GGSD - Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales

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GGSD - Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales
Salzstraße 3
87435 Kempten (Allgäu)

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Kontaktaufnahme

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Beschreibung / Inhalte:

Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Altenpfleger/in eröffnet vielerlei berufliche Perspektiven. Aufgaben der Altenpfleger/innen sind die selbständige und eigenverantwortliche Pflege und Betreuung von älteren Menschen.

Neben der umfassenden und geplanten Pflege gehören zum Aufgabenspektrum auch die Mitwirkung bei der medizinischen Versorgung, sowie die Betreuung im Tagesablauf. Altenpfleger/innen beraten von Pflegebedürftigkeit Betroffene in ihren persönlichen und sozialen Angelegenheiten, geben Hilfen zur Erhaltung der selbstständigen Lebensführung und arbeiten mit deren Angehörigen zusammen.

Ausbildungsinhalte:

Die schulischen Lerninhalte der Ausbildung sind in Lernfelder gegliedert. Sie beschreiben die relevanten Schlüsselqualifikationen und geben der Altenpflege ihr unverwechselbares Profil.

Die Lernfelder sind:

  • 1. Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen in der Altenpflege
  • 2. Altenpflege als Beruf
  • 3. Altern als Prozess - Gerontologisch begründete Arbeits-weisen
  • 4. Kultursensible Pflege
  • 5. Methoden und Dimensionen der Alltagsgestaltung
  • 6. Planung, Durchführung und Evaluation des Pflegeprozesses
  • 7. Anleitung, Beratung, Kooperation
  • 8. Altenpflege als interprofessionelles Arbeitsfeld
  • 9. Direkte Pflege alter Menschen
  • 10. Förderung der Selbstkompetenz Pflegebedürftiger
  • 11. Spezielle Pflege psychisch veränderter und kranker alter Menschen
  • 12. Unterstützung in psychischen und physischen Grenz-situationen
  • 13. Qualitätsentwicklung in der Altenpflege

Möglichkeit des Dualen Studiums

Durch die Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule besteht die Möglichkeit der dualen Ausbildung. Das Studium beginnt im 2. Ausbildungsjahr und wird berufsbegleitend zum Bachelor of Science (B.Sc.) fortgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Der Besuch der Berufsfachschule für Altenpflege soll die Schüler/innen befähigen, selbständig alte Menschen in allen Bereichen der Altenhilfe zu pflegen, zu betreuen und zu beraten. Im Rahmen der gesetzlichen Ausbildungsordnung setzt unsere Berufsfachschule folgende Schwerpunkte:

1. Für den Bereich der ambulanten und der offenen Altenhilfe sollen die Schüler/innen durch helfende Dienste alte Menschen in die Lage versetzen, ihren Lebensalltag im eigenen häuslichen Bereich weitgehend selbständig zu gestalten. Hierzu muss die Fähigkeit entwickelt werden, den alten Menschen ganzheitlich in seiner Persönlichkeit zu verstehen und zu stützen.

2. In dem Maße, in dem ambulante und offene Altenhilfe wirksam wird, steigt in stationären Einrichtungen die Bedeutung der pflegerischen Aufgaben. Neben der notwendigen sozialen Betreuung ergeben sich erhöhte Anforderungen im medizinisch - pflegerischen Bereich. Praxisbegleitung in Kleingruppen sichert eine überdurchschnittliche Ausbildungsqualität unserer Absolventen.


Teilnahmevoraussetzung:

Möglichkeit 1:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Mittlerer Schulabschluss

Möglichkeit 2:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Hauptschulabschluss
  • Abschluss einer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, Kran-kenpflegehilfe oder Sozialpflege
  • In diesem Fall kann die Ausbildung in der Altenpflege auf An-trag um ein Jahr verkürzt werden!

Möglichkeit 3:

  • Amtliches Führungszeugnis
  • Gesundheitliche Eignung
  • Hauptschulabschluss
  • Erfolgreich abgeschlossene mind. 2-jährige Berufsausbildung

Verkürzungsmöglichkeiten der Ausbildung:

  • Abschluss einer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, Krankenpflegehilfe, Heilerziehungspflegehilfe, Heilerziehungs-hilfe
  • 2-jährige Tätigkeit in der Pflege
  • In diesem Fall kann die Ausbildung in der Altenpflege auf Antrag um ein Jahr verkürzt werden!

Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach AZWV/AZAV zertifiziert und durch die  die Arbeitsagentur förderbar.

Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Das Bestehen der Abschlussprüfung führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in
Dauer:36 Monate, beginnend jährlich im September, Umfang: 2100 Unterrichtsstunden/ 2500 Praxisstunden
Kosten:Kein Schulgeld. Die Materialkosten sind vom Teilnehmer zu tragen und werden in 2 Raten à 87,50 € erhoben.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Pflegefachhelfer/innen in der Altenpflege unterstützen die Pflegefachkraft bei der qualifizierten Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen alten Menschen.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Kompetente pflegerische Grundversorgung
  • Erhaltung und Verbesserung der körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Fähigkeiten alter Menschen
  • Unterstützung alter Menschen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben
  • Begleitung alter Menschen bei der abwechslungsreichen Gestaltung ihres Tagesablaufes

Dieser Beruf ermöglicht das Arbeiten in:

  • Alten- und Pflegeheime
  • Pflegeheimen
  • Seniorenwohnbereichen oder Seniorenwohnheimen
  • Tagespflegeeinrichtungen
  • Sozialstationen/ambulanten Diensten
  • Altentagesstätten
  • Altenbegegnungsstätten
  • der Altenerholung/in Altenkuren
  • Wohn- und Hausgemeinschaften für Senioren

Ausbildungsinhalte:

