes.

Inhalte der Ausbildung:

  • Grundlagen der Pflege
  • Altenpflege und Altenkrankenpflege (Theorie)
  • Lebensgestaltung
  • Berufskunde
  • Recht und Verwaltung
  • Deutsch und Kommunikation 
  • Altenpflege und Altenkrankenpflege (Praxis) 
  • Lebensraum- und Lebenszeitgestaltung

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Teilnahmevoraussetzung:

Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als

  • Heilerziehungspflegerin oder Heilerziehungspfleger
  • Gesundheitliche Eignung

Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach AZWV/AZAV zertifiziert und durch die die Arbeitsagentur förderbar.

Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Das Bestehen der Abschlussprüfung führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in“.
Dauer:12 Monate, beginnend jährlich im September, Umfang: 500 Unterrichtsstunden/ 840 Praxisstunden
Kosten:Über die Kosten informiert Sie auf Nachfrage das Sekretariat des Schulstandortes.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Altenpfleger/in eröffnet vielerlei berufliche Perspektiven. Aufgaben der Altenpfleger/innen sind die selbständige und eigenverantwortliche Pflege und Betreuung von älteren Menschen.

Neben der umfassenden und geplanten Pflege gehören zum Aufgabenspektrum auch die Mitwirkung bei der medizinischen Versorgung, sowie die Betreuung im Tagesablauf. Altenpfleger/innen beraten von Pflegebedürftigkeit Betroffene in ihren persönlichen und sozialen Angelegenheiten, geben Hilfen zur Erhaltung der selbstständigen Lebensführung und arbeiten mit deren Angehörigen zusammen.

Ausbildungsinhalte:

Die  schulischen  Lerninhalte  der Ausbildung sind in Lernfelder  gegliedert. Sie beschreiben die relevanten Schlüsselqualifikationen und geben der Altenpflege ihr unverwechselbares Profil.

Die Lernfelder sind:

  1. Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen in der Altenpflege
  2. Altenpflege als Beruf
  3. Altern als Prozess - Gerontologisch begründete Arbeits-weisen
  4. Kultursensible Pflege
  5. Methoden und Dimensionen der Alltagsgestaltung
  6. Planung, Durchführung und Evaluation des Pflegeprozesses
  7. Anleitung, Beratung, Kooperation
  8. Altenpflege als interprofessionelles Arbeitsfeld
  9. Direkte Pflege alter Menschen
  10. Förderung der Selbstkompetenz Pflegebedürftiger
  11. Spezielle Pflege psychisch veränderter und kranker alter Menschen
  12. Unterstützung in psychischen und physischen Grenz-situationen
  13. Qualitätsentwicklung in der Altenpflege

Möglichkeit des Dualen Studiums

Durch die Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule besteht die Möglichkeit der dualen Ausbildung. Das Studium beginnt im 2. Ausbildungsjahr und wird berufsbegleitend zum Bachelor of Science (B.Sc.) fortgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Der Besuch der Berufsfachschule für Altenpflege soll die Schüler/innen befähigen, selbständig alte Menschen in allen Bereichen der Altenhilfe zu pflegen, zu betreuen und zu beraten. Im Rahmen der gesetzlichen Ausbildungsordnung setzt unsere Berufsfachschule folgende Schwerpunkte:

1. Für den Bereich der ambulanten und der offenen Altenhilfe sollen die Schüler/innen durch helfende Dienste alte Menschen in die Lage versetzen, ihren Lebensalltag im eigenen häuslichen Bereich weitgehend selbständig zu gestalten. Hierzu muss die Fähigkeit entwickelt werden, den alten Menschen ganzheitlich in seiner Persönlichkeit zu verstehen und zu stützen.

2. In dem Maße, in dem ambulante und offene Altenhilfe wirksam wird, steigt in stationären Einrichtungen die Bedeutung der pflegerischen Aufgaben. Neben der notwendigen sozialen Betreuung ergeben sich erhöhte Anforderungen im medizinisch - pflegerischen Bereich. Praxisbegleitung in Kleingruppen sichert eine überdurchschnittliche Ausbildungsqualität unserer Absolventen.


Teilnahmevoraussetzung:

Möglichkeit 1:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss

Möglichkeit 2:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Hauptschulabschluss
  • Abschluss einer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, Kran-kenpflegehilfe oder Sozialpflege

Möglichkeit 3:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Hauptschulabschluss
  • Erfolgreich abgeschlossene mind. 2-jährige Berufsausbildung

Verkürzungsmöglichkeiten der Ausbildung:

  • Abschluss einer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, Krankenpflegehilfe, Heilerziehungspflegehilfe, Heilerziehungs-hilfe
  • 2-jährige Tätigkeit in der Pflege

In diesem Fall kann die Ausbildung in der Altenpflege auf Antrag um ein Jahr verkürzt werden!


Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach AZWV/AZAV zertifiziert und durch die die Arbeitsagentur förderbar. 

Wir beraten Sie gerne! 

Art des Abschlusses:Das Bestehen der Abschlussprüfung führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in.
Dauer:36 Monate, beginnend jährlich im September, Umfang: 2100 Unterrichtsstunden/ 2500 Praxisstunden.
Kosten:Kein Schulgeld. Die Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen und werden in 2 Raten à 87,50 € erhoben.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Was macht ein/e Heilerziehungspfleger/in?

Der/Die Heilerziehungspfleger/in arbeitet zusammen mit Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Tätigkeitsfeldern der Behindertenhilfe. Ziel ist es, Menschen allen Alters zu einem selbstbestimmten Leben zu befähigen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Wo arbeiten Heilerziehungspfleger/innen?

Die Behindertenhilfe bietet vielfältige Möglichkeiten:

  • Integrativer/Inklusiver Kindergarten
  • heilpädagogische Tagesstätte/Wohngruppen für Kinder und Jugendliche
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Werkstatt für Menschen mit Behinderung
  • Wohnheim für Menschen mit körperlicher, geistiger und/oder psychischer Beeinträchtigung
  • offene Hilfen
  • familienentlastender Dienst
  • ambulant betreutes Wohnen
  • Tagesstätte für Senioren ...

um nur einige Beispiele zu nennen.

Was macht die Ausbildung bei der GGSD so besonders?

  • Verküpfung von Theorie und Praxis
  • Berücksichtigung der individuellen Lerngeschichte
  • regelmäßiger Praxistransfer des erworbenen Theoriewissens
  • kontinuierliche Begleitung durch eine Praxislehrkraft 
  • Einbindung der beruflichen Vorerfahrung der Teilnehmer/innen im Unterricht

Video zur Heilerziehungspflege-Ausbildung bei der GGSD

Inhalte:

Die Ausbildung besteht aus theoretischem sowie fachpraktischem Unterricht und wird durch das Fach „Praxis der Heilerziehungspflege" in Einrichtungen der Behindertenhilfe ergänzt.

In diesen Fächern werden Sie unterrichtet:

  • Deutsch
  • Sozialkunde und Soziologie
  • Pädagogik, Heilpädagogik und Psychologie
  • Medizin und Psychiatrie
  • Recht und Verwaltung
  • Übungen zur Religionspädagogik
  • Praxis- und Methodenlehre mit Kommunikation
  • Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung (Bewegung, Hauswirtschaft, Gestaltung, Musik, Spiel, Naturerlebnispädagogik)
  • Pflege

Praktische Ausbildung:

  • Praxis der Heilerziehungspflege

Zusatzfach für den Erwerb der Fachhochschulreife:

  • Englisch

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Ziel der beruflichen Tätigkeit von Heilerziehungspflegehelferinnen und Heilerziehungspflegehelfern ist es, Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und sie zu befähigen, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen.

Während Ihrer Ausbildung erwerben Sie deshalb sozialpädagogische und pflegerische Kompetenzen sowie handlungsrelevante fachliche Fertigkeiten und fachliches Grundwissen. Außerdem lernen Sie auf berufliche Anforderungen fachlich und sozial kompetent zu reagieren und den sich stetig wandelnden Anforderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft flexibel zu begegnen.


Teilnahmevoraussetzung:

Möglichkeit 1:

  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Belegart „NE")
  • Gesundheitliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss
  • Eine abgeschlossene mind. 2 jährige einschlägige Berufs-ausbildung oder Berufstätigkeit 
  • oder eine abgeschlossene Ausbildung in der Heilerziehungspflegehilfe

Möglichkeit 2:

  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Belegart „NE")
  • Gesundheitliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss
  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anderen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf
  • Eine mind. 1- jährige einschlägige Berufstätigkeit

Möglichkeit 3:

  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Belegart „NE")
  • Gesundheitliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss
  • Eine mind. 4 - jährige Führung eines Mehrpersonenhaushalt

Fördermöglichkeiten:

BAföG für Schüler oder Aufstiegs-BAföG. Die Ausbildung ist nach AZAV zertifiziert.

Art des Abschlusses:•Beruflich: staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in •Schulisch: fachgebundene Fachhochschulreife (zusätzliche Prüfung) •Weitere Qualifikationsmöglichkeiten: Heilerziehungspflege im Erziehungsdienst Durch die Zuordnung in die Stufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR6) erhalten Sie mit dem erfolgreichen Abschluss eine Hochschulzugangsberechtigung.
Dauer:24 Monate, beginnend jährlich im September. Umfang: 1800 Unterrichtsstunden/ 1280 Praxisstunden
Kosten:Kein Schulgeld. Die Materialkosten sind von den Teilnehmenden zu tragen und werden jährlich in zwei Raten à 120 € erhoben.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Pflegefachhelfer/innen in der Altenpflege unterstützen die Pflegefachkraft bei der qualifizierten Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen alten Menschen.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Kompetente pflegerische Grundversorgung
  • Erhaltung und Verbesserung der körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Fähigkeiten alter Menschen
  • Unterstützung alter Menschen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben
  • Begleitung alter Menschen bei der abwechslungsreichen Gestaltung ihres Tagesablaufes

Dieser Beruf ermöglicht das Arbeiten in:

  • Alten- und Pflegeheime
  • Pflegeheimen
  • Seniorenwohnbereichen oder Seniorenwohnheimen
  • Tagespflegeeinrichtungen
  • Sozialstationen/ambulanten Diensten
  • Altentagesstätten
  • Altenbegegnungsstätten
  • der Altenerholung/in Altenkuren
  • Wohn- und Hausgemeinschaften für Senioren

Ausbildungsinhalte:

  • Das Berufsfeld Altenpflege
  • Altern als individueller Prozess im gesellschaftlichen Kontext
  • Grundlagen aus der alterspezifischen Krankheitslehre
  • Pflege alter und kranker Menschen
  • Grundlagen der Kommunikation und Dokumentation
  • Begleitung und Unterstützung im Alltag und in besondern Lebenssituationen
  • Rechtsgrundlagen für den Beruf des/der Pflegefachhelfer/in (Altenpflege)

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Sie lernen:

  • kompetent pflegerische Grundversorgung zu gewährleisten
  • alte Menschen bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Aufga-ben zu unterstützen
  • für alte Menschen Begleiter und Helfer zu sein bei deren sinnerfüllten Lebens- und Freizeitgestaltung
  • im Team zu arbeiten und Aufgaben verantwortungsvoll zu erfüllen

Teilnahmevoraussetzung:

  • Erfolgreicher Mittelschulabschluss (Hauptschulabschluss)
  • Grundsätzlich Mindestalter 17 Jahre bzw. 16 Jahre bei „persönlicher Reife" (Einzelfallentscheidung)
  • Gesundheitliche Eignung
  • Ein zwei- bis vierwöchiges Vorpraktikum in einer Einrichtung der Altenhilfe wird empfohlen

Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach AZWV/AZAV zertifiziert und durch die  die Arbeitsagentur förderbar. Wir beraten Sie gerne!

Laut Bayerischem Staatsministerium der Wissenschaft, For-schung und Kunst kann für die 1-jährige Ausbildung BAföG beantragt werden.

Art des Abschlusses:Das Bestehen der Abschlussprüfung führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung „staatlich geprüfte/r Pflegefachhelfer/in (Altenpflege)“.
Dauer:12 Monate, beginnend jährlich im September, Umfang: 800 Unterrichtsstunden/ 650 Praxisstunden
Kosten:Kein Schulgeld. Die Materialkosten sind von den Teilnehmenden zu tragen und werden in zwei Raten à 82,50 € erhoben.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die schulische Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in bietet vielerlei berufliche Perspektiven. Erzieher/innen arbeiten selbstständig, als Partner im Team und mit Eltern. Sie planen und gestalten die Erziehung von Kindern und Jugendlichen verantwortlich und arbeiten auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplanes. Sie wirken in Einrichtungen der Jugendhilfe, in Kindertagesstätten sowie in verschiedensten pädagogischen und sozialpädagogischen Arbeitsbereichen.

Inhalte:
Pflichtfächer an der Fachakademie für Sozialpädagogik

  • Pädagogik/Psychologie/Heilpädagogik
  • Sozialkunde/Soziologie
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Erziehung
  • Ökologie/Gesundheitspädagogik
  • Recht und Organisation
  • Literatur- und Medienpädagogik
  • Englisch
  • Deutsch
  • kath. bzw. ev. Theologie/Religionspädagogik
  • Praxis- und Methodenlehre mit Gesprächsführung
  • Kunst- und Werkpädagogik
  • Musik- und Bewegungspädagogik

Praktische Ausbildung:

  • Sozialpädagogische Praxis

Unsere Fachakademien für Sozialpädagogik bieten außerhalb der Pflichtfächer zusätzliche, standortspezifische Übungen an. Hierzu gehören beispielsweise

  • Erziehungspartnerschaft
  • Kommunikationstechniken / Kommunikation
  • Grundschulpädagogik / Schulkindpädagogik
  • Interkulturelle Pädagogik / Migrationspädagogik
  • Krippenpädagogik
  • Montessoripädagogik
  • Natur- und Erlebnispädagogik
  • Philosophieren mit Kindern
  • Gitarrenspiel
  • Theaterpädagogik bzw. Improvisationstheater

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Sie lernen

  • auf die beruflichen Anforderungen fachlich und sozial kompetent zu reagieren
  • den sich wandelnden Anforderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft flexibel zu begegnen
  • verantwortliches Handeln bei der individuellen Lebens-gestaltung und im öffentlichen Leben

Teilnahmevoraussetzung:

  • Mittlere Reife
  • Gesundheitliche und persönliche Eignung zur Ausübung des Berufs
  • Hinreichende Deutschkenntnisse
  • Je nach Voraussetzungen ist zusätzlich ein 1- bzw. 2-jähriges Sozialpädagogisches Seminar notwendig

Verkürzungsmöglichkeiten:
Das (Fach-) Abitur und vorher abgeschlossene Berufsausbildungen können auf das Sozialpädagogische Seminar angerechnet werden.


Fördermöglichkeiten:

  • Bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen kann die Arbeitsverwaltung in ihrem gesetzlichen Rahmen die Ausbildung fördern. Hierzu lassen Sie sich bitte von Ihrem zuständigen Arbeitsamt mindestens einen Monat vor Ausbildungsbeginn beraten.
  • Bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen kann Beihilfe nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz beantragt werden. Hierzu lassen Sie sich bitte von Ihrem zuständigen Amt für Ausbildungsförderung beraten.
Art des Abschlusses:Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung am Ende des zweiten Studienjahres sowie im Berufspraktikum ab und verleiht die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherin“ bzw. „Staatlich anerkannter Erzieher“. Neben dem beruflichen Abschluss kann durch die Ergänzungsprüfung im Fach Deutsch und Englisch die fachgebundene Fachhochschulreife erreicht werden, durch eine weitere Prüfung in Mathematik auch die allgemeine Fachhochschulreife.
Dauer:3 Jahre
Kosten:180,00 € monatlich; während des Praktikums 80,00 €
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Praktikantinnen und Praktikanten des Sozialpädagogischen Seminars unterstützen die Erziehung von Kindern und Jugendlichen und arbeiten dabei auf der Grundlage des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans. Sie arbeiten als Partner im Team und mit den Eltern. In den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sammeln Sie vielfältige praktische Erfahrungen.

