Bildungszentrum Wohlfahrtswerk

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Bildungszentrum Wohlfahrtswerk
Silberburgstraße 93
70176 Stuttgart

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Email:info-bildungszentrum@wohlfahrtswerk.de
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Kontaktaufnahme

Allgemeine Informationen

Portrait Unternehmen / Träger

Das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg geht auf die Initiative einer mutigen und ganz besonderen Frau zurück: Im Jahr 1817 gründete Königin Katharina von Württemberg Wohltätigkeitsvereine und setzte eine koordinierende Zentralleitung ein. Die russische Zarentochter und Gemahlin König Wilhelms I. wollte die Armut im Lande bekämpfen und legte damit den Grundstein für die Sozialpolitik in Württemberg.

Heute ist das Wohlfahrtswerk als Stiftung des bürgerlichen Rechts einer der größten Träger der Altenhilfe in Baden-Württemberg und betreut mit 1.400 Mitarbeitern rund 2.000 Menschen. Obwohl Name, Rechtsform und Aufgaben der Stiftung mehrfach gewechselt haben, sind die beiden wesentlichen Aufgaben doch über die Jahrhunderte hinweg gleich geblieben.

Soziale Dienste und Einrichtungen zu unterhalten und Innovationen auf sozialem Gebiet anzuregen und durchzusetzen. Die Innovationskraft zeigt sich auch in der Auszeichnung mit dem Innovationspreis TOP100, den das Wohlfahrtswerk erhalten hat.

Trägerschaft

Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg

Portrait Standort

Das Bildungszentrum Wohlfahrtswerk, im Zentrum Stuttgarts gelegen, blickt auf eine 30-jährige Erfahrung in der Fort- und Weiterbildung für die Altenhilfe zurück. Unsere Maxime: Erfahren, praxisnah und zukunftsorientiert! Wir verstehen uns als Vorreiter für künftige Entwicklungen. Der Gedanke des lebenslangen Lernens wird bei uns stets groß geschrieben.

Unser Angebot: ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm im Arbeitsfeld der Altenpflege. Ziel ist die Weiterentwicklung von qualitativ hochwertigen Dienstleistungen in der Altenhilfe und anderen sozialen Einrichtungen zu fördern. Insbesondere legen wir großen Wert auf die Bereiche Pflegepraxis, Alltagsgestaltung und Betreuung. Themen aus Management und EDV sind heute Bestandteil eines jeden Berufsbildes und deshalb unerlässlich für unser Bildungsprogramm.

Aktuelles und breit gefächertes Wissen wird durch praxiserfahrene Lehrkräfte und zeitgemäße Lernmethoden vermittelt. So fördern wir persönliche und fachliche Kompetenzen. Dabei orientiert sich das Fort- und Weiterbildungsangebot immer am aktuellen Bedarf:

Ob in der Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft, der staatlich anerkannten Fachkraft für Gerontopsychiatrie, zur Praxisanleitung in der Pflege, zur zusätzlichen Betreuungskraft oder Alltagsbegleitung und Inhouseveranstaltungen - Aktualität und fachliches Niveau sind stets gewährleistet.

Lage und Anfahrt

Unser Bildungszentrum ist barrierefrei

  • Stadtbahn: Linie U2, U4, U9 und U14; Haltestelle Berliner Platz
  • S-Bahn: Haltestelle Stadtmitte oder Feuersee

Parkmöglichkeiten

  • Parkhaus Tivoli
  • Parkhaus Liederhalle/Bosch-Areal

Beschreibung / Inhalte:

Die Ausbildung in der Altenpflege dauert drei Jahre und findet in Blöcken statt, die zwischen mehrwöchigen Theorie- und Praxisphasen wechseln. Beginn ist immer der 1. Oktober. Der theoretische Unterricht erfolgt in der im Zentrum Stuttgarts gelegenen Altenpflegeschule des Bildungszentrums Wohlfahrtswerk wo Sie auf die zukünftigen Anforderungen vorbereitet werden. Der größere Teil der Altenpflegeausbildung findet in der Praxis statt. Die mit uns kooperierenden Einrichtungen und ambulanten Dienste befinden sich überwiegend im Großraum Stuttgart, die bisher am weitesten entfernte Einrichtung befindet sich in Ulm. Falls Sie bereits eine praktische Ausbildungsstätte haben, diese aber noch nicht Kooperationspartner ist, macht das nichts. Gerne erweitern wir den Kreis unserer Kooperationspartner für Sie.