  • Das Berufsfeld Altenpflege
  • Altern als individueller Prozess im gesellschaftlichen Kontext
  • Grundlagen aus der alterspezifischen Krankheitslehre
  • Pflege alter und kranker Menschen
  • Grundlagen der Kommunikation und Dokumentation
  • Begleitung und Unterstützung im Alltag und in besondern Lebenssituationen
  • Rechtsgrundlagen für den Beruf des/der Pflegefachhelfer/in (Altenpflege)

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/ausbildung


Lernziele:

Sie lernen:

  • kompetent pflegerische Grundversorgung zu gewährleisten
  • alte Menschen bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Aufga-ben zu unterstützen
  • für alte Menschen Begleiter und Helfer zu sein bei deren sinnerfüllten Lebens- und Freizeitgestaltung
  • im Team zu arbeiten und Aufgaben verantwortungsvoll zu erfüllen

Teilnahmevoraussetzung:

  • Erfolgreicher Mittelschulabschluss (Hauptschulabschluss)
  • Grundsätzlich Mindestalter 17 Jahre bzw. 16 Jahre bei „persönlicher Reife" (Einzelfallentscheidung)
  • Gesundheitliche Eignung
  • Ein zwei- bis vierwöchiges Vorpraktikum in einer Einrichtung der Altenhilfe wird empfohlen

Fördermöglichkeiten:

Die Ausbildung ist nach AZWV/AZAV zertifiziert und durch die  die Arbeitsagentur förderbar. Wir beraten Sie gerne!

Laut Bayerischem Staatsministerium der Wissenschaft, For-schung und Kunst kann für die 1-jährige Ausbildung BAföG beantragt werden.

Art des Abschlusses:Das Bestehen der Abschlussprüfung führt zum Erwerb der Berufsbezeichnung „staatlich geprüfte/r Pflegefachhelfer/in (Altenpflege)“.
Dauer:12 Monate, beginnend jährlich im September, Umfang: 800 Unterrichtsstunden/ 650 Praxisstunden
Kosten:Kein Schulgeld. Die Materialkosten sind von den Teilnehmenden zu tragen und werden in zwei Raten à 82,50 € erhoben.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Curriculum „Palliative Praxis": Wie der Name schon verspricht, ist diese Schulung ganz auf praktischen Erfahrungen ausgerichtet. Sie ist speziell für Bedürfnisse und Möglichkeiten von Teams in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen konzipiert. Ein besonderes inhaltliches Augenmerk gilt dabei der Begleitung von Menschen mit Demenz in der letzten Lebensphase und deren Zugehörigen.

Das 40-stündige interdisziplinäre Curriculum „Palliative Praxis" wurde von der Robert Bosch Stiftung zusammen mit ausgewiesenen Experten entwickelt. Es hat sich in den letzten Jahren vielfach als wirklich spannendes und realitätsnahes Schulungsformat bewährt. Gleichzeitig ist die Fortbildung ein Stück Teamarbeit und schafft einen multiprofessionellen Zugang zu palliativen Themen für alle Mitarbeitende.

Der Ansatz

Teilnehmer/innen lernen erfahrungsgemäß besonders effektiv an praktischen Beispielen. Die Methode Storyline kommt diesem Lernen entgegen. Sie ist aktivierend und kreativ: Als „Roter Faden" der Fortbildung wird aus Alltagserlebnissen der Mitarbeiter/innen die fiktive Persönlichkeit und Geschichte eines multimorbiden und demenziell veränderten Menschen gestaltet. Welche oft komplexen Herausforderungen und Komplikationen können auftreten? Wie könnte aus verschiedenen Blickwinkeln die entsprechende palliative Pflege und Begleitung im Alltag der Einrichtung aussehen? Jede/r Teilnehmer/in kann dabei seine Erfahrungen, Ideen, Fragen und Bedürfnisse einbringen. Selbstvertrauen und Urteilsfähigkeit wachsen. Zusätzlich benötigte palliative Haltungen, Kenntnisse und Fähigkeiten können passgenau und Schritt für Schritt mit dem Fallbeispiel verbunden, vermittelt und geübt werden.

Inhalte der Fortbildung

  • Begriffsdefinitionen
  • Pflegeanamnese
  • Bedeutung der Biografie
  • Pflege- und Therapieplan in der Palliativbetreuung
  • Palliativbetreuung bei demenzieller Erkrankung
  • Schmerzerleben und Schmerzmanagement
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit
  • Kontrolle quälender Symptome
  • Patientenwille und Fürsorglichkeit
  • Ethische Fallbesprechungen
  • Sterbewünsche
  • Therapie, Pflege und Begleitung in der Sterbephase
  • Krisenintervention
  • Tun und Lassen
  • Abschied und Trauer

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Lernziele:

Ziel der Inhouse-Fortbildung ist, dass Ihre Mitarbeiter/innen eine gute Palliativversorgung als gemeinsame Team-Aufgabe erleben und dafür - entsprechend ihrer Profession - „Handwerkszeug" erhalten.

Die Inhouse-Fortbildung Palliative Praxis ermöglicht Ihnen als Einrichtungsleitung,

  • Ihr Team mitzunehmen auf den Weg zu einer umfassenden, multiprofessionellen Palliativversorgung.
  • die Lebensqualität der Bewohner/innen oder Patienten/innen durch den direkten Praxisbezug zu erhöhen.
  • ein Fundament gemeinsamer Haltungen und geteilten Wissens in der Einrichtung zu schaffen.
  • die Qualifizierung auch für die Außendarstellung Ihrer Einrichtung zu nutzen.

Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe der Inhouse-Fortbildung:

Alle Berufsgruppen der Einrichtung (Pflege, Pflegehilfe, Soziale Betreuung, Hauswirtschaft, Verwaltung) und externe Partner (Ehrenamtliche, Hospizbegleiter, Seelsorge, Hausärzte).

Sie können bei gemeinsamer Trägerschaft natürlich auch eine einrichtungsübergreifende Schulung oganisieren.