Im Anschluss an die Ausbildung im Sozialpädagogischen Seminar können Sie eine Ausbildung an unserer Fachakademie für Sozialpädagogik zum/r Erzieherin beginnen.

Inhalte:

  • Lernfeld 1: Personen und Situationen wahrnehmen, Verhalten beobachten und erklären
  • Lernfeld 2: Erzieherisches Handeln planen, durchführen und reflektieren
  • Lernfeld 3: Bildungsprozesse anregen und begleiten
  • Lernfeld 4: Beziehungen und Kommunikation gestalten
  • Lernfeld 5: Mit allen am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten zusammenarbeiten
  • Lernfeld 6: Die eigene ästhetische Gestaltungsfähigkeit weiterentwickeln und im beruflichen Handeln einsetzen
  • Lernfeld 7: Werte und Werthaltungen reflektieren, weiterentwickeln und in das berufliche Handeln integrieren

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Das Sozialpädagogische Seminar ist ein beruflicher Vorbildungsweg für die Erzieherausbildung. Es befähigt zur pädagogischen Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsfeldern, insbesondere bei der Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern im vorschulischen Alter oder frühen Schulalter.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Belegart „NE")
  • Bei Minderjährigen Einverständnis der Erziehungsberech-tigten,
  • Bei Bewerbern mit einer anderen Muttersprache als Deutsch hinreichende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift.

Ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf vorhanden, kann das zweite Jahr des SPS direkt begonnen werden. Bei Bewerberinnen und Bewerbern, deren bisheriger Bildungsstand und beruflicher Werdegang eine erfolgreiche Mitarbeit im zweiten Jahr des SPS erwarten lassen, ist ebenfalls ein direkter Einstieg in das zweite Jahr des SPS möglich.

Über die Aufnahme informieren wir Sie gern in einem Beratungsgespräch.


Fördermöglichkeiten:

Gerne beraten wir Sie auch zu Fördermöglichkeiten. 

Art des Abschlusses:Das Bestehen des Sozialpädagogischen Seminars führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung
Dauer:12 bzw. 24 Monate je nach Voraussetzungen, beginnend jährlich im September
Kosten:100,00€ monatlich
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die 3-jährige schulische Ausbildung zur Ergotherapeutin/zum Ergotherapeuten eröffnet vielfältige berufliche Perspektiven. In der Ergotherapie wird mit Menschen aller Altersstufen gearbeitet, deren selbstständige Lebensführung durch eine Krankheit oder Behinderung eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht ist. In der Therapie werden gezielt Aktivitäten ausgewählt und an die Bedürfnisse der Patienten angepasst. Die Aktivitäten werden unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes trainiert.

Ergotherapeuten/innen arbeiten zum Beispiel im Bereich:

Arbeitstherapie in Werkstätten und Integrationseinrichtungen

  • Geriatrie in Rehabilitationseinrichtungen und Altenheimen
  • Neurologie in Akut- und Rehakliniken
  • Orthopädie in Kliniken und ergotherapeutischen Praxen
  • Pädiatrie in ergotherapeutischen Praxen und Förderzentren
  • Psychiatrie in Kliniken und Wohnheimen

Unsere Berufsfachschule für Ergotherapie Nürnberg ist staatlich und vom Weltverband der Ergotherapeuten (WFOT)
anerkannt.

Durch die Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule besteht die Möglichkeit der dualen Ausbildung. Das Studium beginnt im 2. Ausbildungsjahr und wird berufsbegleitend zum Bachelor of Science (B.Sc.) fortgeführt. Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein Studium auch ohne Abitur möglich.

ErgotheRAPie einmal anders

Gemeinsam mit dem Nürnberger Rapper Last Poet, tms Studios Fürth und Spothouse Komposition Nürnberg ist dieser Rap für die Ergotherapie - Ausbildung entstanden. Viel Spaß beim Anhören: https://youtu.be/AVnjpnG02Kw

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Teilnahmevoraussetzung:

Möglichkeit 1:

  • Gesundheitliche und persönliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss
  • Möglichst praktische Vorerfahrung (z.B. einschlägige Berufserfahrung, Vorpraktikum, Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst)

Möglichkeit 2:

  • Gesundheitliche und persönliche Eignung
  • Hauptschulabschluss
  • Erfolgreich abgeschlossene mind. 2-jährige Berufsausbildung
  • Möglichst praktische Vorerfahrung (z.B. einschlägige Berufserfahrung, Vorpraktikum, Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst)

Fördermöglichkeiten:

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen besteht die Möglichkeit einer Schüler-BAföG Förderung.

Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Ergotherapeutin/ Ergotherapeut
Dauer:Die Ausbildung dauert 3 Jahre und umfasst 2.700 Stunden (2 Jahre) theoretischen und fachpraktischen Unterricht an unserer Berufsfachschule für Ergotherapie und 1.700 Stunden (1 Jahr) praktische Ausbildung.
Kosten:Ausbildungsgebühr: 35 x 270,00 €, Anmeldegebühr: einmalig 150,00 € (Anmeldegebühr wird mit der Novemberrate des Schulgeldes rückvergütet), Prüfungsgebühr: einmalig 200,00
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Pflegefachhelfer/innen in der Altenpflege unterstützen die Pflegefachkraft bei der qualifizierten Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen alten Menschen.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Kompetente pflegerische Grundversorgung
  • Erhaltung und Verbesserung der körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Fähigkeiten alter Menschen
  • Unterstützung alter Menschen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben
  • Begleitung alter Menschen bei der abwechslungsreichen Gestaltung ihres Tagesablaufes

Mögliche Einsatzfelder nach der Ausbildung sind:

  • Alten- und Pflegeheime
  • Betreutes Wohnen
  • Ambulant betreute Wohngemeinschaften
  • Ambulante Pflegedienste
  • Tagespflegeeinrichtungen

Inhalte:

  • Ausbildung Pflegefachhelfer/in:Die Ausbildung beinhaltet alle für den Ausbildungsberuf vorgeschriebenen Fächer und Stunden. Sprachsensibler Fachunterricht nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler.
  • Deutschunterricht: Zusätzlich beinhaltet die Ausbildung berufsbezogenen Deutschunterricht. In zwei Blockwochen zu Ausbildungsbeginn sowie Zusatzstunden während der Schulwochen werden Sie auf die Erfordernisse der Ausbildung vorbereitet.
  • Zusatzangebot: Fachbezogener Vertiefungsunterricht Je nach Ihrem persönlichen Bedarf haben Sie die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme an einem Vertiefungsunterricht, in dem offene Fragen geklärt und Leistungsnachweise vorbereitet werden.

Mehr Informationen unter: www.ggsd.de/ausbildung


Teilnahmevoraussetzung:

Die Ausbildung richtet sich an Menschen die

  • gerne in der Altenpflege arbeiten möchten,
  • deren Muttersprache nicht Deutsch ist und
  • die sich eine zusätzliche Förderung in der deutschen Sprache wünschen.

Fördermöglichkeiten:

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen kann Ihre Ausbildung über die Arbeitsagentur oder die regionalen Jobcenter gefördert werden.
Laut Bayerischem Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst kann für die 1-jährige Ausbildung BAföG beantragt werden.

Art des Abschlusses:Die staatlich anerkannte Ausbildung schließt mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab und verleiht die Berufsbezeichnung „staatlich geprüfter Pflegefachhelfer (Altenpflege)“ bzw. „staatlich geprüfte Pflegefachhelferin (Altenpflege)“
Dauer:Ein Jahr, davon 800 Stunden Unterricht an unserer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe und 650 Stunden Praktikum in einer Einrichtung der Altenhilfe.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Pflegeeinrichtungen in Deutschland erhalten auch in den kommenden Jahren mehr finanzielle Mittel zur Betreuung und Aktivierung ihrer Bewohner. Die Zahl alter und pflegebedürftiger Menschen steigt in den nächsten Jahren ständig weiter an, insofern kann von einer weiterhin hohen Nachfrage nach Arbeitskräften im Bereich Pflege und Betreuung ausgegangen werden.

Die anspruchsberechtigten Bewohner der Pflegeeinrichtungen sollen bei ihren alltäglichen Aktivitäten unterstützt werden, ihre Lebensqualität soll erhöht werden. Wir bieten Ihnen praxisnah eine Qualifizierung zur Betreuungskraft mit einer Prüfung nach §53c SGB XI. 

Wir qualifizieren Personen, denen die fachgerechte, persönliche Betreuung alter und kranker Menschen mit ihren individuellen Anliegen am Herzen liegt. Wir vermitteln das Know-how, um Menschen mit Demenz in ihrer Lebenswelt zu verstehen, ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und den Alltag mit ihnen anregend zu gestalten - sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppenbetreuung.

Sie werden auf Ihre künftige Tätigkeit sowohl qualifiziert theoretisch als auch praxisnah in den entsprechenden Einrichtungen vorbereitet.

Inhalte:

Basiskurs

  • Wertschätzende Begleitung, Betreuung und Pflege von pflegebedürftigen und demenzkranken Menschen
  • Tages- und Milieugestaltung in stationären Einrichtungen Förderung von Mobilität, Selbstbestimmung und Sicherheit vonpflegebedürftigen und demenzkranken Menschen
  • Wahrnehmen, Handeln und Bewältigen
  • Erste-Hilfe Kurs und Krisenintervention bei psychiatrischen 
  • Erkrankungen - mit Fallarbeit

Aufbaukurs

  • Zugangsmöglichkeiten zu pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Demenz
  • Ernährung und Hauswirtschaft
  • Rechtliche und ethische Fragen in der Pflege und Betreuung
  • Angehörige begleiten

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Lernziele:

Die Fortbildung befähigt die Betreuungskräfte

  • die Betreuung alter Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und alter Menschen mit Demenz in enger Zusammenarbeit mit den Pflegekräften zu verbessern,
  • die Bewohnerinnen und Bewohner individuell bei ihren Anliegen zu unterstützen und ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen,
  • bei der Gestaltung von tagesstrukturierenden Angeboten und Alltagsaktivitäten auch in gerontopsychiatrischen Wohngruppen mitzuwirken,
  • eigene Fähigkeiten, Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Teilnahmevoraussetzung:

  • Teilnahme an einem Erkundungspraktikum in einer voll-stationären oder teilstationären Einrichtung im Umfang von 40 Stunden. (Nachweis durch die Einsatzstelle ist erforderlich) 
  • Teilnahme an einem Beratungsgespräch

Fördermöglichkeiten:

Bei  Vorliegen  der  individuellen  Voraussetzungen  ist  eine Förderung  über das  WeGebAU Programm möglich. Die Fort-bildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur förderbar.

Wir beraten Sie gerne!

 

Art des Abschlusses:Nach dem Aufbaukurs wird den Teilnehmer-/innen ein Zertifikat ausgestellt, wenn Sie am Basiskurs (100 Unterrichtsstunden) teilgenommen haben, die Prüfung erfolgreich absolviert haben (Kolloquium), am Aufbaukurs (60 Stunden) teilgenommen haben, eine Bestätigung über das Betreuungspraktikum vorlegen und Fehlzeiten von 10% (= 16 Unterrichtsstunden) nicht überschritten haben.
Dauer:Gesamtstundenzahl: 260 Stunden davon 160 Theoriestunden, 100 Stunden Betreuungspraktikum.
Kosten:998,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Curriculum „Palliative Praxis": Wie der Name schon verspricht, ist diese Schulung ganz auf praktischen Erfahrungen ausgerichtet. Sie ist speziell für Bedürfnisse und Möglichkeiten von Teams in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen konzipiert. Ein besonderes inhaltliches Augenmerk gilt dabei der Begleitung von Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase und deren Zugehörigen.

Das 40-stündige interdisziplinäre Curriculum „Palliative Praxis" wurde von der Robert Bosch Stiftung zusammen mit ausgewiesenen Experten entwickelt. Es hat sich in den letzten Jahren vielfach als wirklich spannendes und realitätsnahes Schulungsformat bewährt. Gleichzeitig ist die Fortbildung ein Stück Teamarbeit und schafft einen multiprofessionellen Zugang zu palliativen Themen für alle Mitarbeitende.

Der Ansatz

Teilnehmer/innen lernen erfahrungsgemäß besonders effektiv an praktischen Beispielen. Die Methode Storyline kommt diesem Lernen entgegen. Sie ist aktivierend und kreativ: Als „Roter Faden" der Fortbildung wird aus Alltagserlebnissen der Mitarbeiter/innen die fiktive Persönlichkeit und Geschichte eines multimorbiden und demenziell veränderten Menschen gestaltet. Welche oft komplexen Herausforderungen und Komplikationen können auftreten? Wie könnte aus verschiedenen Blickwinkeln die entsprechende palliative Pflege und Begleitung im Alltag der Einrichtung aussehen? Jede/r Teilnehmer/in kann dabei seine Erfahrungen, Ideen, Fragen und Bedürfnisse einbringen. Selbstvertrauen und Urteilsfähigkeit wachsen. Zusätzlich benötigte palliative Haltungen, Kenntnisse und Fähigkeiten können passgenau und Schritt für Schritt mit dem Fallbeispiel verbunden, vermittelt und geübt werden.

Inhalte der Fortbildung

  • Begriffsdefinitionen
  • Pflegeanamnese
  • Bedeutung der Biografie
  • Pflege- und Therapieplan in der Palliativbetreuung
  • Palliativbetreuung bei demenzieller Erkrankung
  • Schmerzerleben und Schmerzmanagement
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit
  • Kontrolle quälender Symptome
  • Patientenwille und Fürsorglichkeit
  • Ethische Fallbesprechungen
  • Sterbewünsche
  • Therapie, Pflege und Begleitung in der Sterbephase
  • Krisenintervention
  • Tun und Lassen
  • Abschied und Trauer

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Lernziele:

Ziel der Inhouse-Fortbildung ist, dass Ihre Mitarbeiter/innen eine gute Palliativversorgung als gemeinsame Team-Aufgabe erleben und dafür - entsprechend ihrer Profession - „Handwerkszeug" erhalten.

Die Inhouse-Fortbildung Palliative Praxis ermöglicht Ihnen als Einrichtungsleitung,

  • Ihr Team mitzunehmen auf den Weg zu einer umfassenden, multiprofessionellen Palliativversorgung.
  • die Lebensqualität der Bewohner/innen oder Patienten/innen durch den direkten Praxisbezug zu erhöhen.
  • ein Fundament gemeinsamer Haltungen und geteilten Wissens in der Einrichtung zu schaffen.
  • die Qualifizierung auch für die Außendarstellung Ihrer Einrichtung zu nutzen.

Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe der Inhouse-Fortbildung:

Alle Berufsgruppen der Einrichtung (Pflege, Pflegehilfe, Soziale Betreuung, Hauswirtschaft, Verwaltung) und externe Partner (Ehrenamtliche, Hospizbegleiter, Seelsorge, Hausärzte).

Sie können bei gemeinsamer Trägerschaft natürlich auch eine einrichtungsübergreifende Schulung oganisieren.

