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Der examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger Pflegetiger Benny stellt sich vor

Der ambulante Pflegedienst Pflegetiger

“Durch die Kiezpflege habe ich viele Einheimische und nochmal ganz andere Facetten von Berlin kennengelernt.” – Pflegetiger Benny im Interview

Pflegetiger ist ein ambulanter Pflegedienst, der sich mit dem Konzept der Nachbarschaftspflege perfekt an die modernen Bedürfnisse des Pflegepersonals und vor allem an die äußerlichen Gegebenheiten in der Hauptstadt Berlin anpasst. Wer in Berlin schon mal traditionell ambulant gearbeitet hat, wird darüber nicht viel Gutes zu berichten haben. “Ewig im Stau stehen”, “keinen Parkplatz finden” und “nicht genug Zeit für die Patienten zu haben” stehen da auf der Tagesordnung.

“Nicht bei uns!”, haben sich Moritz Lienert, Philipp Pünjer und Constantin Rosset gedacht, als sie 2016 Pflegetiger gründeten. Ambulante Pflege, bei der man nur Patienten in seiner eigenen Nachbarschaft versorgt und zwar umweltfreundlich auf E-Bikes, mit modernen Strukturen basierend auf neuesten technologischen Standards und einfach wieder mehr Zufriedenheit des Pflegepersonals – gesagt, getan.

In der Theorie ein Traum in der überarbeitungsbedürftigen Pflegelandschaft, doch wie sieht es in der Praxis aus?

Dafür haben wir unseren examinierten Krankenpfleger Benny zum Interview gebeten – dank unserer flachen Hierarchien und der gewünschten Kritikkultur mit offenen und ehrlichen Antworten, um euch einen realen Einblick in die Arbeit eines Pflegetigers zu gewähren.

Benny ist seit 2011 examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger und hat bereits stationär und ambulant gearbeitet. Er ist 31 Jahre jung, liebt das Reisen und genießt wie so viele andere ein urbanes, flexibles Leben in der Hauptstadt Deutschlands.

Pflegetiger Benny im Gespräch mit alter Dame
Pflegetiger: Benny, du bist nun schon seit Februar 2018 Teil von Pflegetiger. Was hat dich damals dazu bewogen, Kiezpflege zu machen?

Benny: Ich habe vorher 2,5 Jahre in der häuslichen Intensivpflege gearbeitet und habe mich innerhalb eines 12 Stunden-Dienstes nur um einen einzigen Patienten gekümmert. Dort habe ich mich aber immer etwas einsam und isoliert gefühlt. Ich wollte einfach wieder raus und unter Menschen, weshalb die Kiezpflege für mich das beste Angebot war, eine Vielzahl an Menschen unterschiedlichen Alters, sowie Kulturen zu begegnen und meinen Kiez Schöneberg von einer anderen Facette kennenzulernen.

Pflegetiger: Was ist dir in den ersten Wochen im Vergleich zu deinen Jobs davor besonders aufgefallen?

Benny: Im Vergleich zu meinen Tätigkeiten vorher habe ich keine sitzende Tätigkeit in einem Raum oder laufe in der Nacht einen Stationsflur rauf und runter. Ich bin viel agiler durch das E-Bike-Fahren, ständig draußen und kann das Wetter (solange es nicht regnet), sowie die Atmosphäre genießen und auf mich wirken lassen.

Pflegetiger: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Pflegetiger aus?

Benny: Vor dem Dienst überprüfe ich erstmal auf meinem Diensthandy eingegangene Nachrichten seitens des Büros oder Anrufe von Patienten, die ich erstmal bearbeite und demnach plane ich nochmal meine Route. Die grobe Struktur ist in meinem Tourplan vorgegeben, kann ich mir aber nochmal individuell zusammenstellen. Dann organisiere ich mir meistens erst noch den Wohnungsschlüssel für einige Patienten, das kann ich aber auch zwischendurch in den Hoardspots im Kiez erledigen. Ich überprüfe, ob mein E-Bike-Akku aufgeladen ist und dass meine Tasche mit den benötigten Pflegematerialien, wie Handschuhen, Blutzuckermessgerät und Dokumenten vollständig ist und dann fahre ich zum ersten Patienten. Blutzucker messen und Insulinspritzen, Medikamentengaben, Verbandswechsel, Infusionen anhängen und Körperpflegen stehen auf dem Plan, aber auch Frühstück machen und die Wohnung etwas aufräumen. Bei uns bieten wir das Komplettprogramm an. Zwischen den Einsätzen mache ich gerne bei einem Bäcker Pause oder hole mir gerne mal einen Döner oder eine Currywurst. Nach dem Dienst oder schon zwischendurch schreibe ich meinen Kollegen und dem Büro dann noch eine Übergabe und bespreche wichtige Angelegenheiten direkt mit meiner Community Managerin.