Zur Zeit arbeiten unsere engagierten und kreativen Azubis in Pflegeheimen oder ambulanten Pflegediensten. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie die Urkunde über die staatliche Anerkennung als Altenpflegerin/Altenpfleger bzw. als Altenpflegehelfer/in nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Ausbildungsjahres.

Weitere Informationen.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Realschulabschluss oder
  • eine andere zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert oder
  • Hauptschulabschluss und Qualifikation als Altenpflegehelferin/Altenpflegehelfer" bzw. "Krankenpflegehelferin/Krankenpflegehelfer"" oder
  • Hauptschulabschluss und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung
Dauer:3 Jahre
Kosten:kein Schulgeld
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

"Den Hauptschulabschluss in der Tasche, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden? Vielleicht, weil die Noten nicht ganz so gut waren? Schüler/innen mit Hauptschulabschluss bieten wir die zweijährige Ausbildung zum/ r Servicehelfer/in im Sozial- und Gesundheitswesen an. Die Ausbildung ist staatlich anerkannt und eignet sich für alle, die gerne mit alten, kranken oder behinderten Menschen arbeiten. Servicehelfer/innen übernehmen unterstützende Tätigkeiten in Hauswirtschaft, Begleitung und Betreuung. Auch ein Ausbildungsplatz im Bereich Haustechnik ist möglich.
60 Prozent der Ausbildung sind Praxis, 40 Prozent sind theoretischer Unterricht in unserer „Privaten Berufsfachschule für Sozialpflege mit Schwerpunkt Alltagsbetreuung" im Zentrum Stuttgarts. Die Schule findet in Blöcken statt. Während der Ausbildung wirst du durch unsere pädagogischen Fachkräfte begleitet und unterstützt. Deine praktische Ausbildungsstätte ist eine Einrichtung der Altenhilfe, der Behindertenhilfe oder ein Krankenhaus. Auch dort hast Du einen direkten Ansprechpartner während Deiner Ausbildung.

In der Praxis wirst du beispielsweise alte oder behinderte Menschen bei Spaziergängen begleiten, beim Essen helfen, kleine Mahlzeiten zubereiten und servieren, einfache Hilfestellung beim Ankleiden leisten, bei Hausmeistertätigkeiten unterstützen, Hol- und Bringdienste übernehmen oder bei Hausarbeiten wie der Geschirr- und Wäscheversorgung helfen oder auch beim Betten reinigen und frisch beziehen. Deine Aufgaben als Servicehelfer/in sind damit klar von denen der Pflege abgegrenzt.

Im theoretischen Unterricht erwarten dich vor allem hauswirtschaftliche Inhalte, Grundlagen zu den Themen Begleitung und Betreuung und Grundwissen im Umgang mit alten, behinderten und kranken Menschen. Aber auch Servicegrundlagen sind ein Schwerpunkt, dabei auch Kommunikationstraining, Gesprächsführung und gute Umgangsformen.

Weitere Informationen.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Interesse an einer Tätigkeit im Sozial- und Gesundheitswesen
  • Hauptschulabschluss (dieser kann auch wenige Jahre zurückliegen)
  • Bereitschaft für Schicht- und Wochenenddienste
Dauer:2 Jahre
Kosten:kein Schulgeld
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

„Ich muss nach Hause, meine Kinder haben noch nicht gegessen!" Auf diese Aussage einer 90 jährigen Dame sind nicht alle Menschen, die in einer stationären Pflegeeinrichtungen arbeiten, vorbereitet. Nicht selten kommt es zu Missverständnissen und Kränkungen auf beiden Seiten. Jedoch können alle Berufsgruppen in einer Pflegeeinrichtung zum Wohlbefinden der Menschen mit Demenz beitragen, wenn sie Grundwissen und Anleitung im Umgang mit ihnen erhalten.

Ein wertschätzender Umgang ist die Voraussetzung für die Reduktion von Stress auf beiden Seiten. Wertschätzung fördert das Vertrauen, die Sicherheit und das Selbstwertgefühl der Menschen mit Demenz.