Art des Abschlusses:Die Teilnehmer/innen erhalten ein Zertifikat Basiskurs „Modul 1“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Die Fortbildung wird auch als Modul angerechnet, wenn Teilnehmer/innen sich zur Fachkraft Palliative Care weiter qualifizieren möchten. Der Umfang der Weiterbildung verringert sich dann um 40 Unterrichtsstunden.
Dauer:Insgesamt 40 Unterrichtsstunden = 5 Schulungstage. Sie können wählen zwischen Kompaktseminar (5 Tage) oder Staffelseminar (3 Tage + 2 Tage mit zeitlichem Abstand)
Teilnehmerzahl / Klassenstärke:Mindestens 10 höchstens 25 Teilnehmer/innen
Kosten: 4.900 € Paketpreis zuzügl. Fahrtkosten bzw. Übernachtungskosten der jeweiligen Referentin. Die Rechnung wird Ihnen nach der Fortbildung zu geschickt. Eine Förderung über Ihren Spitzenverband ist evtl. möglich.
Vollzeit:
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Weiterbildung zur Pflegedienstleitung gemäß der Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes AVPfleWoqG vom 27. Juli 2011

Im Hinblick auf die gesetzlichen, berufspolitischen und gesellschaftlichen Anforderungen hat die Pflegedienstleitung in einer Einrichtung die zentrale Rolle bei der Führung und Organisation einer Pflegeeinheit inne. Sie muss auf dem aktuellen Stand der Pflegewissenschaft sein und sie muss in der Lage sein, das erworbene Wissen situationsgerecht in der Leitungspraxis anzuwenden. Sie soll das Lebens- und Arbeitsumfeld der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter günstig gestalten und die mit den Leitungsaufgaben verbundenen Herausforderungen angemessen bewältigen. Von der Pflegedienstleitung wird erwartet, die Wechselwirkungen zwischen der Leitungstätigkeit und den gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und politischen Einflussfaktoren zu verstehen und in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung zu berücksichtigen.

Inhalte

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Module:

Modul A: Soziale Führungsqualifikationen

  • Kollegiale Beratung und Coaching (Teil 2)
  • Teamentwicklung
  • Rollenkompetenz

Modul B: Ökonomische Qualifikationen

  • Sozial- und Gesundheitsökonomie
  • Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Modul C: Organisatorische Qualifikationen

  • Personalmanagement
  • Beschwerdemanagement

Modul D: Strukturelle Qualifikationen

  • Betriebsbezogenes Recht
  • Arbeitsrecht

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Sie lernen

  • erfolgreich im Team zu kommunizieren,
  • Veränderungen professionell durchzuführen,
  • Qualitätsanforderungen interner und externer Prüfinstanzen zu erfüllen,
  • vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen,
  • gesetzliche Vorgaben bei Entscheidungen zu berücksichtigen und einzuhalten.

Teilnahmevoraussetzung:

Die Weiterbildung richtet sich an:

Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerinnen und -pfleger
Altenpflegerinnen und -pfleger mit einer Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft
beziehungsweise Basisweiterbildung zur Pflegedienstleitung mit mindestens 460 Theoriestunden und 40 Stunden Praktikum


Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur sowie über das „Aufstiegs-BAföG" (AFBG) förderfähig. Wir beraten Sie gerne! 

Art des Abschlusses:Die Rahmenbedingungen der Prüfung sind durch die Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes festgelegt. Als Leistungsnachweise bearbeiten Sie während der Weiterbildung Aufgaben in schriftlicher und mündlicher Form und erstellen eine Projektarbeit entsprechend der geltenden Prüfungsordnung. Nach regelmäßiger Teilnahme und erfolgreichem Bestehen der mündlichen Abschlussprüfung erhalten Sie ein Zeugnis und eine Urkunde mit der Weiterbildungsbezeichnung „Pflegedienstleitung“.
Dauer:10 Monate, Umfang: 264 Unterrichtseinheiten
Kosten:1717,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Wir reagieren mit der Weiterbildung zur/m Pflegesachverständigen auf die neuen Aufgabengebiete der Begutachtung von Pflege und schaffen neue Perspektiven.

So bieten wir einerseits eine fundierte Basis an pflegefachlicher Kompetenz und andererseits durch die Kooperation mit dem Fachbereich Pflege und Gesundheit der Hamburger Fern-Hochschule, auch die nötige institutionelle Einbindung, um wissenschaftlich Pflege, Pflegeorganisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens zu analysieren.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Weiterbildung „Pflegesachverständige/r" können mit dem Zertifikat der GGSD („Pflegesachverständige/r GGSD") auch die Anerkennung durch anerkannte Berufsverbände erhalten. Zudem erhalten Sie mit dem Abschluss durch ein individuelles Beratungsgespräch die Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium an der Hamburger Fern-Hochschule.

 Sie lernen

  • System der Rechtsprechung in der BRD
  • Berufsbild des Sachverständigen (Rechte und Pflichten)- Rechtliche Grundlagen von Sozialrecht, Zivilrecht und Strafrecht
  • Gutachtenerstellung
  • Assessment und Klassifikation in der Begutachtun
  • Pflegewissenschaftliche Grundlagen
  • Qualitätsmanagement
  • Formen der Berufsausübung
  • Methoden zur Erhebung von Daten und Informationen
  • Pflegephilosophie

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Das Ziel der Weiterbildung ist, dass Sie

  • die Pflegebedürftigkeit oder den Grad der Behinderung adäquat einschätzen können,
  • die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Pflege und des Versorgungsprozesses beurteilen können,
  • die Qualität der Pflege bewerten können und
  • Gutachten für Gerichte und Leistungsträger und Gegengutachten, beispielsweise für Sozialgerichte und Stellungnahmen für den MDK erstellen können.

Teilnahmevoraussetzung:

Abgeschlossene Berufsausbildung als Pflegefachkraft z.B.

  • Altenpfleger/in,
  • Krankenschwester/-pfleger oder Gesundheits- und Krankenpflegerin / Gesundheits- und Krankenpfleger,
  • Kinderkrankenschwester/-pfleger oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin / Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
  • Hebammen

und

  • erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung zur Leitung einer Station, Pflegeeinheit oder Pflegedienstes mit einem Stundenumfang von mindestens 460 Stunden

oder

  • abgeschlossene Fachweiterbildung in der Gerontopsychiatrie

oder

  • vergleichbare Fort- und Weiterbildungen (z.B. QM, Fachkrankenpflege, etc.)

außerdem:

  • mindestens 5 Jahre Berufspraxis in der Pflege oder Betreuung
  • sowie der Nachweis von regelmäßigen pflegefachlichen Fortbildungen
  • über die Aufnahme entscheidet die Weiterbildungsleitung.

Fördermöglichkeiten:

Gerne beraten wir Sie auch zu Fördermöglichkeiten!

Art des Abschlusses:Pflegesachverständige/r und unabhängige/r Gutachter/in nach §53b SGB XI
Dauer:400 Stunden (300 Theoriestunden, 20 Stunden Prüfung/Vorbereitung, 80 Stunden Gutachtenarbeit)
Kosten:Weiterbildungsgebühr inkl. Lernmittel 2.950,00 €. Prüfungsgebühr 100,00 €. Die Zertifizierungskosten durch das ISP (Institut für Sachverständige in der Pflege) betragen 150,- €.
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Sie interessieren sich für eine Tätigkeit in einer Kinderkrippe, einem Kindergarten, einem Kinderhort, einer Kindertages-einrichtung oder in einer anderen sozialpädagogischen Einrichtung und wollen sich weiter qualifizieren?

Wenn Sie die Voraussetzungen für die Zulassung zur Externenprüfung an der Fachakademie für Sozialpädagogik erfüllen, können Sie sich über dieses Kursangebot auf die Prüfung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in vorbereiten.

Module des Vorbereitungskurses:

  1. Auftaktveranstaltung
  2. Bildungs- und Erziehungsprozesse professionell begleiten
  3. Sprach- und medienkompetente Kinder bilden und erziehen
  4. Kinder handeln wertorientiert und verantwortungsvol
  5. Kinder fragen und forschen
  6. Im sozialen Kontext kompetent handeln
  7. Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen im beruflichen Handeln berücksichtigen
  8. Kinder erleben Ästhetik
  9. Komplexe berufliche Handlungssituationen bewältigen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Der Kurs bietet eine modulare Vorbereitung auf die Prüfung in den Fächern Pädagogik, Psychologie und Heilpädagogik; Literatur- und Medienpädagogik, Deutsch, Sozialkunde und Soziologie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Erziehung, Ökologie/Gesundheitspädagogik, Recht und Organisation, Theologie/Religionspädagogik, Praxis- und Methodenlehre mit Gesprächsführung, Kunst- und Werkpädagogik sowie Musik- und Bewegungspädagogik.  


Teilnahmevoraussetzung:

Zur Prüfung kann zugelassen werden, wer

  • die unten stehenden Zugangsvoraussetzungen erfüllt und
  • mindestens weitere sechs Monate in einer sozialpädagogischen Einrichtung tätig war oder regelmäßig an der Sozialpädagogischen Praxis als Studierende/r gemäß der Stundentafel nach Anlage 1 der Schulordnung für die Fachakademien für Sozialpädagogik teilgenommen hat
  • bei der Prüfungsanmeldung 25 Jahre alt ist.
  • Die Anmeldung zur Prüfung richtet sich nach den Bestimmungen des § 38 FakOSozPäd.

Möglichkeit 1:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • abgeschlossene, mind. 2-jährige Berufsausbildung in einem sozialpädagogischen, pädagogischen, sozialpflegerischen, pflegerischen oder rehabilitativen Beruf (z.B. Kinderpfleger/in)

Möglichkeit 2:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • 2-jähriges, erfolgreich abgeschlossenes Sozialpädagogisches Seminar

Möglichkeit 3:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • 1-jähriges, erfolgreich abgeschlossenes Sozialpädagogisches Seminar, abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf

Möglichkeit 4:

  • mittlerer Schulabschluss
  • einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens vier Jahren oder
  • mind. 4-jährige selbstständige Führung eines Haushaltes, dem ein minderjähriges Kind angehört

Möglichkeit 5:

  • mittlerer Schulabschluss
  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf
  • Bildungsstand und Werdegang, die das Bestehen der Abschlussprüfung erwarten lassen

In allen Fällen ist außerdem

  • der Nachweis der gesundheitlichen Eignung,
  • sowie ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (darf bei Ausbildungsbeginn nicht älter als 3 Monate sein) nötig.

Fördermöglichkeiten:

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen kann Ihre Ausbildung über die Arbeitsagentur gefördert werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitsberater.

Eine Förderung über Meister-Bafög ist entsprechend der individuellen Voraussetzungen möglich.

Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Bewerber, die die Externenprüfung bestanden haben, erhalten ein Abschlusszeugnis und die Zulassung zum Berufspraktikum (Dauer: 12 Monate). Die Praxisstellen suchen die Studierenden selbst. Eine Vergütung steht ihnen zu. Für das Berufspraktikum entstehen weitere Kosten, da es nicht Teil des vorliegenden Kurses ist. Während des Berufspraktikums sammeln die angehenden Erzieher/innen wichtige praktische Erfahrungen. Zum Berufspraktikum gehören unter anderem das Erstellen einer Facharbeit, eine Praktische Prüfung und ein Praktikumsbericht, das Kolloquium sowie der Besuch von 160 Stunden Unterricht an der Fachakademie für Sozialpädagogik. Erst nach erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums erhält die/der Prüfungsteilnehmer/in neben einem Zeugnis die Urkunde über die staatliche Anerkennung als Erzieher/in.
Dauer:Gesamtdauer: ca. 18 bis 20 Monate. Der Vorbereitungskurs umfasst 488 Unterrichtsstunden.
Kosten:3.182,- €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Sie arbeiten als Kinderpfleger/in in einer Kinderkrippe, einem Kindergarten, einem Kinderhort, einer Kindertageseinrichtung oder in einer anderen sozialpädagogischen Einrichtung und wollen sich weiterqualifizieren?

Das Zertifikat ist in die Liste bereits geprüfter Berufe aufgenommen, die vom Bayerischen Landesjugendamt geführt wird. Erfolgreiche Absolventen/Absolventinnen der Weiter-bildung können als pädagogische Fachkraft nach BayKiBiG eingesetzt werden. Es handelt sich bei diesem Modell um eine bayerische Variante. Mit der vorliegenden Weiterbildung bereiten Sie sich in einer 9-monatigen Modulphase mit 404 Unterrichtseinheiten auf die Aufgaben einer Fachkraft vor. Darauf folgt eine 6-monatige, begleitete Praxisphase.

Module der Weiterbildung

  • Im Erziehungsprozess professionell beobachten und dokumentieren Bildungs- und Erziehungsprozesse professionell begleiten
  • Im sozialen Kontext kompetent handeln
  • Werte und Werthaltungen in das berufliche Handeln integrieren
  • Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen im beruflichen Handeln berücksichtigen
  • Komplexe berufliche Handlungssituationen planen, bewältigen und reflektieren 
  • Supervision und Praxisbegleitung
  • Vorbereitung Facharbeit: Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit
  • Vorbereitung Praktische Prüfung und Kolloquium

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Teilnahmevoraussetzung:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • Abschluss als staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in
  • Mindestalter 25 Jahre
  • Mindestens 3 Jahre Berufspraxis in einer Kindertageseinrichtung
  • Anstellung als Kinderpfleger/in (mindestens halbtags) in einer Kindertageseinrichtung, die eine qualifizierte Praxisanleitung gewährleistet

Im Einzelfall können auch Bewerber ohne Mittleren Schulabschluss zugelassen werden, deren Bildungsstand und bisheriger beruflicher Werdegang eine erfolgreiche Mitarbeit erwarten lassen.


Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz förderbar. Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Die Ausgestaltung und Begleitung der anschließenden Praxisphase übernimmt der Träger der Kindertageseinrichtung, in der Sie angestellt sind, in Absprache mit dem Bildungsträger, der den Vorbereitungskurs durchführt. Die Praxisphase schließt mit einer praktischen Prüfung in der Kindertageseinrichtung, in der Sie beschäftigt sind, ab. Während dieser Praxisphase können Sie bereits befristet als „Fachkraft in Kindertageseinrichtungen“ eingesetzt arbeiten. Die Befristung wird nach Erlangung des Zertifikates „Fachkraft in Kindertageseinrichtungen“ aufgehoben.
Dauer:404 Unterrichtsstunden und 6 Monate Praxisphase nach Lehrgangsende
Kosten:2614,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Ende Juli 2011 wurde vom Bayerischen Ministerrat die Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG) beschlossen.

Darin werden die Rahmenbedingungen der stationären Einrichtungen aktiv gestaltet, mit dem Ziel, die Lebensqualität älterer Menschen und von Menschen mit Behinderungen zu sichern und zu stärken.

Die Verordnung enthält unter anderem Regelungen zur Weiterbildung in der Pflege. „Insbesondere die verpflichtende Weiterbildung für Einrichtungsleitungen in der Pflege fördert nicht nur die persönlichen und fachlichen Kompetenzen des Einzelnen, sondern stellt zu aller erst einen wesentlichen Baustein für die Sicherung und weitere Verbesserung der Qualität der Pflege und Betreuung dar ...".

Inhalte:

  • Modul A: Soziale Führungsqualifikationen
  • Modul B: Ökonomische Qualifikationen
  • Modul C: Organisatorische Qualifikationen
  • Modul D: Strukturelle Qualifikationen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Weiterbildung zur Einrichtungsleitung (ehem. Heimleitung/Heimleiter) hat das Ziel, Handlungskompetenz in folgenden Bereichen zu vermitteln:

  • Fachkompetenz: Die Teilnehmenden erwerben fachliches Wissen auf dem aktuellen Stand des Wissens im Heimmanagement.
  • Methodenkompetenz: Die Teilnehmenden werden darauf vorbereitet, erworbenes Wissen in ihrer beruflichen Praxis situationsadäquat einzusetzen
  • Soziale Kompetenz: Die Teilnehmenden werden darauf vorbereitet, in ihren Pflegeeinrichtungen fördernde Rahmenbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen.
  • Persönlichkeitskompetenz: Die Teilnehmenden reflektieren eigene Einstellungen und Werthaltungen, um Leitungsanforderungen zu bewältigen.
  • Systemisch-ökologische Kompetenz: Die Teilnehmenden erkennen Zusammenhänge und Interdependenzen zwischen Leitungstätigkeiten und gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und politischen Einflussfaktoren.