Art des Abschlusses:Die Teilnehmer/innen erhalten ein Zertifikat Basiskurs „Modul 1“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Die Fortbildung wird auch als Modul angerechnet, wenn Teilnehmer/innen sich zur Fachkraft Palliative Care weiter qualifizieren möchten. Der Umfang der Weiterbildung verringert sich dann um 40 Unterrichtsstunden.
Dauer:Insgesamt 40 Unterrichtsstunden = 5 Schulungstage. Sie können wählen zwischen Kompaktseminar (5 Tage) oder Staffelseminar (3 Tage + 2 Tage mit zeitlichem Abstand)
Teilnehmerzahl / Klassenstärke:Mindestens 10 höchstens 25 Teilnehmer/innen
Kosten: 4.900 € Paketpreis zuzügl. Fahrtkosten bzw. Übernachtungskosten der jeweiligen Referentin. Die Rechnung wird Ihnen nach der Fortbildung zu geschickt. Eine Förderung über Ihren Spitzenverband ist evtl. möglich.
Vollzeit:
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Basale Stimulation® ist ein besonderes therapeutisches oder pflegerisches Konzept menschlicher Begegnung. Über Basale Stimulation® können Sie Wege entdecken, gerade „wenn scheinbar alle kommunikativen und geistigen Beziehungen verhindert sind" (Andreas Fröhlich, Mitbegründer des Konzeptes). Dabei setzt Basale Stimulation® auf einfache Mittel und nutzt alle Sinne wie beispielsweise auditive Angebote, vibratorische Anregungen und bewusste Berührungen.

Basale Stimulation® ist ein Angebot insbesondere an
• Menschen im Wachkoma,
• demenziell erkrankte und verwirrte Menschen,
• Patienten/innen mit Erkrankungen des motorischen Nervensystems (z.B. Amyotrophe Lateralsklerose, Multiple Sklerose, Schlaganfall),
• sterbende Menschen.

Inhalte der Fortbildung:
Das Seminar ermöglicht Ihnen u.a.,
• theoretische Grundlagen des Konzeptes und seine Ziele kennenzulernen.
• sich selbst zu sensibilisieren für die somatische, vibratorische und vestibuläre Wahrnehmung und deren Bedeutung für Körperbild-, Körpergefühl- und Körperbewusstsein zu erfahren.
• zu entdecken, wie Sie in Kontakt kommen und die Wahrnehmung fördern können.eine biografische Anamnese mit Ihren Angeboten zur Basalen Stimulation® zu verbinden.
• praktische Angebote wie Waschungen und Einreibungen auzuprobieren.
• Wirkungen von Basaler Stimulation® in praktischen Übungen selbst zu erleben.
• Transfermöglichkeiten für individuelle Einzelbeispiele zu besprechen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Lernziele:

Ziel des Kurses ist es, dass Sie als Pflegekraft, Therapeutin oder Begleiterin in der Lage sind,
• in dialogisch-kommunikativen Prozessen schwer beeinträchtigten Menschen Entwicklungschancen zu gestalten, die eine Beziehung und Selbstbestimmung ermöglichen.
• das Repertoire an Möglichkeiten in Ihren Pflege- oder Begleitungsalltag zu integrieren.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:

Pflegekräfte, Heilerziehungspfleger/innen, Heilpädagogen/innen, Ergotherapeuten/innen, Physiotherapeuten/innen, Fachkräfte mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation, Angehörige von Menschen mit komplexer Behinderung, Hospizhelfer/innen.


Fördermöglichkeiten:

Gerne beraten wir Sie auch zu Fördermöglichkeiten!

Art des Abschlusses:Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung des Internationalen Fördervereins für „Basale Stimulation®“. Damit sind Sie auch berechtigt, einen Aufbaukurs europaweit zu besuchen. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft voraus, körperorientiert zu arbeiten.
Dauer:3 Tage, 24 Unterrichtsstunden.
Kosten:330,00 € Inklusive Material, Pausengetränke. Mittagessen ist an einigen Tagungsorten zusätzlich buchbar. Ratenzahlung gerne möglich. Die Rechnung wird Ihnen nach dem Seminar zugeschickt.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

In stationären Einrichtungen steigt der Anteil des Bewohnerkreises mit demenziellen Erkrankungen stetig, die im Alter häufig als „normal" betrachtet werden und unbehandelt bleiben - vermeidbares Leiden wird verursacht.

Fachkräfte mit dem entsprechenden Handlungswissen für die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz haben eine Multiplikatorenfunktion und können durch ihr Fachwissen das gesamte Pflegeteam entlasten.

Darüber hinaus sichern weitergebildete Fachkräfte in stationären Einrichtungen den ökonomischen Einsatz der knappen Ressourcen.

Unsere Weiterbildung geht von einem interdisziplinären Ansatz aus und schafft eine wesentliche Voraussetzung zur nachhaltigen Qualitätssicherung. Durch die Zusammenarbeit aller relevanten Berufsgruppen (Pflege, soziale Betreuung, Therapie) verbessert sich die Lebensqualitätder Menschen mit Demenz.

Die Weiterbildung gliedert sich in vier Module:

  • Modul A: Gerontopsychiatrische Betreuungs-Qualifikationen
  • Modul B: Organisatorische Qualifikationen
  • Modul C: Beratungs-Qualifikationen
  • Modul D: Strukturelle Qualifikationen

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Weiterbildung vermittelt Kompetenz in der Bewältigung komplexer Handlungssituationen in der Pflege und Betreuung von psychisch Erkrankten im Alter, z.B.:

Die Fach- und Betreuungskraft

  • nimmt Symptome psychischer Erkrankungen wahr, formuliert ihre Beobachtungen fachlich korrekt und gibt diese an das interdisziplinäre Team weiter. Sie berücksichtigt dabei die Einflussfaktoren von Persönlichkeit und biografischen Erfahrungen,
  • schlägt geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität von psychisch Erkrankten im Alter vor und evaluiert und dokumentiert sie,
  • zeigt eine wertschätzende Grundhaltung im Umgang mit psychisch Erkrankten im Alter,
  • berät zu Pflegende und ihre Angehörigen bei der Suche nach Lösungen,
  • entwickelt selbstständig Prozesse und Standards und unterstützt das Qualitätsmanagement ihrer Einrichtung.