Inhalt

  • Grundwissen Demenz 
  • Was steckt hinter dem „komischen" Verhalten von Menschen mit Demenz? 
  • Wie gehe ich auf Menschen mit Demenz zu? 
  • Wie reagiere ich auf Beschuldigungen und unverständliches Verhalten? 
  • Wie gestalte ich Kurzkontakte?

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Teilnahmevoraussetzung:

Mitarbeitende aus der Hauswirtschaft, Service und Verwaltung.

Dauer:1 Tag
Kosten:115 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der Schritt vom Kollegen zur Führungskraft hält viele Fallstricke bereit. Sowohl die Erwartungen der früheren Kollegen, als auch die der Vorgesetzten und Kunden ändern sich, nicht zuletzt die Erwartungen an sich selbst. Dieser Rollenwandel geschieht oft so schnell, dass es schwierig ist, dieser Entwicklung psychisch und kognitiv zu folgen. Häufig müssen Entscheidungen direkt getroffen werden, es bleibt kaum Zeit, die Problemlagen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Ideen in Ruhe zu entwickeln. Je höher die Position, desto einsamer fallen die Entscheidungen, umso mehr fehlt der Austausch mit gleichgestellten Kollegen. Gruppensupervision für Führungskräfte bietet einen geschützten Rahmen, in dem Sie sich mit anderen Führungskräften auf Augenhöhe austauschen können. Sie profitieren von den Erfahrungen der Gruppenmitglieder, erhalten Unterstützung in Ihren eigenen Anliegen und erfahren emotionale Entlastung.

Inhalte

  • Wie entwickle ich meine berufliche Rolle weiter? 
  • Wie kann ich den vielfältigen Anforderungen an mich gerecht werden? 
  • Wie gestalte ich Mitarbeitergespräche? 
  • Wie gehe ich mit schwierigen Mitarbeitern um? 
  • Wie kann ich Beeinträchtigungen meines Privatlebens vermeiden?

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Teilnahmevoraussetzung:

Pflegefach- und Führungskräfte

Dauer:7 Tage
Kosten:590 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Gerontopsychiatrie geht davon aus, dass es eine eigentliche Altersdepression nicht gibt, vielmehr kommen im Alter alle Arten von depressiven Symptomen vor. Deshalb spricht man häufiger von Depressionen im Alter. Risikofaktoren, die eine Entwicklung von Depression im Alter begünstigen, steigen. Dazu gehört der ganz normale Alterungsprozess, der für manche schwer annehmbar ist. Hinzu kommen häufig die Zunahme chronischer Erkrankungen und soziale Veränderungen, z. B. durch Verlust von nahen Personen, aber auch von Mobilität. Ein Gefühl von Nutz- und Wertlosigkeit stellt sich ein. Die Symptome einer Depression betreffen die körperliche und emotionale Ebene. Sie führen zu einem veränderten Verhalten und Denken. Bei älteren Menschen verleiten gerade diese Veränderungen dazu, dass vorschnell die Diagnose Demenz mit ins Spiel kommt. Es wird zu wenig zwischen Depression und Demenz differenziert.

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Teilnahmevoraussetzung:

Fachkräfte der Gerontopsychiatrie, Mitarbeitende aus der Pflege und Betreuung

Dauer:8 Unterrichtseinheiten
Kosten:135 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Anforderungs- und Leistungsprofil Koordinator/in zwischen Verwaltung- und Organisationsanforderungen, praktischer Alltagbegleitung und sozialer Betreuung Kommunikation, Gesprächsführung, Konfliktmanagement Der hilfebedürftige Bewohner: von der Ermittlung des Hilfebedarfs zum bedarfsgerechten Angebot von Hilfen und Dienstleistungen Rechtliche Grundlagen Das Betreute Wohnen als Wohnmilieu und Anforderungen an die soziale Ausgestaltung: Veranstaltungen, Einbindung in das Gemeinwesen und Bürgerschaftliches Engagement Spezielle Öffentlichkeitsarbeit Die effektive Bewohnerverwaltung, Infomanagement, Organisationshandbuch.

Ziel des Kurses ist die Vermittlung von Kompetenzen für dieses Aufgabenfeld

Es soll die Koordinatoren/innen unterstützen, ihre Rolle und ihr Aufgabenprofil zu reflektieren und weiter zu entwickeln, Sicherheit im Umgang mit unterschiedlichen Personengruppen sowie Planungs-, Organisations- und Vermittlungskompetenz vermitteln.

