Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege Aschersleben

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Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege Aschersleben
Wilhelmstraße 21
06449 Aschersleben

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Fax:03473 / 80 99 - 21
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Kontaktaufnahme

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Allgemeine Informationen

Portrait Unternehmen / Träger

Das IWK gemeinnützige GmbH stellt sich vor

Als eigenständige gemeinnützige GmbH mit Hauptsitz auf dem historischen Nordwollegelände in Delmenhorst und 16 Standorten von Leer bis Potsdam und Köln ist das IWK einer der größten Bildungsanbieter im Gesundheits- und Sozialwesen in der Bundesrepublik.

Das IWK sucht neue Wege!

Mehr als hundert motivierte und engagierte Mitarbeiter(innen) arbeiten in einem permanenten Entwicklungsprozess daran, die Bedürfnisse der Kund(inn)en und des Arbeitsmarktes zu koordinieren und unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in zeitgemäße Bildungsangebote fließen zu lassen.

Durch die notwendige enge Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben für die Durchführung von Ausbildungen in medizinisch - pflegerischen und therapeutischen Berufen erhalten unsere Mitarbeiter(innen) wertvolle Informationen für die Konzeption zukunftsweisender, an den Bedürfnissen der Menschen mit Hilfebedarf und des Arbeitsmarktes orientierter Seminare und Fort- und Weiterbildungen.

Mit einem starken Partner in die Zukunft

Fachlich kompetente Pflegekräfte erwerben an den Präsenzstandorten im IWK gemeinnützige GmbH durch ein Studium an der Hamburger Fern- Hochschule zusätzliche betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Managementfähigkeiten, um sich auf die neuen Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen vorzubereiten. Für die Ausbildungen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Gesundheits- und Krankenpflege bietet die Hamburger Fern- Hochschule ab 2009 den dualen Bachelorstudiengang "Health Care Studies" an. Dadurch ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern schon während der Ausbildung den Zugang zum Studium.

Beschreibung / Inhalte:

Die theoretische Ausbildung beinhaltet folgende Lernbereiche:

1. Übergreifender Lernbereich mit den Fächern

  • Deutsch
  • Politik
  • Religion
  • Fremdsprache

 

2. Berufsbezogener Lernbereich mit den Fächern

  • Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
  • Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen
  • Altenpflege als Beruf

Die praktische Ausbildung besteht aus Praktika in den unterschiedlichen Einrichtungen der Altenhilfe und Altenpflege.

Weiterführende Informationen


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Ausbildung teilnehmen, wenn Sie:

  1. einen der folgenden Abschlüsse nachweisen:
    • Realschulabschluss oder einen anderen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss oder 
    • abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert oder 
    • Hauptschulabschluss, sofern Sie eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung haben
  2. einen Ausbildungsvertrag mit einer Altenpflegeeinrichtung vorlegen und
  3. gesundheitlich für diesen Beruf geeignet sind.

Fördermöglichkeiten:

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit oder durch Bafög möglich. Erstauszubildende bekommen vom Träger der praktischen Ausbildung eine Ausbildungsvergütung.

Bei der Übernahme der Lehrgangskosten durch öffentliche Träger  (z. B. der Deutschen Rentenversicherung Bund/Land o. Ä.) wird das Schulgeld gesondert berechnet.

Art des Abschlusses:Der Abschluss ist mit schriftlichen, fachpraktischen und mündlichen Prüfungen verbunden. Die staatliche Anerkennung muss nach erfolgreichem Abschluss der Prüfungen beantragt werden.
Dauer:Die Ausbildung erstreckt sich über 3 Jahre Vollzeit. Sie umfasst 2100 theoretische Unterrichtsstunden und 2500 Praktikumsstunden in den Einrichtungen.
Kosten:monatl. Schulgeld / Kosten: 50,00 EuroAnmeldegebühr: 49,00 Euro Einmalige Prüfungsgebühr zum Ende der Ausbildung: 150,00 Euro
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Der theoretische Unterricht beinhaltet folgende Bereiche:

  •  Berufskundliche und allgemeinbildende Lerngebiete
  • Medizinische Lerngebiete
  • Sozialwissenschaftliche Grundlagen
  • Lerngebiet Ergotherapeutische Mittel
    • Handwerkliche und gestalterische Techniken
    • Spiele, Hilfsmittel, Schienen und technische Medien
  • Lerngebiet Ergotherapeutische Behandlungsverfahren
    • Motorisch-funktionelle Behandlungsverfahren
    • Neurophysiologische Behandlungsverfahren
    • Neuropsychologische Behandlungsverfahren
    • Psychosoziale Behandlungsverfahren
    • Arbeitstherapeutische Behandlungsverfahren
    • Adaptierende Verfahren in der Ergotherapie

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Die Ausbildung erfolgt nach dem Gesetz für Ergotherapeut(inn)en vom 25.05.1976 (vgl. BGBI. Nr. 19.1 vom 31.03.1977). In der Neufassung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten ErgThAPrV vom 02.08.1999.