Teilnahmevoraussetzung:

Alle Fachkräfte nach der aktuellen Heimpersonalverordnung

  • Fachkräfte der Pflege: Altenpfleger/in; Krankenpfleger/-schwester; Kinderkrankenpfleger/-schwester; Heilerziehungs-pfleger/in, soweit in Einrichtungen der Behindertenhilfe tätig.
  • Fachkräfte der Therapie: Ergotherapeut/in; Krankengymnast/in; Logopäde/in; Physiotherapeut/in, u. weitere
  • Fachkräfte der sozialen Betreuung: Erzieher/in; Dipl.-Pädagoge/in; Dipl. Heilpädagoge/in; Heilpädagoge/in (FA); Dipl. Psychologe/in; Dipl. Sozialarbeiter/in; Dipl. Sozialpädagoge/in, und weitere.

Die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Gespräch.


Fördermöglichkeiten:

Die Weiterbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Arbeitsagentur sowie über das „Meister BAföG" - AFBG förderfähig.

Wir beraten Sie gerne!

Art des Abschlusses:Nach regelmäßiger Teilnahme und erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten Teilnehmende ein Zeugnis und eine Urkunde über die Berechtigung zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung “Fachkraft für Gerontopsychiatrische Pflege“ bzw. „Fachkraft für Gerontopsychiatrische Betreuung“.
Dauer:20 Monate, Umfang: 566 Stunden, zuzüglich 40 Stunden Praktikum.
Kosten:3.583,- €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Staatlich anerkannte berufsbegleitende Weiterbildung nach der Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG) und nach § 71 SGB XI (Pflegeversicherungsgesetz)

Von der Verantwortlichen Pflegefachkraft zur Pflegedienstleitung

Mit dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) wird beabsichtigt, für die Weiterbildungen im Pflegebereich einheitliche Standards zu schaffen. Es legt auch die Weiterbildungen zur Verantwortlichen Pflegefachkraft und zur Pflegedienstleitung neu fest. Die Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft wird als Basiskurs (460 Std.) und die zur Pflegedienstleitung als Aufbaukurs (264 Std.) zur Pflegedienstleitung gesehen.

Basis- und Aufbaukurs können getrennt oder auch in Folge absolviert werden, je nach dem, welchen Abschluss man machen will.

Rollenverständnis der Verantwortlichen Pflegefachkraft

Die zentrale Leistung der Verantwortlichen Pflegefachkraft ist die Umsetzung von theoretischen Konzepten in praxisgerechte Arbeitsabläufe. Hierzu bedarf es neben der notwendigen fachlichen Kompetenz analytischer und integrativer Fähigkeiten.

Pflegeziele werden stets in der Gruppe und am Menschen erreicht. Es sollte also im Pflegeprozess nur unter Berücksichtigung der Bedürfnisstruktur der zu pflegenden Menschen, der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und nicht zuletzt der eigenen sinnvoll und zielorientiert agiert we

Inhalte

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Module:

Modul A: Soziale Führungsqualifikationen

  • Führungsethik
  • Kommunikation als Führungsaufgabe
  • Veränderungs-Management
  • Personalführung
  • Konfliktmanagement
  • Moderation, Präsentation und Rhetorik
  • Kollegiale Beratung und Coaching (Teil 1)

Modul B: Ökonomische Qualifikationen

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Spezielle Betriebswirtschaftslehre
  • Controlling

Modul C: Organisatorische Qualifikationen

  • Organisation und Netzwerkarbeit
  • Qualitätsmanagement
  • Einbeziehung von Angehörigen und Ehrenamtlichen

Modul D: Strukturelle Qualifikationen

  • Angewandte Pflegewissenschaft
  • Allgemeines Recht
  • Sozialrecht

Praktikum

Zusätzlich fallen 40 Stunden Praktikum in dafür geeigneten Einrichtungen unter Anleitung von entsprechend qualifizierten Personen an.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Dem Anforderungsprofil hat natürlich auch die Weiterbildungskonzeption zu entsprechen. So sind neben der Vermittlung von Fachwissen für die beruflichen Anwendungsbereiche insbesondere die sozialen Fähigkeiten von Pflegefachkräften in einer Leitungsposition zu fördern und zu professionalisieren. Die Weiterbildung stärkt die soziale Sensibilität der Teilnehmer/innen, deren Konfliktsicherheit und Integrationsfähigkeit. 


Teilnahmevoraussetzung:

Die Weiterbildung richtet sich an

  • Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerinnen und -pfleger
  • Altenpflegerinnen und -pfleger
  • Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger, die behinderte Menschen pflegen
Art des Abschlusses:Nach regelmäßiger Teilnahme und erfolgreichem Bestehen der mündlichen Abschlussprüfung erhalten Sie ein Zeugnis und eine Urkunde mit der Weiterbildungsbezeichnung „Verantwortliche Pflegefachkraft“. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, sich bei uns zur Pflegedienstleitung (Aufbaukurs für verantwortliche Pflegefachkräfte) zu qualifizieren.
Dauer:12 Monate Umfang: 460 Unterrichtseinheiten/ 40 Praxisstunden
Kosten:2990,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die strukturierte Einarbeitung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie die gezielte Anleitung von Schülerinnen und Schülern beeinflussen entscheidend das Arbeitsklima in Einrichtungen der Alten- und Krankenhilfe. Als Praxisanleitung übernehmen Sie die Verantwortung für die Integration „Neuer" im Team, die das Aufgabenspektrum und die damit verbundenen Anforderungen genau kennenlernen müssen.