Teilnahmevoraussetzung:

Zur Weiterbildung kann zugelassen werden, wer den Nachweis erbringt über

  • eine erfolgreich abgeschlossene, mind. dreijährige Ausbildung in einem staatlich anerkannten Beruf im Sozial- und Gesundheitswesen, im kaufmännischen Bereich oder in der öffentlichen Verwaltung oder
  • ein abgeschlossenes Studium in diesen Bereichen und
  • die Teilnahme an einem Beratungsgespräch

Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur sowie über das „Aufstiegs-BAföG" (AFBG) förderfähig. Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung berechtigt gemäß § 77 AVPfleWoqG zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung: „Leitung von Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen“.
Dauer:Die Weiterbildung ist modular und themenbereichsbezogen aufgebaut, wird berufsbegleitend durchgeführt und umfasst 912 Theoriestunden, 40 Stunden Praktikum, Selbststudienphasen zur Vorbereitung auf Prüfungen und die Durchführung eines Projekts am eigenen Arbeitsplatz (innerhalb der regulären Arbeits bzw. Praktikumszeit).
Kosten:5928,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Staatlich anerkannte berufsbegleitende Weiterbildung nach der Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG) und nach § 71 SGB XI (Pflegeversicherungsgesetz)

Von der Verantwortlichen Pflegefachkraft zur Pflegedienstleitung

Mit dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) wird beabsichtigt, für die Weiterbildungen im Pflegebereich einheitliche Standards zu schaffen. Es legt auch die Weiterbildungen zur Verantwortlichen Pflegefachkraft und zur Pflegedienstleitung neu fest. Die Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft wird als Basiskurs (460 Std.) und die zur Pflegedienstleitung als Aufbaukurs (264 Std.) zur Pflegedienstleitung gesehen.

Basis- und Aufbaukurs können getrennt oder auch in Folge absolviert werden, je nach dem, welchen Abschluss man machen will.

Rollenverständnis der Verantwortlichen Pflegefachkraft

Die zentrale Leistung der Verantwortlichen Pflegefachkraft ist die Umsetzung von theoretischen Konzepten in praxisgerechte Arbeitsabläufe. Hierzu bedarf es neben der notwendigen fachlichen Kompetenz analytischer und integrativer Fähigkeiten.

Pflegeziele werden stets in der Gruppe und am Menschen erreicht. Es sollte also im Pflegeprozess nur unter Berücksichtigung der Bedürfnisstruktur der zu pflegenden Menschen, der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und nicht zuletzt der eigenen sinnvoll und zielorientiert agiert we

Inhalte

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Module:

Modul A: Soziale Führungsqualifikationen

  • Führungsethik
  • Kommunikation als Führungsaufgabe
  • Veränderungs-Management
  • Personalführung
  • Konfliktmanagement
  • Moderation, Präsentation und Rhetorik
  • Kollegiale Beratung und Coaching (Teil 1)

Modul B: Ökonomische Qualifikationen

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Spezielle Betriebswirtschaftslehre
  • Controlling

Modul C: Organisatorische Qualifikationen

  • Organisation und Netzwerkarbeit
  • Qualitätsmanagement
  • Einbeziehung von Angehörigen und Ehrenamtlichen

Modul D: Strukturelle Qualifikationen

  • Angewandte Pflegewissenschaft
  • Allgemeines Recht
  • Sozialrecht

Praktikum

Zusätzlich fallen 40 Stunden Praktikum in dafür geeigneten Einrichtungen unter Anleitung von entsprechend qualifizierten Personen an.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Dem Anforderungsprofil hat natürlich auch die Weiterbildungskonzeption zu entsprechen. So sind neben der Vermittlung von Fachwissen für die beruflichen Anwendungsbereiche insbesondere die sozialen Fähigkeiten von Pflegefachkräften in einer Leitungsposition zu fördern und zu professionalisieren. Die Weiterbildung stärkt die soziale Sensibilität der Teilnehmer/innen, deren Konfliktsicherheit und Integrationsfähigkeit.


Teilnahmevoraussetzung:

Die Weiterbildung richtet sich an

  • Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerinnen und -pfleger
  • Altenpflegerinnen und -pfleger
  • Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger, die behinderte Menschen pflegen

Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur sowie über das „Aufstiegs-BAföG" (AFBG) förderfähig. Wir beraten Sie gerne!

 

Art des Abschlusses:Nach regelmäßiger Teilnahme und erfolgreichem Bestehen der mündlichen Abschlussprüfung erhalten Sie ein Zeugnis und eine Urkunde mit der Weiterbildungsbezeichnung „Verantwortliche Pflegefachkraft“. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, sich bei uns zur Pflegedienstleitung (Aufbaukurs für verantwortliche Pflegefachkräfte) zu qualifizieren.
Dauer:12 Monate, Umfang: 460 Unterrichtsstunden/ 40 Praxisstunden
Kosten:2990,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

(Zertifiziert nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) und den Empfehlungen des Spitzenverbandes GKV)

Ausgangspunkt des Case Managements in diesen Berufsfeldern ist eine komplexe gesundheitliche oder soziale Problemsituation eines Menschen, dessen eigene Ressourcen zur Bewältigung dieser Problemsituation nicht (oder nicht mehr) ausreichen, da sich Strukturen gesundheitlicher und sozialer Dienstleistungen zunehmend ausdifferenziert haben und komplexer geworden sind. Fachkräfte des Gesundheits- und Sozialwesen stehen in diesen Problemsituationen häufig vor der Frage, wie sie kompetent handeln können, zumal an sie wachsende Anforderungen an die Effektivität und Effizienz ihres Handelns gestellt werden.

Gefordert sind Methoden einer zielgerichteten und überprüfbaren Vorgehensweise, die die Möglichkeiten und Lebensentwürfe der Einzelnen in nachvollziehbarer und ökonomischer Weise mit den staatlichen Hilfeangeboten verbinden und ein optimales Leistungs- und Ressourcenmanagement gewährleisten.

Seit Januar 2009 gibt es einen Anspruch auf kostenfreie, unabhängige und neutrale Pflegeberatung (§7a SGB XI). Seit 01.01.2017 nimmt die Beratung eine noch zentralere Rolle ein, auch durch veränderte Ansprüche mit der Einführung des neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Inhalte

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Module

Basismodule:

  1. Grundlagen des Case Managements (CM)
  2. Das Verfahren: Fallbezogenes CM
  3. Das Verfahren: Systembezogenes CM
  4. Evaluation / Qualitätsmanagement

Aufbaumodule:

  1. Institutionelle Rahmenbedingungen in der ambulanten und stationären Versorgung
  2. Zielgruppenspezifische Handlungsstrategien
  3. Transfer und Abschlusspräsentation

Zusatzmodule:

  • Sozialrecht
  • Pflegerecht

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Weiterbildung „Case Manager/in im Gesundheits- und Sozialwesen" und Pflegeberater/in nach §7a SGB XI, vermittelt differenzierte berufs- und berufsfeldübergreifende Kenntnisse und Handlungskompetenzen an die Teilnehmer/innen, die sie als Case Manager/innen in die Lage versetzen, gemeinsam mit den Klient/in/en „passende" Unterstützungsleistungen zu planen, zu organisieren und zu koordinieren und Case Management als methodisches Handlungskonzept in den eigenen Einrichtungen auszuüben bzw. einzuführen sowie den Aufbau der dazu notwendigen Strukturen zu fördern. Im SBG XI §7a ist die Umsetzung von "Fallmanagement" explizit als Methode erwähnt, ebenso Care Management, das zur Strukturentwicklung und Vernetzung mit zur gemeinwesenorientierten Zusammenarbeit der Dienste und Einrichtungen in den Regionen führen soll.

Die Teilnehmer/innen werden ...

  • sich vertiefte Kenntnisse über das Case Management aneignen und
  • Klarheit über ihre Rolle als Case Manager/in gewinnen.
  • Definitionen, Funktionen und Konzepte von Case Management
  • Leistungsrecht der Kranken- und Pflegeversicherung
  • unter Ausschöpfung der Ressourcen im eigenen Arbeitsfeld und des regionalen Gesundheits- und Sozialsystems ein zielgerichtetes System der Zusammenarbeit (Netzwerk) zur Unterstützung von kranken und behinderten Menschen organisieren und im Verlauf des Prozesses auch überprüfen und auswerten können.
  • die Qualifikation zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrages der Pflegeberatung nach §7a SGB XI erhalten.
  • mit hohem Praxisbezug in beiden Bereichen geschult.
  • die Möglichkeit haben zwei kompatible Weiterbildungen zu absolvieren in denen die einzelnen Module aufeinander abgestimmt sind und sich ergänzen.
  • eine Weiterbildung - zwei Abschlüsse erhalten (aber: es kann auch nur ein Abschluss erfolgen). 

Teilnahmevoraussetzung:

Alle Berufsgruppen in ambulanten und stationären Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, vor allem:

  • Dipl. Sozialarbeiter/innen und - Sozialpädagogen/innen bzw. Dipl. Heilpädgogen/innen und Dipl. Pädagogen/innen (oder mit Bachelor-/Masterabschluss)
  • Dipl. Pflegewirtinnen und -wirte, Dipl. Pflegepädagoginnen und -pädagogen (oder mit Bachelor-/ Masterabschluss
  • Dipl. Pflegewissenschaftler/innen (oder mit Bachelor-/Masterabschluss)
  • Dipl. Psychologin/en (oder mit Bachelor-/Masterabschluss)
  • Absolvent/innen eines nichthumanwissenschaftlichen Studiengangs an einer Hochschule und einer mind. 2-jährigen Berufserfahrung in einem humandienstlichen Arbeitsfeld (zusätzlich müssen sie den Erwerb personaler, methodischer, beratungsrelevanter und sozialrechtlicher Kompetenzen im Umfang von mind. 160 Unterrichtseinheiten, davon 120 UE Beratungskompetenz und 40 UE Sozialrecht nachweisen)
  • Absolvent/innen einer Ausbildung an einer Fachschule im Sozial- und Gesundheitswesen und einer mind. 3-jährigen Berufserfahrung in einem humandienstlichen Arbeitsfeld (zusätzlich müssen sie den Erwerb personaler, methodischer, beratungsrelevanter und sozialrechtlicher Kompetenzen im Umfang von mind. 160 Unterrichtseinheiten, davon 120 UE Beratungskompetenz und 40 UE Sozialrecht nachweisen)
  • Absolvent/innen einer anderen Berufsausbildung im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen und einer Beschäftigungsförderung und einer mind. 6-jährigen Berufserfahrung in einem humandienstlichen Arbeitsfeld (zusätzlich müssen sie den Erwerb personaler, methodischer, beratungsrelevanter und sozialrechtlicher Kompetenzen im Umfang von mind. 240 Unterrichtseinheiten, davon 160 UE Beratungskompetenz und 40 UE Sozialrecht nachweisen)
  • Sozialversicherungsangestellte mit einer mind. 3-jähringen Berufserfahrung (zusätzlich muss zum Erwerb des/r Pflegeberaters/in nach §7a SGB XI eine Zusatzqualifikation von 100 Theoriestunden Pflegefachwissen mit einem Einsatz im praktischen Feld der ambulanten (40 Stunden) und teilstationären Pflege (16 Stunden) erworben werden)
  • Bei anderen humanwissenschaftlichen Abschlüssen z.B. Lehrer/innen, Soziologen/innen, Erzieher/innen, Theolog/innen, Mediziner/innen sind die Voraussetzungen durch die Einrichtung zu prüfen und ggf. bis zum Ende der Weiterbildung analog zu vorher genannten Berufsgruppen nachzufordern.

Eine entsprechende berufliche Praxis (auch Teilzeit) während der Weiterbildung im Gesundheits-/Sozialbereich oder in der Beschäftigungsförderung ist erforderlich.

Detailfragen zu den Zugangsvoraussetzungen klären Sie bitte im persönlichen Gespräch. 

Art des Abschlusses:Case Manager/in im Gesundheits- und Sozialwesen und Pflegeberater/in nach §7a SGB XI
Dauer:Die Weiterbildung umfasst 210 Unterrichtsstunden, zzgl. Zusatzmodule.
Kosten:CM Basismodule 1 - 4: 1.400,00 €; CM Aufbaumodule 1 - 3: 1.200,00 €; Zusatzmodul Sozialrecht: 290,00 €; Zusatzmodul Pflegerecht: 1.000,00 € (incl. Kosten für Skripte, Lernmittel und die Abschlussprüfung)
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

In stationären Einrichtungen steigt der Anteil des Bewohnerkreises mit demenziellen Erkrankungen stetig, die im Alter häufig als „normal" betrachtet werden und unbehandelt bleiben - vermeidbares Leiden wird verursacht.

Fachkräfte mit dem entsprechenden Handlungswissen für die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz haben eine Multiplikatorenfunktion und können durch ihr Fachwissen das gesamte Pflegeteam entlasten.

Darüber hinaus sichern weitergebildete Fachkräfte in stationären Einrichtungen den ökonomischen Einsatz der knappen Ressourcen.

Unsere Weiterbildung geht von einem interdisziplinären Ansatz aus und schafft eine wesentliche Voraussetzung zur nachhaltigen Qualitätssicherung. Durch die Zusammenarbeit aller relevanten Berufsgruppen (Pflege, soziale Betreuung, Therapie) verbessert sich die Lebensqualitätder Menschen mit Demenz.

Die Weiterbildung gliedert sich in vier Module:

  • Modul A: Gerontopsychiatrische Betreuungs-Qualifikationen
  • Modul B: Organisatorische Qualifikationen
  • Modul C: Beratungs-Qualifikationen
  • Modul D: Strukturelle Qualifikationen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Weiterbildung vermittelt Kompetenz in der Bewältigung komplexer Handlungssituationen in der Pflege und Betreuung von psychisch Erkrankten im Alter, z.B.:

Die Fach- und Betreuungskraft

  • nimmt Symptome psychischer Erkrankungen wahr, formuliert ihre Beobachtungen fachlich korrekt und gibt diese an das interdisziplinäre Team weiter. Sie berücksichtigt dabei die Einflussfaktoren von Persönlichkeit und biografischen Erfahrungen,
  • schlägt geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität von psychisch Erkrankten im Alter vor und evaluiert und dokumentiert sie,
  • zeigt eine wertschätzende Grundhaltung im Umgang mit psychisch Erkrankten im Alter,
  • berät zu Pflegende und ihre Angehörigen bei der Suche nach Lösungen,
  • entwickelt selbstständig Prozesse und Standards und unterstützt das Qualitätsmanagement ihrer Einrichtung.

Teilnahmevoraussetzung:

Alle Fachkräfte nach der aktuellen Heimpersonalverordnung

  • Fachkräfte der Pflege: Altenpfleger/in; Krankenpfleger/-schwester; Kinderkrankenpfleger/-schwester; Heilerziehungs-pfleger/in, soweit in Einrichtungen der Behindertenhilfe tätig.
  • Fachkräfte der Therapie: Ergotherapeut/in; Krankengymnast/in; Logopäde/in; Physiotherapeut/in, u. weitere
  • Fachkräfte der sozialen Betreuung: Erzieher/in; Dipl.-Pädagoge/in; Dipl. Heilpädagoge/in; Heilpädagoge/in (FA); Dipl. Psychologe/in; Dipl. Sozialarbeiter/in; Dipl. Sozialpädagoge/in, und weitere.