Die theoretische Ausbildung findet in der Ergotherapieschule in Form von theoretischem und praktischem Vollzeitunterricht statt. Die praktische Ausbildung erfolgt ab dem ersten Ausbildungsjahr in geeigneten Einrichtungen.

Erst seit 1998 gibt es in Deutschland die Berufsbezeichnung "Ergotherapeut(in)". Mit dem Aufbau einer planmäßigen Ausbildung im Bereich Beschäftigungstherapie wurde jedoch bereits nach 1945 begonnen. Dabei wurden die älteren und weitgehenden Erfahrungen des angelsächsischen und skandinavischen Raumes auf diesem Gebiet mit einbezogen. Die erste Schule in Deutschland ist 1953 entstanden.

Ergotherapie kommt von dem griechischen Wort "ergon" und bedeutet Arbeit, Werk, Tat. Sie ist eine der wichtigsten Heilmaßnahmen der Rehabilitation von kranken und behinderten Menschen. Durch die Inanspruchnahme von Ergotherapie wird Menschen jeden Alters die Möglichkeit gegeben, ihre durch Erkrankung oder Unfall verlorengegangene seelische, geistige oder körperliche Handlungsfähigkeit weitestgehend wieder zu erlangen. Dabei werden individuelle, auf den Menschen abgestimmte Medien und Behandlungsverfahren eingesetzt. Der persönliche und berufliche Alltag kann dadurch so selbstbestimmt und eigenverantwortlich wie möglich gelebt werden.

Die Ergotherapie hat als Grundsatz die Hilfe zur Selbsthilfe. Sie geht davon aus, dass jeder Mensch Fähigkeiten hat, die Ansatzpunkte für die Therapie sind. Durch Selbstwahrnehmung kann der Mensch lernen, Handlungen und Vorgehensweisen eigenständig gesünder zu gestalten. Ergotherapeuten arbeiten in ihrem Bereich selbständig in Absprache mit verschiedenen Berufsgruppen. Die Behandlung erfolgt auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung.


Fördermöglichkeiten:

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit oder durch Bafög möglich.

Für Teilnehmer(innen), die öffentliche Gelder erhalten (z. B. von der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung Bund/Land o. ä.), wird das Schulgeld gesondert berechnet.

Art des Abschlusses:Die erbrachten Leistungen werden benotet und im Zeugnis ausgewiesen. Der Abschluss ist verbunden mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen. Die bestandene Prüfung berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung Ergotherapeut(in) (Staatl. Anerkennung).
Dauer:Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre Vollzeit. Sie beinhaltet mindestens 2.811 Unterrichtsstunden im theoretischen Teil und 1.700 Unterrichtsstunden im praktischen Teil.
Kosten:monatl. Schulgeld / Kosten: 140,00 Euro, Anmeldegebühr : 125,00 Euro, Einmalige Prüfungsgebühr zum Ende der Ausbildung: 200,00 Euro
Vollzeit:
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde
  • Hygiene
  • Biologie/Anatomie/Physiologie
  • Krankheitslehre
  • Krankenpflegehilfe
  • Arzneimittellehre
  • Erste Hilfe

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Die Ausbildung für Krankenpflegehelfer(innen) soll die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Versorgung der Kranken sowie die damit verbundenen hauswirtschaftlichen und sonstigen Assistenzaufgaben in Stations-, Funktions- und sonstigen Bereichen des Gesundheitswesens vermitteln.


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Ausbildung teilnehmen, wenn Sie:

  1. eine der folgenden Qualifikationen nachweisen:
    • einen Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung
    • oder eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung
    • eine mindestens zweijährige, einschlägige Berufstätigkeit
  2. gesundheitlich für diesen Beruf geeignet sind.

Fördermöglichkeiten:

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich.