Pflegetiger: Für wen ist Pflegetiger der perfekte Arbeitgeber und wer wird hier eher nicht glücklich werden?

Benny: Pflegetiger ist der perfekte Arbeitgeber für motivierte und engagierte Pflegekräfte, die ein aktives Interesse daran haben, ihren eigenen Arbeitsplatz mitzugestalten, über den Tellerrand schauen und sich auf neue Prozesse einstellen können. Pflegetiger ist ein noch junges Unternehmen, in dem viel Neues ausprobiert wird und nicht immer alles bei der Organisation reibungslos laufen kann. Pflegetiger braucht dynamische und enthusiastische Pflegekräfte, die sich den Problemen stellen und ihre eigenen Ideen einbringen, um in der Zukunft im Unternehmen effizienter zu arbeiten und die Versorgung der Patienten noch besser zu gestalten. Ambulant arbeiten bedeutet auch viel Selbstdisziplin und Eigeninitiative zu haben. Wer gerne nur regelgeleitet und auf strikte Anweisung arbeiten kann oder am altbekannten Zopf “das haben wir schon immer so gemacht” festhält, hat bei Pflegetiger nichts zu suchen. Jeder der sich bei uns bewirbt, sollte sich im Übrigen noch darüber im Klaren sein, dass der Job ein gewisses Maß an körperlicher Fitness erfordert, denn im Vergleich zu den meisten anderen Pflegediensten sind wir nicht mit dem Auto, sondern mit dem E-Bike unterwegs.

Pflegetiger Benny mit alter Dame

Pflegetiger: Da uns auch die persönliche Förderung unserer Mitarbeiter wichtig ist, warst du ja zwischenzeitlich nochmal für mehrere Monate in Australien unterwegs. Wir bei Pflegetiger arbeiten täglich daran uns noch mehr zu verbessern. Hast du Fortschritte gespürt, als du wieder zurück im Einsatz warst?

Benny: Fortschritte verspüre ich definitiv. Wir arbeiten mittlerweile in Communities, das heißt wir arbeiten in mehreren naheliegenden Bezirken in Gruppen. Einmal in der Woche treffen wir uns im Kiez und besprechen den Tourenplan sowie Besonderheiten bei einzelnen Patienten. Das finde ich sehr gut. Außerdem arbeiten wir jetzt wieder in Früh- und Spätschichten wodurch sich die Versorgungszeiten bei den meisten Patienten optimiert haben. Durch die überlappende Dienstzeit am Mittag können sich meine Kollegen und ich sogar gegenseitig helfen, in dem wir uns Patienteneinsätze nochmal selbst zuteilen können oder die Chance haben, vollpflegebedürftige Patienten im Bett zu zweit zu versorgen. Das ist eine sehr große Hilfe, da diese Patienten mit erhöhtem Pflegeaufwand im Krankenhaus eigentlich auch gerne zu zweit versorgt werden würden, wie zum Beispiel bei der Lagerung. Gerne leiten wir uns auch gegenseitig an, das ist in der Einarbeitungsphase oft nochmals ein absolutes Plus. Zusammengefasst ist es so, dass die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen gewachsen ist.

Pflegetiger: Was liebst du an deinem Beruf? Was motiviert dich jeden Tag?

Benny: Mich fasziniert an meinem Beruf einfach jeden Tag Menschen unterschiedlichen Alters und Kulturen in ihrem Zuhause zu besuchen und alle Tätigkeiten durchzuführen, die vom Arzt verordnet worden sind oder sich durch die Pflegesituation bzw. den Pflegegrad ergeben. Ich leiste sowohl die Behandlungspflege, als auch die pflegerische Grundversorgung gerne. Jeder Patient ist anders, ich habe aber zu den meisten eine persönliche Bindung und verstehe mich mit den Patienten sehr gut. Ein paar Meinungsverschiedenheiten kommen schon ab und an auf, können aber meistens schnell geklärt werden. Mich motiviert es jeden Tag, dass sich die Patienten freuen, wenn sie von mir versorgt werden und sich wieder auf den nächsten Tag freuen oder ich die Patienten glücklich machen konnte, wenn ich sie zum Beispiel beim Erledigen von bürokratischen Angelegenheiten unterstützen konnte oder ihnen ein offenes Ohr bei Kummer und Sorgen bieten konnte.

