Bildungseinrichtung

Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales Nürnberg

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Zollhausstraße 95
90469 Nürnberg

Ansprechpartner
Sekretariat Zentral
Telefon: 0911 / 94 08 95 – 0

Unterrichtsart

Teilzeit

Angebot

Case Manager/in im Gesundheits- und Sozialwesen und Pflegeberater/in nach §7a SGB XI

Dauer: Die Weiterbildung umfasst 210 Unterrichtsstunden, zzgl. Zusatzmodule.

Kosten: CM Basismodule 1 - 4: 1.400,00 €; CM Aufbaumodule 1 - 3: 1.200,00 €; Zusatzmodul Sozialrecht: 290,00 €; Zusatzmodul Pflegerecht: 1.000,00 € (incl. Kosten für Skripte, Lernmittel und die Abschlussprüfung)

Abschluss: Case Manager/in im Gesundheits- und Sozialwesen und Pflegeberater/in nach §7a SGB XI

Teilnahmevoraussetzungen

Alle Berufsgruppen in ambulanten und stationären Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, vor allem:

  • Dipl. Sozialarbeiter/innen und - Sozialpädagogen/innen bzw. Dipl. Heilpädgogen/innen und Dipl. Pädagogen/innen (oder mit Bachelor-/Masterabschluss)
  • Dipl. Pflegewirtinnen und -wirte, Dipl. Pflegepädagoginnen und -pädagogen (oder mit Bachelor-/ Masterabschluss
  • Dipl. Pflegewissenschaftler/innen (oder mit Bachelor-/Masterabschluss)
  • Dipl. Psychologin/en (oder mit Bachelor-/Masterabschluss)
  • Absolvent/innen eines nichthumanwissenschaftlichen Studiengangs an einer Hochschule und einer mind. 2-jährigen Berufserfahrung in einem humandienstlichen Arbeitsfeld (zusätzlich müssen sie den Erwerb personaler, methodischer, beratungsrelevanter und sozialrechtlicher Kompetenzen im Umfang von mind. 160 Unterrichtseinheiten, davon 120 UE Beratungskompetenz und 40 UE Sozialrecht nachweisen)
  • Absolvent/innen einer Ausbildung an einer Fachschule im Sozial- und Gesundheitswesen und einer mind. 3-jährigen Berufserfahrung in einem humandienstlichen Arbeitsfeld (zusätzlich müssen sie den Erwerb personaler, methodischer, beratungsrelevanter und sozialrechtlicher Kompetenzen im Umfang von mind. 160 Unterrichtseinheiten, davon 120 UE Beratungskompetenz und 40 UE Sozialrecht nachweisen)
  • Absolvent/innen einer anderen Berufsausbildung im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen und einer Beschäftigungsförderung und einer mind. 6-jährigen Berufserfahrung in einem humandienstlichen Arbeitsfeld (zusätzlich müssen sie den Erwerb personaler, methodischer, beratungsrelevanter und sozialrechtlicher Kompetenzen im Umfang von mind. 240 Unterrichtseinheiten, davon 160 UE Beratungskompetenz und 40 UE Sozialrecht nachweisen)
  • Sozialversicherungsangestellte mit einer mind. 3-jähringen Berufserfahrung (zusätzlich muss zum Erwerb des/r Pflegeberaters/in nach §7a SGB XI eine Zusatzqualifikation von 100 Theoriestunden Pflegefachwissen mit einem Einsatz im praktischen Feld der ambulanten (40 Stunden) und teilstationären Pflege (16 Stunden) erworben werden)
  • Bei anderen humanwissenschaftlichen Abschlüssen z.B. Lehrer/innen, Soziologen/innen, Erzieher/innen, Theolog/innen, Mediziner/innen sind die Voraussetzungen durch die Einrichtung zu prüfen und ggf. bis zum Ende der Weiterbildung analog zu vorher genannten Berufsgruppen nachzufordern.

Eine entsprechende berufliche Praxis (auch Teilzeit) während der Weiterbildung im Gesundheits-/Sozialbereich oder in der Beschäftigungsförderung ist erforderlich.