Art des Abschlusses: Die Ausbildung endet - entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen - mit einer mündlichen und einer praktischen Prüfung. Mit Bestehen der Abschlussprüfungen erhalten Sie ein Abschlusszeugnis. Sofern Sie körperlich, geistig und persönlich für den Beruf geeignet sind, haben Sie damit die Berechtigung erworben, die Berufsbezeichnung
Dauer:Die Ausbildung wird in Vollzeit (ein Jahr) durchgeführt und umfasst 600 Unterrichtsstunden Theorie und 1.000 Unterrichtsstunden Praxis.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Ausbildung vermittelt allgemeinbildende sowie fachspezifische Inhalte:  

Pflichtbereich

  • Deutsch / Kommunikation
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Religion / Ethik   

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

  • Erziehungswissenschaften 
  • sozialpädagogische Theorie und Praxis
  •  Organisation, Recht und Verwaltung

Angewandte Didaktik und Methodik der sozial-pädagogischen Praxis

  • Körper / Bewegung
  • Ökologie / Gesundheit
  • Spiel
  • Gestalten
  • Musik 
  • Schriftkultur / Sprache
  • Mathematik / Naturwissenschaften
  • Wahlpflichtangebote

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Staatlich anerkannten Erzieher/-innen kommt im Erziehungs- und Bildungsprozess von Kindern und Jugendlichen eine Schlüsselrolle zu. Im Vordergrund der Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieherin/Erzieher steht das Vermitteln erforderlicher Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten um die vielfältigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu erfüllen, damit diese  in den verschiedensten sozialpädagogischen Arbeitsfeldern selbstständig und eigenverantwortlich eingesetzt werden können.


Teilnahmevoraussetzung:

Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss und

a) eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung mit Abschluss Sozialassistent/-in bzw. Kinderpfleger/-in oder
b) eine andere einschlägige mindestens zweijährige sozialpädagogische, pädagogische, sozialpflegerische oder pflegerische abgeschlossene vollzeitschulische oder berufliche Ausbildung
oder
c) eine erfolgreich abgeschlossenen mindestens zweijährige Berufsausbildung und eine mindestens 600stündige einschlägige praktische Tätigkeit
oder
d) ohne Berufsausbildung mindestens eine vierjährige einschlägige berufliche Tätigkeit
oder
e) einen erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Fachschule Sozialwesen
oder
f) die Hochschulreife und eine einjährige, einschlägige praktische Tätigkeit
g) Ebenfalls wird die körperliche, geistige und persönliche Eignung für diesen Beruf vorausgesetzt.


Fördermöglichkeiten:

Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich, bzw. kann über das Amt für Ausbildungsförderung BAföG in Anspruch genommen werden.

Dauer:Die Ausbildung erstreckt sich über 3 Jahre Vollzeit. Der Unterricht findet ganztägig statt. Die Praktika erstrecken sich über insgesamt 52 Wochen (2x6 Wochen, 4x10 Wochen) in sozialpädagogischen Einrichtungen, die von der Fachschule organisiert werden. Teilzeit: Der theoretische Teil der Ausbildung dauert 3 Jahre und findet an einem Unterrichtstag/Woche ergänzt durch Blockunterricht statt. Ein einjähriges Berufspraktikum schließt sich an.
Kosten:Schulgeld monaltich: 80,00 Euro, Anmeldegebühr: 99,00 Euro, Einmalige Prüfungsgebühr zum Ende der Ausbildung: 150,00 Euro
Vollzeit:
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Pflegesituation bei Menschen aller Altersgruppen erkennen, erfassen und bewerten
  • Pflegemaßnahmen auswählen, durchführen und auswerten
  • Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und pflegerelevanten Fragen fachkundig gewährleisten
  • Bei der Entwicklung und Umsetzung von Rehabilitationskonzepten mitwirken und diese in das Pflegehandeln integrieren
  • Pflegehandeln personenbezogen ausrichten
  • Pflegehandeln an wissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten
  • Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen Rahmenbestimmungen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien ausrichten
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Lebenserhaltende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin/des Arztes einleiten
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu bewältigen
  • Auf die Entwicklung des Pflegeberufs im gesellschaftlichen Kontext Einfluss nehmen
  • In Gruppen und Teams zusammenarbeiten

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Die Ausbildung vermittelt entsprechend des allgemein anerkannten Stands pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen zur verantwortlichen Mitwirkung insbesondere bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten.

Ziel ist es, die Teilnehmer(innen) zu einer sachkundigen, ganzheitlichen und patientenorientierten Pflege unter Einbeziehung präventiver, rehabilitativer und palliativer Maßnahmen zu befähigen. Diese Maßnahmen sind auf die Wiedererlangung, Verbesserung, Erhaltung und Förderung der physischen und psychischen Gesundheit der zu pflegenden Menschen ausgerichtet.


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Ausbildung teilnehmen, wenn Sie:

  1. einen der folgenden Abschlüsse nachweisen:

    • den Realschulabschluss oder eine andere gleichwertige abgeschlossene Schulbildung oder
    • den Hauptschulabschluss mit abgeschlossener zweijähriger Berufsausbildung oder
    • eine mindestens einjährige, erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum/zur Krankenpflege- bzw. Altenpflegehelfer(in)

Fördermöglichkeiten:

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit und die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) möglich.