Die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Gespräch.


Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur sowie über das „Aufstiegs-BAföG" (AFBG) förderfähig. Wir beraten Sie gerne! 

Art des Abschlusses:Nach regelmäßiger Teilnahme und erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten Teilnehmende ein Zeugnis und eine Urkunde über die Berechtigung zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung “Fachkraft für Gerontopsychiatrische Pflege“ bzw. „Fachkraft für Gerontopsychiatrische Betreuung“.
Dauer:20 Monate, Umfang: 566 Stunden, zuzüglich 40 Stunden Praktikum.
Kosten:3.583,- €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die strukturierte Einarbeitung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die gezielte Anleitung von Schülerinnen und Schülern beeinflussen entscheidend das Arbeitsklima in Einrichtungen der Alten- und Krankenhilfe. Als Praxisanleitung übernehmen Sie die Verantwortung für die Integration „Neuer" im Team, die das Aufgabenspektrum und die damit verbundenen Anforderungen genau kennenlernen müssen.

Voraussetzungen für Ihre Aufgaben als Praxisanleitung sind:

  • Hohe pflegerische Fachkompetenz,
  • Großes Interesse an neuen Entwicklungen in der Pflege,
  • Authentizität,
  • Pädagogisches Geschick und Verständnis für Wissensdefizite.

Inhalte:

Modul A: Anleitungsqualifikationen

  • Psychologische und Pädagogische Grundlagen
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Planung und Gestaltung des Anleitungsprozesses
  • Beurteilungen und Prüfungen
  • Lernbegleitung und Beratung
  • Rollenkompetenz

Modul B: Strukturelle Qualifikationen

  • Qualitätsmanagement
  • Rechtliche Grundlagen der Aus- und Weiterbildung in der Altenhilfe

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Ziele der Weiterbildung orientieren sich an der vorliegenden Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes:

„Die Weiterbildung soll das dem aktuellen Stand entsprechende berufspädagogisch - pflegerische Wissen vermitteln. Sie soll dazu befähigen, das erworbene Wissen situationsgerecht in der Anleitungspraxis anzuwenden, an der Schaffung von günstigen Bedingungen für die am Anleitungsprozess Beteiligten verantwortlich mitzuwirken sowie ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln, die Wechselwirkungen zwischen der Tätigkeit und den gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und politischen Einflussfaktoren zu verstehen.Sie hat zum Ziel, die erforderlichen Fähigkeiten zur Bewältigung der mit der Anleitung verbundenen Anforderungen zu vermitteln."


Teilnahmevoraussetzung:

Die Weiterbildung richtet sich an:

  • Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerinnen und -pfleger,
  • Altenpflegerinnen und -pfleger,
  • Hebammen und
  • Entbindungspfleger

Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur förderfähig.

Art des Abschlusses:Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung berechtigt zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung „Praxisanleitung“.
Dauer:Modul A: Anleitungsqualifikationen 152 Unterrichtsstunden, Modul B: Strukturelle Qualifikationen 48 Unterrichtsstunden, 16 Stunden Hospitation
Kosten:1.292,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Eine wesentliche Aufgabe einer/s QM-Beauftragten ist nach Einführung eines QM Systems, das System zu pflegen, es effektiv und effizient aufrecht zu erhalten, Fehler und Schwachstellen rechtzeitig zu erkennen und somit zum Gelingen der Führungs-aufgabe „QM" wesentlich beizutragen.

Hierzu sind regelmäßige Überprüfungen der Prozesse und Abläufe notwendig. Diese Überprüfung nennt man Audit.

Im Auditorenlehrgang lernen Sie, Audits zu planen und durchzuführen. Neben praxisorientierten Informationen zur Vor- und Nachbereitungsphase von Audits üben Sie anhand eines QM-Handbuches das Führen von Auditgesprächen. Sie erhalten Tipps für schwierige Situationen und erleben Audits als wertvolles Instrument zur Qualitätsverbesserung.

Über die gängigen Werkzeuge hinaus erhalten Sie Grundlagenwissen zu den Themen Hygiene, Arbeitssicherheit und Datenschutz - Themen, die wesentlich zur Rechtssicherheit eines Unternehmens im Gesundheitswesen beitragen und somit im Rahmen der Audits berücksichtigt werden müssen.

Inhalte:

  • Grundlagen der Unternehmensführung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • PDCA-Kreislauf
  • QM Systeme im Überblick (EFQM, TQM...)
  • Prozessmanagement
  • Moderation / Präsentation
  • DIN EN ISO 9000ff / DIN EN ISO 19011
  • Projektmanagement
  • Qualitätszirkel / Teamarbeit
  • Werkzeuge der Verbesserung / Qualitätstechniken
  • Managementbewertung
  • Internes Audit / Erstellen von Auditchecklisten
  • Erstellung eines Auditberichtes
  • Audits in der Praxis
  • Zertifizierung

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Inhalte:

Ziel des Lehrgangs ist, Qualitätsmanagement-Systeme der DIN EN ISO 9001 kompetent und verantwortungsvoll auditieren zu können. Sie lernen die Inhalte, Methoden und Ziele des Leitfadens zur Durchführung von Audits (DIN EN ISO 19011) kennen und trainieren auf dieser Basis, Audits für QM-Systeme der DIN EN ISO 9001 zu planen, durchzuführen und nachzubereiten. Damit erfüllt Ihre Auditorenschulung die Anforde-rungen der DIN EN ISO 19011 und Sie sind in der Lage, externe und interne Audits durchzuführen.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:

Mitarbeiter aus den Pflege-, Sozial-und Gesundheitsbereichen mit mindestens zweijährige Berufserfahrung.


Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Bundesagentur für Arbeit sowie über die Bildungsprämie des BMBF förderfähig. Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Die Weiterbildung schließt mit einem aussagekräftigen Zertifikat ab.
Dauer:160 Std. Theorie, Selbstlernphasen zwischen den Präsenzphasen sind vorgesehen. Praktikum mind. 1 Woche.
Kosten:939,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die vitale Sicherheit und die Förderung der Lebensqualität von intensivpflegebedürftigen Menschen zu Hause und in Wohngruppen ist in hohem Maße abhängig von der fachlichen und persönlichen Kompetenz der Pflegekraft vor Ort. Als Pflegefachkraft begleiten Sie vital gefährdete Menschen über einen längeren Zeitraum, oft in ihren eigenen vier Wänden.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Kompetente individualisierte Grundversorgung,
  • Kontinuierliche Überwachung der Vitalparameter,
  • Gezielte behandlungspflegerische Unterstützung, z.B. Tracheostomaversorgung, Kontrolle der Beatmungsgeräte und Absaugung.

Mögliche Einsatzfelder sind:

  • Ambulant intensivpflegerische Versorgung zu Hause,
  • Wohngemeinschaften mit intensivpflegerisch zu betreuenden Menschen.

Die Lerninhalte richten sich nach den Vorgaben der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB). Die berufsbegleitende Weiterbildung ermöglicht praxisnahes, handlungsorientiertes Lernen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Teilnahmevoraussetzung:

Eine abgeschlossene Ausbildung zur Altenpflegerin/ zum Altenpfleger oder zur Gesundheits- und Krankenpflegerin oder -pfleger. 


Fördermöglichkeiten:

Gerne beraten wir Sie auch zu Fördermöglichkeiten!

Art des Abschlusses:Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten Sie ein Zeugnis und eine Bescheinigung über die absolvierten Inhalte.
Dauer:4 Monate inkl. Abschlussprüfung und Zertifikatsvergabe. Die Weiterbildung umfasst 80 Theorieeinheiten (UE) und 40 Stunden Praktikum. Das Praktikum wird außerhalb der eigenen Einrichtung absolviert.
Kosten:970,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Diese ist gekennzeichnet durch eine Beeinträchtigung der gesamten Entwicklung, die bereits im Kindesalter beginnt und deren Zentrum eine schwere Beziehungs- und Kommunikationsstörung ist. Hinzu kommen zahlreiche Verhaltensauffälligkeiten, die besonders für die Eltern, aber auch für Pädagogen und für nicht auf Autismus ausgerichtete Einrichtungen im alltäglichen Umgang mit den Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen sehr belastend sind.

Menschen mit Autismus benötigen eine andere bzw. intensivere Förderung als Menschen mit einer anderen Behinderung. Je früher Autismus diagnostiziert wird und eine gezielte Förderung einsetzt, desto leichter lassen sich u.a. Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen therapieren und autistische Verhaltensmuster reduzieren.

Ziel muss von frühester Kindheit an sein, integrationserschwerende Faktoren zu minimieren und die der Integration dienlichen Fähigkeiten zu erweitern.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Individualität und Verschiedenheit, die Würde und den Wert der Person als Ganzes (Körper und Geist) zu betrachten und anzuerkennen.

Um im Alltagsleben integriert und von der Umwelt akzeptiert zu werden, benötigt der Mensch mit Autismus egal welchen Alters sowohl

  • sachliche,
  • als auch soziale und
  • persönliche Kompetenz.

Diese Kompetenzen müssen gleichwertig behandelt und altersentsprechend gefördert werden. Neben der Förderung müssen Pflege und Betreuung nach dem individuellen Bedarf gewährleistet werden.

Inhalte

  • Autismus
  • Diagnostikinstrumente Autismus
  • Planungselemente/Dokumentationssysteme
  • Recht
  • Sozialtraining mit Menschen mit Asperger Autismus
  • Autismus im frühen Kindesalter
  • Elternarbeit
  • Kommunikation bei nicht-sprechenden Menschen mit Autismus
  • Verhaltenstherapeutische Ansätze bei Autismus
  • Umgang mit Auto-/Fremdaggression
  • Persönliches Budget für Menschen mit Autismus
  • TEACCH-Konzept
  • ABA - Therapie
  • Sonstige autismusspezifische Ansätze
  • Medikation bei Autismus
  • Stockkampftanz (Training Verknüpfung Gehirnhälften)
  • Sexualität, Entwicklung, Pubertät
  • Schulbegleitung
  • Selbstreflexion des eigenen Handelns
  • Prüfungsvorbereitung
  • Krankheit / Tod
  • Das Asperger-Syndrom

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Lernziele:

  • fundierte Kenntnisse des Krankheitsbildes Autismus im Entwicklungsverlauf
  • Mitarbeiter am eigenen Arbeitsplatz fachkompetent anleiten
  • Eltern und Erziehungsberechtigte beraten
  • Individuelle Förderpläne in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten erarbeiten, durchführen und evaluieren

Teilnahmevoraussetzung:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung in einem sozialpädagogischen, medizinischen oder pflegerischen Bereich (bspw. Erzieherinnen/Erzieher, Heilerziehungspflegerinnen/Heilerziehungspfleger, Ergotherapeutinnen/ Ergotherapeuten, Altenpflegerinnen/Altenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger)
  • Einschlägige Berufserfahrung
  • Möglichkeit der Anwendung der Lehrinhalte am eigenen Arbeitsplatz
  • Teilnahme an einem Beratungsgespräch vor Beginn der Fortbildung

Fördermöglichkeiten:

Die Fortbildung ist über die Bildungsprämie des BMBF förderfähig. Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Zertifikat
Dauer:208 Unterrichtsstunden in 13 Präsenzblöcken von 2 Tagen/Monat. Die Fortbildung erstreckt sich über einem Zeitraum von 13 Monaten. Parallel dazu Selbstlernzeit von 100 Stunden.
Kosten:Die Kosten der Fortbildung betragen 1735,- €, zuzügl. 100,- € Kopierkosten/Lernmittel
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Schmerzen sind jedem bekannt und keiner möchte sie haben. In der Pflege begegnen wir häufig Menschen, die unter Schmerzen leiden. Was können wir tun?

Im Jahr 2005 wurde der erste Expertenstandard zum „Schmerzmanagement in der Pflege" veröffentlicht. Inzwischen wurden die Expertenstandards zu diesem Thema erneuert und es gibt zwei Expertenstandards: Zum einen wird der akute Schmerz beleuchtet und zum anderen das „Schmerzmanagement in der Pflege mit chronischen Schmerzen".

Inhalt der Weiterbildung ist, wie wir Schmerz in seinen vielfältigen Formen und Gesichtern erkennen, beobachten und systematisch erfassen können. Nicht nur medikamentöse Maßnahmen kommen zum Einsatz. Neben einem multimodalen Therapiekonzept und nicht-medikamentösen Maßnahmen, spielt auch die Anleitung und Beratung von Menschen mit Schmerzen eine große Rolle. Erforderliche Strukturänderungen im Schmerzmanagement von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind anzubahnen, die von qualifizierten Pflegekräften mitgetragen werden.

Die Grundlage der Weiterbildung bildet das schmerztherapeutische Curriculum der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. Zur Qualitätssicherung werden nach Absolvieren des Basis- und Aufbaukurses eine Lernerfolgskontrolle im Multiple Choice-Verfahren durchgeführt.

Der Unterricht wird im Unterschied zur Fortbildung „Pain Nurse" in Präsenzveranstaltungen angeboten. Die Weiterbildung ist gleichwertig zur „Pain Nurse" und entspricht dem Kompetenzprofil „Schmerzexperte" der Fachgruppe „Pflegeexperten Schmerz", die unter dem Dach des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) organisiert ist.

Inhalte der Weiterbildung (u.a.)

Grundkurs:

  • Grundlagen - Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Schmerzes
  • Schmerzarten
  • Schmerzeinschätzung und -dokumentation
  • Planungs- und Koordinationskompetenzen bei chronischen Schmerzpatienten
  • Schulung und Beratung von Patienten und Angehörigen
  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • Akutschmerztherapie und postoperative Schmerztherapie
  • Invasive schmerztherapeutische Verfahren, Blockadetechniken
  • Psychologische Aspekte des Schmerzes
  • Multimodales Therapiekonzept
  • Pflegende als Ko-Therapeuten

Aufbaukurs:

  • Nichtmedikamentöse Therapieverfahren
  • Akute und chronische nicht tumorbedingte Schmerzsyndrome
  • Schmerzmanagemt beim alten und demenziell erkrankten Menschen
  • Schmerztherapie bei Kindern und Jugendlichen
  • Tumorschmerz, Palliativmedizin, Symptomkontrolle

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Ziel ist...

  • Ihre Kompetenz bezüglich des Schmerzmanagements zu erweitern und damit die Versorgung von Schmerzpatienten zu verbessern.
  • Patienten und Angehörige im Umgang mit Schmerzen beraten und schulen zu können.
  • einen Ein- und Überblick über verschiedene Schmerzarten und deren Therapiemöglichkeiten zu bekommen.
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Akutschmerzen und der Therapie von chronischen Schmerzen zu erkennen.

Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:
Mitarbeitende aus der Pflege oder medizinischen Assistenzberufen, die mit der Pflege, der Anleitung und Beratung von Schmerzpatienten betraut sind.

Art des Abschlusses:Zertifikat „Algesiologische Fachassistenz“ der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.
Dauer:Grundkurs: 4 Tage Aufbaukurs: 3 Tage
Kosten:Grundkurs: 405 € / 345 € (für Mitglieder der Deutschen Schmerzgesellschaft) Aufbaukurs: 345 € / 315 € (für Mitglieder der Deutschen Schmerzgesellschaft)
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Zielgruppe der Alltagsbegleiter/in sind alte, kranke und betreuungsbedürftige Personen, die sowohl in der eigenen Wohnung oder auch bereits in einer Pflegeeinrichtung leben. In beiden Fällen sind sie auf Hilfen im täglichen Leben angewiesen. Der Unterstützungsbedarf kann im Bereich der grundpflegerischen Versorgung liegen, psychosoziale Betreuung umfassen oder auch haushaltsnahe Hilfen beinhalten. Um diesen umfassenden Bedarf abzudecken beinhaltet das Konzept des „Alltagsbegleiters" sowohl die Qualifizierung zum/r „Betreuungsassistent/in" als auch hauswirtschaftliche Grundlagen. Diese Elemente befähigen die Teilnehmer, alte und kranke Menschen umfassend zu versorgen und zu begleiten.