Detailfragen zu den Zugangsvoraussetzungen klären Sie bitte im persönlichen Gespräch. 

Beschreibung

(Zertifiziert nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) und den Empfehlungen des Spitzenverbandes GKV)

Ausgangspunkt des Case Managements in diesen Berufsfeldern ist eine komplexe gesundheitliche oder soziale Problemsituation eines Menschen, dessen eigene Ressourcen zur Bewältigung dieser Problemsituation nicht (oder nicht mehr) ausreichen, da sich Strukturen gesundheitlicher und sozialer Dienstleistungen zunehmend ausdifferenziert haben und komplexer geworden sind. Fachkräfte des Gesundheits- und Sozialwesen stehen in diesen Problemsituationen häufig vor der Frage, wie sie kompetent handeln können, zumal an sie wachsende Anforderungen an die Effektivität und Effizienz ihres Handelns gestellt werden.

Gefordert sind Methoden einer zielgerichteten und überprüfbaren Vorgehensweise, die die Möglichkeiten und Lebensentwürfe der Einzelnen in nachvollziehbarer und ökonomischer Weise mit den staatlichen Hilfeangeboten verbinden und ein optimales Leistungs- und Ressourcenmanagement gewährleisten.

Seit Januar 2009 gibt es einen Anspruch auf kostenfreie, unabhängige und neutrale Pflegeberatung (§7a SGB XI). Seit 01.01.2017 nimmt die Beratung eine noch zentralere Rolle ein, auch durch veränderte Ansprüche mit der Einführung des neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Inhalte

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Module

Basismodule:

  • Begrüßung und Erläuterungen zum Kursverlauf
  • Grundlagen des Case Managements (CM)
  • Fallbezogenes CM
  • Kollegiale Beratung
  • Supervision und Arbeitsgruppe
  • Systembezogenes CM
  • Supervision und Arbeitsgruppe
  • Systemmanagement/Qualitätsmanagement

Aufbaumodule:

  • Supervision und Arbeitsgruppe
  • Handlungsspezifische Theorien und
  • Anwendungen/Qualitätssicherung im CM
  • Kollegiale Beratung
  • Supervision und Arbeitsgruppe
  • Organisationale Strukturen/Implementierung
  • Supervision und Arbeitsgruppe
  • Abschlusspräsentation/Verabschiedung

Zusatzmodule:

  • Allgemeines Sozialrecht
  • Pflegerecht für Pflegeberatung § 7a

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ggsd.de/weiterbildung

Lernziele

Die Weiterbildung „Case Manager/in im Gesundheits- und Sozialwesen" und Pflegeberater/in nach §7a SGB XI, vermittelt differenzierte berufs- und berufsfeldübergreifende Kenntnisse und Handlungskompetenzen an die Teilnehmer/innen, die sie als Case Manager/innen in die Lage versetzen, gemeinsam mit den Klient/in/en „passende" Unterstützungsleistungen zu planen, zu organisieren und zu koordinieren und Case Management als methodisches Handlungskonzept in den eigenen Einrichtungen auszuüben bzw. einzuführen sowie den Aufbau der dazu notwendigen Strukturen zu fördern. Im SBG XI §7a ist die Umsetzung von "Fallmanagement" explizit als Methode erwähnt, ebenso Care Management, das zur Strukturentwicklung und Vernetzung mit zur gemeinwesenorientierten Zusammenarbeit der Dienste und Einrichtungen in den Regionen führen soll.

Die Teilnehmer/innen werden ...

  • sich vertiefte Kenntnisse über das Case Management aneignen und
  • Klarheit über ihre Rolle als Case Manager/in gewinnen.
  • Definitionen, Funktionen und Konzepte von Case Management
  • Leistungsrecht der Kranken- und Pflegeversicherung
  • unter Ausschöpfung der Ressourcen im eigenen Arbeitsfeld und des regionalen Gesundheits- und Sozialsystems ein zielgerichtetes System der Zusammenarbeit (Netzwerk) zur Unterstützung von kranken und behinderten Menschen organisieren und im Verlauf des Prozesses auch überprüfen und auswerten können.
  • die Qualifikation zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrages der Pflegeberatung nach §7a SGB XI erhalten.
  • mit hohem Praxisbezug in beiden Bereichen geschult.
  • die Möglichkeit haben zwei kompatible Weiterbildungen zu absolvieren in denen die einzelnen Module aufeinander abgestimmt sind und sich ergänzen.
  • eine Weiterbildung - zwei Abschlüsse erhalten (aber: es kann auch nur ein Abschluss erfolgen). 