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Teilnahmevoraussetzung:

Die Weiterbildung richtet sich an Betreuungspersonen im Betreuten Wohnen und Interessenten, die eine Tätigkeit in diesem Arbeitsfeld anstreben.

Dauer:10 Tage à 8 Unterrichtseinheiten
Kosten:1.275 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Behutsame Berührung begleitet uns von der Geburt bis zum Tod und fördert in allen Lebenslagen unsere Entwicklung, unsere Wahrnehmung und unser Wohlbefinden, denn fehlender Körperkontakt kann zu Vereinsamung und Depression führen.

Besonders bei Menschen mit Demenz, die über Sprache nicht mehr erreichbar sind, sehr wohl aber über Sinneswahrnehmungen und Gefühle, spielt Berührung eine zentrale Rolle. Aus einer liebevollen Haltung von Wertschätzung, Einfühlung und Respekt können wir mit Berührung bewusst Kontakt herstellen. Wir können Menschen mit Demenz Nähe vermitteln, Sicherheit geben, Vertrauen schaffen, beruhigen und stärken.

Therapeutic Touch (TT), eine Entspannungsmethode der Pflege, hilft uns dabei, diesen Zugang herzustellen. Für den Einsatz bei Menschen mit Demenz werden an 4 Terminen die Grundkenntnisse der heilsamen Berührung anhand der Techniken aus der Therapeutic Touch Methode unterrichtet und eingeübt.

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Teilnahmevoraussetzung:

Mitarbeitende aus der Pflege

Dauer:4 Tage à 8 Unterrichtseinheiten
Kosten:115 Euro pro Tag
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Versorgung von chronischen Wunden ist eine zentrale Aufgabe der Pflege. Hierzu gibt es umfangreiche Forschung und zahlreiche Veröffentlichungen. Davon sind viele Aspekte der Wundversorgung zumeist bekannt, aber nur ein Teil hiervon hat Eingang in die tägliche Praxis gefunden.

Im Rahmen der aufgeführten Seminare werden den Teilnehmenden spezifische Kenntnisse bezüglich der Wundheilung, Wundheilungsstörungen, Wundversorgung, Prophylaxen sowie entsprechende Therapien vermittelt.

Die Fortbildung besteht aus 4 Modulen und schließt mit einem Zertifikat zum Wundexperten ab. Die Veranstaltungen können auch einzeln gebucht werden, in diesem Fall gibt es eine Teilnahmebestätigung.

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Teilnahmevoraussetzung:

Pflegekräfte

Dauer:4 Tage à 6 Unterrichtseinheiten
Kosten:115 Euro pro Tag
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der Anteil der Menschen mit Demenz wird in Institutionen immer größer. Daher benötigen Pflegende differenziertes Wissen über Entwicklung, Diagnostik, Behandlung und Pflege. Menschen mit Demenz in die „Normalität" führen zu wollen, ist kaum möglich und erschwert einen respekt- und würdevollen Umgang.
Biographisches Arbeiten ist ein wichtiger Aspekt um herausforderndes Verhalten zu verstehen und entsprechende Interventionen zu planen. Neugierde und Interesse, warum jemand sich so merkwürdig verhält, führen oft weiter.
Da Medikamente nur sehr beschränkt und zeitlich limitiert erfolgreich sind, haben nichtmedikamentöse Interventionen einen hohen Stellenwert. Auf diese wird im Seminar ein besonderer Schwerpunkt gelegt. Anhand von Beispielen werden Umgangsweisen praxisorientiert dargestellt und diskutiert.

