Fort- und Weiterbildungen in der Pflege

Fort- und Weiterbildungen sind gerade im Bereich der professionellen Pflege unumgänglich.

Durch sie bietet sich die Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung. Du kannst neue Kompetenzen erwerben oder bereits vorhandenes Wissen auffrischen bzw. vertiefen. Damit ebnest du deinen Weg für den nächsten Karriereschritt.

Gesetzlich vorgeschrieben

Unabhängig davon sind sie aber auch indirekt gesetzlich vorgeschrieben. Denn der Gesetzgeber hat im SGB XI §11 die Pflichten einer Pflegeeinrichtung verankert, nach der die Versorgung von Pflegebedürftigen, entsprechend dem allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse zu gewährleisten ist. Dass es sich in der Medizin um eine Wissenschaft mit stetig neuen Erkenntnissen handelt, ist hinreichend bekannt und Fortbildungen in diesem Bereich selbstverständlich.

Da sich die Pflege jedoch nun seit mehr als einem Jahrzehnt ebenfalls akademisch etabliert und damit neues Wissen generiert, gewinnt die Fort- und Weiterbildung anhand pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse ebenso an Bedeutung wie ein Studium in der Pflege. Im Bereich der nicht akademischen Weiterqualifizierung kann grob zwischen Fort- und Weiterbildung unterschieden werden. Zwar werden sie im täglichen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet, meinen aber nicht dasselbe.

Fortbildung im Bereich Pflege

Unterschieden werden Erhaltungs-, Erweiterungs-, Anpassungs- und Aufstiegsfortbildungen:

  • Erhaltungsfortbildungen können notwendig werden, wenn ein Mitarbeiter die Fachrichtung wechselt, beispielsweise von einer chirurgischen auf eine innere Station.
  • Erweiterungsfortbildungen ermöglichen das Erreichen neuer Kompetenzen des Mitarbeiters in seinem Arbeitsbereich, beispielsweise die Pflege von Menschen nach Schlaganfall (Bobath-Konzept) oder aber Techniken im Umgang mit immobilen Patienten (Kinästhetik).
  • Anpassungsfortbildungen werden durchgeführt, wenn es der technische Fortschritt notwendig macht (neue Beatmungsgeräte oder neue EDV-Systeme).
  • Die Aufstiegsfortbildung dient dazu, eine höhere Position im Unternehmen zu bekleiden. Klassische Aufstiegsfortbildungen sind der Praxisanleiter zur Anleitung von Auszubildenden, der "Wundexperte" zur Diagnostik und Therapie von chronischen Wunden oder aber Betriebswirte für Management im Gesundheitswesen.

Pflegerische Weiterbildung

Auch im Bereich der Weiterbildung gibt es für Pflegekräfte viele unterschiedliche Angebote. Als Konsequenz der steten Generierung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse befindet sich das Weiterbildungsangebot dabei anhaltend im Umbruch.

Während einige Weiterbildungen wie etwa der Lehrer für Pflegeberufe durch das Studium der Pflegepädagogik weitestgehend ersetzt wurden, ist die Weiterbildung zur Fachkraft für Anästhesie und Intensivmedizin weiterhin eine feste Größe.

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