Inhalte:
Modul 1: Betreuungsassistent/in nach § 87b SGB XI + Bewerbungs- und Selbstvermarktungstraining
Betreuungsassistent/in nach §87b SGB XI
Orientierungsphase, Bewerbungsunterlagen,Bewerbungstraining, Selbstvermarktungstraining
• Betreuungsarbeit
• Kommunikation, Erste Hilfe Kurs
• Hauswirtschaft und Ernährung
• Freizeitgestaltung
Betreuungspraktikum

Modul 2: Ernährung und Versorgung (Hauswirtschaft)
• Bedingungen der Arbeit in einem Seniorenhaushalt
• Grundlegende Kenntnisse zur Arbeit mit Pflegebedürftigen
Hauswirtschaftspraktikum

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Teilnahmevoraussetzung:

  • Mindestalter 17 Jahre bzw. 16 Jahre bei „persönlicher Reife"
  • Gesundheitliche Eignung

Fördermöglichkeiten:

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen kann Ihre Fortbildung über die Arbeitsagentur oder regionalen Jobcenter gefördert werden.
Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Die Fortbildung schließt mit dem Zertifikat „Alltagsbegleiter/in“ ab. Nach der Fortbildung und dem zusätzlichen Nachweis des Mittelschulabschlusses haben Sie die Zugangsvoraussetzung für die einjährige Ausbildung „Pflegefachhilfe (Altenpflege)“ erfüllt.
Dauer:520 Stunden, zuzügl. 240 Stunden Praktikum
Kosten:2704,00 €
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Zielgruppe der Alltagsbegleiter/in sind alte, kranke und betreuungsbedürftige Personen, die sowohl in der eigenen Wohnung oder auch bereits in einer Pflegeeinrichtung leben. In beiden Fällen sind sie auf Hilfen im täglichen Leben angewiesen. Der Unterstützungsbedarf kann im Bereich der grundpflegerischen Versorgung liegen, psychosoziale Betreuung umfassen oder auch haushaltsnahe Hilfen beinhalten. Um diesen umfassenden Bedarf abzudecken beinhaltet das Konzept des „Alltagsbegleiters" sowohl die Qualifizierung zum/r „Betreuungsassistent/in" als auch hauswirtschaftliche Grundlagen. Diese Elemente befähigen die Teilnehmer, alte und kranke Menschen umfassend zu versorgen und zu begleiten.

Inhalte:
Modul 1: Betreuungsassistent/in nach § 87b SGB XI + Bewerbungs- und Selbstvermarktungstraining
Betreuungsassistent/in nach §87b SGB XI
Orientierungsphase, Bewerbungsunterlagen,Bewerbungstraining, Selbstvermarktungstraining
• Betreuungsarbeit
• Kommunikation, Erste Hilfe Kurs
• Hauswirtschaft und Ernährung
• Freizeitgestaltung
Betreuungspraktikum

Modul 2: Ernährung und Versorgung (Hauswirtschaft)
• Bedingungen der Arbeit in einem Seniorenhaushalt
• Grundlegende Kenntnisse zur Arbeit mit Pflegebedürftigen
Hauswirtschaftspraktikum

Modul 3: Berufsbezogenes Deutsch - Grundlagen und Aufbaumodule

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Teilnahmevoraussetzung:

  • Mindestalter 17 Jahre bzw. 16 Jahre bei „persönlicher Reife"
  • Gesundheitliche Eignung 
  • Deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau A-2

Fördermöglichkeiten:

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen kann Ihre Fortbildung über die Arbeitsagentur oder regionalen Jobcenter gefördert werden. Sprechen Sie mit Ihrem/Ihrer Vermittler/in.

Art des Abschlusses:Die Fortbildung schließt mit dem Zertifikat „Alltagsbegleiter/in“ ab. Nach der Fortbildung und dem zusätzlichen Nachweis des Mittelschulabschlusses haben Sie die Zugangsvoraussetzung für die einjährige Ausbildung „Pflegefachhilfe (Altenpflege)“ erfüllt.
Dauer:670 Stunden, zuzügl. 240 Stunden Praktikum
Kosten:3484,00 €
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

MAKS® ist eine multimodale, psychosoziale Gruppentherapie für Menschen mit leichter bis mittelschwerer Demenz, mit dem Ziel einer ganzheitlichen Förderung. Sie entspricht den Regeln der evidenzbasierten Pflegepraxis sowie einem ganzheitlich orientierten Pflegeverständnis.

In zwei großen wissenschaftlichen Studien der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen konnte die Wirksamkeit der nicht-medikamentösen MAKS®-Therapie nachgewiesen werden. Demenzkranke mit leichten bis mittelgradigen Einschränkungen bleiben bei Anwendung der MAKS®-Therapie länger kognitiv und alltagspraktisch stabil und ihre Stimmungen und Verhaltensweisen verbessern sich.

Die Abkürzung MAKS steht für die vier Module: motorisch, alltagspraktisch, kognitiv und sozial.

Näheres dazu finden Sie hier.

Inhalte:

Die dreitägige Schulung mit Zertifizierung beinhaltet theoretische und praktische Informationen zur MAKS®-Therapie mit den Modulen:

  • Motorische Aktivierung (MAKS-pm)
  • Alltagspraktische Aktivierung (MAKS-ap)
  • Kognitive Aktivierung (MAKS-kog)
  • Soziale Einstimmung (MAKS-sp)

Mehr Informationen hier.


Lernziele:

Die Fortbildung soll die Teilnehmer/-innen befähigen, die MAKS®-Therapie anzuwenden, um mit einem MAKS®-Programm ihrer Einrichtung zu helfen, viele der vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geforderten Qualitätskriterien zu erfüllen.


Teilnahmevoraussetzung:

Das Fortbildungsangebot richtet sich an alle:

beruflich Tätigen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen wie Pflegepersonal, Ergotherapeuten/innen, Sozialpädagogen/innen, Psychogerontologen/innen, Betreuungsassistenten/innen
Mitarbeiter/innen im stationären und ambulanten Rehabilitationsbereich
Mitarbeiter/innen im Bereich niedrigschwelliger Angebote

 

Dauer:24 Theoriestunden (24 Fortbildungspunkte)
Kosten:290 €, zuzüglich Preis für das Handbuch (falls notwendig)
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Unser modularer Vorbereitungskurs bietet für andere Bewerber die Möglichkeit, sich auf die Abschlussprüfung zum/zur staatlich anerkannten Kinderpfleger/in an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Kinderpflege vorzubereiten. (Externenprüfung gemäß §§ 71 - 74 der Berufsfachschulordnung - BFSO).

Kinderpfleger/innen unterstützen die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertagesstätten. Sie arbeiten als Partner im Team, mit Eltern und begleiten die Bildung und Erziehung von Kindern sowie Jugendlichen.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • pädagogisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen
  • hauswirtschaftliche und pflegerische Tätigkeiten

Mögliche Einsatzfelder nach der Weiterbildung sind:

  • Kindertagesstätten
  • Mütter- und Kindererholungsheime
  • Kinderdörfer
  • Kinderkrankenhäuser
  • Kinder- und Jugendheime

Der 12-monatige Vorbereitungskurs auf die Externenprüfung zum/zur Kinderpfleger/in wechselt zwischen praktischen und theoretischen Inhalten.

In diesen Modulen werden Sie bei uns unterrichtet:

  • Auftaktveranstaltung
  • Bildungs- und Erziehungsprozesse anregen und begleiten
  • Kommunikation professionell gestalten
  • Lernprozesse und Entwicklungslinien von Kindern unter 3 Jahren berücksichtigen
  • Werthaltungen reflektieren und integrieren
  • Das soziale Umfeld erfahren und einbeziehen
  • Mit Kindern forschen und erleben
  • Rechtliche Rahmenbedingungen im beruflichen Handeln berücksichtigen
  • Grundbedürfnisse der Kinder erkennen und ihnen gerecht werden
  • Alltagsaufwand bewältigen
  • Komplexe berufliche Handlungssituationen bewältigen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Weiterbildung bietet eine modulare Vorbereitung auf die Prüfungen zum/zur staatlich anerkannten Kinderpfleger/in.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Mindestalter von 21 Jahren 
  • Mittelschulabschluss (Hauptschulabschluss)
  • Für Teilnehmer mit Migrationshintergrund gilt: Im Abschlusszeugnis mindestens die Note „ausreichend" im Fach Deutsch oder Nachweis über erfolgreichen Deutschtest für Zuwanderer
  • Ausreichende gesundheitliche Eignung
  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist AZWV/AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur förderbar.

Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Bitte beachten Sie: Die Teilnahme am Vorbereitungskurs berechtigt nicht automatisch zur Teilnahme an der Externenprüfung. Nachdem Sie sich bei einer staatlich anerkannten Berufsfachschule für Kinderpflege zur Prüfung angemeldet haben, entscheidet diese über die Zulassung zur Externenprüfung. Gerne unterstützen wir Sie bei der Anmeldung! Bewerber, die die Abschlussprüfung bestanden haben, erhalten ein Abschlusszeugnis sowie die Urkunde mit der Berufsbezeichnung „staatlich geprüfter Kinderpfleger“ bzw. „staatlich geprüfte Kinderpflegerin
Dauer:12 – 15 Monate, davon 700 Stunden Unterricht und 800 Stunden Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung.
Kosten:3650,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Staatlich anerkannte berufsbegleitende Weiterbildung nach der Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG)

Berufliche Bedeutung:

Ende Juli 2011 wurde vom Bayerischen Ministerrat die Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG) beschlossen. Darin werden die Rahmenbedingugen der stationären Einrichtungen aktiv gestaltet, mit dem Ziel, die Lebensqualität älterer Menschen und von Menschen mit Behinderungen zu sichern und zu stärken. Die Verordnung enthält unter anderem Regelungen zur Weiterbildung in der Pflege. „Insbesondere die verpflichtende Weiterbildung für Einrichtungsleitungen in der Pflege fördert nicht nur nur die persönlichen und fachlichen Kompetenzen des Einzelnen, sondern stellt zu allererst einen wesentlichen Baustein für die Sicherung und weitere Verbesserung der Qualität der Pflege und Betreuung dar.".

Als Einrichtungsleitung ...

  • steuern Sie an verantwortlicher Stelle die Gesamtorganisation der Einrichtung und koordinieren das Zusammenspiel der einzelnen Teilbereiche (Pflege, Hauswirtschaft usw.),
  • unterstützen Sie die Entwicklung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und prägen entscheidend das Einrichtungsklima,
  • stellen Sie die Wirtschaftlichkeit sicher und vertreten die Einrichtung nach innen und außen.

Die Weiterbildung giedert sich in folgende Module:

Modul A: Soziale Führungsqualifikationen

  • Führen und Leiten in sozialen Dienstleistungsunternehmen
  • StrategischesManagement

Modul B: Ökonomische Qualifikationen

  • Finanzierungund Investition

Modul C: Organisatorische Qualifikationen

  • Schnittstellenmanagement

Modul D: Strukturelle Qualifikationen

  • Sozialpolitik
  • Gerontologie

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
wwww.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Weiterbildung zur Einrichtungsleitung (ehem. Heimleitung/Heimleiter) hat das Ziel, Handlungskompetenz in folgenden Bereichen zu vermitteln:

  • Fachkompetenz

Die Teilnehmenden erwerben fachliches Wissen auf dem aktuellen Stand des Wissens im Heimmanagement.

  • Methodenkompetenz

Die Teilnehmenden werden darauf vorbereitet, erworbenes Wissen in ihrer beruflichen Praxis situationsadäquat einzusetzen.

  • Soziale Kompetenz

Die Teilnehmenden werden darauf vorbereitet, in ihren Pflegeeinrichtungen fördernde Rahmenbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen.

  • Persönlichkeitskompetenz

Die Teilnehmenden reflektieren eigene Einstellungen und Werthaltungen, um Leitungsanforderungen zu bewältigen.

  • Systemisch-ökologische Kompetenz

Die Teilnehmenden erkennen Zusammenhänge und Interdependenzen zwischen Leitungstätigkeiten und gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und politischen Einflussfaktoren. 


Teilnahmevoraussetzung:

Zur Ergänzungsqualifizierung „Einrichtungsleitung" kann zugelassen werden, wer den Nachweis erbringt über:

1. Eine abgeschlossene Berufsausbildung im Sozial - und Gesundheitswesen

Eine erfolgreich abgeschlossene, mind. dreijährige Ausbildung in einem staatlich anerkannten Beruf im Sozial- und Gesundheitswesen (bzw. die frühere, nach Landesrecht anerkannte zweijährige Ausbildung zum/r Altenpfleger/in).

und

2. Eine abgeschlossene Weiterbildung „Pflegedienstleitung"

Eine abgeschlossene Weiterbildung „Pflegedienstleitung" von mindestens 720 Theoriestunden (incl. eines differenzierten Nachweises von Prüfungsleistungen) kann insgesamt angerechnet werden.


Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur sowie über das „Aufstiegs-BAföG" (AFBG) förderfähig. Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung berechtigt gemäß § 77 AVPfleWoqG zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung: „Leitung von Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen“. Die Teilnehmenden erhalten ein Zeugnis und ein Zertifkat bzw. eine Urkunde.
Dauer:Die Qualifizierung ist modular und themenbereichsbezogen aufgebaut, wird berufsbegleitend durchgeführt und umfasst 188 Theoriestunden zuzüglich 4 Stunden Modulprüfung, Nachweis eines 40-stündigen Praktikums, Selbststudienphasen zur Vorbereitung auf Prüfungen und die Durchführung eines Projekts am eigenen Arbeitsplatz (innerhalb der regulären Arbeits- bzw. Praktikumszeit). In Ausnahmefällen kann ein bereits für die PDL - Weiterbildung erstelltes Projekt anerkannt werden. Dies wird von der Weiterbildungsleitung auf Antrag geprüft.
Kosten:1222,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die überbordende Bürokratie ist für die Beschäftigten in der Pflege der Motivationskiller Nr. 1. Mit dem neuen Strukturmodell der Pflegedokumentation wird eine neue Perspektive gegeben. Es unterscheidet sich in fachlicher und juristischer Hinsicht von bisher gängigen Vorgehensweise.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat auf wissenschaftlicher Grundlage ein Modell entwickelt, mit dem eine effizientere und schlankere Pflegedokumentation möglich ist - Projekt zur Entbürokratisierung der Pflege.
Jeder Aspekt des Strukturmodells mit seinen vier Elementen ist im Entwicklungs- und Erprobungsprozess sorgfältig fachlich wie juristisch abgewogen worden. Die fachlichen und juristischen Aussagen gelten nur bei Verwendung der durch das BMG und den Pflegebevollmächtigten freigegebenen Fassungen des Strukturmodells und nur bei unveränderte Verwendung in der vorgesehenen Art und Weise.

Was bedeutet SIS®?
Das Konzept der SIS® ist der Einstieg in den vierphasigen Pflegeprozess und kann nur von hierin geschulten Pflegefachkräften angewandt werden. SIS® steht für Strukturierte Informationssammlung - eine neue Art der Anamnese für Klienten bzw. Bewohner und Bestandteil der neuen Grundstruktur für die Pflegedokumentation, die im Rahmen des Projektes zur Effizienzsteigerung in der Pflegedokumentation erarbeitet wurde.
Im Rahmen der SIS® werden gezielt Fragen zu verschiedenen Themenfeldern gestellt und die Antworten der Klienten/Bewohner direkt aufgenommen, welche durch eine fachliche Einschätzung der Pflegefachkraft mit eigenen Worten ergänzt wird.

