Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege Braunschweig

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Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege Braunschweig
Ernst-Amme-Str. 24
38114 Braunschweig

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Fax:0531 / 618 01 47
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Kontaktaufnahme

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Beschreibung / Inhalte:

Der theoretische Unterricht beinhaltet folgende Bereiche:

  • Berufskundliche und allgemeinbildende Lerngebiete
  • Medizinische Lerngebiete
  • Sozialwissenschaftliche Grundlagen
  • Lerngebiet Ergotherapeutische Mittel
  1. Handwerkliche und gestalterische Techniken
  2. Spiele, Hilfsmittel, Schienen und technische Medien
  • Lerngebiet Ergotherapeutische Behandlungsverfahren
  1. Motorisch-funktionelle Behandlungsverfahren
  2. Neurophysiologische Behandlungsverfahren
  3. Neuropsychologische Behandlungsverfahren
  4. Psychosoziale Behandlungsverfahren
  5. Arbeitstherapeutische Behandlungsverfahren
  6. Adaptierende Verfahren in der Ergotherapie

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Die Ausbildung erfolgt nach dem Gesetz für Ergotherapeut/-innen vom 25.05.1976 (vgl. BGBI. Nr. 19.1 vom 31.03.1977). In der Neufassung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten ErgThAPrV vom 02.08.1999.

Die theoretische Ausbildung findet in der Ergotherapieschule in Form von theoretischem und praktischem Vollzeitunterricht statt. Die praktische Ausbildung erfolgt ab dem ersten Ausbildungsjahr in geeigneten Einrichtungen.

Erst seit 1998 gibt es in Deutschland die Berufsbezeichnung "Ergotherapeut/-in". Mit dem Aufbau einer planmäßigen Ausbildung im Bereich Beschäftigungstherapie wurde jedoch bereits nach 1945 begonnen. Dabei wurden die älteren und weitgehenden Erfahrungen des angelsächsischen und skandinavischen Raumes auf diesem Gebiet mit einbezogen. Die erste Schule in Deutschland ist 1953 entstanden.

Ergotherapie kommt von dem griechischen Wort "ergon" und bedeutet Arbeit, Werk, Tat. Sie ist eine der wichtigsten Heilmaßnahmen der Rehabilitation von kranken und behinderten Menschen. Durch die Inanspruchnahme von Ergotherapie wird Menschen jeden Alters die Möglichkeit gegeben, ihre durch Erkrankung oder Unfall verlorengegangene seelische, geistige oder körperliche Handlungsfähigkeit weitestgehend wieder zu erlangen. Dabei werden individuelle, auf den Menschen abgestimmte Medien und Behandlungsverfahren eingesetzt. Der persönliche und berufliche Alltag kann dadurch so selbstbestimmt und eigenverantwortlich wie möglich gelebt werden.

Die Ergotherapie hat als Grundsatz die Hilfe zur Selbsthilfe. Sie geht davon aus, dass jeder Mensch Fähigkeiten hat, die Ansatzpunkte für die Therapie sind. Durch Selbstwahrnehmung kann der Mensch lernen, Handlungen und Vorgehensweisen eigenständig gesünder zu gestalten. Ergotherapeuten arbeiten in ihrem Bereich selbständig in Absprache mit verschiedenen Berufsgruppen. Die Behandlung erfolgt auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung.


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Ausbildung teilnehmen, wenn Sie:

1. einen der folgenden Abschlüsse nachweisen:

  • Realschulabschluss oder einen anderen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss
  • Hauptschulabschluss PLUS eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung

2. gesundheitlich für diesen Beruf geeignet sind.


Fördermöglichkeiten:

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit oder durch Bafög möglich.

Für Teilnehmer/-innen), die öffentliche Gelder erhalten (z. B. von der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung Bund/Land o. ä.), wird das Schulgeld gesondert berechnet.

