Ausbildung zum/r Servicehelfer/in im Sozial- und Gesundheitswesen
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Dauer 2 Jahre Kosten kein Schulgeld
Teilnahmevoraussetzungen
- Interesse an einer Tätigkeit im Sozial- und Gesundheitswesen
- Hauptschulabschluss (dieser kann auch wenige Jahre zurückliegen)
- Bereitschaft für Schicht- und Wochenenddienste
Beschreibung
"Den Hauptschulabschluss in der Tasche, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden? Vielleicht, weil die Noten nicht ganz so gut waren? Schüler/innen mit Hauptschulabschluss bieten wir die zweijährige Ausbildung zum/ r Servicehelfer/in im Sozial- und Gesundheitswesen an. Die Ausbildung ist staatlich anerkannt und eignet sich für alle, die gerne mit alten, kranken oder behinderten Menschen arbeiten. Servicehelfer/innen übernehmen unterstützende Tätigkeiten in Hauswirtschaft, Begleitung und Betreuung. Auch ein Ausbildungsplatz im Bereich Haustechnik ist möglich.
60 Prozent der Ausbildung sind Praxis, 40 Prozent sind theoretischer Unterricht in unserer „Privaten Berufsfachschule für Sozialpflege mit Schwerpunkt Alltagsbetreuung" im Zentrum Stuttgarts. Die Schule findet in Blöcken statt. Während der Ausbildung wirst du durch unsere pädagogischen Fachkräfte begleitet und unterstützt. Deine praktische Ausbildungsstätte ist eine Einrichtung der Altenhilfe, der Behindertenhilfe oder ein Krankenhaus. Auch dort hast Du einen direkten Ansprechpartner während Deiner Ausbildung.In der Praxis wirst du beispielsweise alte oder behinderte Menschen bei Spaziergängen begleiten, beim Essen helfen, kleine Mahlzeiten zubereiten und servieren, einfache Hilfestellung beim Ankleiden leisten, bei Hausmeistertätigkeiten unterstützen, Hol- und Bringdienste übernehmen oder bei Hausarbeiten wie der Geschirr- und Wäscheversorgung helfen oder auch beim Betten reinigen und frisch beziehen. Deine Aufgaben als Servicehelfer/in sind damit klar von denen der Pflege abgegrenzt.
Im theoretischen Unterricht erwarten dich vor allem hauswirtschaftliche Inhalte, Grundlagen zu den Themen Begleitung und Betreuung und Grundwissen im Umgang mit alten, behinderten und kranken Menschen. Aber auch Servicegrundlagen sind ein Schwerpunkt, dabei auch Kommunikationstraining, Gesprächsführung und gute Umgangsformen.
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© Fotowerk - stock.adobe.comPortrait Standort
Das Bildungszentrum Wohlfahrtswerk, im Zentrum Stuttgarts gelegen, blickt auf eine 30-jährige Erfahrung in der Fort- und Weiterbildung für die Altenhilfe zurück. Unsere Maxime: Erfahren, praxisnah und zukunftsorientiert! Wir verstehen uns als Vorreiter für künftige Entwicklungen. Der Gedanke des lebenslangen Lernens wird bei uns stets groß geschrieben.
Unser Angebot: ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm im Arbeitsfeld der Altenpflege. Ziel ist die Weiterentwicklung von qualitativ hochwertigen Dienstleistungen in der Altenhilfe und anderen sozialen Einrichtungen zu fördern. Insbesondere legen wir großen Wert auf die Bereiche Pflegepraxis, Alltagsgestaltung und Betreuung. Themen aus Management und EDV sind heute Bestandteil eines jeden Berufsbildes und deshalb unerlässlich für unser Bildungsprogramm.
Aktuelles und breit gefächertes Wissen wird durch praxiserfahrene Lehrkräfte und zeitgemäße Lernmethoden vermittelt. So fördern wir persönliche und fachliche Kompetenzen. Dabei orientiert sich das Fort- und Weiterbildungsangebot immer am aktuellen Bedarf:
Ob in der Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft, der staatlich anerkannten Fachkraft für Gerontopsychiatrie, zur Praxisanleitung in der Pflege, zur zusätzlichen Betreuungskraft oder Alltagsbegleitung und Inhouseveranstaltungen - Aktualität und fachliches Niveau sind stets gewährleistet.
Lage und Anfahrt
Unser Bildungszentrum ist barrierefrei
- Stadtbahn: Linie U2, U4, U9 und U14; Haltestelle Berliner Platz
- S-Bahn: Haltestelle Stadtmitte oder Feuersee
Parkmöglichkeiten
- Parkhaus Tivoli
- Parkhaus Liederhalle/Bosch-Areal
Beschreibung
Das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg geht auf die Initiative einer mutigen und ganz besonderen Frau zurück: Im Jahr 1817 gründete Königin Katharina von Württemberg Wohltätigkeitsvereine und setzte eine koordinierende Zentralleitung ein. Die russische Zarentochter und Gemahlin König Wilhelms I. wollte die Armut im Lande bekämpfen und legte damit den Grundstein für die Sozialpolitik in Württemberg.
Heute ist das Wohlfahrtswerk als Stiftung des bürgerlichen Rechts einer der größten Träger der Altenhilfe in Baden-Württemberg und betreut mit 1.400 Mitarbeitern rund 2.000 Menschen. Obwohl Name, Rechtsform und Aufgaben der Stiftung mehrfach gewechselt haben, sind die beiden wesentlichen Aufgaben doch über die Jahrhunderte hinweg gleich geblieben.
Soziale Dienste und Einrichtungen zu unterhalten und Innovationen auf sozialem Gebiet anzuregen und durchzusetzen. Die Innovationskraft zeigt sich auch in der Auszeichnung mit dem Innovationspreis TOP100, den das Wohlfahrtswerk erhalten hat.
Trägerschaft
Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg
Weitere Bildungsangebote
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