Inhalt:

  • Ziele der entbürokratisierten Pflegedokumentation
  • Einführung in die vier Elemente des Strukturmodells
  • Aufgaben für das Pflege- und Qualitätsmanagement
  • Aspekte zur rechtlichen Einordnung der neuen Pflegedokumentation
  • Praktische Anwendung anhand ausgewählter Fallbeispiele

Weitere Informationen unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe: Pflegefachkräfte, Pflegedienstleitungen, Einrichtungsleitungen und Qualitätsmanagementbeauftragte mit pflegefachlichem Hintergrund

Dauer:16 Stunden
Kosten:180,00 Euro
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Für Pflegeeinrichtungen ist die Sicherstellung und Durchsetzung von Hygienestandards verpflichtend. Nach dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz - PfleWoqG Art. 3 Abs. 2 Satz 10 - ist ein angepasster Schutz der Bewohner/-innen vor Infektionen zu gewährleisten und sicherzustellen.

Inhalte

  • Grundlagen der Mikrobiologie und Infektionskrankheiten: Grundlagen der Bakteriologie, Virologie, Mykologie; Infektionskrankeheiten, nosokomiale Infektionen; Übertragung, Bekämpfung und Prävention
  • Grundlagen der Hygiene - vorbeugen, schützen, bekämpfen: Einführung in die Hygiene; Hygienemaßnahmen in der Pflege; Hygienemaßnahmen bei übertragbaren Krankheiten und Isoliermaßnahmen; Küchhygiene
  • Hygienetechnik - Vom Wissen zum Handeln: Gesetzte, Normen und Richtlinien zur Hygienetechnik, Reinigung, Desinfektion und Sterilisation; Umgang mit Sterilgut und Sterilgutlagerung; Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Hausreinigung, Bettenhygiene; Wasser- und Bäderhygiene, Wäschehygiene; Hygieneprobleme mit Schwerstpflegebedürftigen
  • Qualitätsmanagement: Qualitätsmanagement im Aufgabenbereich Hygiene

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Lernziele:

In unserer Fortbildung „Grundlagen der Hygiene" sollen Pflegekräfte und hauswirtschaftliche Fach- und Führungskräfte qualifizierte Kenntnisse und Verhaltensweisen erwerben, die sie dazu befähigen, in ihren Einrichtungen die Hygiene durch Maßnahmen der Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Infektionen kontinuierlich zu verbessern.
Sie sollen mitwirken bei der Einhaltung der Regeln der Hygiene und Infektionsprävention, Mitwirken beim Erkennen von nosokomialen Infekten, sowie Erstellen und Weiterentwickeln und der Umsetzung von Hygieneplänen.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:

  • alle Fachkräfte nach der aktuellen AVPfleWoqG
  • Medizinische Fachangestellte
  • Hauswirtschaftliche Kräfte 
Dauer:40 Theoriestunden
Kosten:480,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

„Jeder schwerstkranke und sterbende Mensch hat ein Recht auf eine angemessene, qualifizierte und bei Bedarf multiprofessionelle Behandlung und Begleitung. Um diesem gerecht zu werden, müssen die in der Palliativversorgung Tätigen die Möglichkeit haben, sich weiter zu qualifizieren..." (Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland). Besonders Einrichtungen der Altenpflege stehen hier vor enormen Herausforderungen.

Der Kurs „Palliative Care für Pflegende" ist der „Klassiker" der Weiterbildungen für diese Aufgabe. Wir unterrichten nach dem bundesweit anerkannten „Bonner Curriculum" (Kern, Müller, Aurnhammer) und sind entsprechend zertifiziert.

Themen der Weiterbildung u.a.

Kulturell-gesellschaftspolitische und rechtlich-ethische Themen:

  • Kultureller Umgang mit Sterben und Tod
  • Ethisch-rechtliche Fragen (Vorsorgemöglichkeiten, Sterbehilfe)

Palliativ-medizinische und -pflegerische Themen:

  • Krankheitsbilder (z.B. ALS, Krebs)
  • Schmerztherapie, Schmerz im Alter, Schmerzerfassung
  • Übelkeit/Erbrechen, Obstipation
  • Ernährung, Flüssigkeitssubstitution, Mundpflege
  • Atemnot, neurologische Symptome
  • Juckreiz, Ikterus, Palliative Wundversorgung
  • Basale Stimulation®, Palliative Aromapflege

Psycho-soziale und spirituell-religiöse Themen:

  • Kommunikation (in palliativen Situationen), Grundhaltung
  • Unterstützung bei Angst, Schuldgefühlen, Krankheits-bewältigung
  • Lebensbilanz/Biografiearbeit, Krisenintervention
  • Validation bei demenziell erkrankten Menschen
  • Unterstützung von Angehörigen
  • Spirituelle und religiöse Fragen, ethische Entscheidungsfindung
  • Trauer und Trauerbegleitung, Situation nach Versterben, Rituale

Organisatorische Themen:

  • Integration von Palliative Care in die eigene Einrichtung (Konzept)
  • Teamarbeit, Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, Vernetzung mit anderen Diensten

Weitere Informationen unter: www.ggsd.de/hospizakademie 


Lernziele:

Ziel des Kurses ist es, dass Sie als Palliative-Care-Pflegekraft...

  • innerhalb Ihrer jeweiligen Einrichtung (Alten- und Pflegeheim, Sozialstation, Krankenhaus, Hospiz, Palliativstation, SAPV) palliativ-pflegerisch arbeiten, beraten und anleiten können.
  • Verantwortung im Team für die notwendige interne und externe Vernetzung übernehmen können.

Für die Fachkräfte in ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdiensten ist dieser Kurs verpflichtend (Anforderungsprofil, Rahmenvereinbarungen nach § 39a Abs. 2 Satz 6 SGB V). Für Pflegekräfte in Einrichtungen der Altenhilfe empfiehlt die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Ethik und Recht der modernen Medizin" die Qualifizierung eindringlich.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:

Examinierte Pflegekräfte und therapeutische Fachkräfte (z.B. Ergotherapeuten/innen).

Multiprofessionelles gemeinsames Lernen: Für Mitarbeiter/innen der Pflegehilfe und der Sozialen Betreuung ist eine Teilnahme in der 1. Kurswoche gerne möglich. In diesem Fall erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Art des Abschlusses:Zertifikat Palliative Care der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V. Keine Prüfung. Wir sichern den Lernerfolg über praxisnahe Übungen und komplexe Fallarbeit in Gruppen. Wir bieten die Chance, den Praxis-Transfer über eine (freiwillige) Facharbeit zu vertiefen, die wir gesondert bescheinigen. Über einen Zusatztag Basale Stimulation können Sie außerdem das Zertifikat „Basiskurs Basale Stimulation®“ erwerben.
Dauer:160 Unterrichtsstunden jeweils 09:00 - 16:30 Uhr aufgeteilt in 4 Kurswochen. Versäumte Unterrichtsinhalte können Sie in Folge- oder Parallelkursen unkompliziert nachholen.
Kosten:1.680 €, inklusive Material und Pausengetränke. Ratenzahlung gerne möglich. Die Rechnung wird Ihnen nach der 1. Kurswoche zugeschickt.
Vollzeit:
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Nun gibt es endlich den „kleinen" Palliativkurs für Pflegeassistentinnen oder Soziale BetreuerInnen, die „hautnah" in Pflege und Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen eingesetzt sind.

Wir vermitteln Ihnen Sicherheit für die Sterbe- und Trauerbegleitung und machen Ihnen Mut für Ihren wertvollen Beitrag. Der Kurs folgt den Empfehlungen des "Bonner Curriculums".

Es gibt keine Prüfung. Der Transfer und der Lernerfolg werden über eine kleine Fallarbeit in Gruppen gesichert. Der Kurs respektiert Sie als erwachsene Lernende und achtet auf Ihre Grenzen.

Die Inhalte sind methodisch abwechslungsreich und anschaulich aufbereitet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Lernziele:

Der Kurs ermöglicht Ihnen, ...

  • zu erkennen, welche Haltung in der Begleitung schwerkranker, sterbender Menschen wichtig ist und mit Leid und Tod zurecht zu kommen,
  • Schmerzen mit den möglichen Zusammenhängen sensibel wahrzunehmen und zu dokumentieren,
  • bei Problemen wie Obstipation, Atemnot, Juckreiz praktisch zu helfen,
  • einfühlsam auch in schwierigen Gesprächen auf Betroffene einzugehen,
  • demenziell erkrankte Menschen mit Hilfe der Integrativen Validation zu erreichen,
  • betroffene Angehörige besser zu unterstützen,
  • die Situation nach dem Versterben würdig zu gestalten,
  • bei Trauer und Abschied zu unterstützen,
  • die eigene Endlichkeit zu bedenken und darüber lebensbereichernde Perspektiven zu entwickeln,
  • Sicherheit in rechtlichen Fragen zu gewinnen und um die Formen der Vorsorge zu wissen und
  • einen Blick für eine gute hospizliche Kultur in der Einrichtung zu bekommen. 

Teilnahmevoraussetzung:

Geeignet für:

Mitarbeiter/innen in der sozialen Betreuung, Pflegehelfer/innen


Fördermöglichkeiten:

Rabatte der Hospiz Akademie der GGSD: ab 2. MitarbeiterIn 5% Nachlass, ab 3. MitarbeiterIn 10% Nachlass.

Bildungsprämie: Nähere Informationen unterwww.bildungspraemie.de

Dauer:40 Unterrichtsstunden
Kosten:420 € inklusive umfangreichem Material.
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die strukturierte und kompetente Einarbeitung und Anleitung von Praktikanten und Praktikantinnen beeinflussen entscheidend das Arbeitsklima in sozial-, heilpädagogischen und therapeutischen Einrichtungen.

Als Praxisanleitung übernehmen Sie die Verantwortung für die Integration „Neuer" im Team, die das Aufgabenspektrum und die damit verbundenen Anforderungen genau kennenlernen müssen.

Vorteile von guter Praxisanleitung für Ihre Einrichtung:

  • Qualität der Ausbildung fördert Professionalität und Attraktivität der Einrichtung
  • Innovation, Commitment und Identifikation der Mitarbeiter werden gefördert
  • Gewinnung neuer Mitarbeiter aus dem eigenen Ausbildungsbereich
  • Fluktuation wird vermieden

Themenschwerpunkte:

  • Modul 1: Rollenkompetenz
  • Modul 2: Kommunikation und Gesprächsführung
  • Modul 3: Planung und Gestaltung des Anleitungsprozesses
  • Modul 4: Beurteilungen und Prüfungen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Lernziele:

Sie lernen

  • ein professionelles, pädagogisches Verständnis zu vermitteln,
  • individuelle Lern- und Anleitungssituationen zu planen, zu unterstützen und zu gestalten,
  • neue Teammitglieder sowie Praktikantinnen und Praktikanten pädagogisch zu begleiten und zu beurteilen.

Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:
Pädagogische, therapeutische, heilpädagogische Fachkräfte mit mindestens 2-jähriger Berufserfahrung

Art des Abschlusses:Nach Beendigung der Weiterbildung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.
Dauer:40 Theoriestunden.
Kosten:220,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Menschen im hohem Lebensalter sind in ihrer Würde und Lebensqualität besonders verletzbar. Sie „benötigen geeignete Versorgungsangebote, die auch palliative Gesichtspunkte ausreichend berücksichtigen. Besonders in den stationären Pflegeeinrichtungen bedarf es der systematischen Weiterentwicklung von Palliativkompetenz und Hospizkultur..." Das fordert die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" eindrücklich. Das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) unterstreicht dieses Anliegen und setzt dafür erste wichtige Eckpunkte. Wie können Sie eine wirklich gute allgemeine Palliativversorgung Kräfte sparend und systematisch in Ihrer Einrichtung implementieren? Wie können Sie ein eigenes palliatives Profil entwickeln?

Ihr Auftrag

Ihre Einrichtung/Ihr Träger möchte ein Projekt zur Verbesserung der Palliativversorgung starten. Sie sind als motivierte Projektleiter/in gewählt. Idealerweise übernehmen Sie mit einer Kollegin im „Tandem" diese Aufgabe und Sie besuchen auch zu zweit den Kurs „Projektwerksatt" (Tandem z.B. Leitungskraft + Pflegekraft).

Der Weg

Wir bereiten Sie im Kurs zunächst auf diese Aufgabe vor und unterstützen Sie in der Projektzeit von A wie „Auftakt-Veranstaltung" bis Z wie „Ziel-Feier". Systematisch werden von uns im Kurs alle Schlüsselbereiche einer Palliativversorgung inhaltlich erschlossen. Sie erhalten Handwerkzeug, das Ihnen die praktische Umsetzung erleichtern wird. Die Projektwerkstatt kombiniert Fortbildung und Beratung in Kursformat mit Organisationsentwicklung vor Ort. Die Wirksamkeit dieses Modells ist wissenschaftlich evaluiert und nachgewiesen. Wir nutzen dabei auch unsere Erfahrungen aus erfolgreichen Modellprojekten und die Maßstäbe eines neuartigen Verfahrens, um eine gute allgemeine Palliativversorgung im Heim transparent zu machen (PallExcellence®).

Inhalte der Fortbildung

Modul 1 (vor Projektbeginn)

  • Überblick über hospizliche Kultur, DHPV-Schlüsselfragen, Qualitätskriterien PallExcellence®, HPG-Anforderungen und Musterbeispiele für eine Palliativversorgung im Pflegeheim gewinnen
  • Passende Verfahren für eine orientierte Ist-Analyse auswählen, Themen identifizieren
  • Auftakt-Veranstaltung, Besetzung und Arbeitsweise ihrer Projektgruppe und Projektschriftte planen
  • Umfassendes Muster-Konzept begutachten
  • MitarbeiterInnen für Aufgaben der Palliativversorgung motivieren, sensibilisieren, qualifizieren
  • Grundhaltungen Palliative Care entwickeln
  • Frühzeitig Wünsche zur letzten Lebensphase taktvoll erfahren und rechtlich wirkungsvoll sichern

Modul 2

  • Projekt-Standort reflektieren
  • Palliative Versorgungsbedarfe erkennen, ärztliche Palliativberatung sichern
  • Angehörige und Mitbewohner/innen hilfreich unterstützen
  • Palliativversorgung und Sterbebegleitung multiprofessionell organisieren
  • Situation nach Versterben und Abschiedskultur gestalten

Modul 3

  • Externe Bündnispartner gewinnen, Schnittstellen und Kooperationen organisieren
  • Ressourcen einer guten Vernetzung (z.B. SAPV) nutzen
  • Palliative Fallbesprechung, Ethikberatung und Behandlung im Voraus Planung implementieren
  • Öffentlichkeitswirksam das Profil präsentieren

Material
Handbuch: Palliativversorgung und Hospizkultur entwickeln. Arbeitshilfen, Musterstandards für die Projektarbeit vor Ort (ca. 440 Seiten, auch als CD-rom).

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Lernziele:

Ziel ist, dass Sie in und mit Ihrer Einrichtung eine bedarfsgerechte und für alle Betroffenen zugängliche Palliativversorgung mit hoher Qualität entwickeln. Diese soll die Bedürfnisse der Betroffenen und Nahestehenden schützen, aber auch den sie umsorgende Mitarbeitenden der Einrichtung gerecht werden.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe: Träger und Einrichtungen der stationären Altenpflege. Hinweis: Es sollten immer zwei Projektbeauftragte einer Einrichtung teilnehmen.