Voraussetzungen für Ihre Aufgaben als Praxisanleitung sind:

  • Hohe pflegerische Fachkompetenz,
  • Großes Interesse an neuen Entwicklungen in der Pflege,
  • Authentizität,
  • Pädagogisches Geschick und Verständnis für Wissensdefizite.

Inhalte:

Modul A: Anleitungsqualifikationen

  • Psychologische und Pädagogische Grundlagen
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Planung und Gestaltung des Anleitungsprozesses
  • Beurteilungen und Prüfungen
  • Lernbegleitung und Beratung
  • Rollenkompetenz

Modul B: Strukturelle Qualifikationen

  • Qualitätsmanagement
  • Rechtliche Grundlagen der Aus- und Weiterbildung in der Altenhilfe

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung


Lernziele:

Die Ziele der Weiterbildung orientieren sich an der vorliegenden Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes:

„Die Weiterbildung soll das dem aktuellen Stand entsprechende berufspädagogisch - pflegerische Wissen vermitteln. Sie soll dazu befähigen, das erworbene Wissen situationsgerecht in der Anleitungspraxis anzuwenden, an der Schaffung von günstigen Bedingungen für die am Anleitungsprozess Beteiligten verantwortlich mitzuwirken sowie ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln, die Wechselwirkungen zwischen der Tätigkeit und den gesellschaftlichen, ökonomischen, ökologischen und politischen Einflussfaktoren zu verstehen.Sie hat zum Ziel, die erforderlichen Fähigkeiten zur Bewältigung der mit der Anleitung verbundenen Anforderungen zu vermitteln."


Teilnahmevoraussetzung:

Die Weiterbildung richtet sich an:

  • Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerinnen und -pfleger,
  • Altenpflegerinnen und -pfleger,
  • Hebammen und
  • Entbindungspfleger
Art des Abschlusses:Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung berechtigt zum Führen der Weiterbildungsbezeichnung „Praxisanleitung“.
Dauer:Modul A: Anleitungsqualifikationen 152 Unterrichtsstunden, Modul B: Strukturelle Qualifikationen 48 Unterrichtsstunden, 16 Stunden Hospitation
Kosten:1.292,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Pflegeeinrichtungen in Deutschland erhalten auch in den kommenden Jahren mehr finanzielle Mittel zur Betreuung und Aktivierung ihrer Bewohner. Die Zahl alter und pflegebedürftiger Menschen steigt in den nächsten Jahren ständig weiter an, insofern kann von einer weiterhin hohen Nachfrage nach Arbeitskräften im Bereich Pflege und Betreuung ausgegangen werden.

Die anspruchsberechtigten Bewohner der Pflegeeinrichtungen sollen bei ihren alltäglichen Aktivitäten unterstützt werden, ihre Lebensqualität soll erhöht werden. Wir bieten Ihnen praxisnah eine Qualifizierung zur Betreuungskraft mit einer Prüfung nach §53c SGB XI. 

Wir qualifizieren Personen, denen die fachgerechte, persönliche Betreuung alter und kranker Menschen mit ihren individuellen Anliegen am Herzen liegt. Wir vermitteln das Know-how, um Menschen mit Demenz in ihrer Lebenswelt zu verstehen, ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und den Alltag mit ihnen anregend zu gestalten - sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppenbetreuung.

Sie werden auf Ihre künftige Tätigkeit sowohl qualifiziert theoretisch als auch praxisnah in den entsprechenden Einrichtungen vorbereitet.

Inhalte:

Basiskurs

  • Wertschätzende Begleitung, Betreuung und Pflege von pflegebedürftigen und demenzkranken Menschen
  • Tages- und Milieugestaltung in stationären Einrichtungen Förderung von Mobilität, Selbstbestimmung und Sicherheit vonpflegebedürftigen und demenzkranken Menschen
  • Wahrnehmen, Handeln und Bewältigen
  • Erste-Hilfe Kurs und Krisenintervention bei psychiatrischen 
  • Erkrankungen - mit Fallarbeit

Aufbaukurs

  • Zugangsmöglichkeiten zu pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Demenz
  • Ernährung und Hauswirtschaft
  • Rechtliche und ethische Fragen in der Pflege und Betreuung
  • Angehörige begleiten

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/fortbildung


Lernziele:

Die Fortbildung befähigt die Betreuungskräfte

  • die Betreuung alter Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und alter Menschen mit Demenz in enger Zusammenarbeit mit den Pflegekräften zu verbessern,
  • die Bewohnerinnen und Bewohner individuell bei ihren Anliegen zu unterstützen und ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen,
  • bei der Gestaltung von tagesstrukturierenden Angeboten und Alltagsaktivitäten auch in gerontopsychiatrischen Wohngruppen mitzuwirken,
  • eigene Fähigkeiten, Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Teilnahmevoraussetzung:

  • Teilnahme an einem Erkundungspraktikum in einer voll-stationären oder teilstationären Einrichtung im Umfang von 40 Stunden. (Nachweis durch die Einsatzstelle ist erforderlich) 
  • Teilnahme an einem Beratungsgespräch

Fördermöglichkeiten:

Die Fortbildung ist nach AZAV zertifiziert und durch die Agentur für Arbeit förderbar. Bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen ist eine Förderung über das WeGebAU-Programm oder die Bildungsprämie des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möglich.