Art des Abschlusses:Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung in schriftlicher, mündlicher und praktischer Form.
Dauer: Die Lehrgangsdauer beträgt drei Jahre. Der Lehrgang setzt sich aus 2100 Theoriestunden und 2500 Praxisstunden zusammen.
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Die Ausbildung vermittelt fachtheoretische, fachpraktische und allgemeinbildende Inhalte:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Sozialkunde
  • Religion und Ethik
  • Englisch
  • Pädagogik/Behindertenpädagogik
  • Psychologie/Soziologie
  • Praxis und Methodenlehre
  • Anatomie/Physiologie/Biologie
  • Psychiatrie/Neurologie
  • Gesundheits- und Krankheitslehre
  • Rechtslehre/Betriebswirtschaft/Organisation
  • Pflege und Betreuung der Behinderten
  • Werken/Gestalten
  • Musik /Rhythmik
  • Bewegungserziehung/Psychomotorik
  • Spiel
  • Wahlpflichtangebote

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Heilerziehungspfleger(innen) sind sozialpädagogische Fachkräfte der Behindertenhilfe. Sie sind verantwortlich für die ganzheitliche Pflege, Erziehung und Förderung behinderter Menschen aller Altersstufen und Behinderungsgrade. Die Ausbildung befähigt dazu, behinderte Menschen im Alltag mit der Sorge um körperliches und seelisches Wohlbefinden individuell zu begleiten und sie spezifisch zu fördern.

Was ist Heilerziehungspflege?

  • "Die Begleitung von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen."
  • "Die Verbindung von medizinischer und sozialer Betreuung."
  • "Eine ganzheitliche Arbeit."
  • "Den Alltag mit behinderten Menschen erleben und begleiten."
  • "Eine vielseitige Ausbildung mit vielseitigen Arbeitsplatzmöglichkeiten."
(Aussagen von Schülern und Schülerinnen zu Ausbildungsbeginn)

Die Berufsbezeichnung "Heilerziehungspfleger(in)" wurde erstmalig 1958 geprägt. Es bestand ein Bedarf in den Einrichtungen der Behindertenhilfe, einen Mischberuf aus den Berufen Krankenpfleger(in) und Erzieher(in) zu schaffen. Dieser ursprüngliche Bedarf prägt auch heute noch das Berufsprofil aus den Bereichen Pflege und Pädagogik. Die Tätigkeiten eines Heilerziehungspflegers/einer Heilerziehungspflegerin ergaben sich zunächst aus den Anforderungen der großen stationären Einrichtungen, die sich um die Pflege und Betreuung vor allem von geistig und mehrfach behinderten Menschen bemühten.

Die Orientierung an die Leitlinien des Normalisierungsprinzips mit der Forderung, ein Leben so normal wie möglich zu führen, führte in den letzten Jahrzehnten zu verstärkten Bemühungen in der Behindertenhilfe, die Lebensbedingungen behinderter Menschen zu verbessern und damit die Lebensqualität und die Entwicklungsmöglichkeiten zu steigern. Durch diese Neuorientierung hat das Berufsfeld eines Heilerziehungspflegers/einer Heilerziehungspflegerin im Laufe der Zeit eine deutliche Ausweitung erfahren, die sich sowohl in der Anzahl der Praxisfelder als auch in der Qualität der Hilfeleistungen ausdrückt.

Heilerziehungspfleger(innen) arbeiten nunmehr mit behinderten Menschen aller Altersstufen und mit unterschiedlichen Behinderungen, die aufgrund der Ausprägung ihrer Behinderungen Lebensbegleitung benötigen. In der Praxis besteht mittlerweile kein Zweifel mehr am Fachkraft-Status der Heilerziehungspfleger(innen).


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Ausbildung teilnehmen, wenn Sie:

  1. körperlich, geistig und persönlich für den angestrebten Beruf geeignet sind,
  2. einen Realschulabschluss nachweisen und
  3. eine der folgenden praktischen Erfahrungen mitbringen:
    • eine mindestens zweijährige, erfolgreich abgeschlossene einschlägige Berufausbildung (z. B. Abschluss der zweijährigen Berufsschule "Kinderpflege") oder
    • eine mindestens einjährige erfolgreich abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung und eine mindestens einjährige einschlägige berufliche Tätigkeit oder 
    • eine mindestens zweijährige, erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens einjährige einschlägige berufliche Tätigkeit
Art des Abschlusses: Die Ausbildung endet - entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen - mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung. Mit Bestehen der Abschlussprüfung erhalten Sie ein Abschlusszeugnis. Sofern Sie körperlich, geistig und persönlich für den Beruf geeignet sind, haben Sie damit die Berechtigung erworben, die Berufsbezeichnung
Dauer:Berufsbegleitende Ausbildung über insgesamt 48 Monate. Unterrichtet wird als Block einmal im Monat von Montag bis Freitag. Die Ausbildung beinhaltet Praktika über insgesamt zwölf Wochen in den Bereichen Pflege und Erziehung. Oder Vollzeit über 2 Jahre. Der Unterricht findet montags bis freitags ganztägig statt.
Kosten:monatl. Berufsbegleitend: Schulgeld / Kosten: 95,00 Euro, Anmeldegebühr: 99,00 Euro, Einmalige Prüfungsgebühr zum Ende der Ausbildung: 200,00 Euro Vollzeit: Schulgeld monatlich: 80,00 Euro, Anmeldegebühr: 99,00 Euro, Einmalige Prüfungsgebühr zum Ende der Ausbildung: 200,00 Euro
Vollzeit:
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

Laut Altenpflegegesetz - AltPflG in der seit dem 01. August 2003 geltenden Fassung.

Weiterführende Informationen


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Ausbildung teilnehmen, wenn Sie:

1. einen Haupt- oder Realschulabschluss nachweisen,

2. eine Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer(in), zum/zur Krankenpflegehelfer(in) oder zum/zur Heilerziehungspflegehelfer(in) erfolgreich beendet haben,

3. den genehmigten Antrag auf Verkürzung der Ausbildung durch die zuständige Schulbehörde vorlegen,

4. einen Ausbildungsvertrag mit einer Altenpflegeeinrichtung haben und

5. gesundheitlich für diesen Beruf geeignet sind.


Fördermöglichkeiten:

Der Träger der praktischen Ausbildung zahlt nach Abschluss des Ausbildungsvertrages eine Ausbildungsvergütung.

Weitere Möglichkeiten erhalten Sie auf Anfrage.

 

Art des Abschlusses:Die erbrachten Leistungen werden benotet und im Zeugnis ausgewiesen. Der Abschluss ist verbunden mit schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfungen. Die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung
Dauer:24 Monate
Kosten:Anmeldegebühr: 49,00 Euro, Schulgeld monat: 50,00 Euro, Einmalige Prüfungsgebühr zum Ende der Ausbildung:150,00 Euro
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde
  • Anatomie
  • Physiologie
  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehre
    • Orthopädie
    • Chirurgie
    • Innere Medizin
    • Pädiatrie
    • Psychiatrie
    • Gynäkologie
  • Hygiene
  • Erste Hilfe
  • Angewandte Physik und Biomechanik
  • Sprache und Schrifttum
  • Psychologie/Pädagogik/Soziologie
  • Prävention und Rehabilitation
  • Trainingslehre
  • Bewegungslehre, -erziehung
  • Physiotherapeutische Befund-, Untersuchungs- und Behandlungstechniken
  • Massagetherapie
  • Elektro-, Licht-, und Strahlentherapie
  • Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie
  • Methodische Anwendung der Physiotherapie in den medizinischen Fachgebieten:
    • Innere Medizin
    • Chirurgie/Traumatologie
    • Orthopädie
    • Gynäkologie
    • Neurologie/Neurochirurgie
    • Psychiatrie
    • Pädiatrie
    • Geriatrie
    • Rheumatologie
    • Arbeitsmedizin
    • Sportmedizin

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Ziel der Ausbildung ist es, die Teilnehmer/-innen zu befähigen, Patienten aller Fachbereiche durch die Anwendung verschiedenster therapeutischer Prinzipien und Techniken gezielt zu befunden, zu behandeln und zu beraten.

Dabei arbeiten Physiotherapeut(inn)en selbstständig und mit hoher Eigenverantwortung sowie im engen Dialog mit den Ärzt(inn)en.


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Ausbildung teilnehmen, wenn Sie:

  1. einen der folgenden Abschlüsse nachweisen:
    • Realschulabschluss oder einen anderen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss oder
    • Hauptschulabschluss, sofern Sie eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung haben
  2. gesundheitlich für diesen Beruf geeignet sind.

Fördermöglichkeiten:

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit oder durch Bafög möglich.

Für Teilnehmer(innen), die öffentliche Gelder erhalten (z. B. von der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung Bund/Land o. ä.), wird das Schulgeld gesondert berechnet.