Art des Abschlusses:Die erbrachten Leistungen werden benotet und im Zeugnis ausgewiesen. Der Abschluss ist verbunden mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen. Die bestandene Prüfung berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung Ergotherapeut/-in (Staatl. Anerkennung).
Dauer:36 Monate
Kosten:monatl. Schulgeld / Kosten: 259,00 Euro, Anmeldegebühr: 125,00 Euro, Einmalige Prüfungsgebühr zum Ende der Ausbildung: 200,00 Euro
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde
  • Anatomie
  • Physiologie
  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehre:
  1. Orthopädie
  2. Chirurgie/Traumatologie
  3. Innere Medizin
  4. Neurologie/Neurochirurgie
  5. Pädiatrie
  6. Psychiatrie
  7. Gynäkologie
  • Hygiene
  • Erste Hilfe
  • Angewandte Physik und Biomechanik
  • Sprache und Schrifttum
  • Psychologie/Pädagogik/Soziologie
  • Prävention und Rehabilitation
  • Trainingslehre
  • Bewegungslehre, -erziehung
  • Physiotherapeutische Befund-, Untersuchungs- und Behandlungstechniken
  • Massagetherapie
  • Elektro-, Licht-, und Strahlentherapie
  • Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie
  • Methodische Anwendung der Physiotherapie in den medizinischen Fachgebieten:
  1. Innere Medizin
  2. Chirurgie/Traumatologie
  3. Orthopädie
  4. Gynäkologie
  5. Neurologie/Neurochirurgie
  6. Psychiatrie
  7. Pädiatrie
  8. Geriatrie
  9. Rheumatologie
  10. Arbeitsmedizin
  11. Sportmedizin

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Ziel der Ausbildung ist es, die Teilnehmer/-innen zu befähigen, Patienten aller Fachbereiche durch die Anwendung verschiedenster therapeutischer Prinzipien und Techniken gezielt zu befunden, zu behandeln und zu beraten.

Dabei arbeiten Physiotherapeut/-innen selbstständig und mit hoher Eigenverantwortung sowie im engen Dialog mit den Ärzt/-innen.


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Ausbildung teilnehmen, wenn Sie:

1. einen der folgenden Abschlüsse nachweisen:

  • Realschulabschluss oder einen anderen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss oder
  • Hauptschulabschluss, sofern Sie eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung haben

2. gesundheitlich für diesen Beruf geeignet sind.


Fördermöglichkeiten:

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit oder durch Bafög möglich.

Für Teilnehmer/-innen, die öffentliche Gelder erhalten (z. B. von der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung Bund/Land o. ä.), wird das Schulgeld gesondert berechnet.

Art des Abschlusses:Die Ausbildung endet mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung ist verbunden mit der staatlichen Anerkennung als Physiotherapeut/-in.
Dauer:36 Monate
Kosten:Anmeldegebühr: 125,00 Euro, Schulgeld monatlich: 329,00 Euro, Einmalige Prüfungsgebühr zum Ende der Ausbildung: 240,00 Euro
Vollzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Betriebswirtschaft:
  1. Aufbauorganisation
  2. Arbeitsablaufgestaltung
  3. Stellenbeschreibungen
  4. Dienstplangestaltung
  5. Personalführung
  6. Leitung und Organisation von Besprechungen
  7. Marketing
  8. Kostenrechnung und Controlling
  9. Pflege-Buchführungsverordnung
  10. EDV
  • Pflegewissenschaft:
  1. körperliche, psychische und soziale Veränderungen im Alter
  2. Strukturierung der Pflege durch Theorien und Modelle
  3. Pflegerische Organisations- und Dokumentationssysteme
  4. Standards
  5. Qualitätsmanagement
  6. Zertifizierungssysteme
  • Rechtswissenschaften:
  1. Arbeitsrecht
  2. Haftungsrecht
  3. Betreuungsrecht
  4. Heimgesetz und Heimpersonalverordnung
  5. SGB V, SGB X, SGB XI, BSHG
  6. Bewohnerverträge und Behandlungsverträge
  • Sozialwissenschaften:
  1. Grundlagen der Gesprächsführung
  2. Aufbau von Argumentationslinien
  3. Konfliktbewältigung
  4. Teamentwicklung
  5. Umgang mit psychischen Belastungen
  6. Selbst- und Zeitmanagement
  7. Angehörigenberatung

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Bedingt durch die gravierenden strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen können sich Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege nur dann erfolgreich auf dem Markt behaupten, wenn sie über ein professionelles Management verfügen. Insbesondere der verantwortlichen Pflegefachkraft kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Sie ist eine zentrale Schaltstelle im pflegerischen Versorgungssystem. Ihre Verantwortung beschränkt sich nicht nur auf die Qualität der pflegerischen Dienstleistung und dem Aufbau von Teamstrukturen, sondern auch auf die Wirtschaftlichkeit des Pflegebereichs und der Vernetzung regionaler Angebote.

Die Weiterbildung befähigt Sie, in einer Einrichtung der ambulanten bzw. stationären Pflege unter den Gesichtspunkten der Mitarbeiterführung, der Organisation des Arbeitsablaufes und des Leistungsangebotes sowie der verwaltungsrechtlichen und allgemein rechtlichen Vorschriften leitende Funktionen zu übernehmen.