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Teilnahmevoraussetzung:

Fachkräfte der Gerontopsychiatrie, Mitarbeitende aus der Pflege und Betreuung

Dauer:8 Unterrichtseinheiten
Kosten:135 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Sammeln und Horten ist die Sehnsucht nach Leben pur. Mit dem Begriff „Messie-Syndrom" werden meist schwerwiegende Defizite in der Fähigkeit, sich in der eigenen Wohnung zu beheimaten, Entscheidungen zu treffen und erworbene Gegenstände auch wieder loszulassen,
bezeichnet. Es handelt sich um eine tiefsitzende Überforderung, die
meistens vor anderen verborgen wird. Das ganze Ausmaß der Not wird häufig erst sichtbar, wenn Nachbarn sich beschweren und Behörden eingreifen müssen. Mit dieser praxisnahen Weiterbildung werden Personen in psychosozialen Bereichen befähigt, einen fachgerechten
und adäquaten Umgang mit Menschen in Messie-Haushalten zu entwickeln, gerade auch für die Wohnraumarbeit vor Ort. Die Beratungskompetenz wird sowohl für das Messie-Klientel und deren Angehörige sowie für den Umgang mit anderen Dienstleitern weiter
professionalisiert.

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Teilnahmevoraussetzung:

Sozialpädagogische, beratende oder juristische Tätigkeiten, Ergotherapeuten, HP für Psychotherapie,
Mitarbeitenden von Landratsämtern und kommunalen Beratungsstellen, Mitarbeitende der allgemeinen Sozialdienste, berufliche Ausbildung/Studium, gereifte Persönlichkeit

Dauer:30 Tage
Kosten:Modul 1: 360 € Modul 2: 490 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Vielen Menschen in der Altenpflege ist der Name Naomi Feil und der Begriff Validation geläufig. Der genaue Ansatz der Methode und die Einsatzmöglichkeiten im täglichen Umgang mit Menschen mit Demenz bleiben oft vage. Validation ist vor allem eine Haltung, eine innere Einstellung gegenüber BewohnerInnen, die sich auf deren Wohlbefinden auswirkt. Wenn Menschen mit Demenz verstanden werden mit ihren Bedürfnissen und Anliegen, wird herausforderndem Verhalten vorgebeugt und der Erhalt der Persönlichkeit unterstützt. Auch ein Fortschreiten der Demenz kann durch Validation verzögert werden. Negatives Verhalten wie Rufen, Schlagen, Schreien, Klopfen nehmen ab und somit kann Stress reduziert oder vermieden werden. In dieser dreitägigen Veranstaltung lernen die Teilnehmenden die Theorie der Validation durch Fallbeispiele, Filmmaterial und Kommunikationsübungen kennen. Die Dozentin geht immer wieder auf Fallbeispiele ein und stellt somit den Bezug zur Praxis sicher.

Inhalte

  • Kennenlernen der Methode Validation 
  • Kommunikationsübungen 
  • Rollenspiele 
  • Reflexion 
  • Fallbeispiele aus der Praxis

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Teilnahmevoraussetzung:

Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung

Dauer:3 Tage
Kosten:335 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Mit dem Pflegeergänzungsgesetz von 2008 wurde es vollstationären, seit 2013 auch teilstationären Pflegeeinrichtungen ermöglicht, zusätzliche Betreuungskräfte mit entsprechender Refinanzierung durch die Pflegekassen einzusetzen. Seit 2015 wurde der Anspruch grundsätzlich auf alle Bewohner bzw. Tagesgäste der Pflegeeinrichtungen ausgeweitet um die Betreuungsund Lebensqualität von BewohnerInnen mit eingeschränkter Alltagskompetenz zu fördern. Aufgabenfelder der Betreuungskräfte liegen vorallem im Bereich der Aktivierung und Betreuung der Bewohner/ innen. Hierbei kommen alle Maßnahmen in Betracht, die das Wohlbefinden, den körperlichen Zustand oder die Stimmung positiv beeinflussen können. So übernehmen die Betreuungskräfte beispielsweise die Anleitung, die Begleitung, die Aktivierung oder die Motivierung der Bewohner/innen. Dies kann bei ganz normalen Alltagsaktivitäten wie Kochen, Backen, Spazieren gehen, handwerklichen Tätigkeiten, Spielen oder bei Bewegungsübungen und vielem mehr stattfinden.