Art des Abschlusses:Die Ausbildung endet mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung ist verbunden mit der staatlichen Anerkennung als Physiotherapeut(in).
Dauer:Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre Vollzeit und beinhaltet theoretische und praktische Abschnitte - entsprechend der gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.
Kosten:monatl. Schulgeld / Kosten: 140,00 Euro, Anmeldegebühr : 125,00 Euro, Einmalige Prüfungsgebühr zum Ende der Ausbildung: 240,00 Euro
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Deutsch
  • Sozialkunde
  • Berufs- und Rechtskunde
  • Lebens- und Glaubensfragen
  • Theoretische Grundlagen altenpflegerischen Handelns
  • Personen- und situationsbedingte Pflege
  • Lebensgestaltung
  • Diagnostik und Therapie
  • Sport
  • praktische Ausbildung

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Die vielseitigen Aufgaben von Altenpflegehelfer(inne)n bestehen aus pflegerischen und sozialen Hilfen für den gesunden und pflegebedürftigen älteren Menschen. Dem alten Menschen soll eine ganzheitliche Hilfe angeboten werden, die aus der fachlich richtigen und angemessenen Beratung, Betreuung und Pflege besteht.


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Ausbildung teilnehmen, wenn Sie:

  1. das 16. Lebensjahr vollendet haben,
  2. körperlich, geistig und persönlich für den angestrebten Beruf geeignet sind,
  3. den Hauptschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweisen und
  4. gesundheitlich für diesen Beruf geeignet sind.

Fördermöglichkeiten:

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit oder durch Bafög möglich.

Für Teilnehmer(innen), die öffentliche Gelder erhalten (z. B. von der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung Bund/Land o. ä.), wird das Schulgeld gesondert berechnet.

Art des Abschlusses: Die Ausbildung endet - entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen - mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung. Mit Bestehen der Abschlussprüfung erhalten Sie ein Abschlusszeugnis. Sofern Sie körperlich, geistig und persönlich für den Beruf geeignet sind, haben Sie damit die Berechtigung erworben, die Berufsbezeichnung
Dauer:12 Monate
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Modul 1: Basiskurs Betreuungsarbeit in Pflegeheimen: 100 Stunden
    • Kommunikation
    • Alterstypische Krankheiten
    • Pflege und Hygiene
    • Erste Hilfe
  • Modul 2: Betreuungspraktikum in einem Pflegeheim: 2 Wochen
  • Modul 3: Aufbaukurs Betreuungsarbeit in einem Pflegeheim: 60 Stunden
    • Rechtskunde
    • Ernährungslehre
    • Gestaltung von Aktivitäten und Festen

Weiterführende Informationen


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Weiterbildung teilnehmen, wenn Sie:

  1. persönlich und gesundheitlich geeignet sind,
  2. eine positive Einstellung gegenüber kranken, behinderten
    und älteren Menschen mitbringen,
  3. soziale Kompetenzen und kommunikative Fähigkeiten besitzen,
  4. zur würdevollen Begleitung und Anleitung fähig sind,
  5. ein fünftägiges Orientierungspraktikum in einem Pflegeheim absolviert haben.
  6. Für die berufsbegleitende Qualifikation ist ein Arbeitsverhältnis mit einer Pflegeeinrichtung Voraussetzung.

Fördermöglichkeiten:

Falls die notwendigen Voraussetzungen gegeben sind, ist eine Förderung Ihrer Weiterbildung durch die Agentur für Arbeit möglich.

Art des Abschlusses:Sie erhalten nach Abschluss ein Zertifikat über den Umfang und die Inhalte der Weiterbildung.
Dauer:Vollzeit: Die Vollzeit-Weiterbildung erstreckt sich über sechs Wochen. Sie gliedert sich in 160 Stunden theoretischen Unterricht (mindestens 36 Unterrichtsstunden pro Woche) und zwei Wochen Praktikum mit je 40 Stunden wöchentlich. Teilzeit: Die berufsbegleitende Qualifikation umfasst insgesamt 160 Stunden Theorie. Sie haben an zwei Tagen pro Woche jeweils acht Stunden Unterricht.
Kosten:832 Euro
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Grundlagen der Hygiene
  • Rechtliche Aspekte bei der Ausführung ärztlicher Verordnungen
  • Verabreichen von Medikamenten, auch über PEG
  • Physikalische Therapie: Inhalationen
  • Blutdruckmessung/Blutzuckermessung/Insulingabe
  • PEG- Versorgung/ Nahrung verabreichen
  • Einreibungen
  • Kälte- und Wärmeträger auflegen/ Dermatologische Bäder
  • Kompressionstrümpfe/- und Strumpfhosen an-bzw. ausziehen
  • Abnehmen eines Kompressionsverbandes
  • Theoretische Grundkenntnisse der jeweiligen behandlungspflegerischen Maßnahme
  • Kenntnisse über Risiken und Komplikationen
  • Kenntnisse über Fehlerquellen und zielgerichtete 
    Folgemaßnahmen
  • Praktische Grundkenntnisse zur Durchführung der jeweiligen 
    Maßnahme

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Die Weiterbildung befähigt Pflegehilfskräfte ohne formale Qualifikation, genau beschriebene Leistungen der Behandlungspflege durchzuführen. Die Teilnehmer/-innen erlangen das Wissen und die praktischen Fähigkeiten zur Durchführung.