Art des Abschlusses:Teilnahme-Zertifikat
Dauer:72 Unterrichtsstunden
Kosten:990 Euro pro Person inkl. Material, Handbuch zum Projekt und Pausengetränke. Ratenzahlung gerne möglich. Die Rechnung wird Ihnen nach dem 1. Modul zugeschickt. (Empfehlung: 2 Teilnehmer/innen pro Einrichtung). 890 Euro pro Person (Empfehlung: 2 Teilnehmer/innen pro Einrichtung) für Mitglieder aus dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Nachfrage nach internen Kurzzeitschulungen für Mitarbeiter/innen in Einrichtungen und nach Qualifizierung von ehrenamtlichen Hospizbegleitern/innen ist groß.
Wenn Sie selbst innerhalb oder auch außerhalb Ihrer Einrichtung oder in Hospizkursen palliative oder hospizliche Themen kompetent und praxisnah vermitteln möchten, gute didaktische Anregungen dafür suchen und sich im Kreis wohlwollender und konstruktiver Kollegen/innen als Referent/in erproben wollen, dann sind Sie in diesem Didaktik-Training richtig.
Der Schwerpunkt des Seminars liegt im praktischen Training. Wir setzen voraus, dass Sie ein vereinbartes Thema Ihrer Wahl als kleine Unterrichtseinheit (ca. 45 - max. 90 Min.) bis zum Seminartermin vorbereiten und im Kreis der Teilnehmer/innen ausprobieren. Nichts muss perfekt sein!
Ihre Unterrichtseinheit reflektieren wir nach didaktischen Gesichtspunkten und entwickeln ihn gemeinsam weiter. Natürlich haben Sie auch die Chance, persönliches Feedback zu erhalten. Das Training soll Mut machen. Die Präsentationen und Aufbereitungen der Unterrichtseinheiten ergänzen wir durch Tipps zur Unterrichtsplanung. Zusammen mit den erprobten Unterrichtseinheiten auch aus vergangenen Seminaren packen wir eine Art „didaktischer Handwerkskoffer", bestehend aus gut einsetzbaren Unterrichtsentwürfen, Arbeitsblättern und Medien.

Beispiele für Unterrichtsthemen (Auszüge)

  • Gesellschaftliche Entwicklungen, Geschichte der Hospizbewegung
  • Hospizkultur in Einrichtungen
  • Patientenrechte am Lebensende, Sterbehilfe
  • Grundhaltung der Begleitung
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit
  • Aktives Zuhören und herausfordernde Gespräche
  • Biografiearbeit/Lebensbilanz
  • Begleitung/Pflege in der Terminalphase
  • Sterbebegleitung bei demenziell Erkrankten
  • Schmerzerfassung und Schmerztherapie
  • Atemnot
  • Mundpflege
  • Flüssigkeit und Ernährung in der letzten Lebensphase
  • Begleitung von Angehörigen
  • Die Situation nach dem Versterben
  • Trauer und Trauerbegleitung
  • Rituale/Spirituelle Begleitung

Sie können auch nur Teilaspekte der Themen bearbeiten oder auch mehrere Themen nach Absprache wählen. Wir besprechen und beraten Sie im Vorfeld. Unterrichtsbeispiele senden wir Ihnen gerne zu.

Referenten:
Martin Alsheimer (Leitung)
Dipl.-Pädagoge, Dipl.-Trauerberater (AMB), Socialmanager, Systemischer Berater entwickelte im Auftrag der Robert-Bosch- Stiftung Unterrichtsmodule Palliative Care für die Grundausbildung, Ausbildungsleiter in verschiedenen Hospizvereinen, langjährige Beratung und Begleitung von Projekten zur Hospizkultur, Buchautor

Rainer Teufel
Gesundheits- und Pflegewissenschaftler (M.Sc.) und Gesundheits- und Pflegepädagoge (B.A.), Gesundheits- und Krankenpfleger, Palliative Care Fachkraft, Praxisanleiter, Kursleiter Palliative Care, Autor. Er arbeitet auf der Palliativstation am Klinikum Ingolstadt und als pädagogischer Mitarbeiter an der Hospiz Akademie der GGSD.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe: Fachkräfte Palliative Care, Referenten/innen in Vorbereitungskursen für ehrenamtliche Hospizhelfer/innen, Lehrer/innen in der Alten- und Krankenpflege.

Art des Abschlusses:Sie erhalten ein aussagekräftiges Zertifikat.
Dauer:3 Tage, 24 Unterrichtsstunden
Kosten:460,00 € inklusive Material, Pausengetränke und kleiner Imbiss. Ratenzahlung gerne möglich. Die Rechnung wird Ihnen nach dem Seminar zugeschickt.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen sind überall präsent - gerade im Sozial- und Gesundheitswesen eröffnen sie vielfältige Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Konsequenzen des demografischen Wandels und der zu erwartende Anstieg der Behandlungsbedürftigen in den kommenden Jahren zeigen den hohen Bedarf an Fach- und Führungskräften. Der richtige Zeitpunkt also, sich jetzt durch ein Bachelorstudium zum Gesundheits- und Sozialmanager zu qualifizieren.
Gesundheits- und Sozialmanager kommen nach einem HFH-Fernstudium über sieben Semester in Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft zum Einsatz. Vor Aufnahme des Studiums sind berufspraktische Grundkenntnisse nachzuweisen. Neben fachlichem Know-how erwerben Sie in diesem Studium auch methodische, soziale und persönlichkeitsbezogene Qualifikationen. Mit unserem Studiengang legen wir besonderen Wert auf die Kombination all dieser Kompetenzfelder, um Sie somit fit für die beruflichen Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen betriebswirtschaftlichen Zielen, gesundheits- und sozialbezogenem Sachverstand und ideeller Werteorientierung zu machen.

Weitere Informationen unter www.ggsd.de/studium

Art des Abschlusses:Gesundheits- und Sozialmanagement, B.A.
Dauer:7 Semester Semesterbeginn ist jeweils 1. Januar und 1. Juli.
Fernstudium / Fernausbildung / Fernweiterbildung:

Beschreibung / Inhalte:

Mit aktuell fünf Millionen Beschäftigten zählt das Gesundheits- und Sozialwesen zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Die Nachfrage nach qualifizierten akademischen Pflegefachkräften steigt kontinuierlich an. Beste Aussichten, sich mit dem Studiengang „Health Care Studies" fit für die eigene Karriere zu machen. Er ermöglicht Ihnen eine fachliche und wissenschaftliche Vertiefung in den Bereichen Ergotherapie, Logopädie, Pflege und Physiotherapie. Berufserfahrene Therapeuten und Pflegekräfte schließen nach sechs Semestern berufsbegleitend mit dem akademischen Bachelor of Science erfolgreich ab. Das Besondere: Für jede der vier Fachrichtungen sind berufsbezogene Module mit speziellen Studieninhalten vorgesehen, außerdem gibt es berufsübergreifende Module. So haben Sie die Möglichkeit, Ihre bereits gesammelten Berufserfahrungen mit vertiefenden wissenschaftlichen Kenntnissen zu verknüpfen und eine patientenorientierte Zusammenarbeit aller Beteiligten zu fördern.

Weitere Informationen unter www.ggsd.de/studium

Dauer:6 Semester Studienbeginn ist im September jeden Jahres.
Fernstudium / Fernausbildung / Fernweiterbildung:

Beschreibung / Inhalte:

Das Konzept, Berufstätige und Auszubildende mit Weiterbildungen bei ihrem beruflichen und persönlichen Vorankommen zu unterstützen, ist fest im Leitbild der Hamburger Fern-Hochschule verankert. Überzeugt vom „Lebenslangen Lernen" bietet die HFH eine Vielzahl an Weiterbildungen, von Gesundheit bis Technik, als Weiterbildungseinheiten an - berufsbegleitend und überwiegend orts- und zeitunabhängig. Je nach Wunsch können die Module mit Teilnahme- oder Hochschulzertifikat abgeschlossen und, dank einheitlicher ECTS-Bewertung, auch an anderen Hochschulen im europäischen Hochschulraum oder bei einem Studium an der HFH angerechnet werden.

Weitere Informationen unter www.ggsd.de/studium

Art des Abschlusses:Zertifikatsstudium/Akademische Weiterbildung
Fernstudium / Fernausbildung / Fernweiterbildung:

Beschreibung / Inhalte:

Mit Blick auf die demografische Entwicklung und den Fortschritt in der Medizin kommt den Berufen des Gesundheits- und Sozialwesens wachsende Bedeutung zu. Die Anforderungen an eine moderne und prozessorientierte Ausbildung werden anspruchsvoller. Durch die Erweiterung der Kompetenzen ausgebildeter Fachkräfte und die größere wissenschaftliche Ausrichtung muss das Erfahrungswissen des Lehrpersonals künftig durch akademische Expertise ergänzt werden. Wer in diesem Bereich einen akademischen Abschluss vorweisen kann, hat sich schon heute auf die Zukunft eingestellt.
Der Großteil der Bildungsinhalte im Gesundheits- und Sozialwesen wird an privaten Schulen des Gesundheitswesens, an Berufsfachschulen und Fachakademien vermittelt. Eine Lehrtätigkeit konnte bisher in vielen Bereichen auf der Basis einer einschlägigen Berufsausbildung, mehrjähriger Berufserfahrung und einer Weiterbildung ausgeübt werden. Mit einem Bachelorabschluss ergänzen Sie ihr praktisches Wissen durch wissenschaftlich fundierte Expertise und rüsten sich damit für aktuelle und künftige Herausforderungen in diesem dynamischen Berufsfeld.

Akademische Qualifizierung für Lehrpersonal
Der auf sieben Semester angelegte Bachelorstudiengang Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe bietet Ihnen eine derartige - berufsbegleitende - Qualifizierungsmöglichkeit. Als Absolvent/in dieses Fernstudiengangs sind Sie in der Lage, an Berufsfachschulen und Schulen des Gesundheitswesens den fachpraktischen und in einigen Bundesländern auch theoretische Teile der Ausbildung zu unterrichten. Sie können Ausbildungsaufgaben in Betrieben und Lehraufgaben für Organisationen übernehmen.

Weitere Informationen unter: www.ggsd.de/studium

Art des Abschlusses:Berufspädagogik für Gesundheits- und Sozialberufe B.A.
Dauer:7 Semester Semesterbeginn ist jeweils 1. Januar und 1. Juli.
Fernstudium / Fernausbildung / Fernweiterbildung:

Beschreibung / Inhalte:

Erstmals startete die HFH 2009 das interdisziplinäre Studienprogramm „Health Care Studies, das sich an Auszubildende der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie sowie der Pflege richtet. Parallel zur Ausbildung läuft das Bachelor-Studium. Die angehenden „Praktiker" qualifizieren sich gleich doppelt für die Zukunft - mit dem Berufsexamen und dem akademischen Bachelor of Science (B.Sc.). Dadurch eröffnen sich vielseitige und gute Karrierechancen in diesem spannenden zukunftsweisenden Berufsfeld.
Ein Jahr nach Beginn Ihrer Ausbildung ergänzen die Studierenden ihr gesundheitsfachliches Wissen in dem praxisorientierten Studiengang Health Care Studies, der auf den Ausbildungsinhalten aufbaut und sie mit erweiterten wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft. Das Bachelor-Teilzeitstudium umfasst acht Semester. In den berufsspezifischen Modulen bleiben die Studierenden der jeweiligen Berufsgruppen unter sich und bearbeiten fachspezifische Themenfelder.
Weiterer Pluspunkt: In den berufsübergreifenden Studienmodulen arbeiten die Berufsgruppen von Beginn an miteinander, was wiederum den interdisziplinären Ansatz des Studiums stärkt. In diesem dualen Studienprogramm lernen die Studierenden, Wissenschaft und Praxis miteinander zu vernetzen und schlagen mit dem Studium einen akademischen Karriereweg ein.

Weitere Informationen unter www.ggsd.de/studium

Dauer:8 Semester Studienbeginn ist im September jeden Jahres.
Fernstudium / Fernausbildung / Fernweiterbildung:

Beschreibung / Inhalte:

Führungskräfte im Gesundheitswesen stehen heute vor besonderen Herausforderungen. Sie nehmen ihre Aufgaben wahr im Spannungsfeld zwischen betriebswirtschaftlichem Veränderungsdruck, gesundheitsbezogenem Sachverstand und ideeller Werteorientierung. Wenn das Management dieses Umfeld adäquat berücksichtigt, kann es seine Organisation auf die Anforderungen der Zukunft vorbereiten und einstellen. Eine zukunftsorientierte Organisation stellt den Menschen sowohl bei Versorgungs- als auch bei Veränderungsprozessen in den Fokus.

Das Management ist in der Lage, alle Bereiche zu koordinieren und ganzheitlich zu führen. Reformen und Gesetze werden als Rahmenbedingungen immer wieder neu umgesetzt. Das Personal in seiner umfassenden Bedeutung wird als zentraler Wertschöpfungsfaktor gesehen. Zunehmend komplexere gesundheitliche und pflegerische Versorgungsprozesse werden wissensbasiert strukturiert und transparent dokumentiert. Genau darauf wollen wir Sie vorbereiten.
Der Masterstudiengang Management von Organisationen und Personal im Gesundheitswesen an der HFH stellt das Leitbild eines verantwortlichen Prozessgestalters in den Mittelpunkt der Qualifikation. Es ist unser Ziel, Ihnen ein vertieftes Wissen aus verschiedenen Bereichen zu vermitteln, damit Sie künftig mit Veränderungsprozessen systematisch umgehen können.
Sie befassen sich in Ihrem Fernstudium mit vier Qualifikationssträngen:

  • Management
  • Betriebswirtschaft / BWL
  • Public Health
  • Empirische Methoden 

In dem prozessorientierten Studiengangsmodell bauen die Studieninhalte dieser Bereiche über vier Semester aufeinander auf.

Weitere Informationen unter www.ggsd.de/studium

Art des Abschlusses:Management von Organisationen und Personal im Gesundheitswesen M.A.
Dauer:4 Semester Semesterbeginn ist jeweils 1. Januar und 1. Juli.
Fernstudium / Fernausbildung / Fernweiterbildung:

Beschreibung / Inhalte:

Mit seinen vielfältigen Herausforderungen stellt das moderne Gesundheitswesen hohe Ansprüche an leitende Pflegekräfte. Das Management in der Pflege umfasst nicht nur Planungs- und Organisationsgeschick, sondern analytische und strategische Fähigkeiten, um die komplexe Struktur des Gesundheitswesens mitgestalten zu können. Seit 2001 bildet die Hamburger Fern-Hochschule Pflegemanagerinnen und -manager aus, die mit ihrer neu gewonnenen Kompetenz in verantwortungsvollen Aufgaben zum Beispiel im stationären und ambulanten Gesundheits- und Pflegewesen tätig sind.
Die Regelstudienzeit des Studiengangs beträgt sieben Semester zuzüglich eines einsemestrigen Hauptpraktikums. Grundlegende methodische, betriebswirtschaftliche, gesundheitsökonomische und pflegefachliche Themen bilden in den ersten vier Semestern die Grundlage Ihres Studiums. Für Studierende ohne einschlägige Berufspraxis gehört zum Studium ein Hauptpraktikum, in dem sie Ihre erworbenen Fähigkeiten direkt in der Berufspraxis anwenden können.

Weitere Informationen unter www.ggsd.de/studium

Art des Abschlusses:Pflegemanagement, B.A.
Dauer:7 Semester Semesterbeginn ist jeweils 1. Januar und 1. Juli.
Fernstudium / Fernausbildung / Fernweiterbildung:
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