Inhalt

  • Grundlagen der Kommunikation 
  • Kommunikationstechniken bei Menschen mit demenziellen Veränderungen 
  • Personenzentrierter Umgang mit demenziell veränderten Menschen 
  • Umgang mit Konflikten 
  • Einführung in alterstypische Altersbilder 
  • Handeln in Notfällen, Erste Hilfe Kurs 
  • Hygieneanforderungen 
  • Rechtliche Grundlagen und Verantwortlichkeit 
  • Grundlagen der Dokumentation, rechtliche Aspekte und Dokumentationspflichten 
  • Grundlagen der Ernährung im Alter 
  • Einführung in die Gruppenbetreuung 
  • Bewegungsangebote anleiten und begleiten 
  • Beschäftigungsangebote kennen lernen 
  • Alltagsgestaltung 
  • Unterstützung bei Mobilität 
  • Lesen für Senioren (Erwerb eines Zertifikats der Stiftung Lesen)

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Teilnahmevoraussetzung:

Interessierte Personen, die gerne ältere Menschen betreuen und unterstützen wollen und die noch über keinee entsprechende Qualifikation in der Altenhilfe verfügen.

Dauer:160 Unterrichtsstunden, 2 Wochen Betreuungspraktikum
Kosten:1.380 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Menschen mit Demenz ihre Umwelt nur über gesprochene Worte wahrnehmen. Sie können weitaus mehr über andere Sinne wahrnehmen, als von Pflegenden manchmal angenommen wird. Es ist daher von Vorteil, die Sinne auf unterschiedliche Weise zu stimulieren, da Menschen ihre Umgebung nur dann auf Dauer wahrnehmen, wenn ihre Sinne angesprochen werden. Gleichförmige Reize werden nach einiger Zeit nicht mehr wahrgenommen und wer an Reizen verarmt, blendet die äußere Realität aus und verliert die Orientierung.

Für viele an Demenz Erkrankte kommt hinzu, dass ihre Fähigkeiten zur Wahrnehmung, Bewegung und Kommunikation eingeschränkt sind. Sie können fühlen, aber sie zeigen oft keine sichtbaren Reaktionen. Basale Stimulation ermöglicht, Menschen mit Demenz zu verstehen und zu begleiten. Das Besondere dabei ist die kooperierende, individuelle und pflegerische Hilfe, die der Befindlichkeit des Betroffenen angepasst ist und Raum zur Mit- und Selbstbestimmung lässt.

Inhalt

  • Das Konzept Basale Stimulation® 
  • Wahrnehmung, Bewegung, Kommunikation, Zentrale Ziele, Ganzheitlichkeit 
  • Bedeutung der Immobilität und Habituation (Erfahrung aller Wahrnehmungsbereiche) 
  • Hand- und Berührungserfahrungen (taktil-haptische Erfahrungen) 
  • Basal-stimulierende Pflegeangebote (somatische Erfahrungen), u.a. beruhigend, belebend, wahrnehmungsfördernd 
  • Atemstimulierende Einreibung (ASE) 
  • Visuelle und Akustische Stimulation 
  • Orale Stimulation

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Teilnahmevoraussetzung:

Mitarbeiter aus Pflege und Betreuung

Dauer:3 Tage
Kosten:295 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Arbeit der Leitungskräfte in den ambulanten, teilstationären oder stationären Einrichtungen der Altenhilfe ist von großer Bedeutung für die Atmosphäre, die Arbeitszufriedenheit und die Qualität der Pflege und Betreuung von Menschen, die unsere Dienste benötigen. Im Hinblick auf die gesetzlichen, berufspolitischen ungesellschaftlichen Notwendigkeiten ist eine Persönlichkeit erforderlich, die neben der pflegefachlichen Kompetenz vor allem kommunikative und Managementkompetenzen in den Berufsalltag einbringt. Die Ausbildungsinhalte werden mit unterschiedlichen Methoden, auch in Seminarform, videounterstützten Reflexionen, Rollenspielen etc. vermittelt. Die Erfahrungen der Weiterbildungsteilnehmenden fließen in den Unterricht ein, werden reflektiert und durch neues Wissen erweitert. Durch den Abschluss der Weiterbildung erfüllen Sie die Voraussetzungen, um als verantwortliche Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI von der Heimaufsicht und dem medizinischen Dienst der Krankenkassen anerkannt zu werden.