Art des Abschlusses:Teilnahmebescheinigung
Dauer:40 Unterrichtsstunden
Kosten:277 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Vertiefung und Erweiterung des Wissens in der Kinderkranken-, Kranken- und Altenpflege:
    • Pflegemodelle und Pflegetheorien
    • Ganzheitliche Pflege, Pflegeprozess
    • Pflegeplanung und Pflegedokumentation
    • Möglichkeiten der Qualitätssicherung in der Pflege
      • Pflegevisite und Übergabe
      • Pflegekonzept und Pflegeleitbild
      • Qualitätsmanagementsysteme (allgemein)
    • Anforderungen an Praxisanleiter, die sich aus den gesetzlichen Vorgaben (Kranken- und Altenpflegegesetz, Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für beide Pflegeberufe) ergeben und Umsetzung in die Praxis
  • Psychologie des Jugendalters:
    • Grundlagen der Psychologie (Wiederholung)
      • Motivation
      • Wahrnehmung
    • Entwicklungspsychologische Aspekte unter besonderer Berücksichtigung des Jugendalters
    • Beziehungen Jugendlicher zu Krankheit, Alter, Altern und Sterben
  • Gesprächsführung und Interaktion:
    • Miteinander reden
      • Aktives Zuhören
      • Sich selbst wahrnehmen und akzeptieren
      • Sprechen (kommunikatives Grundverhalten nach Rogers)
    • Konfliktgespräch, Motivationsgespräch
    • Stress und Stressbewältigung
    • Angst und Angstbewältigung
  • Schüleranleitung, -bewertung und - kontrolle duch den oder die Praxisanleiter(in):
    • Anforderungen an die Praxisanleiterpersönlichkeit
    • Grundlegende methodisch-didaktische Aspekte
    • Planung, Durchführung und Auswertung von Anleitungen
    • Planung, Gestaltung und Mitwirkung bei praktischen Prüfungen
    • Bewertung von Schülerleistungen
    • Schülerbeurteilungen
    • Vorbereitung einer Präsentation
    • Durchführung
    • Schwierigkeiten und vermeidbare Fehler
    • Erstellen von Folien zur Verdeutlichung der Inhalte
  • Arbeits- und Haftungsrecht:
    • Arbeitsvertrag und Arbeitsverhältnis
    • Tarifrecht
    • Betriebsverfassungsrecht
    • Haftungsrecht
    • Strafrecht
    Weiterführende Informationen

Lernziele:

Die Weiterbildung befähigt Sie, die Auszubildenden unter Einbeziehung pädagogischer und didaktischer Kernkompetenzen systematisch und fachkompetent zu begleiten und anzuleiten.


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Weiterbildung teilnehmen, wenn Sie:

  1. eine Ausbildung in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Operationstechnischen Assistenz (OTA) oder Anästhesietechnischen Assistenz (ATA) erfolgreich absolviert haben und
  2. zwei Jahre Berufspraxis mitbringen.
Art des Abschlusses: Sie schließen die Weiterbildung mit einer schriftlichen Prüfung und einem Kolloquium ab und erhalten ein trägerinternes Zeugnis.
Dauer:Die berufsbegleitende Weiterbildung umfasst insgesamt 200 Unterrichtsstunden, pro Monat finden zwei dreitägige Unterrichtsphasen mit Präsenzpflicht statt.
Kosten:Lehrgangsgebühr: 850,00 Euro, Anmeldegebühr: 130,00 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Gerontopsychiatrie
  • Kommunikation
  • Aktivierung
  • Basale Stimulation

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Diese Qualifikation berechtigt zur Ausübung der Tätigkeit der Betreuungskräfte entsprechend der Richtlinien nach  SGB XI § 87b Abs. 3; Betreuungskräfte-RI vom 19.08.2008.

Ziel dieser Fortbildung ist es sich mit der Rolle der Betreuungskräfte auseinander zusetzen, berufliches handeln zu reflektieren und neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die tägliche Arbeit mit Demenzerkrankten einzubeziehen.