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Portrait Standort

Das Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales Nürnberg bildet seit über 20 Jahren erfolgreich aus. Unsere Ausbildungszweige Altenpflege, Ergotherapie, Sozialpädagogik sowie unser umfangreicher Fort- und Weiterbildungsbereich befinden sich unter einem Dach. Dadurch werden interdisziplinäres Arbeiten und übergreifende Projekte möglich.

Unsere Schule

Für alle fachlichen Ansprüche aus Theorie und Praxis stehen unterschiedliche Lehrräume zur Verfügung. Sie sind entsprechend den jeweiligen Erfordernissen technisch und medial ausgestattet (EDV, Musik, Pflege, etc.).

Das Lehrerteam

Unser Kollegium besteht aus qualifizierten Lehrkräften mit

  • einschlägigen Grundausbildungen,
  • mehrjährigen praktischen Erfahrungen,
  • pädagogischen Abschlüssen
  • und zahlreichen Zusatzqualifikationen.

Sie als unser Bildungspartner werden professionell, auf dem aktuellen Stand der Lehre und im Sinne von gegenseitiger Verantwortlichkeit auf Ihrem Bildungsweg begleitet. Erfahrene Honorarlehrkräfte aus unterschiedlichen Fachbereichen ergänzen das Team durch ihr Können und Wissen.

Professionelle Planung und Organisation ermöglichen einen abgestimmten Unterrichtsaufbau und ein hohes Maß an Kontinuität in der Lehre. Vertiefungsangebote aus den jeweiligen Fachbereichen machen Sie zu Kompetenzträgern und verbessern nachhaltig Ihre beruflichen Chancen.

Besondere Angebote

In Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) und berufsständischen Vertretungen werden die Ausbildungsgänge ständig weiterentwickelt und zum Teil akademisiert.

Damit steht Ihnen die berufliche Zukunft offen!

Beschreibung

Die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) ist eine Bildungsträgergesellschaft mit Angeboten in den Bereichen Pflege, Gesundheit und Soziales. Wir betreiben - begrenzt auf den Freistaat Bayern - staatlich anerkannte Fachschulen, Berufsfachschulen und Fachakademien und bieten ein umfangreiches Spektrum an Fort- und Weiterbildungen. Die Bandbreite unserer Bildungsangebote reicht von der Helferausbildung bis hin zu akademischen Abschlüssen. Auf Grund der Zertifizierung unserer Schulen nach BQM (Bildungsqualitätsmanagement) sind viele unserer Bildungsangebote durch die Arbeitsagentur förderbar (AZWV/AZAV).

Berufstätige im pflegerischen oder sozialen Bereich haben an den GGSD Studienzentren der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) in München und Nürnberg zudem die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Bachelor- oder Master-Studiums. Das Studium kann bei entsprechender Vorbildung auch ohne Abitur absolviert werden. Weit über 1.000 Studierende haben diesen Weg in Bayern bereits beschritten. Die Hamburger Fern-Hochschule ist die größte Fernhochschule Deutschlands in privater Trägerschaft und hat mit ihrer staatlichen Anerkennung die gleichen Kompetenzen wie staatliche Hochschulen.

Unsere Fort- und Weiterbildungen sind durch die Registrierungsstelle beruflich Pflegender GmbH (RbP) erfasst.

Für Standortübergreifende Fragen wenden Sie sich bitte an unsere kostenlose Infoline:

Telefon: 0800 / 10 20 580
Mo. - Do.: 08.30 - 16.30 Uhr
Fr.: 08.30 - 15.00 Uhr

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