Inhalt

  • Managementkompetenz 
  • Personalführung 
  • Betriebsorganisation 
  • betriebswirtschaftliche Grundlagen 
  • Rechtsgrundlagen 
  • Gesundheits- und sozialpolitische Grundlagen 
  • Zeitmanagement Psychosoziale und kommunikative Kompetenzen 
  • Kommunikationsmodelle 
  • Kritik- und Konfliktgespräche 
  • Motivation 
  • Rhetorik 
  • Moderation Aktualisierung der pflegefachlichen Kompetenzen 
  • Pflegeorganisation 
  • Pflegewissen 
  • Berufsethik 
  • Qualitätsmanagement

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Teilnahmevoraussetzung:

Fachkräfte der Altenpflege, Gesundheits- und (Kinder) Krankenpflege mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung

Dauer:480 Stunden Theorie zuzüglich zwei Tage Hospitation
Kosten:2.950 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Begriffe Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung und Qualitätssiegel haben sich im Pflegebereich längst etabliert. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Werden die Qualitätsmanagementsysteme wirklich gelebt oder für den Aktenschrank produziert? Der Erfolg und die Lebendigkeit des Qualitätsmanagements hängen in entscheidender Weise von der Motivation und Qualifikation der Mitarbeitenden ab. Deshalb lernen Sie in diesem Kurs einerseits die theoretischen Hintergründe kennen, die Sie dazu befähigen, die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in eine Pflegeeinrichtung zu begleiten beziehungsweise ein bereits vorhandenes zu pflegen.

Ein besonderes Hauptaugenmerk dieses Kurses liegt zudem in der Führung von Mitarbeitenden. Sie lernen verschiedene Methoden aus dem Coaching und der Personalentwicklung kennen, die Ihnen konkret helfen, Ihre Mitarbeiter/innen dazu zu motivieren, ds Qualitätsmanagement mit Leben zu füllen. In einer Projektaufgabe können Sie Ihr erlerntes Wissen direkt in einem geschützten Rahmen in die Praxis umsetzen.

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Teilnahmevoraussetzung:

Pflegefachkräfte

Dauer:88 Unterrichtseinheiten
Kosten:1.290 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Validation beschreibt ein Handlungskonzept im Umgang mit Menschen mit Demenz, das Sie bereits anwenden und schon zum Teil verinnerlicht haben. Die Grundhaltung ist wertschätzend und ressourcenorientiert. Validieren heißt, den Betreffenden in seiner „Innenwelt" aufzusuchen, seine Antriebe und Gefühle zu verstehen  und drauf einzugehen.

Wenn Menschen mit Demenz verstanden werden mit ihren Bedürfnissen und Anliegen, wird herausforderndem Verhalten vorgebeugt und der Erhalt der Persönlichkeit unterstützt. Ziele des Anwenderkurses sind die professionelle Wahrnehmung von Menschen mit Demenz, die Weiterentwicklung von Kompetenzen im Umgang mit den Betroffenen sowie die Einbindung der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis und im Alltag. Berufsbegleitend werden an 5 x 2 Seminartagen theoretische und praktische Inhalte vermittelt. Zwischen den Seminartagen haben die Teilnehmenden Gelegenheit, mit Menschen in der jeweiligen Phase der Desorientierung zu arbeiten und die vermittelten Techniken und Übungen in die Arbeit zu integrieren.

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Teilnahmevoraussetzung:

Die Qualifizierung richtet sich an Bezugspersonen alter, desorientierter Menschen. Dabei sind alle Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitswesen angesprochen sowie Teilnehmende, die ein Basic-Seminar absolviert haben.

Dauer:17 Tage
Kosten:1.400 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Anzahl pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen in unserer Gesellschaft steigt auf Grund der wachsenden Lebenserwartung beständig an. Neben der allgemeinen Multimorbidität sind gerontopsychiatrische Erkrankungen prägend für diese Zielgruppe. Gleichzeitig sehen wir uns mit sich permanent verändernden strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen konfrontiert.

Die Praxis in Altenpflegeeinrichtungen zeigt, wie wichtig es in dieser anspruchsvollen Situation ist, auf durchdachte Konzepte und gut qualifiziertes Personal zurückgreifen zu können. Neben dem hohen Maß an Flexibilität und Professionalität, welches von den Mitarbeitenden erwartet wird, ist eine kontinuierliche fachliche Fort- und Weiterentwicklung der Mitarbeitende notwendig, um die Pflege und Betreuung auf dem aktuellsten fachlichen Stand zu garantieren.

Diese Weiterentwicklung für Pflegefachkräfte zur staatlich anerkannten Fachkraft für Gerontopsychiatrie legt den Grundstein, um diese künftig innerhalb der Einrichtung als Motor für Innovation und zur konzeptionellen Weiterentwicklung einer fachgerechten Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen einsetzen zu können.