Teilnahmevoraussetzung:

Sie können an der Weiterbildung teilnehmen, wenn Sie:

  • 1. eine staatlich anerkannte Berufsausbildung als Krankenschwester oder Krankenpfleger, Kinderkrankenschwester oder Kinderkrankenpfleger oder Altenpfleger(in) abgeschlossen haben und
  • 2. innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens drei Jahre hauptberuflich in einem der genannten Berufe gearbeitet haben, davon zwei Jahre im pflegerischen Bereich eines Krankenhauses.

Hinweis: Altenpfleger(innen) können nach erfolgreichem Abschluss als verantwortliche Pflegefachkraft gemäss SGB XI eingesetzt werden. Als Pflegedienstleitung für die häusliche Krankenpflege gemäß SGB V können diese aber in der Regel nicht eingesetzt werden, weil in den Rahmenvereinbarungen gemäß § 128 a SGB V auf Landesebene zumeist nur eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger als PDL beschäftigt werden darf.

Art des Abschlusses:Lehrgangsbegleitend erhalten Sie drei schriftliche Leistungsnachweise. Beträgt Ihr Notendurchschnitt mindestens 4,4, werden Sie zum Abschlusskolloquium zugelassen. Die Teilnahme an der Weiterbildung wird in einem Zertifikat bestätigt.
Dauer:460 Unterrichtsstunden
Kosten:Preis einmalig: 2254,00 Euro, Preis für bpa-Mitglieder: 2000,00 Euro
Teilzeit:

Beschreibung / Inhalte:

  • Theoretische Grundkenntnisse der jeweiligen behandlungspflegerischen Maßnahme
  • Kenntnisse über Risiken und Komplikationen
  • Kenntnisse über Fehlerquellen und zielgerichtete Folgemaßnahmen
  • Praktische Grundkenntnisse zur Durchführung der jeweiligen Maßnahme
  • Kenntnisse über hygienische Verfahrensregeln gem. § 7 der Vereinbarungen über Häusliche Krankenpflege in Niedersachsen vom 01.03.2008

Weiterführende Informationen


Lernziele:

Die Weiterbildung befähigt die Pflegekräfte, genau beschriebene Leistungen der Behandlungspflege durchzuführen. Die Teilnehmer(innen) erlangen das Wissen, Können und die entsprechende Eignung zur Durchführung folgender Maßnahmen:

  • Inhalation
  • Einreibungen
  • Auftragen von Kälteträgern
  • Dermatologische Bäder
  • An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen bzw. -strumpfhosen ab Klasse II
  • Verabreichen von Medikamenten

Teilnahmevoraussetzung:

Für die Weiterbildung ist keine formale Qualifikation nötig. Sie steht allen Pflegehilfskräften in der ambulanten Pflege offen.

Dauer:40 Unterrichtsstunden
Kosten:Lehrgangsgebühr: 275,00 Euro, Lehrgangsgebühr für bpa-Mitglieder: 195,00 Euro
Vollzeit:

Allgemeine Informationen

Portrait Unternehmen / Träger

Das IWK gemeinnützige GmbH stellt sich vor

Als eigenständige gemeinnützige GmbH mit Hauptsitz auf dem historischen Nordwollegelände in Delmenhorst und 16 Standorten von Leer bis Potsdam und Köln ist das IWK einer der größten Bildungsanbieter im Gesundheits- und Sozialwesen in der Bundesrepublik.

Das IWK sucht neue Wege!

Mehr als hundert motivierte und engagierte Mitarbeiter(innen) arbeiten in einem permanenten Entwicklungsprozess daran, die Bedürfnisse der Kund(inn)en und des Arbeitsmarktes zu koordinieren und unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in zeitgemäße Bildungsangebote fließen zu lassen.

Durch die notwendige enge Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben für die Durchführung von Ausbildungen in medizinisch - pflegerischen und therapeutischen Berufen erhalten unsere Mitarbeiter(innen) wertvolle Informationen für die Konzeption zukunftsweisender, an den Bedürfnissen der Menschen mit Hilfebedarf und des Arbeitsmarktes orientierter Seminare und Fort- und Weiterbildungen.

Mit einem starken Partner in die Zukunft

Fachlich kompetente Pflegekräfte erwerben an den Präsenzstandorten im IWK gemeinnützige GmbH durch ein Studium an der Hamburger Fern- Hochschule zusätzliche betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Managementfähigkeiten, um sich auf die neuen Herausforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen vorzubereiten. Für die Ausbildungen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Gesundheits- und Krankenpflege bietet die Hamburger Fern- Hochschule ab 2009 den dualen Bachelorstudiengang "Health Care Studies" an. Dadurch ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern schon während der Ausbildung den Zugang zum Studium.

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Name:
Anke Sterdt
 
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0531 / 61 801 47
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