Pflegetiger: Hast du eine schöne Story mit Patienten, die du mit uns teilen möchtest?

Benny: Davon habe ich Einige. Ich habe zum Beispiel an meinem Geburtstag gearbeitet und viele Patienten haben mir Pralinen und Kekse geschenkt, bei dem ein und anderen bin ich noch länger geblieben und wir haben zusammen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.

Mit einer meiner Lieblingspatientinnen bin ich bei schönem Wetter schon mal in einem Park spazieren gewesen, wo wir dann noch in einem Café verweilt haben und sie hat mir praktisch ihr ganzes Leben erzählt. Die persönlichen Geschichten der Patienten zu erfahren ist oft schon sehr viel wert, um besser auf sie eingehen zu können. Ich finde es einfach schade, wenn Patienten oft den ganzen Tag zuhause allein sind. 

Pflegetiger: Was denkst du ist wichtig für die Zukunft der Pflege und was davon schaffen wir schon umzusetzen?

Benny: In der Pflege sollte dringend der bürokratische Papierkram verschwinden, der sehr zeitaufwendig ist. Es müssen oft viel zu viele Formulare ausgefüllt werden, die dann auch noch über mehrere Instanzen hin- und hergeschickt werden müssen. Ein gewisses Maß an Dokumentation sollte verständlich sein. Pflege muss sich auch der zunehmenden Technisierung und Digitalisierung stellen. Bei Pflegetiger wird das Thema schon sehr gut umgesetzt: Mit der Kommunikation über Chats, der beginnenden Dokumentation über das Diensthandy, der Vernetzung in unser Büro oder der Bestellung von Medikamenten über unsere interne App beispielsweise. In der ambulanten Pflege sollte man sich auch bewusst sein, dass die Versorgung der Patienten immer komplexer wird und auch die Anforderungen vor allem in der Behandlungspflege steigen. Pflege wird in Deutschland leider gar nicht so gefeiert wie im Ausland, was ich sehr schade finde, sondern hat immer noch ein sehr altmodisches Bild. Wir bei Pflegetiger versuchen täglich, der Pflege wieder mehr Pepp zu verleihen und den Beruf der Pflegefachkraft wieder attraktiver zu machen.

Pflegetiger: Und das Wichtigste zum Schluss: bist du glücklich in deinem Job als Pflegetiger?

Pflegetiger Benny unterwegs mit alter Dame
Benny: Oh ja. Pflegetiger ist ein Zuhause für mich geworden. Von Anfang an habe ich mich als Teil des Ganzen empfunden. Mit den meisten Kollegen verstehe ich mich sehr gut und darunter sind natürlich auch schon Freundschaften entstanden. Ich habe immer wieder Ideen, wie man Probleme oder schwierige Situationen lösen kann und bringe mich auch ein. Zu meiner Community-Managerin und Pflegedienstleitung, mit denen ich sehr intensiv in Kontakt stehe und zusammenarbeite, habe ich ein gutes Verhältnis. Auch wenn ich mal ein persönliches Anliegen habe, wie zum Beispiel die Organisation meines Sabbaticals, konnte ich direkt mit der Geschäftsführung an die Planung gehen. Bei Pflegetiger sind die Hierarchien sehr flach. Dieser Ausdruck klingt, wenn ich mir die Werbeslogans anderer Unternehmen gerade anschaue zwar schon etwas abgedroschen, wird aber bei Pflegetiger wirklich so gelebt. Das liegt vor allem daran, dass die Führungskräfte auch alle noch sehr jung sind und man sofort das Gefühl hat, dass man auf Augenhöhe kommunizieren kann. Würde ich nicht mehr bei Pflegetiger arbeiten, würde mir definitiv der ständige Austausch mit den Kollegen und das Gemeinschaftsgefühl, was ich im Arbeitsalltag und der Unternehmenskultur empfinde, fehlen. Bei Pflegetiger habe ich einfach meinen Platz gefunden. 


Falls du mehr über Pflegetiger erfahren möchtest, dann besuch doch unsere Website www.pflegetiger.de oder bewirb dich hier direkt. Wir freuen uns auf dich!

Quelle: Pflegetiger
Bildquelle: Pflegetiger

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