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Teilnahmevoraussetzung:

Der Kurs richtet sich an examinierte Pflegefachkräfte mit mindestens einjähriger Berufserfahrung in ambulanten, teilstationären und stationären Betreuungssystemen von Menschen mit Pflege- und Hilfebedarf.

Dauer:400 Stunden Theorie, 320 Stunden Praktikum + Abschlusskolloquium
Kosten:2.850 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Norovirus, Clostridium difficile, MRSA, Krätze und Co. Ein neues Keimspektrum macht Altenhilfeeinrichtungen zu schaffen. Pflegeheime müssen einen ausreichenden Schutz der Bewohner vor Infektionen gewährleisten. Sie sind verpflichtet sicher zu stellen, dass Mitarbeitende relevante Hygienevorschriften sachgerecht umsetzen. Was muss ich beachten, wenn bei einem neuen Heimbewohner Krätze diagnostiziert wird? Wie gehe ich mit der Situation im Doppelzimmer um? Was ist, wenn ein Mensch mit Demenz sich nicht an die Empfehlung hält, sich bei Infektionen den Gemeinschaftsbereichen fern zu halten?
Was sich in den Richtlinien des RKI so einfach liest, kann im Alltag eine große Herausforderung darstellen. Dieses Kompaktseminar bietet einen Überblick für die in Einrichtungen der Altenpflege vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen und setzt sich mit deren Umsetzung auseinander.Es bietet Orientierung, was die Heimaufsichtsbehörde bei ihren Begehungen zum Thema Hygiene voraussetzt.

Inhalte

  • Relevante Gesetze für Altenhilfeeinrichtungen 
  • Organisation der Hygiene in Altenpflegeeinrichtungen 
  • Aktuelles Keimspektrum (MRSA, ESBL, Norovirus, Clostridium difficile ...) 
  • Parasitäre Erkrankungen 
  • Hygiene bei speziellen Pflegemaßnahmen 
  • Desinfektionspläne und Hygienestandards 
  • Händehygiene 
  • Ausbruchsmanagement bei speziellen Infektionen 
  • Bedeutung der Hygiene aus Sicht der Heimaufsicht

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Teilnahmevoraussetzung:

Pflegedienstleitungen, Wohnbereichsleitungen, Pflegefachkräfte

Dauer:3 Tage
Kosten:365 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Alte Menschen erhalten auf Grund ihrer Multimorbidität eine Vielzahl von Medikamenten, häufig auch Psychopharmaka. Allerdings ist deren Wirkungsmöglichkeit eher begrenzt. Die Behandlung mit Psychopharmaka muss personenund situationsorientiert durchgeführt werden. Deren Auswirkungen (Neben- und Hauptwirkungen sowie Interaktionen mit anderen Medikamenten) müssen professionell beobachtet, diskutiert und dokumentiert werden, um ihre Wirkungsweise optimal erreichen zu können. Entscheidend ist eine gute Verhaltensbeobachtung, die nur durch Mitarbeitende der Pflege und Betreuung gewährleistet werden kann. Im Seminar wird besonders auf die Medikation bei Menschen mit Demenz, Depression und Ängsten sowie Wahnerkrankungen eingegangen. Um Psychopharmaka professionell einsetzen zu können bedarf es einer Zusammenarbeit zwischen Pflegepersonal, Arzt, Angehörigen, rechtlichen Betreuern sowie Heim- und Pflegedienstleitung.Alte Menschen erhalten auf Grund ihrer Multimorbidität eine Vielzahl von Medikamenten, häufig auch Psychopharmaka. Allerdings ist deren Wirkungsmöglichkeit eher begrenzt.

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen und können sich anmelden.


Teilnahmevoraussetzung:

Fachkräfte der Gerontopsychiatrie, Mitarbeitende aus der Pflege und Betreuung

Dauer:8 Unterrichtseinheiten
Kosten:135 Euro
Teilzeit:
Zur Homepage

Kontakt Ansprechpartner

Name:
Ute Schienmann
 
Telefon:
0711 / 619 26 - 821
Fax:
0711 / 619 26 - 849
Email:
info-bildungszentrum@wohlfahrtswerk.de

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