Teilnahmevoraussetzung:

  • Abgeschlossene Ausbildung: Betreuungskraft
  • Positive Einstellung gegenüber kranken, behinderten und alten Menschen
  • Soziale Kompetenzen und kommunikative Fähigkeiten
  • Fähigkeit zur würdevollen Begleitung und Anleitung
Art des Abschlusses:Sie erhalten nach Abschluss eine Fortbildungsbescheinigung über den Umfang und den Inhalt der Qualifikation.
Dauer:2 Tage
Kosten:Seminargebühren: 122,20 Euro, Seminargebühren f. bpa-Mitglieder: 110,00 Euro
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Betriebswirtschaft:
    • Aufbauorganisation
    • Arbeitsablaufgestaltung
    • Stellenbeschreibungen
    • Dienstplangestaltung
    • Personalführung
    • Leitung und Organisation von Besprechungen
    • Marketing
    • Kostenrechnung und Controlling
    • Pflege-Buchführungsverordnung
    • EDV 
  • Pflegewissenschaft:
    • körperliche, psychische und soziale Veränderungen im Alter
    • Strukturierung der Pflege durch Theorien und Modelle
    • Pflegerische Organisations- und Dokumentationssysteme
    • Standards
    • Qualitätsmanagement
    • Zertifizierungssysteme
  • Rechtswissenschaften:
    • Arbeitsrecht
    • Haftungsrecht
    • Betreuungsrecht
    • Heimgesetz und Heimpersonalverordnung
    • SGB V, SGB X, SGB XI, BSHG
    • Bewohnerverträge und Behandlungsverträge
  • Sozialwissenschaften:
    • Grundlagen der Gesprächsführung
    • Aufbau von Argumentationslinien
    • Konfliktbewältigung
    • Teamentwicklung
    • Umgang mit psychischen Belastungen
    • Selbst- und Zeitmanagement
    • Angehörigenberatung

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Bedingt durch die gravierenden strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen können sich Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege nur dann erfolgreich auf dem Markt behaupten, wenn sie über ein professionelles Management verfügen. Insbesondere der verantwortlichen Pflegefachkraft kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Sie ist eine zentrale Schaltstelle im pflegerischen Versorgungssystem. Ihre Verantwortung beschränkt sich nicht nur auf die Qualität der pflegerischen Dienstleistung und dem Aufbau von Teamstrukturen, sondern auch auf die Wirtschaftlichkeit des Pflegebereichs und der Vernetzung regionaler Angebote.


Die Weiterbildung befähigt Sie, in einer Einrichtung der ambulanten bzw. stationären Pflege unter den Gesichtspunkten der Mitarbeiterführung, der Organisation des Arbeitsablaufes und des Leistungsangebotes sowie der verwaltungsrechtlichen und allgemein rechtlichen Vorschriften leitende Funktionen zu übernehmen.


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Weiterbildung teilnehmen, wenn Sie:

1. eine staatlich anerkannte Berufsausbildung als Krankenschwester oder Krankenpfleger, Kinderkrankenschwester oder Kinderkrankenpfleger oder Altenpfleger(in) abgeschlossen haben und

2. innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens drei Jahre hauptberuflich in einem der genannten Berufe gearbeitet haben, davon zwei Jahre im pflegerischen Bereich eines Krankenhauses.

Hinweis: Altenpfleger(innen) können nach erfolgreichem Abschluss als verantwortliche Pflegefachkraft gemäss SGB XI eingesetzt werden. Als Pflegedienstleitung für die häusliche Krankenpflege gemäß SGB V können diese aber in der Regel nicht eingesetzt werden, weil in den Rahmenvereinbarungen gemäß § 128 a SGB V auf Landesebene zumeist nur eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger als PDL beschäftigt werden darf.

Art des Abschlusses:Lehrgangsbegleitend erhalten Sie drei schriftliche Leistungsnachweise. Beträgt Ihr Notendurchschnitt mindestens 4,4, werden Sie zum Abschlusskolloquium zugelassen. Die Teilnahme an der Weiterbildung wird in einem Zertifikat bestätigt. Darin sind die Dauer des Lehrganges, die Stundenverteilung und Ihre
Dauer:Die berufsbegleitende Weiterbildung umfasst insgesamt 460 Stunden.
Kosten:Preis einmalig: 2658,80 Euro. Preis für bpa-Mitglieder: 2200,00 Euro
Teilzeit:
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Kontakt Ansprechpartner

Name:
Ines Quaiser
 
Telefon:
03473 / 225 -6
Fax:
03473 / 809 921
Email:
ines.quaiser@i-w-k.de

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