Art des Abschlusses:Nach dem Aufbaukurs wird den Teilnehmer-/innen ein Zertifikat ausgestellt, wenn Sie am Basiskurs (100 Unterrichtsstunden) teilgenommen haben, die Prüfung erfolgreich absolviert haben (Kolloquium), am Aufbaukurs (65 Stunden) teilgenommen haben, eine Bestätigung über das Betreuungspraktikum vorlegen und Fehlzeiten von 10% (= 16 Unterrichtsstunden) nicht überschritten haben.
Dauer:165 Stunden (zzgl. 100 Stunden Praktikum)
Kosten:1030,00 €
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

MAKS® ist eine multimodale, psychosoziale Gruppentherapie für Menschen mit leichter bis mittelschwerer Demenz, mit dem Ziel einer ganzheitlichen Förderung. Sie entspricht den Regeln der evidenzbasierten Pflegepraxis sowie einem ganzheitlich orientierten Pflegeverständnis.

In zwei großen wissenschaftlichen Studien der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen konnte die Wirksamkeit der nicht-medikamentösen MAKS®-Therapie nachgewiesen werden. Demenzkranke mit leichten bis mittelgradigen Einschränkungen bleiben bei Anwendung der MAKS®-Therapie länger kognitiv und alltagspraktisch stabil und ihre Stimmungen und Verhaltensweisen verbessern sich.

Die Abkürzung MAKS steht für die vier Module: motorisch, alltagspraktisch, kognitiv und sozial

Näheres dazu finden Sie hier.

Inhalte:

Die dreitägige Schulung mit Zertifizierung beinhaltet theoretische und praktische Informationen zur MAKS®-Therapie mit den Modulen:

  • Motorische Aktivierung (MAKS-pm)
  • Alltagspraktische Aktivierung (MAKS-ap)
  • Kognitive Aktivierung (MAKS-kog)
  • Soziale Einstimmung (MAKS-sp)

Mehr Informationen hier.


Lernziele:

Die Fortbildung soll die Teilnehmer/innen befähigen, die MAKS®-Therapie anzuwenden, um mit einem MAKS®-Programm ihrer Einrichtung zu helfen, viele der vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) geforderten Qualitätskriterien zu erfüllen.


Teilnahmevoraussetzung:

Das Fortbildungsangebot richtet sich an alle:

  • beruflich Tätigen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen wie Pflegepersonal, Ergotherapeuten/innen, Sozialpädagogen/innen, Psychogerontologen/innen, Betreuungsassistenten/innen
  • Mitarbeiter/innen im stationären und ambulanten Rehabilitationsbereich
  • Mitarbeiter/innen im Bereich niedrigschwelliger Angebote
Dauer:24 Theoriestunden (24 Fortbildungspunkte)
Kosten:240 €, zuzüglich Preis für das Handbuch (falls notwendig)
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

„Jeder schwerstkranke und sterbende Mensch hat ein Recht auf eine angemessene, qualifizierte und bei Bedarf multiprofessionelle Behandlung und Begleitung. Um diesem gerecht zu werden, müssen die in der Palliativversorgung Tätigen die Möglichkeit haben, sich weiter zu qualifizieren..." (Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland). Besonders Einrichtungen der Altenpflege stehen hier vor enormen Herausforderungen.

Der Kurs „Palliative Care für Pflegende" ist der „Klassiker" der Weiterbildungen für diese Aufgabe. Wir unterrichten nach dem bundesweit anerkannten „Bonner Curriculum" (Kern, Müller, Aurnhammer) und sind entsprechend zertifiziert.

Themen der Weiterbildung u.a.

Kulturell-gesellschaftspolitische und rechtlich-ethische Themen:

  • Kultureller Umgang mit Sterben und Tod
  • Ethisch-rechtliche Fragen (Vorsorgemöglichkeiten, Sterbehilfe)

Palliativ-medizinische und -pflegerische Themen:

  • Krankheitsbilder (z.B. ALS, Krebs)
  • Schmerztherapie, Schmerz im Alter, Schmerzerfassung
  • Übelkeit/Erbrechen, Obstipation
  • Ernährung, Flüssigkeitssubstitution, Mundpflege
  • Atemnot, neurologische Symptome
  • Juckreiz, Ikterus, Palliative Wundversorgung
  • Basale Stimulation®, Palliative Aromapflege

Psycho-soziale und spirituell-religiöse Themen:

  • Kommunikation (in palliativen Situationen), Grundhaltung
  • Unterstützung bei Angst, Schuldgefühlen, Krankheits-bewältigung
  • Lebensbilanz/Biografiearbeit, Krisenintervention
  • Validation bei demenziell erkrankten Menschen
  • Unterstützung von Angehörigen
  • Spirituelle und religiöse Fragen, ethische Entscheidungsfindung
  • Trauer und Trauerbegleitung, Situation nach Versterben, Rituale

Organisatorische Themen:

  • Integration von Palliative Care in die eigene Einrichtung (Konzept)
  • Teamarbeit, Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, Vernetzung mit anderen Diensten

Weitere Informationen unter: www.ggsd.de/hospizakademie 


Lernziele:

Ziel des Kurses ist es, dass Sie als Palliative-Care-Pflegekraft...

  • innerhalb Ihrer jeweiligen Einrichtung (Alten- und Pflegeheim, Sozialstation, Krankenhaus, Hospiz, Palliativstation, SAPV) palliativ-pflegerisch arbeiten, beraten und anleiten können.
  • Verantwortung im Team für die notwendige interne und externe Vernetzung übernehmen können.

Für die Fachkräfte in ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdiensten ist dieser Kurs verpflichtend (Anforderungsprofil, Rahmenvereinbarungen nach § 39a Abs. 2 Satz 6 SGB V). Für Pflegekräfte in Einrichtungen der Altenhilfe empfiehlt die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Ethik und Recht der modernen Medizin" die Qualifizierung eindringlich.


Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:

Examinierte Pflegekräfte und therapeutische Fachkräfte (z.B. Ergotherapeuten/innen).

Multiprofessionelles gemeinsames Lernen: Für Mitarbeiter/innen der Pflegehilfe und der Sozialen Betreuung ist eine Teilnahme in der 1. Kurswoche gerne möglich. In diesem Fall erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.

