Beschreibung
Der universitäre Masterstudiengang Community Health Nursing (Master of Science) mit dem deutschen Untertitel "Kommunale und primäre Gesundheitspflege" bereitet auf Tätigkeiten in kommunalen Settings, sowie Zentren der Primärversorgung vor. Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, komplexe Bedarfslagen von Gruppen und Individuen zu erfassen und unter Partizipation der Bevölkerungsgruppe Lösungen gemeinsam zu erarbeiten. Sie verfügen über Kompetenzen im Bereich der Organisation, Methodik und Beratung und entwickeln innovative Konzepte und Argumentationsstrategien, die wissenschaftlich basiert sind, populationsorientiert ausgerichtet und kritisch reflektiert werden.
Berufsaussichten
- Es handelt sich um ein innovatives und zukunftsweisendes Berufsfeld, das sich aufgrund der Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels in den nächsten Jahren weiter etablieren wird.
- Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs können in kommunalen Settings sowie im klinischen Bereich tätig werden. Handlungfelder sind innovative primäre Gesundheitszentren oder auch Kommunen und regionale oder zielgruppenspezifische Netzwerke, Kreisverwaltungen oder auch der öffentliche Gesundheitsdienst.
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Lernziele
Der Masterstudiengang "Community Health Nursing" (CHN) mit dem Untertitel "Kommunale und primäre Gesundheitspflege" stellt durch theoretische und fachpraktische Studienelemente Kenntnisse und Methoden des Community Health Nursings bereit, die die Absolventinnen und Absolventen befähigen, in der kommunalen und primären Gesundheitspflege als Community Health Nurse zu arbeiten.
Der Schwerpunkt des Studiums liegt auf der Sozialraumorientierung, d.h. die Studierenden werden befähigt, in kommunalen Settings sozialraumbezogene Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention für spezifische Zielgruppen (Senioren, Seniorinnen, Familien, Menschen mit Migrationshintergrund, Jugendliche Obdachlose etc.) zu entwickeln und bedarfsgerecht bereitzustellen.
Kompetenzen zum Case Management und zur Beratung von Einzelpersonen und Gruppen gehören andererseits genauso dazu, wie Kompetenzen zum Care Management, sowie zur kommunalen Datenanalyse (Community Health Assessments) und zur Sozialraumplanung.
Die Studierenden erwerben zudem die Kompetenzen, eine besondere klinische Expertise in Einrichtungen der primären Gesundheitsversorgung einzubringen (z.B: Gesundheitszentren, Medizinische Versorgungszentren, Ärztenetzwerke etc.) und dabei professionelle Versorgungs-, Koordinations- und Vernetzungsleistungen für Patientinnen und Patienten in multiprofessionellen Teams zu erbringen.
Dieses innovative Berufsfeld und die neu zu entwickelten Konzepte machen zudem den Erwerb von Forschungskompetenzen erforderlich.