Art des Abschlusses:Zertifikat Palliative Care der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V. Keine Prüfung. Wir sichern den Lernerfolg über praxisnahe Übungen und komplexe Fallarbeit in Gruppen. Wir bieten die Chance, den Praxis-Transfer über eine (freiwillige) Facharbeit zu vertiefen, die wir gesondert bescheinigen. Über einen Zusatztag Basale Stimulation können Sie außerdem das Zertifikat „Basiskurs Basale Stimulation®“ erwerben.
Dauer:160 Unterrichtsstunden jeweils 09:00 - 16:30 Uhr aufgeteilt in 4 Kurswochen. Versäumte Unterrichtsinhalte können Sie in Folge- oder Parallelkursen unkompliziert nachholen.
Kosten:1.680 €, inklusive Material und Pausengetränke. Ratenzahlung gerne möglich. Die Rechnung wird Ihnen nach der 1. Kurswoche zugeschickt.
Vollzeit:
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Nun gibt es endlich den „kleinen" Palliativkurs für Pflegeassistentinnen oder Soziale BetreuerInnen, die „hautnah" in Pflege und Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen eingesetzt sind.

Wir vermitteln Ihnen Sicherheit für die Sterbe- und Trauerbegleitung und machen Ihnen Mut für Ihren wertvollen Beitrag. Der Kurs folgt den Empfehlungen des "Bonner Curriculums".

Es gibt keine Prüfung. Der Transfer und der Lernerfolg werden über eine kleine Fallarbeit in Gruppen gesichert. Der Kurs respektiert Sie als erwachsene Lernende und achtet auf Ihre Grenzen.

Die Inhalte sind methodisch abwechslungsreich und anschaulich aufbereitet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/hospizakademie


Lernziele:

Der Kurs ermöglicht Ihnen, ...

  • zu erkennen, welche Haltung in der Begleitung schwerkranker, sterbender Menschen wichtig ist und mit Leid und Tod zurecht zu kommen,
  • Schmerzen mit den möglichen Zusammenhängen sensibel wahrzunehmen und zu dokumentieren,
  • bei Problemen wie Obstipation, Atemnot, Juckreiz praktisch zu helfen,
  • einfühlsam auch in schwierigen Gesprächen auf Betroffene einzugehen,
  • demenziell erkrankte Menschen mit Hilfe der Integrativen Validation zu erreichen,
  • betroffene Angehörige besser zu unterstützen,
  • die Situation nach dem Versterben würdig zu gestalten,
  • bei Trauer und Abschied zu unterstützen,
  • die eigene Endlichkeit zu bedenken und darüber lebensbereichernde Perspektiven zu entwickeln,
  • Sicherheit in rechtlichen Fragen zu gewinnen und um die Formen der Vorsorge zu wissen und
  • einen Blick für eine gute hospizliche Kultur in der Einrichtung zu bekommen. 

Teilnahmevoraussetzung:

Geeignet für:

Mitarbeiter/innen in der sozialen Betreuung, Pflegehelfer/innen


Fördermöglichkeiten:

Rabatte der Hospiz Akademie der GGSD: ab 2. MitarbeiterIn 5% Nachlass, ab 3. MitarbeiterIn 10% Nachlass.

Bildungsprämie: Nähere Informationen unterwww.bildungspraemie.de

Dauer:40 Unterrichtsstunden
Kosten:420 € inklusive umfangreichem Material.
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Wie können wir vorsorglich eine Brücke schlagen in eine Zeit und in Situationen, in denen wir nicht mehr unseren Willen direkt äußern können?

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht können hier große Hilfen sein. Sie schützen nicht nur uns selbst, sondern sorgen auch für die Menschen, die stellvertretend für uns Entscheidungen treffen müssen. Und sie können vor allem auch Gespräche über wichtige Fragen des Lebens befördern. Das sogenannte Patientenverfügungsgesetz (2009) goss die bisherige Rechtsprechung in einen gesetzlichen Rahmen. Das Hospiz- und Palliativgesetz (2015) sichert inzwischen sogar einen Beratungsanspruch zu (§39b SGB V). Trotzdem bleiben Unsicherheiten bei medizinischen, juristischen, ethischen und kommunikativen Fragen. Außerdem kursieren eine verwirrende Vielzahl unterschiedlicher Dokumente mit oft fragwürdigen, ja gefährlichen oder unwirksamen Formulierungen.

Entscheidend für die spätere Stabilität dieser Brücke scheinen somit rechtliche Aufklärung, persönliche Wertklärung, gute Beratung anhand bewährter Dokumente und vorsorgliche Gespräche zu sein.    

Ziel des Seminars ist es, dass Sie als Berater/in...

  • in Einzelgesprächen Interessenten ihrer Zielgruppe (z.B. Bewohner/innen von Pflegeeinrichtungen) unterstützen kann, um wirksame Vorsorge mit bewährten Muster-Dokumenten zu treffen.
  • Info-Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen inhaltlich und methodisch ansprechend gestalten kann.

Krankenkassen, Krankenhäuser, Pflegeheime, Sozialstationen, Kirchengemeinden, kommunale Behörden und Hospizvereine machen mit den so qualifizierten Berater/innen sehr gute Erfahrungen. Der Kurs folgt dem Modell „Beraterschulung Patientenverfügung" des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes e.V.

Material:

Sie erhalten umfangreiches Material zu den Themen:

  • Über Patienten informieren,
  • Dokumente der Vorsorge verständlich übersetzen,
  • Über Vorsorge im Gespräch beraten,
  • Info-Veranstaltungen zur Vorsorge ansprechend gestalten.

Außerdem erhalten Sie den Ratgeber Wolfgang Putz/Beate Steldinger: Patientenrechte am Lebensende, Beck im dtv 2016 und ein Set mit einer „Goldfassung" einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.


Lernziele:

Ziele und Inhalte der Fortbildung:
Das Seminar ermöglicht Ihnen,

  • Sicherheit zu rechtlichen und medizinischen Aspekten zu gewinnen und „Musterfälle" zu diskutieren.
  • einen kommunikativen Leitfaden und bewährte Dokumente für Informationsgespräche flexibel zu nutzen und entscheidende Punkte in ihrer Bedeutung gut verständlich zu „übersetzen".
  • didaktische Varianten unterschiedlicher Info-Veranstaltungen für Ihre eigene Planung zu erhalten und unterstützende Medien auszuwählen.
  • sich mit Übungen intensiv auf Klärungsgespräche zur Vorsorge und auf damit verbundene Fragen vorzubereiten.
  • eigene Werte und Vorstellungen als persönliches Fundament einer reflektierten Beratertätigkeit zu klären.

Teilnahmevoraussetzung:

Zielgruppe:
Mitarbeiter/innen in der Alten-, Behinderten- und Hospizarbeit, Sozialdienste in Krankenhäusern, Ärzte/innen, Seelsorger/innen, Mitarbeiter/innen in kommunalen Beratungsstellen, weitere Interessenten am Thema.

Art des Abschlusses:Nach Beendigung der Weiterbildung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.
Dauer:3 Tage, 24 Unterrichtsstunden
Kosten:360 €, inklusive Material, Basisliteratur, Pausengetränke und Imbiss. Ratenzahlung gerne möglich. Die Rechnung wird Ihnen nach dem Seminar zugeschickt.
Vollzeit:

Allgemeine Informationen

Portrait Unternehmen / Träger

Die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) ist eine Bildungsträgergesellschaft mit Angeboten in den Bereichen Pflege, Gesundheit und Soziales. Wir betreiben - begrenzt auf den Freistaat Bayern - staatlich anerkannte Fachschulen, Berufsfachschulen und Fachakademien und bieten ein umfangreiches Spektrum an Fort- und Weiterbildungen. Die Bandbreite unserer Bildungsangebote reicht von der Helferausbildung bis hin zu akademischen Abschlüssen. Auf Grund der Zertifizierung unserer Schulen nach BQM (Bildungsqualitätsmanagement) sind viele unserer Bildungsangebote durch die Arbeitsagentur förderbar (AZWV/AZAV).

Berufstätige im pflegerischen oder sozialen Bereich haben an den GGSD Studienzentren der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) in München und Nürnberg zudem die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Bachelor- oder Master-Studiums. Das Studium kann bei entsprechender Vorbildung auch ohne Abitur absolviert werden. Weit über 1.000 Studierende haben diesen Weg in Bayern bereits beschritten. Die Hamburger Fern-Hochschule ist die größte Fernhochschule Deutschlands in privater Trägerschaft und hat mit ihrer staatlichen Anerkennung die gleichen Kompetenzen wie staatliche Hochschulen.

Unsere Fort- und Weiterbildungen sind durch die Registrierungsstelle beruflich Pflegender GmbH (RbP) erfasst.

Für Standortübergreifende Fragen wenden Sie sich bitte an unsere kostenlose Infoline:

Telefon: 0800 / 10 20 580
Mo. - Do.: 08.30 - 16.30 Uhr
Fr.: 08.30 - 15.00 Uhr

Besuchen Sie uns auch auf Facebook!
www.facebook.com/ggsd.bayern 

Portrait Standort

Die Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe am GGSD - Bildungszentrum Allgäu für Pflege, Gesundheit und Soziales in Kempten bieten seit 2003 neben der Ausbildung zum Altenpfleger auch die Ausbildung zum Pflegefachhelfer (Altenpflege).

Das Seminar für Fort- und Weiterbildung bietet seit nunmehr über 20 Jahren Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte in der Pflege an - z.B. „Leitende Pflegefachkraft". Darüber hinaus führen wir innerbetriebliche Schulungen durch.

Unsere Schule

Die Schulräume befinden sich zentrumsnah in der Nähe des Busbahnhofs. Neben den hellen, freundlichen Klassenzimmern verfügt die Schule über einen Pflegeübungsraum und einen EDV-Raum mit Internetzugang.

Das Lehrerteam

Unsere qualifizierten Lehrkräfte mit einschlägigen Grundausbildungen, Lehrerausbildungen und einer Vielzahl an Zusatzqualifikationen bringen sich entsprechend ihrer jeweiligen beruflichen Schwerpunkte in die Ausbildung ein.

Die Arbeit im Team ist für uns von zentraler Bedeutung. Wir verstehen Lernen als partnerschaftliches Miteinander von Lehrkräften und Schülern.

Besondere Angebote

Besondere Lernangebote innerhalb der schulischen Grundausbildung sind diverse Themenwochen (z.B. „Salutogenese" und „Gewalt") sowie Praxisprojekte in den Einrichtungen der Altenhilfe. Durch diese besondere Verknüpfung von Theorie und Praxis wird eine Vertiefung der Lerninhalte ermöglicht. Dies motiviert die Schülerinnen und Schüler für weitere Umsetzungen in der eigenen Praxisstelle. Besondere Highlights stellen immer wieder Exkursionen in innovative Einrichtungen dar.

Unser stabiles und dynamisches Lehrerteam engagiert sich sehr für die kontinuierliche Entwicklung des Ausbildungsprozesses. Dabei verstehen wir uns für unsere Schülerinnen und Schüler als Begleiter und Berater, auch über den Ausbildungsabschluss hinaus.

Mit unseren Kooperationspartnern in der Praxis gestalten wir die Ausbildung offen und wertschätzend und meistern gemeinsam Hürden.

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Kontakt Ansprechpartner

Name:
Alexandra König
 
Telefon:
0831 / 154 33
Fax:
0831 / 152 52
Email:
biz.allgaeu@ggsd.de

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